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Risiken und Nebenwirkungen - Sammelthread

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      Dadrauf muss man aber erstmal kommen, ich hab bislang noch keinen Beipackzettel gesehen wo was davon stand. Da klärt einen in aller Regel ja auch kein Arzt drüber auf, weil der ja meist nicht davon ausgeht, dass man sowas hat. Als mir mein Tramadol verschrieben wurde, wurde ich jedenfalls nicht groß ausgefragt. Das war ein "Ich brauch was gegen Schmerzen - Probieren Sie Novalgin - Wirkt nicht - Alles klar, probieren Sie Tramadol"-Gespräch.

      Mir persönlich steht sogar eher noch die Hoffnung nahe, dass irgendjemand sich darin erkennt und dadurch vielleicht sogar erst auf die Diagnose kommt - So wie ich. Ich befasse mich erst seit den ersten "Schnappatmungen" mit dem Thema und wüsste bis heute nicht mal dass ich davon betroffen sein kann und meine Schlafprobleme psyschischer / rückentechnischer Natur sind. :)
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      Leider haben die Ärzte oftmals wenig Ahnung von den Medikamente und deren Indikation, geschweige denn von der Pharmakologie. Habe vor kurzem eine Studie gelesen ( von 2019 ) wo deutsche Ärzte befragt wurden wann sie Opioide verabreichen und dort kam heraus, dass um die 50 % der Ärzte Opioide verschrieben haben trotz Kontraindikation. Vor allem bei Kopfschmerzen wurden oft niederpotente Opioide verschieben was ja wohl völlig kontraindiziert ist, da Opioide Kopfschmerzen eher fördern und es weitaus bessere Mittel dagegen gibt und das ist nur ein Beispiel.

      Ich war jetzt vor kurzem beim Psychiater/Neurologen, weil ich ja in Dauerbehandlung bin und er war der festen Überzeugung das Bromazepam ( HWZ 10-20h ) eine gleiche Halbwertszeit hat wie Diazepam ( HWZ bis zu über 100h ) und das Bromazepam ein Hypnotikum sei, dabei ist es primär für die Anxiolyse.
      Ich könnte etlicher solcher Beispiele, sogar aus eigener Erfahrung aufführen, wie auch aus Fremderfahrungen.
      Also gilt die Regel sich immer selbst zu informieren, oder einen fitten Pharmakologen zu fragen, wenn man sich unsicher ist.
      Ohne überheblich klingen zu wollen, sondern einfach weil es aus meiner Erfahrung so gewesen ist, habe ich oftmals einiges mehr an Wissen über Medikamente, Indikationen, Halbwertszeiten, Wirkungsweisen von bestimmten Medikamenten als Ärzte, dies hat sogar einmal ein Arzt, den ich allerdings auch privat kenne, gegenüber mir eingestanden.
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      The post was edited 1 time, last by O_Dog ().

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      Das ist doch bestimmt dieser Navi-Effekt. Ich hab mich da gerade voll drin wieder erkannt! Seit ich ein Navi nutze ist meine Orientierung nicht mehr so super wie vorher. Kein Mangel = kein Bedarf. "Wozu lernen? Geht doch!" denkt sich das Hirn. Und ich vermute mal stark, dass die Praxis-Software (am besten noch gesponsert von Big Pharma) das mit den Köpfen von Ärzten auch macht.