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Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Gelegentlicher Konsum: geht das ?

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    • Gelegentlicher Konsum: geht das ?

      Einige von uns haben keine Probleme damit, Kratom nur ab und zu zu nehmen, für andere ist es schwierig (da gehöre ich auch dazu). Die die`s gut hinkriegen: wie schafft Ihr das? Welche Strategien habt Ihr, wenn Ihr außerhalb Eueres Konsummusters Lust auf Kratom habt? Oder habt Ihr das nicht?
      Lasst uns mal Erfahrungen sammeln...
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • Klar kann man kratom nur gelegentlich konsumieren, das machen ja auh genug Leute mit heroin/oxy/morphin usw


      Also ich konsumiere kratom schon immer nur symptomatisch und immer nur bis es weg ist mit anschließender Pause. Früher hab ich mir oft nur 100g bestellt und die leer gemacht und dann war erst mal pause bis zur nächsten Bestellung, das hing aber immer davon ab wie es mir so ging aber war schon meistens mindestens 3/4 Wochen und oft auch paar Monate. Hab da nie das Bedürfniss gehabt mir nahtlos was zu bestellen um nicht auf dem trockenen zu sitzen oder gar unruhe/Entzug oder dergleichen, das hatte ich nie. Ich hab aber die letzten Jahre immer gerne was zu hause bzw bestelle mir mitlerweile eh viel mehr weils billiger ist, auch weil ich starkes RLS habe und Schmerzpatient bin und meine Meditation nicht immer reicht bzw ich damit noch nen Zusatz habe als schnell wirksame Hilfe oder auch mal nur um nen Rausch zu haben.
      Lust auf kratom habe ich schon mehrfach auch wenn ich mal nichts da hab aber das ist nicht so dass es nicht kontrollierbar oder zu ignorieren wäre
    • Ich konsumiere Kratom im Schnitt ungefähr alle zwei Monate. Es gab schon ein paar Male, wo ich Kratom drei Tage hintereinander konsumiert habe, aber danach habe ich Kratom dann teilweise für ein halbes Jahr nicht angerührt. Normalerweise versuche ich mich aber an meine Faustregel von 6 Wochen zu halten. 6 Wochen sind die Zeit, die die Rezeptoren brauchen, um sich wieder komplett zu erneuern; wenn man nur alle 6 Wochen oder seltener konsumiert, dann ist es fast unmöglich eine Sucht oder Abhängigkeit zu entwickeln. Ein Bekannter von mir konsumiert Kratom aber ungefähr zweimal im Monat, hat aber auch kein Problem damit es mal ein, zwei Monate lang zu pausieren, wenn Klausren etc. anstehen.
      Ingesamt habe ich in meinem näheren Freundeskreis ein halbes Dutzend Menschen, die Kratom konsumieren, allerdings konsumiert kein einziger von ihnen Kratom täglich. Kann auch daran liegen, dass wir alle uns im selben Milieu bewegen und kein einziger von uns an ernsthaften gesundheitlichen oder psychischen Problem leidet, die oft, wenn auch nicht immer, der Anlass für Dauergebrauch sind.

      Täglichen Konsum kenne ich nur durch meine Recherchen aus zweiter Hand aus Foren und aus Gesprächen mit Smartshopbetreibern und Kratomhändlern und Konsumenten, mit denen ich aber sonst in meinem Alltag wenig zutun habe.

      Ich habe selber meist nicht mehr als 30g zuhause rumliegen und ich habe auch nie wirklich den Bedarf mir größere Mengen zu lagern, denn schließlich brauche ich Kratom nie akut.

