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Risiken und Nebenwirkungen - Sammelthread

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    • KratomKarsten wrote:

      Wenn Dopamin eigentlich der Gegenspieler ist, warum sorgt ein regelmäßiger Konsum dopaminerger Substanzen nicht für eine Erniedrigung des Spiegels?
      Tatsächlich tun das die meisten Substanzen, die "direkt" dopaminerg wirken (Agonisten, Wiederaufnahmehemmer).
      Opioide, Alkohol und Cannabis haben insofern etwas gemeinsam, dass sie nur über Umwegen auch eine Dopaminfreisetzung erzeugen, natürlich jeder dieser drei auf eine andere Weise.

      Ich bezweifle auch ehrlich gesagt das Alkohol und Cannabis tatsächlich "nur" wegen der Dopaminfreisetzung das Prolaktin erhöhen. Vorallem Alkohol wirkt ja nun wirklich auf sämtliche Neurotransmitter ein.
      Opioide setzen Dopamin auch nur über die Stimulation der Opioidrezeptoren frei.

      Für den Selbstregulierungsprozess, an dem dann auch Prolaktin beteiligt ist, scheint das einen Unterschied zu machen.
      I was blind but now i see
    • Hallo Leute, mir geht es seit einiger Zeit sehr schlecht. Nehme ich Kratom, so bekomme ich ca. nach einer Stunde heftige Angstzustände. Reduziere ich die Menge, hilft das nicht gegen den Entzug. Ich habe höllische Entzugserscheinungen, kann nicht mehr essen und bin grippal krank. Woher kommen diese Angstzustände? Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Es geht nicht mehr mit aber auch nicht mehr ohne Kratom. Für Tipps, wie ich die Ängste wegbekomme wäre ich sehr dankbar.
    • Normal hilft ja Kratom sehr gut gegen Ängste, das Problem daran ist aber, dass sich diese Wirkung im Dauerkonsum und Entzug ins genaue Gegenteil undrehen kann.
      Ich hab im Dauerkonsum auch nur noch Nebenwirkungen gehabt und auch diese Ängste, obwohl ich eigentlich Kratom intus hatte und nicht in Entzug war. Im Entzug werden diese Ängste leider auch auftreten inklusive der Grippe ähnlichen Symptome.

      Ich denke um einen Entzug wirst du nicht drum herum kommen ,wenn du willst das es weg geht.
      Nach dem Entzug normalisiert sich aber alles wieder.
    • Kratom Entzugsleitfaden - by Peelz

      Temporär gegen Angstzustände kannst du NAC nehmen. Aber bitte gepuffert mit Natron und nicht in hohen Einzeldosen, da es sonst auf den Magen gehen kann. Du kannst z.B 1g Natron mit 1,5g NAC vermischen, in eine 2 Liter Trinkflasche füllen und diese über den Tag verteilt trinken. NAC hilft ziemlich gut gegen Ängste, da es die Glutamat Rezeptoren, die diese Überregulierung verursachen, dämpft.

      Die Gefahren von NAC (dauerhaft) sind, dass es anfälliger für Magenschleimhautentzündungen macht, da es den Magenschleim verdünnt. Den Effekt kann man eindämmen, wenn man es in Mini-Dosen (Trinkflasche) über den Tag verteilt nimmt. Ansonsten ist sich die Forschung noch unsicher, ob es mehr gesundheitliche Vorteile als Nachteile auf Dauer hat. Es gibt ziemlich viel Lob (Organschutz jeglicher Art & Immunmodulation) aber auch Befürchtungen wie gut synthetische Antioxidantien in großen Mengen auf Dauer sind. Darüber bitte im klaren sein, wenn man plant es langfristig anzuwenden.

      Am besten nur vorübergehend wahrend des Abdosieren. Hab keine Angst vor einem Entzug. Selbst in hohen Mengen kann man Kratom mit etwas Disziplin abgewöhnen. Geh langsame Schritte runter (z.B. sprunghaft pro Woche 3-5g) oder z.B pro Tag (0,5g).

      The post was edited 1 time, last by KratomKarsten ().

