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Kratom wirkt nicht mehr wie früher - Woran liegt's?

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    • Kratom wirkt nicht mehr wie früher - Woran liegt's?

      Hallo liebe Kratom-Community =)

      Erstmal ein herzliches Hallo an das liebe Forum, in dem ich schon seit geraumer Zeit mitlese und das mir bereits die ein oder andere Frage beantwortet und viel nützliche Hilfestellung geboten hat. Jetzt wollte ich mich mal persönlich zu Wort melden mit folgendem:

      Ich konsumiere seit Anfang diesen Jahres relativ regelmäßig Kratom. Nach den ersten zaghaften Versuchen habe ich schließlich die sedierende Komponente als meinen Favorit erkoren, wirklich motivierend-aktivierend hat das Zeug bei mir beinahe nie gewirkt. Einfach gechillt vor dem Rechner sitzen, was Spielen und dabei die wohligen Wellen der Wärme verspüren, das hat es mir angetan. :D

      Dabei bin ich mit einer Dosis von etwa 5g eigentlich durchweg gut ausgekommen, manchmal noch 1-2g nachgelegt, aber meistens habe ich damit die gewünschte Wirkung erzielt, wobei ich über Monate ein bis mehrere Male die Woche konsumiert habe. Dazwischen gab's auch Pausen von einer oder mehreren Wochen, wobei ich nie das Gefühl hatte, etwas wie Toleranz entwickelt zu haben. 6g konnten bei mir schon eine Überdosis sein, also habe ich selten mehr probiert. Zwar gab's immer wieder Tage, an denen trotz Nachlegen die erhoffte Wirkung nicht auftrat, aber das wirkte relativ zufällig und wenn ich beim nächsten Mal dieselbe Dosis genommen habe, hat's auch wieder gut funktioniert.

      Das alles hat sich mit neuen Sorten bei mir so deutlich geändert, dass ich etwas verwundert bin. Ich habe drei unterschiedliche Sorten (bei K24) geordert und bekomme mit keiner davon auch nur im Ansatz verlässlich dieselbe Wirkung hin. Die vorigen Sorten (vier verschiedene, ebenfalls K24) haben ziemlich unabhängig voneinander verlässlich gewirkt (manchmal einzeln genommen, meist gemischt, ich habe noch nie einen spürbaren Unterschied zwischen Strains oder Farben festgestellt, ich gehe nur nach Dosis und ggf. Sorten-Potenz). Das kann ich mir nicht erklären, zumal es bei meiner neuesten Bestellung (diesmal KCandles, bisher drei Sorten von dort probiert) ähnlich aussieht. Dosen von 8-10g, an die ich mich früher aus Overdose-Angst nicht mal rangetraut habe, wirken eher unterschwellig bis mittelstark spürbar, nur selten spüre ich ein deutliches Anfluten und das auch nicht so intensiv wie früher.

      Woran kann das liegen? Ich hab mir da ja selbst ein paar Gedanken gemacht...

      Toleranz: Ja, das könnte sein. Nur glaube ich, nie wirklich eine solche aufgebaut zu haben, da wie gesagt 5g früher verlässlich gewirkt haben und ich mich selten über 7g an einem Abend gewagt habe. Einmal haben sogar 3,3g ein tolles Anfluten erzeugt, wie ich es momentan mit 10g nicht hinbekomme. Dazu kommt, dass ich eine mehr als vierwöchige Pause eingelegt habe, nach der sich nichts geändert hat, 7-9g wirken deutlich schwächer als 4-5g der vorigen Sorten.

      Booster: Ich habe mit vielem rumexperimentiert und nehme normalerweise vor jeder Einnahme etwa eine halbe Stunde davor Schwarzkümmelöl. Das hatte bei mir bisher die beste Wirkungssteigerung. Dazu ein paar Spritzer Zitronensaft. Beides Booster, die ich beim Experimentieren als für mich positiv bewertet habe. Dennoch führen diese selbst in Verbindung mit den größeren Dosen nicht zu der erhofften Wirkung.

      Sortenmischung und gestückelte Einnahme (5g initial, 10 Minuten später nochmal 5g) haben bei mir bisher generell positive Ergebnisse gebracht, helfen aber seit den neuen Sorten ebenfalls nicht mehr wie erhofft.