      Ich denke, wie sehr man Kratom gelegentlich nutzen kann, hängt sehr davon ab, wofür man es nutzt und unter welchen Umständen. Wenn man es gelegentlich zu besonderen Anlässen nimmt oder um sich einmal alle paar Wochen einen schönen Abend zu machen, dann wird man eher weniger in den Dauergebrauch rutschen. Wenn man es allerdings niedrigdosiert über den Tag verteilt nimmt, um depressiven Verstimmungen zu entkommen, die eigene Leistungsfähigkeit zu heben etc. , dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Dauergebrauch wird höher, aber da ist jeder Konsument ganz individuell gestrickt. Prinzipiell ist gelegentlicher Konsum möglich, erfordert aber halt etwas Selbstdisziplin.
    • Ich konsumiere Kratom immer so wie es gerade am besten passt.
      Da ich durch meine Sozialphobie eine gewisse Vorgeschichte habe (Benzos, Opiode & Alk wobei es da nur jede Menge Bier war und kein Hartfusel) suchte ich einen Ersatz und ein Mittel um den Scheiß abzusetzen. Es brachte mir mehr Nachteile als Vorteile was ich bei Kratom überhaupt nicht so habe. Die ersten Dosen haben nicht gewirkt, die Dosen dannach haben mich teils mehr geflasht wie Oxycodon und Subutex. Ich hab aber auch gemerkt das es nicht nur Rausch sondern vielmehr Medizin für mich war/ist.
      Ich habe also langsam angefangen meine Opiode mit Kratom zu ersetzen, dann kamen die Benzos dran. Der Alk (das Bier) hat sich dann von allein ergeben. Der ganze Benzo Entzug hat dann etwa 1 1/2 Jahre gedauert bis ich das erste mal wieder "normal" war.. Schlimmste Zeit meines Lebens.
      Nachdem ich dann "clean" war hab ich angefangen das Kratom auszuschleichen von etwa 25-30g am Tag in einem Monat auf Null. Immer konsequent an meine Dosen gehalten die ich mir vorher zusammengestellt habe.
      Als ich dann auf Null war habe ich erstmal 3 Monate Pause gemacht und fing dann an alle 2 Wochen mal am Wochende Kratom zum turnen zu benutzen. Einfach weils irre Spaß macht. Das ging dann auch erstmal knapp 1 Jahr wieder gut bis es einen schlimmen Todesfall in meiner Familie gab.
      Ich hatte die Wahl, entweder geh ich wieder zum Arzt und lass mir wieder Benzos verschreiben, oder ich konsomiere Kratom wieder als Antidepresiva. Gemacht getan, das Kratom ist einfach die gesündere Variante ohne Langzeitschäden (wie z.B von Doxepin, hab das knapp 2 Jahre genommen und bin immer noch der Meinung das mein RLS davon gekommen ist).
      Kratom hat mich nie verändert, es hat mich emotional etwas angestumpft (das ist ja auch der Sinn der Sache) was manchmal blöd ist weil es schwierig ist Freude oder Trauer zu zulassen, aber das ist immer nur solange der Fall wie ich Kratom täglich konsumiere. In den Zeiten wo ich nur alle 2 Wochen Kratom genommen habe, hatte ich davon nichts mehr gehabt.
      Die einzigst andere unangenehme Nebenwirkung ist das man stärker schwitzt, das hatte ich allerdings auch mit Oxycodon, Subutex und Schlafmohn. Das wird einfach eine häufige NW von Opioden selbst sein.

      Wie ich das gemacht habe?
      Naja, ich hab einfach nur alle 2 Wochen konsumiert weil diese krasse Euphorie die man dabei verspürt so stark ist und schon nach 3-4 Tagen total abflacht. Das ist es mir einfach nicht Wert wenn ich Kratom gezielt zum turnen nutze. Im Gegenteil, ich hab sogar gerne diese Pausen gemacht weil ich genau wusste das dieses magische Gefühl immer wieder kommt. Es hat mir nie was ausgemacht, trotz zuvorigem Dauerkonsum in sehr hohen Dosen (teil 30-50g am Tag als ich das scheiß Subutex abgesetzt habe).

      Momentan ist es so das ich das Kratom wieder als Medizin nutze und nicht zum Turnen. Daher wird es für mich auch wieder problemlos möglich sein das Kratom nach dieser Phase wieder geregelt zu konsumieren. Bzw. nutze ich das Wort geregelt nicht so gerne, da es für mich auf Dauer eine Routine bedeutet, wo ich mir psychisch einen Streich spiele und sage nur alle 2 Wochen mal konsumieren.

