Risiken und Nebenwirkungen - Sammelthread

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    • Es ist ja auch kein Geheimnis, dass Opioiddauereinnahme Haarausfall begünstigen kann.
      Ich hab das damals mit Einnahme von Biotin und Kalzium, sowie Zink in den Griff bekommen. Das Kalzium hab ich deshalb ausprobiert gehabt, da in Kratom ja Kalziumkanalblocker enthalten sind.
      Kann jedem, der mit Haarausfall zu kämpfen hat dazu raten, mal Biotin, Zink, Kalzium oder Kieselerde oder alles zusammen mal auszuprobieren.
      Bei juckender, trockener Kopfhaut kann ich definitiv Kokoksöl empfehlen. Einfach in den Händen durch Reiben erwärmen und dann ausgiebig in die Kopfhaut einmassieren. Am besten jeden Abend nach der Haarwäsche im feuchten Haar wiederholen. Hat bei mir damals im Dauerkonsum Wunder bewirkt! :)
    • Ich mach das eigentlich täglich.
      Man kann ja ein Handtuch auf das Kopfkissen legen.
      Man kann auch Haaröle benutzen, die ich aber nicht ansatzweise so gut finde, wie normales Kokosöl. Mein Friseur sagt er kennt keinen Mann mit so schönen Haaren und einer so gepflegten Kopfhaut, wie bei mir.
      Man kann natürlich auch andere Öle verwenden. Mandelöl pflegt auxh sehr gut oder Jojobaöl.
      Natürlich fettet das Öl, aber über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag ausspülen bewirkt nach ein paar Tagen Wunder. Mach ich genauso mit meinem Bart.
      Und evtl. Noch pflegendes Antischuppenshampoo verwenden. Das wirkt ja extra der trockenen, juckenden Kopfhaut entgegen.
      Also ich kann diese Tipps nur jedem empfehlen. Auch wenn man keine Probleme hat, gute Pflege schadet nie. Und ich habe die Erfahrung gemacht, das pure Öle ohne irgendwelche Zusätze mit Abstand am besten Sind.
      Ich kaufe auch manchmal jeweils 500ml Jojobaöl, Mandelöl, Kokosöl und Arganöl und mische sie alle zusammen. Kann man sowohl für Haut als auch für Haare verwenden.
    • Man sagt ja immer das der Haarausfall nach längerem Dauerkonsum kommt. Aber vielleicht liegt es auch einfach nur daran das man älter wird?

      Ich nehme jetzt schon so lange Opiode (damals richtige und seit über 7 Jahren Kratom) und ich habe in der ganzen Zeit noch keinen Haarausfall bemerkt. Das einzigste was bei mir leider anfängt sind kahle Stellen am Kopf (das liegt aber in der Familie).. Ist noch nicht so schlimm, macht mir aber auch etwas Sorge.. Oder meint ihr sowas mit Haarausfall?
      Weil so Haare verliere ich nicht. Das müsste ja spätestens beim Duschen oder beim Abtrocknen auffallen und da habe ich in den ganzen Jahren noch nie wirklich Haare verloren.

      @Matze
      Das ist normal das du dieses Jucken nach einer Pause viel stärker merkst. Bei Dauerkonsum hast du eigentlich überhaupt keinen Juckreiz mehr, höchstens mal vereinzelnt oder wenn du mit der Dosis übertreibst/gutes Kratom hast. Ich hatte bisher nach jeder Pause (und in der Anfangszeit) Juckreiz (ganz besonders am Kopf und teilweise auch am Rücken/Schulterblatt) das gibt sich aber i.d.R nach ein paar Tagen wieder (kann aber auch manchmal etwas länger anhalten).

      Ich habe mich jedenfalls immer sehr darüber gefreut wenn der Juckreiz kam. Sobald der losging wusste ich das jetzt ne gute Wirkung kommt :D
      Umso stärker der Juckreiz umso stärker die Wirkung. Manchmal fand ich dieses Jucken sogar angenehm zumindest solange bis das nicht ausgeatet ist und ich alle 10 Sekunden kratzen musste. Auf Kratom hatte ich aber noch nie so einen so starken Juckreiz wie bei anderen Opioden (vor allem Morphin). Aber auch bei anderen Opioden kam er manchmal ganz unerwartet, wenn z.B mal eine richtig gute Quali H am Start war dann war es nicht selten das ich mir einfach einen Gegenstand in die Hand genommen habe und dann erstmal paar Minuten am Stück damit an meinem Rücken gekratzt habe. Einmal ist das sogar so weit gegangen das ich mich richtig blutig gekratzt habe, seitdem war ich etwas vorsichtiger mit Gegenständen wie z.B langes Fleischmesser etc. (aber mit der scharfen Seite vom Messer VORSICHTIG am Rücken zu kratzen war eins der geilsten Gefühle die ich jemals auf H hatte xD) Hört sich verrückt an aber jeder der sowas selbst schon erlebt hat versteht was ich damit meine ;)

      Bei Kratom ist das Kratzen aber vergleichsweise harmlos gewesen, wenn es auch Tage/Momente gab wo mich das Jucken vom Nodden abgehalten hat weil ich mich immer wieder kratzen musste. Jeder Mensch verspürt diesen Juckreiz auch an anderen Stellen. Das kann von Kopf bis Rücken, Arme, Intimzonen bis hin zu Beinen und Füßen gehen. Beine und Füße sind eher selten. Bei den meisten Leuten ist der Kopf, Nacken und Rücken betroffen.