      Schwache Sorten: Das glaube ich inzwischen einfach nicht mehr, da die früheren 4 Sorten alle ziemlich gut und 6 neue Sorten von zwei Händlern alle recht schwach wirken. Außerdem müsste eine höhere Dosis dann doch etwas Ausgleich herbeiführen, aber selbst mit doppelter Initialdosis im Vergleich zu früher (8-10g statt 4-5) empfinde ich die Wirkung als deutlich subtiler als damals. Einerseits weiß ich ja, dass man lange dem einstigen Gefühl hinterherjagen kann, ohne es wieder zu erreichen. Aber da sich alles von einem Tag auf den anderen mit dem Wechsel zu neuen Sorten geändert hat, habe ich es auf diese geschoben. Dass drei Sorten allesamt viel schwächer als jede einzelne meiner vorigen vier Sorten sein sollten, konnte ich aber nicht glauben. Und die nächste Bestellung von im Forum hochgelobten Sorten wirkt bei mir ja vergleichbar schwach.

      Ich wollte jetzt einfach mal fragen, ob es jemandem von euch ebenfalls schonmal so ergangen ist. Habt ihr eine Ahnung, woran das liegen kann? Habt ihr Ideen, was ich noch versuchen könnte?

      Vielen Dank schonmal fürs Lesen! Tut irgendwie auch gut, diese ganzen Gedanken mal niederzuschreiben. Ich hoffe, der ganze Gedankenstrom da oben ist einigermaßen verständlich... :saint:
    • Ich kann dir natürlich nicht sagen, warum das bei dir so ist, aber Kratom kann schon aufgrund seiner Subtilität den Eindruck erwecken, dass es schlechter wirkt als erwartet.
      Stichwort Erwartungshaltung.
      Ich habe zB vorhin 3,5g Borneo White (auch von K-24) genommen und als es nach einer halben Stunden ich nicht richtig angeflutet ist, dachte ich sofort: Nachlegen, kommt ja gar nicht. Dann habe ich aber einfach mal inne gehalten und mich bewusst entspannt. Zur Belohnung habe ich von den 3,5g, die erst nicht kommen wollten, nach ca. 60min fast genoddet. ;)

      Nach 4 Wochen Pause dürfte die Toleranz bei dem Konsum bei 0 liegen. Das Kratom von Helmut ist meistens sehr gut, also kann es, meiner Meinung nach, eigentlich nur an der Erwartung liegen.
    • Das Kraut ist ne Zicke- ich hab auch Phasen, in denen alles eher "so lala" wirkt (wobei ich eher im LowDose-Bereich unterwegs bin), und dann, ohne Pause oder sonstwas von heute auf morgen wieder wumms...
      Was Booster angeht, versuchs mal ohne, oder mit anderen, ich persönlich hab den Eindruck, daß man auf Booster, wenn man immer die gleichen nimmt, irgendwann auch sowas wie ne Resisitenz aufbaut, siehe die Euphorie/Säure-Diskussion im Booster-Thread.
      Ebenso kann ein Wechsel der Einnahme-Form plötzlich ganz andere Facetten rausbringen.

      -e-fällt mir noch ein, es gibt eine Reihe NEM´s, die die Kratomwirkung schmälern können- denk mal in die Richtung, hast du in der Pause deine Ernährungsgewohnheiten umgestellt oder nimmst irgendwelche Supplemente, die du davor nicht hattest?

      The post was edited 1 time, last by nO1 ().

    • Das Problem habe ich auch gerade. Mr. White vom Grünen Haus will z.B. einfach gar nicht mehr wirken, egal wie viel ich da in mich rein "stoffe". Die ersten 3-4 Mal war es richtig gut und nun kommt da nur noch ein laues Lüftchen. Das selbe hab ich auch mit einer roten Sorte, die nun vollends nutzlos geworden ist.
      Das Lustige war ja noch, dass ich keine Toleranz hatte (habe sehr selten konsumiert) und auch keine NEM benutze. Es ergibt überhaupt keinen Sinn.
      Ich hatte schon mal ein Super Red und ein Green Hulu, welches immer gut wirkte, von dem ersten Gramm bis zum letzten. Sonst waren die anderen Sorten bisher immer zicken. Entweder zu stark und nah an der OD, oder zu schwach.

      Hier wurde schon mal erwähnt, dass es mit dem Metabolismus zu tun hätte. Also kommt es vielleicht doch z.B. stark auf deine Ernährung an.