      Das ist ja das geniale an Kratom, es ist der hammer für einen entspannten Tag oder Abend. Es ist aber auch der Hammer als AD und Substi Mittel. Es wirkt bei vielen Krankheiten z.B RLS zuverlässig (auch auf Dauer) und es lindert bei mir auch total den Drang von anderen Sachen zuviel zu nehmen. Zum Beispiel das Bier, ich hab früher jeden Tag mein Bier getrunken (zu meinen schlimmsten Zeiten 3 Sixer am Tag) und heute trink ich vlt alle 2-3 Wochen mal 1-2 Bier oder wenn ich beim Kumpel bin trink ich an einem Abend auch mal 2-3 Bier, dann bin ich meist aber schon so dicht das ich mich hinterher richtig ärgere, weil ich diesen "Besoffenzustand" einfach überhaupt nicht mehr mag.

      Also ich mach mir erlich gesagt auch gar kein Kopf darum ob ich nun täglich konsumiere, da ich weiß sobald diese Phase wieder vorbei ist und ich keine "Medizin" mehr brauche, ich wieder 2-3 Monate gar kein Kratom nehme und dannach wieder meine alle 2 Wochen Regel einhalte.
      Wäre ich seit ich das Kratom entdeckt habe, Dauerkonsument und ich hätte in der Zeit nicht auch mal dannach geregelt konsumiert, weiß ich nicht ob ich dann sagen "dürfte" ich kann hiernach wieder alle 2 Wochen Kratom nehmen. Warscheinlich nicht. Aber ich habe mir selbst schon öfter bewiesen das ich diesen "Phasenkonsum" habe und es in manchen Zeiten als Medizin nutze und in anderen Zeiten zum Turnen.

      Kurzgesagt:
      Nutze ich Kratom zum turnen, hab ich schon immer nur alle 2 Wochen konsumiert.
      Nutze ich Kratom als Medizin, konsumiere ich ohne schlechtes Gewissen täglich.

      Egal was ich von beidem mache, es ist besser als mir wieder andere Sachen zu holen und damit mein Leben zu zerstören.

      Ich kann auch gar nicht sagen was ich als Ablenkung oder so in der Zeit mache wenn ich nur alle 2 Wochen was nehme, da ich mir überhaupt keine Gedanken darüber mache. Es ist eher eine Freude sich auf den nächsten Turn zu freuen aber es gleichzeitig soweit kommen zu lassen, das ich anfange die Wirkung zu "vergessen" also mich zu 100% in die Lage zu versetzen wie es wirkt. Ist diese Ebene erstmal wieder erreicht, hat die Kratomwirkung immer wieder aufs Neue eine mystische Wirkung.