    • danke, aber was ist NAC? Habe ich noch nie gehört und wo bekommt man es. Ich habe erst vor Kurzem einen stationären Entzug gemacht mit Diazepam. Nach einer Woche haben die mich auf Null gesetzt und die Entzugerscheinungen waren so hart, dass ich abgebrochen habe und wieder konsumiert habe. Bei mir sind die Vebenwirkungen und Entzugserscheinungn einfach die Hölle. Nun, was ist NAC?
    • N'acethylcysteine. de.myprotein.com/sporternahrun…-aminosaure/10530371.html

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      Eine Woche hört sich zu wenig an, gerade bei Benzos, die hochgradig süchtig machen.

      Beim Abdosieren mit Kratom kannst du das Tempo selbst entscheiden. Wichtig ist nur, dass du während der Zeit bei einer Sorte bleibst, um Schwankungen zu verhindern und dass du dir keine Ausnahmen erlaubst. "Oh heute mal 3g mehr, weil" - Nein! Mir persönlich gefällt das sprunghafte Abdosieren pro Woche am besten. Zum Beispiel kannst du so von 40g pro Tag auf 10g in 6 Wochen runter gehen, indem du jeden Montag deine Dosis um 5g reduzierst. Ab der 10g Marke kannst du dann die Sprünge auf 2,5g reduzieren bei Bedarf. Das geht zumindest bei mir frei von Entzugssymptomen. Die ersten 1-2 Tage nach dem Abdosieren wirkt es nicht so wie gewohnt, aber ab dem 3 Tag merke ich kaum noch einen Unterschied. Innerhalb von 7 Tagen gewöhnt man sich daran und man hat feste Meilensteine. Du kannst als Alternative auch pro Tag um 0,5g reduzieren. Das funktioniert mit Sicherheit genau so gut. Es braucht wirklich nur zwei Zutaten: Eine Sorte und den Willen auch wirklich zu reduzieren/aufzuhören (was auch immer dein Motiv ist).

      Anderen liegt Abdosieren gar nicht und sie hören lieber sofort auf. Dann geht es einen eine Woche nicht so gut und dann ist man bezüglich des akuten Entzugs übern Berg. Danach kommt noch die psychische Komponente. Man muss lernen die Lücke die Kratom hinterlässt zu füllen. Zum Beispiel mit Sport, Reisen, Wandern, Freunden, Hobbys. Daran scheitern dann wieder einige, vielleicht auch weil man so plötzlich sein ganzes Leben umstellen muss. Das Belohnungssystem möchte angesprochen werden.

      Wie gesagt es gibt die beiden Wege und von dem was ich gelesen habe, bist du eher der Kandidat für das Abdosieren.
    • Moin @Michi62

      NAC ist eine Abkürzung für N-Acetylcystein. Du kennst es vllt. aus der Apotheke, als diese Brausetabletten für die Schleimlösung bei u.a. Infekten. (Das Hat bei mir diesbezüglich nie geholfen, schmecken aber lecker )
      Günstiger kommst du weg, wenn du bei Amazon mal danach suchst. Ich habe mir dort mal eine größere Packung gekauft und mir hilft es in mehreren Bereichen. Probleme mit der Magenschleimhaut hatte ich bisher zwar noch nicht, aber ich nehm auch nur so 1-1.5g alle paar Tage oder 7 Tage miteinander und dann mache ich meist eine Woche Pause.
      Auch L-Theanin hab ich dort gekauft, und kann das nur empfehlen. Hilft subtil aber merklich bei Ängsten und gleicht auch Kaffeekonsum aus, falls man mal zu zittrig wurde.
    • Nach meiner Erfahrung kann so ein Kratom Entzug deutlich länger als eine Woche dauern.
      Also nicht Aufgeben/ Enttäuscht sein wenn es nach einer Woche noch nicht weg ist.
      Je nach Dauer und Konsumhöhe kann sich das ganz schön ziehen.
      Mein schlimmster Entzug hat 3 Wochen gedauert bis ich mich wieder halbwegs normal gefühlt habe. War aber auch auf sehr hohen Dosen 24/7.

      Am Besten den Entzugsleitfaden Thread durchlesen, da stehen eigentlich alle Hilfsmittel drin die man verwenden kann.
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      Ich konsumiere nicht täglich, z.Zt. vielleicht 2-3x/ Woche, meist Abends und dann ca. 3-8g. Am Morgen danach spüre ich auch eine ziemliche Nervosität, die dann auch bis zum Abend anhalten kann. Am näcchsten Tag ists immer vorbei, Sind das wohl Nebenwirkungen oder schon ein Mini-Entzug?
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