      Ich spüle es immer mit etwas Zitronensaft runter und trinke alkoholfreies Bier dazu, vll. liegts ja daran.
    • Lass es einfach beim nächstenmal weg, dann weißt du mehr.....

      generell ist es immer ne gute Idee, Sorten, die grad nicht so toll wirken, einfach mal beiseite zu stellen. Ich hatte es schon oft, daß ein Kratom, das für mich eigentlich als "Notfall/Verschenk-Kratom" schon garnicht mehr auf dem Schirm war, irgendwann richtig genial kam. Seit ich das weiß, teste ich meistens einen Löffel, bevor ich die ganze Tüte weitergebe.

      The post was edited 1 time, last by nO1 ().

    • Vielen Dank für die Tipps und Denkanstöße!

      Kratobi wrote:

      Nach 4 Wochen Pause dürfte die Toleranz bei dem Konsum bei 0 liegen. Das Kratom von Helmut ist meistens sehr gut, also kann es, meiner Meinung nach, eigentlich nur an der Erwartung liegen.
      Die hatte sich eigentlich bei der Ankunft der neuen Lieferung nicht geändert. Ich wurde selbst völlig überrascht von der schwächeren Wirkung, vor allem da ich z.T. dieselben Sorten nachbestellt habe (aber andere Charge, ja, das kann auch einiges ausmachen, ich weiß... :-D). Aber ich weiß, was du meinst. Es gab einen Tag, an dem ich abends konsumieren wollte, aber aus Neugier eine kleine Dosis am Nachmittag nehmen wollte. Vergleichsweise wenig, ich glaube es waren nur 3g, wollte mal schauen, wie sich die subtilere, aktivierendere Wirkung anfühlt. Und wurde dann völlig überrascht, wie intensiv das Wärmegefühl plötzlich aufkam, damit hätte ich nie gerechnet.

      Aber auch zum Thema Erwartung: Meist beschäftige ich mich nach dem Einnehmen sowieso, ich sitze nicht nur da und warte darauf, dass es endlich losgeht. Und im besten Fall werde ich dann mehr oder weniger "überrascht" von der Wirkung, so ist's jedenfalls schon häufig vorgekommen. Damit umgehe ich meinem Gefühl nach auch ganz gut dem "Nochmal auf die Uhr schauen, warum spür ich denn noch nix"-Gedanken und werde im besten Fall einfach mitgerissen ohne zu bewusst drauf zu achten.

      nO1 wrote:

      Das Kraut ist ne Zicke- ich hab auch Phasen, in denen alles eher "so lala" wirkt (wobei ich eher im LowDose-Bereich unterwegs bin), und dann, ohne Pause oder sonstwas von heute auf morgen wieder wumms...
      Was Booster angeht, versuchs mal ohne, oder mit anderen, ich persönlich hab den Eindruck, daß man auf Booster, wenn man immer die gleichen nimmt, irgendwann auch sowas wie ne Resisitenz aufbaut, siehe die Euphorie/Säure-Diskussion im Booster-Thread.
      Ebenso kann ein Wechsel der Einnahme-Form plötzlich ganz andere Facetten rausbringen.

      -e-fällt mir noch ein, es gibt eine Reihe NEM´s, die die Kratomwirkung schmälern können- denk mal in die Richtung, hast du in der Pause deine Ernährungsgewohnheiten umgestellt oder nimmst irgendwelche Supplemente, die du davor nicht hattest?
      Der Tipp hat mich dazu gebracht, nochmal zu überlegen, ob ich etwas übersehen habe. Die einzigen regelmäßigeren Booster (SKÖ und Zitronensaft) waren eine ganze Weile nicht (kein SKÖ im Haus) bzw. nur hin und wieder (ZItronensaft) beteiligt, da habe ich auch schon mit rumexperimentiert, aber ich behalt's mal im Hinterkopf, dass Booster auch eine Auszeit gebrauchen könnten. Dazu nehme ich tatsächlich das ein oder andere NEM und vielleicht kann ich hier ansetzen. Ich habe nämlich eigentlich seit Frühjahr mehrfach wöchentlich eine Guarana + L-Theanin-Kombi genommen (meist für die Arbeit, anfangs auch häufiger zum Experimentieren). Nur habe ich beides seit fast zwei Monaten nicht mehr angefasst. Jetzt habe ich's mal gezielt wieder genommen und ich würde sagen, das Kratom hat spürbar intensiver und angenehmer gewirkt. Kein sehr starkes Anfluten, aber insgesamt eine intensivere Wirkung über einen recht langen Zeitraum und das ohne weitere Booster. Das werde ich die nächste Zeit über mal genau im Blick behalten und ggf. hier berichten!