      Der Trick an der ganzen Sache ist es eig nur nicht zur Gewohnheit werden zu lassen, außer man braucht das Kratom wirklich als Medizin, dann würde ich mir da gar kein Kopf drum machen, nur die Tolleranz nicht ganz ausaten lassen wäre nartürlich hilfreich. Sollte das passieren, reicht i.d.R schon eine Pause von 7-10 Tagen um eine Wirkung zu verspüren und 4-6 Tage um den vollen medizinischen Nutzen wieder zu haben.
    • @Dope Wie ist das denn bei Dir mit der Toleranz? Dass man die gleiche Wirkung nach einer gewissen Zeit nicht mehr hat, das habe ich schon gemerkt. Meinst Du es reicht eine Pause von 1 Woche, um eine gleichbleibend optimale Wirkung zu haben, oder müssen es 2 Wochen sein?
      Ich mache im Moment Pause, weil ich nicht mehr von irgendeinem Stoff abhängig sein will. Aber natürlich will ich auch diese "magische" Wirkung wieder haben, wie zu Anfang ohne jegliche Toleranz.
      Mir fällt es jetzt eher schwer, nur ab und zu zu konsumieren. Die Zeit wird zeigen, ob ich es hinkriege. Wenn nicht muss ich wohl auf Kratom ganz verzichten. Wäre schade. Ein Leben mit Entzugserscheinungen und Abhängigkeit kommt für mich auf jeden Fall nicht mehr in Frage.
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    • Wenn du die mystische Wirkung wie am Anfang wieder haben möchtest musst du schon längere Pause machen als eine Woche. Du kannst dich am besten daran orientieren indem du dich nach 1-2 Wochen versuchst in die Wirkung zu versetzen. Gelingt dir das, musst du noch länger pausieren, wird es eher schwach dann bist du der Wirkung schon immer näher.
      Mit 1x die Woche halte ich persönlich für kritisch. Vlt kommst du aber auch damit klar, wenn du allerdings 1x die Woche konsumierst und dann 6 Tage nur an den nächsten Turn denkst wird es bald wieder zum Dauerkonsum.
      Außerdem hast du nach einer Woche nicht dieses mystische wenn du zuvor Dauerkonsum betrieben hast. Du könntest es nach einer längeren Pause (mind. 1 Monat) mal versuchen, wenn du merkst das du wieder geil drauf wirst musst du da ein paar Tage vlt durch und nochmal 1-2 Wochen ranhängen.
      Umso öfter du nein sagst, umso mehr trainierst du dir den Zustand an unregelmäßig zu konsumieren.

      Was ich dir noch raten kann wenn es dir wirklich schwer fällt in manchen Situationen ohne Kratom zu geraten ist die Gewohnheit ändern.
      Wenn du jetzt z.B jedes Mal wenn du ein Game am Pc zoggst vorher Kratom genommen hast, erstmal auf das Zoggen zu verzichten. Wenigstens für eine kurze Zeit.
      Am problematischsten finde ich erlich gesagt wenn man das Kratom zum Arbeiten nimmt. Das ist dann schon sehr tief im Kopf drin und man fühlt sich sonst antriebslos. Die erste Woche nach Dauerkonsum mag das auf jeden Fall so sein, alles dannach ist echt nur noch Kopfsache.

      Aber abgesehen vom Arbeiten mit Kratom würde ich immer wieder empfehlen sich die Zeit anders zu gestaleten. Man ist zu faul für Sport? Super, dann einfach mal den Arsch hochkriegen und es versuchen. Keiner verlangt das man Hochsportler wird, nein es geht einfach nur darum etwas zu machen was man sonst nie gemacht hat. Diese Sachen bringst du dann auch nicht mit Kratom in Verbindung, da du es ja vorher nie gemacht hast.
      Oder man geht einfach in den Wald spazieren, wenn man jetzt vorher Kratom genommen hat und dann in die Natur gegangen ist, kann man perfekt Vergleiche anstellen. z.B. Wie sah der Baum auf Kratom aus? Wie sieht er jetzt aus? Wie ist das Gefühl wenn ich den Wald rieche? Kann ich vlt sogar etwas kindisches machen was ich früher wo ich klein war gemacht habe? Es sieht dich e keiner, du kannst machen was du willst und wenn du dir mit Stöckern eine Hütte baust.
      Klar kommt man sich dabei erst bescheuert vor und man muss es ja auch nicht ständig machen, es geht lediglich nur darum sich selbst auszutrixxen. Die Ideen die dannach kommen wenn man etwas "frei" ist werden nartürlich ganz andere sein, aber manchmal muss man bescheuerte Sachen machen um dann auf gute Ideen zu kommen.
      Du kannst auch einfach ins Schwimmbad gehen und dir selber Rekorde aufstellen wieviele Bahnen du schwimmen kannst usw.