      Was sehr gut gegen Juckreiz hilft ist 25-50mg Diphenhydramin. Das sollte aber eher die Ausnahme sein und keine Dauerlösung. Das halte ich für Kratom aber für zu übertrieben. Bei anderen Opioden kann es aber durchaus nützlich sein.
    • Ich hatte eine längere Pause hinter mir, 5 Monate oder so. Zuvor hatte ich seit Januar 2018 mein Green Malay immer von Gaiana, die letzten zwei Bestellungen waren von Helmut... :)
      Dieses Kribbeln hatte ich nie, obwohl ich denke das auch das Kratom von Gaiana sehr gut war. Angenehm ist etwas anderes. Aber wenn man natürlich weiß das es harmlos und vom K kommt, kann man sich eventuell damit anfreuen.

      Ich nehme auch keine großen Mengen zu mir, seit Anfang an nie mehr als 3,5 G. Das immer zweimal am Tag.
      Mich beschleicht sowieso immer (leider) ein ungutes Gefühl wenn ich Kratom nehme. Man weiß ja nie (Pestizide etc.) Da ist mir dieses neue Symptom gerade recht gekommen.
    • Anlehnend an DoDo`s Post habe ich auch mal meine Supplements gegen den Haarausfall rausgekramt: Ich nehme seit einigen Wochen ein Kombipräparat "HaarVitalkomplex" von der dm-Eigenmarke. Auch mit Biotin, Selen, Kupfer, Zink plus Vitamine und Mineralstoffe. Dazu Kieselerde, Bierhefe und Bifidus-Kulturen sowie ab und zu Aloe-Vera-Gel.
      Wie es aussieht, scheint es besser zu werden, ein Glück.
      Vorher hatte ich so ein Hormonpräparat für die Kopfhaut vom Hautarzt, das hat null bewirkt.
    • Negative Gedanken

      Ist schon komisch.....Eigentlich ist Kratom ja stimmungsaufhellend. In der letzten Zeit kommt es bei mir häufiger vor, das meine Gedanken ins negative abrutschen. Bin bald seit 30 Jahren mit meiner Frau zusammen. In so einer langen Zeit kommt es in der Beziehung auch zu Verletzungen auf beiden Seiten. Ich merke dann das ich diese Themen, die längst besprochen und auch verarbeitet sind wieder vor hole.
      Hab dann sehr vorwurfsvolle Gedanken.
      Ich kann mich dann zwar zur Vernunft ermahnen und sage mir das das doch alles schon vorbei ist. Das ist sehr störend. Wenn die Wirkung dann nachlässt lässt auch diese negativspirale wieder nach. Das ist schon sehr störend da ich kein nachtragender Mensch bin. Ich hab jetzt nicht den ganzen Thread durch gelesen und weis nicht ob das Thema schon mal kam. Es wäre sehr interessant ob andere dieses Phänonen auch kennen und vor allem wie sie damit umgehen.
      Wichtig ist wohl noch das dies vorwiegen bei sehr guten und potenten Sorten geschieht.
    • KratomKarsten schrieb:

      Es kommt stark auf die Sorte an, ob es stimmungsaufhellend ist oder nicht. Ich habe, besonders von weißen Kratom und auch 1-2 mal von rotem Kratom, depressive Phasen gehabt. J
      Interessant. Vor allem, dass du meinst dass es mit grünen Sorten nicht so auftritt. Ich bin ja eher der White-User.

      Hab die Beobachtung gemacht, dass wenn man eh täglich konsumiert, die Stimmungsaufhellung und Antriebssteigerung auch nicht immer so zuverlässig mehr funktioniert. Spielt sicher Toleranz und Gewöhnung mit rein sowie die Schwankungen, welche unabhängig von Substankonsum ja auch auftreten.

      Sprich, ohne Arschtritt und Disziplinierung im Verhalten, bringt es Kratom alleine oft nicht. Es kann sogar ins Gegenteil umschlagen, sodass die Wirkung einem Antrieb nimmt, weil man ja durch Substanzzufuhr sein Motivations-/ Belohnungssystem bedient bzw. modifiziert. Das ist aber ein allgemeines Problem beim Konsum von Substanzen und nicht auf Kratom beschränkt.

      Kann das gerade nicht so toll in Worte fassen. Teilweise wurden solche Aspekte ja auch schon in anderen Threads diskutiert.