      Kid A wrote:

      Hier wurde schon mal erwähnt, dass es mit dem Metabolismus zu tun hätte. Also kommt es vielleicht doch z.B. stark auf deine Ernährung an.
      Eine deutliche Ernährungsumstellung habe ich nicht hinter mir, auf jeden Fall nicht in dem Zeitraum bei dem das Kratom plötzlich aufgehört hat, intensiv zu wirken. Manchmal denke ich mir auch, dass es vielleicht subtile Bestandteile der Ernährung sind, auf die ich gar nicht achte, die aber einen großen Einfluss haben können...? Einerseits ist das ja spannend, wie vielseitig man mit Kratom experimentieren kann, was die Wirkung und deren Intensivierung angeht (Booster, Dosis etc.)... aber manchmal möchte man einfach nur wissen, warum dieses nette Kraut so rumzickt. :D

      nO1 wrote:

      generell ist es immer ne gute Idee, Sorten, die grad nicht so toll wirken, einfach mal beiseite zu stellen. Ich hatte es schon oft, daß ein Kratom, das für mich eigentlich als "Notfall/Verschenk-Kratom" schon garnicht mehr auf dem Schirm war, irgendwann richtig genial kam. Seit ich das weiß, teste ich meistens einen Löffel, bevor ich die ganze Tüte weitergebe.
      Danke für den Tipp, behalte ich ebenfalls im Hinterkopf! Nur glaube ich wie gesagt nicht mehr, dass es an einer bestimmten Sorte lag, da das selbe Spiel bei wenigstens fünf Sorten ablief und keine davon so intensiv angeflutet ist wie zuvor vier verschiedene andere Sorten.

      Irgendwie ist es echt schön, zu hören, dass andere ebenfalls solche Situationen erlebt haben und wie ihr da rangeht. Bringt mich zum Nachdenken und hilft mir weiter, würde ich sagen, daher: Danke! :thumbsup:
    • @Vincent: Ich hab auch grad auf deine Antwort hin eine 50:50 Theanin/Koffein-Kombi in den Tee geworfen, und muß sagen, daß die das bereits präsente Kratom nochmal gepusht hat. Ich nehm das sowieso öfter, hab aber auch ohne eine gute Wirkung, und deshalb nie gezielt drauf geachtet. Scheint aber was dran zu sein.
      Vielleicht können sonstige L-Theanin-Nutzer hier auch nochmal im Selbstexperiment drauf achten?
    • breakingbad wrote:

      Meinst du, ich hab schon ne Toleranz nach 2 Wochen jeden Tag ca. 10gr

      @breakingbad: Ich kenne Kratom seit über 5 Jahren- und ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt jemals über 10 gr/D gekommen bin. Möglicherweise mal bei Zahnweh oder wenn ich mich wegen irgendwas "abschießen" wollte (war einmal der Fall und endete mit Huldigung der Sanitäreinrichtung), aber sicher nie bewußt als "Alltag".
      Du bist jetzt wohl an dem Punkt, wo du dich für Kratom als Alltagshilfe (vulgo-über kurz oder lang Abhängigkeit) entscheiden mußt, wobei vermutlich die Euphorie ein eher seltener Gast sein wird, zumindest wenn sie mit Aktivierung einhergehen soll.

      Oder dich einbremsen und versuchen, Kratom wieder zur Ausnahme zu machen bzw dich mit der Wirkung kleinerer Dosen zufrieden zu geben und damit zu leben.
      Außerdem- nimmst du bereits 5-HTP? Bei manchen (bei mir zb) killt das ziemlich viel von der Kratomwirkung, bei anderen nicht.
    • @nO1

      Darf ich fragen, ob du Kratom 5 Jahre lang täglich genommen hast?

      Wenn ja, wie hast du es geschafft, dass du so lange Zeit mit low dose eine Wirkung zu kriegen?

      Die euphorie ist mir nicht sonderlich wichtig.. das Kratom soll nur die negativen Gedanken im Zaun halten und dabei angstlösend wirken..