      Es gibt einfach so unendlich viel zu machen, es ist sehr schwer sich an die Zeit zu errinern was man früher gemacht hat und wenn einem was einfällt kommt man sich zu alt oder zu blöd dabei vor. Aber genau solche Sachen muss man machen, genau das was man eigentlich überhaupt nicht mehr gemacht hat oder gar was ganz Neues ausprobieren (Banji-Jumping, Tischtennis spielen usw).
      Es geht in erster Linie nicht darum ob es Spaß macht, sondern Sachen zu machen die man niemals in Verbindung mit Kratom bringt. Die Ideen, der Spaß usw. ergibt sich nach kurzer Zeit von selbst.

      Ich weiß die Beispiele sind jetzt wirr gewählt, aber das dient hauptsächlich zur Verdeutlichung und wer weiß, vlt ist da sogar ein Punkt bei der dich anspricht ;)

      Edit:
      Achja noch was ganz wichtiges !!
      Halte dich zumindest die erste Zeit in der du eine Pause machst von der Musik fern die du auf Kratom sehr gerne hörst. Es muss jetzt keine andere Gerne sein, aber wenigstens andere Lieder. Stell die Lieder erstmal aufs Eis. Du kannst sie ja wieder hören wenn deine Pause rum ist (Flasht dann sowieso nochmal um einiges mehr) aber in der Zeit wo du kein Kratom nimmst und genau die Musik hörst wirst du so stark getriggert und daran errinert das es oft Depresiv macht.
    • Ich wende mich dem Kratom seit bereits vier Jahren erfolgreich nur gelegendlich zu. Es gab zwischendurch mal Phasen, wo ich etwa zwei Wochen am Stück jeden Tag was damit zu tun hatte. Nach dieser Zeit war dann immer mein Vorrat leer, und ich hab auch nichts neues gekauft. Für mindestens 4-8 Wochen.
      Hatte so noch nie probleme mit körperlichen oder seelischen Entzugs- oder Suchtzuständen.
      Mein "normaler" Konsum (also fern ab von den 2 Wochen Exzessen), wäre einfach ab und zu, vllt mal am Wochenende, ein bisschen was zu gönnen. Aber nie an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
      Ich kann schon verstehen wie man am nächsten Tag eine gewisse Lust entwickelt, nochmal zu konsumieren, fühlt sich ja ganz gut an ;) Dem gebe ich aber aus Prinzip nicht nach.

      Ich nehme Kratom ausschließlich zum Spaß, kann verstehen wie man das z.B. zur Leistungssteigerung einsetzen kann, habe ich auch schon gemacht, glaube aber, dass das schon auch in die Abhängigkeit führen kann, da man es dann zu regelmäßig konsumiert.

