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Fragen eines Neulings nach Cannabis Entzug

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    • Fragen eines Neulings nach Cannabis Entzug

      Guten Abend liebe Leute,
      Ich hoffe es ist okay dass ich einfach mal ein Thema öffne, hab schon etwas gestöbert aber wurde nicht richtig fündig.
      Ich bin m 27 und habe aus gesundheitlichen Geünden nach über 10 Jahren täglichem Cannabiskonsum vor 4 Wochen mit dem kiffen aufgehört. Über ein anderes Forum bin ich auf Kratom aufmerksam geworden und hab mir direkt 10g Thai pimps bestellt. Habe auch schon einen Freund eingeweiht und mit ihm eine Verabredung zum konsumieren. Ich könnte mir vorstellen alle paar Wochen ein Turn zu gönnen.

      Ich lese nun hier verstärkt von Dauerkonsumenten und heftigen Entzügen. Ich habe bis jetzt kein Opiat probiert und mache mir etwas Sorgen für mich und meinen Freund die „Büchse der Pandora“ zu öffnen.

      Seit meinem „Entzug“ trinke ich abends immer etwas Alkohol, fürchte mein Belohnungszentrum ist etwas versaut und ich habe gerne was zum abschalten. Mit anderen Substanzen keine Probleme. Alkohol führt hin und wieder zu Exzessen aber wer kennt das nicht. Habe eigentlich jedes Jahr im Sommer eine Kokain Phase (1-2x die Woche eine Zeit lang) Aber auch überhaupt kein Problem das dann für ein paar Monate sein zu lassen.

      Mich interessieren eure Erfahrungen, welchen impact hatte das erste mal auf euch und euer Suchtverhalten, gibt es Leute unter euch die es bereut haben Kratom zu probieren und wie schätzt Ihr meine Situation ein?

      Da die Berichte stark schwanken von - geringeres Risiko als Kaffee - bis hin zu - ich kann mir kein Leben ohne Kratom vorstellen - richte ich das Wort direkt an euch, auch um meinen Kumpel da in nichts reinzuziehen und weil ich mir etwas Sorgen mache dass ich mich von der einen sucht in eine andere flüchten könnte.

      Ich bedanke mich schonmal für euer Verständnis und hoffe auf interessante Antworten.
      liebe Grüße euer newbie
    • Wenn
      ihr den Konsum tatsächlich auf 1-2x pro Woche beschränken könnt, seh ich da auch bei "Rauschdosen" kein Risiko.
      Kommt auch drauf an, welche Wirkung ihr wollt: Gesellschaftstaugliche Partylaune (eher kleine Dosen) oder flauschigweiches Sofachillen (was ich mir als Cannabisersatz eh besser vorstellen kann)

      Wenn
      ihr dazu neigt, weil es ja so wenig spektakulär ist, öfter in höherer Dosierung zu konsumieren, und einen Rauscheffekt sucht, lasst es.

      Falls euer Thai Pimps aus einem Shop kommt, der irgendwie auf "online" endet, seh ich sowieso erst mal keine allzu große Gefahr für die ganz große Faszination.... :D
      (sorry, der Shop ist nicht unbedingt bekannt für Top-Kratom- aber auch hier gibt´s positive Ausnahmen. Vielleicht habt ihr eine...)
    • Lass es , du suchst grade was zur Suchverlagerung , da ist ein Opioid das komplett falsche.
      Wenn dir Kiffen gefällt wirste Kratom lieben.
      Da wirste warscheinlich schnell täglich wss nehmen oder jeden zweiten Tag , was auch schon ausreicht um Abhängig zu werden.
      Das biste dann dein leben Lang.
      Soll heissen jeder Kontakt mit Opiaten selbst wenns im Krankenhaus ist , führt wieder zu einer Körperlichen Sucht.

      Wenn du ein sehr Disziplinierter Mensch bist kann es aber auch klappen.
      Koksen wäre da meiner Meinung weniger Suchtgefährdent da mehr Nebenwirkungen und Abfuck.

      Sowas hast du bei Kratom nicht , was leider dazu verleitet es öfter zu nehmen.