      5-HTP kommt bei mir erst morgen an.
      Ich werde erst einmal mit Kratom Pause machen und mit 5-HTP/Rosenwurz weiter machen...wen ich durch die beiden Substanzen das erreiche, was ich mit Kratom vor hab, dann wird Kratom sehr selten benutzt.

      Meinst du, ich kann Rosenwurz sofort mit 5-HTP einnehmen oder soll ich erst einmal 5-HTP nehmen ,damit ich erst mal genug Serotonin hab.
      Weil im Moment habe ich höchst wahrscheinlich kaum Serotonin.. Wenn Rosenwurz iwie Serotonin frei setzen soll, geht das ja gar nicht weil der Tank leer ist.
    • ..soweit ich weiß, kurbelt Rhodiola die Sero-Produktion an, dadurch kann mehr ausgeschüttet werden -wenn genug da ist.
      Gleichzeitig aber auch die Produktion von Dopamin (deshalb wirkt es ja auch eher aktivierend, schätze ich).
      Bei mir hab ich sogar das Gefühl, daß es sich überwiegend auf´s Dopamin auswirkt- typischen Serotoninkramms mag ich normalerweise nicht.
      Trotzdem würde ich erst mal eines mindestens ne Woche solo nehmen, da wär bei dir vermutlich 5-HTP sinnvoller.

      Wenn du das einschätzen kannst, kannst du Rhodiola morgens und 5-HTP abends nehmen.


      breakingbad wrote:

      Darf ich fragen, ob du Kratom 5 Jahre lang täglich genommen hast?
      seit ca 4 Jahren fast täglich, mit einigen kurzen Pausen (3-5 Tage) und ein, zwei längeren (2-4 Wochen).Die waren aber nicht mal geplant, ich hatte einfach keine Lust drauf. Wenn die jeweilige Menge nicht mehr den Effekt bringt, den ich möchte, nehm ich ganz von allein ne Weile nix- ich weiß mittlerweile, daß eine Erhöhung der Dosis bei mir nicht "mehr" bringt, sondern ins wattig-matschig-verballerte kippt. Da hab ich keine Lust drauf....
      Klar hab ich mal mit ner Prise ne Super-Wirkung und drei Tage drauf fast keine, das liegt an zig anderen Faktoren. Aber wenn´s grad mau ist, ist es halt so. Ich muß da nichts forcieren und brauch es auch nicht als Medikament.

      Und wie gesagt, behalt für Kratom-Pausen CBD als Öl im Hinterkopf- das wirkt sublingual bei mir in Stress-Situationen recht schnell.
    • @breakingbad
      Hab jetzt paar Beiträge von dir gelesen bzg. Tolleranz, Wirkung und Co.
      Mit deinem Konsummuster bist du auf dem besten Weg dir deine Tolleranz ganz schnell zu versauen. Du konsumierst grad mal 2 Wochen Kratom und bist schon auf 10g am Tag. Dann deine vermehrten Dosen die du im Dudes Thread geschrieben hast. Du hast 3 oder 4 Dosen am Tag genommen. Das ist viel zu viel, vor allem in der Anfangszeit. Da ist es kein Wunder dass das Kratom bei dir nicht mehr so gut wirkt. Nach 2 Wochen täglichen Konsum von 3-4x Einzeldosen steigt deine Tolleranz ganz schnell.
      Nimm lieber eine vernünftige Dosis und lass das nachlegen.

      Es kann dir fast jeder Dauerkonsument bestätigen das eigentlich nur das Nachlegen ein Problem ist. Damit steigt die Tolleranz so abartig schnell das es kein Wunder ist das du nach 2 Wochen schon über Tolleranz/Wirkung klagst.

      Entweder du nimmst Kratom Mittags bzw. Nachmittags und das langt dann auch für den Tag oder du nimmst das Kratom Abends zum entspannen. Aber wenn du so weiter machst, machst du dir die Wirkung innerhalb kürzester Zeit kaputt (was ja zum Teil jetzt schon passiert ist) und bist auf dem besten Weg in den Dauerkonsum wo du irgendwann nur noch Kratom nimmst um dich normal zu fühlen. Die schöne Magie geht dann flöten.