      Ich würde sagen, ich konsumiere doppelt so oft wie LeveretPale, halte mich auch an änliche Regeln wie er.
    • Bei mir ging es etwa drei Jahre lang mit Gelegenheitskonsum (normalerweise 1-2 mal pro Woche, im Urlaub und gewissen anderen Zeitintervallen gar nicht). Dann hat sich über einige Monate hinweg ein zum Ende hin unkontrollierter Dauerkonsum eingeschlichen. Nach dem Aufstehen erst einmal 1, 2 Löffel Kratom, dann über den ganzen Tag verteilt weitere Dosen und am Abend noch einmal eine besonders große. Bin jetzt immerhin vom täglichen 24 Stunden Konsum wieder auf einen 4-6 Stunden Konsum gekommen. Mir hat es geholfen, eine genaue Statistik über meinen Konsum zu führen, jedes Gramm abgewogen und schwarz auf weiß festgehalten. In meiner Hochphase wurde halt einfach mal nach Lust und Laune noch ein Löffel und noch ein Löffel nachgelegt, ohne nachzuvollziehen, auf welche Tagesdosen ich dabei gekommen bin (wenn man sich das Bestellmuster anschaut dürften es in der Hochphase locker über 50g am Tag gewesen sein. Jetzt bin ich bei einem Durchschnitt von knapp über 5 Gramm am Tag in den letzten 10 Wochen angekommen. Komplett kratomfreie Tage kann ich leider an einer Hand abzählen. In den oben angesprochenen drei Jahren Gelegenheitskonsum habe ich mich, aus heutiger Retrospektive sehr überraschend, allerdings tatsächlich fast 100%ig an die Regelung "maximal 1x während der Woche nach der Arbeit und 1x am Wochenende" gehalten.
      Wie leicht oder schwer es ist, von täglichem Dauerkonsum/Sucht dann allerdings wieder auf ein geregeltes, sporadisches Konsummuster zu kommen kann ich im Moment schlecht einschätzen. Ich tue mir dabei jedenfalls sehr schwer. Vermutlich ist es noch erfolgsversprechender dann gleich auf 0 zu gehen.
    • Wie Ihr vielleicht wisst, habe ich auch Probleme damit, Kratom nur gelegentlich zu konsumieren. Ich finde es zu geil und würde es am liebsten jeden Tag nehmen. Dass das nicht geht, ohne dass ich abhängig werde und die tolle Wirkung immer schwächer wird, habe ich schnell gemerkt.
      Ich nehme mir immer vor, nur alle 4 Tage was zu nehmen, weil ich dann keine Entzugserscheinungen an den Tagen ohne Konsum habe. Persönliche Krisen, Krankheit oder sonst was: Gründe finde ich immer, dann doch öfter zu konsumieren.
      Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, schnell gegenzusteuern und nicht wochenlang täglich zu konsumieren und vor allem die Dosis nicht zu erhöhen. Je schneller ich "das Ruder wieder rumreisse", desto schwächer und kürzer ist der Entzug.
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • Ich konsumiere jetzt seit einem Jahr und von Anfang an täglich. Bei meiner ersten Einnahme sagte mir mein Hirn sofort "Hmmm, lecker,,Opiatrezeptoren werden geflutet, das brauch ich...". Seitdem habe ich nur eine Kratom-freie Woche gemacht, um den Entzug zu testen (hier auch dokumentiert). Ich mache mir da nichts vor, ich kann Opiate überhaupt nicht kontrollieren, keine Chance. Andererseits nehme ich auch nicht unkontrolliert einfach von morgens bis abends löffelweise Kratom, spätestens die dritte Dosis wirkt dann gar nicht mehr. Ich nehme mittlerweile morgens eine kleine Dosis (5-6g), um ohne Entzug über den Tag zu kommen. Abends nehme ich dann eine grosse Dosis (10-15g).

      Insgesamt kann man mit Kratomsucht gut leben, ich bin nach wie vor gut gelaunt, kriege meine Arbeit und die Familienpflichten sehr gut hin und habe auch keinerlei gesundheitliche Probleme. Im Gegenteil, meine chronische Gastritis sowie allerlei Gelenk und Sehnenbeschwerden sind seit einiger Zeit wie weggeblasen..
    • Wenn das für Dich o.k. ist, gibt es auch nichts, was dagegen spricht. Viele Leute sind tabak- oder weedabhängig und (fast) niemand findet das schlimm.

      Ich will nicht mehr von was abhängig sein und hab mir von Anfang an gesagt, das geht für mich nur, wenn ich es auf Dauer schaffe, davon nicht körperlich abhängig zu werden. Psychisch abhängig bin ich ja auch, sonst hätte ich die Probleme nicht, aber ich hab das Leben von Dosis zu Dosis zu lange gemacht. Das Wissen, dass ich nicht mal spontan wo übernachten kann, wenn ich nichts dabei habe etc, etc.
      Das geht für mich nicht mehr.
      Dazu kommt noch, dass es mir vor einem halben Jahr ohne Kratom richtig super ging bis auf gelegentliche Schlafprobleme. Ich hab was zum Schlafen gesucht und bin zufällig drauf gestoßen. Dass das ein Opioid ist und abhängig macht, war mir dort nicht bewusst. Ich bin auch auf die "Infos" der Kratomshops reingefallen und habs mir bestellt.
      Als ich es zum ersten Mal probiert habe, bin ich fast aus den Latschen gekippt: das war besser als Koks oder H. Diese Euphorie hatte ich vorher noch nie. Und schon gar nicht stundenlang am Stück. Sowas kann man nicht einfach wieder lassen und so tun, als ob man es nie probiert hätte.
      Tja, und jetzt hab ich ein Problem mehr als vorher... :shit:
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • @William Blake: Kratom hat bei dir besser gewirkt als H? Hab ja auch meine Erfahrung mit härteren Opiaten, bei mir ist das nicht so. Wenn ich nach der längeren Winter und Frühlingspause im Juni den ersten Poppy-Tee mache, dann ist das sowas von herrlich, da zwitschern die Engelchen von allen Dächern. Euphorie pur, man sinkt tatsächlich in einen Wattebausch aus Wohlbefinden wenn das Morphin anflutet. Zum Glück ist Kratom im Vergleich (für mich jetzt!) eher subtil, so dass ich damit besser klarkomme...

      Kann gut verstehen, dass du jetzt ein Problem hast. Ein legales, billiges Rauschmittel, jederzeit verfügbar mit einer (für dich..) so tollen Wirkung ist halt ein zweischneidiges Schwert...

      Was mich selber angeht, dann bin ich fast sicher, dass Kratom mich nicht ewig begleiten wird. Die Wirkung ist jetzt schon sehr viel schlechter als am Anfang. Irgendwann hab ich dann keine Lust mehr und höre damit auf. Das war bis jetzt bei allen Drogen ausser Alkohol so. Alkohol wirkt immer noch sehr gut, daher gibt es keinen Grund, aufzuhören...
    • Ich hab auch schon Poppy-Extrakt-Tee gehabt. Da war noch so eine psychedelische, bewusstseinsverändernde Wirkung mit dabei. Das ist nicht mein Ding. Sowas mag ich auch mal, aber nicht öfter als 1x im Jahr.
      Euphorie war da wenig.
      Beim H war`s eher so wie bei rotem Kratom. Das wattige, wohlige ist auch sehr schön. Klar, sonst wär ich davon nicht abhängig geworden.
      Die Engel zwitschern aber bei mir eher bei Kratom. Ich hab wahrscheinlich genau die richtige (niedrige!) Dosis erwischt und bestes Kratom.
      Das sind so richtige Euphorie-Kicks, da dachte ich nur: boahhhh!
      Aber jetzt hören wir lieber auf, sonst fällt es mir schwer, die Pause einzuhalten.
      Ich hab auch Kratom für 1 Jahr gebunkert, weil ich die alte Wirkung aber wieder will, fällt es mir eigentlich nicht sehr schwer, im Moment nichts zu nehmen.
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • Also Codein oder Morphin geben mir auch nicht wirklich viel. Finde Kratom da viel besser. Das Einzige was mir im Kopf geblieben ist, ist DHC, aber wahrscheinlich auch nur, weil es mein erstes Opiat war, dass ich genommen habe.

      Ist denke ich, wie immer auch alles sehr individuell . Ich zum Beispiel, finde Alkohol in seiner Wirkungsweise echt nicht toll, da würde ich so einiges anderes vorziehen.
      --- Forenregeln / Nutzungsbedingungen ---

      Meine moderativen Aussagen sehen so aus.

      The post was edited 1 time, last by O_Dog ().

    • Alkohol finde ich auch nur in kleinen Mengen gut. Sobald ich mehr als 1L Bier trinke, werde ich nur müde und fühle mich unangenehm betäubt. Interessanterweise ist Alkohol aber die Droge, bei der meine Toleranz einfach nicht hochgeht. Ich trinke seit jetzt 15 Jahren jeden Tag ein wenig Alkohol und meine zwei kleinen Flaschen Bier geben mir immer noch die gleiche Entspannung und Wohlbefinden.

      Bei Kratom ist die Magie leider schon arg abgenutzt, da hilft bald nur noch eine längere Pause, befürchte ich.