      Vlt klappt das bei Leuten die nur 1g pro Dosis brauchen * @nO1 anguck *. Da wird das nachlegen dann wohl kein großes Problem sein, aber wenn du 3-4 Einzeldosen von 2-3g nimmst hast du permanent einen Spiegel und du stockst immer weiter auf. Dein Körper braucht etwas Zeit um die Alkaloide vollständig abzubauen. Nur so vermeidest du Tolleranzbildung.

      Aber musst du wissen was du tust.. Entweder hörste auf mich und hast noch lange Spaß mit Kratom oder du machst so weiter, findest für dich selbst Rechtfertigungen das es schon passt was du da tust und musst später mit den Konsequenzen leben.

      Ist nur gut gemeint von mir.
    • @Dope

      Ist schon richtig, hab die letzten Tage sinnlos oft nachgelegt.. habe heute erst nachgedacht, dass eine etwas höhere Initialdosis wahrscheinlich mehr bringt als eine geringe Initial und dann nachlegen.

      Richtig, hatte konstant nen Spiegel. Werde jetzt erst mal bis morgen Abend nichts mehr nehmen und dann eine Initialdosis von 3.5gr. Wenn man Initial richtig dosiert, hat man wahrscheinlich nicht so schnell verlangen, nachzulegen.

      Am Anfang hat mir ja ne Anfangsdosis von 2.5gr ca 3 Stunden gereicht dann habe ich mit 2gr nachgelegt und das wars dann auch für den Tag. Abends habe ich NIE konsumiert, da ich entweder noch Afterglow hatte oder vom Tag erschöpft war...

      Gott sei dank, stehe ich überhaupt nicht auf sedierung.. deswegen konsumiere ich ohne Probleme gar nicht Abends..

      Aber am Tag vor allem morgens und nachmittags macht es schon Spaß, wenn man nicht mehr negativ und träge drauf ist und wenn man dazu unter Menschen sich wohl fühlt, ist man wie neu geboren..

      Das Problem liegt wie du schreibst beim nachlegen.. Anscheinend habe ich schon eine mini Toleranz, weswegen ich mit 2,5gr nicht mehr gut klar komme und da die WIrkung schwach ausfällt lege ich nach aber dann ist es wiederum zu viel und ich bin sediert.

      Ich wusste schon vorher, dass das so nicht passt.
    • Also die soziale Wirkung die auch so von Angstpatienten geschätzt wird (inklusive mir selbst, Kratom hat bei mir früher super gegen Sozialphobie und trübe Stimmung geholfen) verschwindet bei Dauerkonsum früher oder später leider gänzlich. Was bleibt ist eher Antriebslosigkeit. Das kann man wirklich nur mit häufigen Pausen umgehen. Das Nachlegen tut man ja nicht ohne Grund, man will die Wirkung am liebsten den ganzen Tag über aufrecht erhalten. Das ist dann schonmal die erste Gefahr, da Kratom mit der Zeit immer kürzer wirkt und man entweder nachlegt oder damit klar kommen muss das der restliche Tag keine Wirkung mehr vorhanden ist. Der angenehme Afterglow ist bei Dauerkonsum nicht mehr spürbar.

      Wie du schon festgestellt hast verstärkt das Nachlegen eher die Sedierung und ist tagsüber kontraproduktiv. Nachlegen macht eigentlich nur für Leute Sinn denen es sonst schlecht geht (Abhänigkeit, Schmerzen, Substi etc.). Für jemanden der diese Faktoren nicht hat ist Nachlegeen nicht nur sinnlos, sondern es macht einen zusätzlich die Wirkung kaputt.

      Ich würde an deiner Stelle evt. nochmal "von vorne" anfangen. Du hast jetzt 2 Wochen konsumiert, dann tu dir selbst den Gefallen und mache wenigstens mal eine Woche eine Pause. Fällt dir das schwer und du hällst es für unmöglich steckst du psychisch schon tiefer drin als du denkst. Sehe es als Selbsttest und dann wenn du wieder was nimmst gewöhnst du dir gleich an pro Tag höchstens eine Dosis zu nehmen. Solltest du 2x am Tag etwas nehmen empfehle ich dir dringends zwischen den Konsumtagen mindestens 3 Tage Pause zu lassen und immer mal wieder 1-2 Wochen komplette Pause zu machen. So kannst du mit Kratom über viele Jahre Spaß haben. Alles andere führt früher oder später sonst zu einer schlechten Wirkung mit dem Drang ständig Nachlegen zu müssen dem früher oder später auch nachgegeben wird.