      @William Blake: Ich bemerke keinerlei psychedelische Komponente bei Mohn (entweder als Tee oder roh gegessen), es wirkt nur wie ein starkes Opiat bei mir. Euphorisch, aktivierend und entspanned zugleich. Kann keinen Unterschied zu Oxycodon, Tilidin etc feststellen.
    • @krauterling Ich weiß auch nicht, vielleicht hab ich auch zu hoch dosiert. Es hat eher wach gemacht als sediert und mit geschlossenen Augen ging voll der Film ab. Nicht sehr angenehm das Ganze. Ein Kumpel, der mal in Pakistan war, hat mir aber genau die Wirkung auch beschrieben. Er sagte, dass er ganz viel krasses Zeug gesehen hat, wenn er die Augen zugemacht hat.
      Hast Du vielleicht eine Ahnung, was das ist? Falsche Extraktionsmethode kann es eigentlich nicht sein. In Pakistan wissen sie schätze ich, wie das geht. Ich habe ca. die Menge einer kleinen Linse genommen (null Toleranz). Ich bin sehr dünn und vertrage nix.
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    • Keine Ahnung woran das liegen könnte. Ich hab noch nie Opium selber genommen, ich habe immer nur die ganzen Kapseln oder Tee daraus konsumiert. Obwohl das natürlich genau das gleiche sein sollte, in beiden Fällen konsumiert man ja den Saft der Mohnpflanze. Meine Pflanzen standen allerdings in England bzw. in Deutschland, evtl. ist da ein anderes Alkaloidprofil drin?

      Ich hab mich auch immer gewundert, warum Opium als psychedelisch beschrieben wird. Ich habe oft schon hohe Dosen genommen, wo mir nur noch die Augen zufielen und ich völlig geplättet nichts als rumliegen konnte. Das war dann aber einfach nur geiles Nodden, ohne jede psychedelische Komponente. Vielleicht wirkt es nur bei mir so wenig psychedelisch.
    • @krauterling Ich habe gestern gegoogelt, um mir die Zeit zu vertreiben und gefunden, dass Opium ganz oft mit Stechapfel gemischt verkauft wird, z.T. auch an Touris, die man anschließend ausnimmt.
      Weiß nicht, was das für ein Zeug ist, was ich da habe. Hab aber auch echt Respekt davor. Atemdepression ist eine reale Gefahr. Einmal kam bei mir schon der Krankenwagen (nicht wegen Opium). Das muss nicht sein.
      Dass man die Mohnköpfe auch essen kann, ist mir neu. Einfach so roh frisch vom Feld?
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • Mein letzer Versuch gelegentlich zu konsumieren wird nach meiner Pause gemacht, ich werde allerdings frühstens an Weihnachten wieder Kratom konsumieren, eher wohl nächstes Jahr. Ich bin erstmal fertig, kleine Pausen bringen einfach gar nichts mehr nach sovielen Jahren, ich brauche einfach mal ein paar Monate Pause, vlt wenn ich bis Januar durchgehalten habe, häng ich soviele Monate ran wieviele Jahre ich auch konsumiert habe.
      Ich werde ich jedenfalls immer auf dem Laufenden halten wenn ich konsumiere, nehme es mir auch so vor das ich bei Konsumtagen beim Anfluten ins Forum schaue und etwas dazu schreibe (Mein Experiment wird dann auch endlich losgehen) damit ich immer nachvollziehen und einsehen kann wielange meine Pausen dazwischen sind. Ich werde es anfänglich mit 2x pro Monat durchziehen, sollte ich merken das es schwerer wird zu wiederstehen wird eine doppelt solange Pause gemacht wie ich sie jetzt machen werde, quasi als Bestrafung und Lehre. Das wird dann immer so weitergehen, bis ich mir 2x überlege ne "Ausnahme" zu machen da es sich später dann ja um Jahre Pause handelt würde, da könnte ich den Konsum dann auch gleich ganz einstellen ;)

      Sollte ich mit der Methode nach meiner Pause nicht klarkommen, werde ich wohl für immer einen Schlusstrich ziehen müssen, ich hoffe das es nicht so sein wird.