      Der Körperliche Entzug kann schon sehr stark sein , der Entzug vom Kiffen ist dagegen ein klacks.
    • Ich sehe es auch kritisch. Wenn du eh schon eine Suchthistorie hast, wie sehr viele hier, und erst seit 4 Wochen(!) runter bist und sogar noch mit Alk nachhelfen musst, lass es vorerst lieber mal. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis 3 Kratom-Konsumenten, zwei davon sind körperlich und ich bin psychisch drauf. Es kostet mich jedes mal Kraft, es für ein paar Tage am Stück zu lassen. War auch mal cannabissüchtig, danach ging es mit härteren Sachen weiter und Kratom hat mich quasi vor schlimmerem bewahrt, ein Junkie bleibe ich aber wohl mein Leben lang, auch wenn man mir das alles andere als von außen ansehen würde.


      Es hat einen Grund, weshalb du süchtig geworden bist. Finde ihn und kuriere das aus. Danach kannste mal Kratom probieren.


      nO1 wrote:

      Falls euer Thai Pimps aus einem Shop kommt, der irgendwie auf "online" endet, seh ich sowieso erst mal keine allzu große Gefahr für die ganz große Faszination....
      lol
    • New

      Sehe das Vorhaben auch kritisch, da Kratom Cannabis in der Wirkung schon recht ähnelt und auch, was die negativen Auswikrungen angeht eher subtil ist, genauso wie Gras. Es ist noch niemand wegen Kratom auf der Straße gelandet, aber vom Cannabisdauerkonsum auf Kratomdauerkonsum zu wechseln wäre wahrscheinlich recht einfach - und auch verführerisch.
    • New

      hmm.. also wenn man seine Situation betrachtet und auch, dass er Exzesse mit Alkohol hat und auch öfters Abends mal was trinkt, dann hat er wohl sehr bald eine Alkoholabhängigkeit, wenn er so lange gekifft hat dann ist er für mich Suchtgefährdet bei egal welcher Substanz. Ich kenne sehr viel Kiffer die aufgehört haben und dann mit Alkohol Probleme bekommen haben. Da halte ich es für sehr viel sinnvoller mit Kratom anzufangen und den Alkohol wirklich komplett sein zu lassen. Ich kenne es halt von mir, wenn ich Kratom habe brauch ich keinen Alkohol, wenn ich kein Kratom mehr habe will ich wieder vermehrt mal was trinken um zu enstpannen und abzuschalten. Wenn man einfach eine "Droge" für sich braucht dann ist von Kiffen, Alkohol und Kratom, Kratom das Sicherste und gleichzeitig Beste. Also ich würde es dir ganz klar raten und selbst wenn du vielleicht abhängig wirst ist das immernoch hunderttausendmal besser als Alkoholkrank zu werden oder wieder mit dem Kiffen anzufangen und irgendwann eine Psychose zu bekommen.
    • New

      Fällt mir grad noch ein, du kannst natürlich auch legale Kiff-Ersatz-Kräuter rauchen (ich rede hier ausdrücklich NICHT von "Räuchermischungen"), ich hab einem Bekannten, der wegen MPU brav bleiben mußte, mal diverse Kräutlein zum testen gegeben- laut ihm waren "Löwenschwänzchen" brauchbar, um abends abzuschalten (nur die "Puschel" rauchen, die Stengel kann man kleinmachen und Tee draus kochen),Betelnuss geraucht muß ganz nett ballern, und untertags kann eine Mischung aus Habichtskraut und Damiana ganz gut entspannen (laut ihm, ich mag kein Marihuana und fand auch die Ersatzsubstanzen unschön).
      Einige Leute empfinden auch Dendrobium nobile alsHaschisch-ähnlich. Ich bin davon nur müde geworden-ich werd aber auch vom Original nur müde, hat deshalb für mich keinen Reiz, aber Ähnlichkeit. Achso, Kanna geraucht/gevaped hat auch durchaus ne Wirkung.
      Kommt natürlich nicht ans Original ran, er hat es auch pur oder mit Tabak geraucht, nicht gevaped, von daher kann ichs weiter nicht eingrenzen...

      Ich kann mir halt vorstellen, daß diese Kräutlein weniger "wiederholungsgefährlich" sind als Kratom. So fällt es dir möglicherweise leichter, Kratom als Ausnahme zu behandeln.

      The post was edited 2 times, last by nO1 ().

    • New

      @Kapitan030 ich würde dir auch nicht empfehlen mit Kratom anzufangen, weil ich genau wie du eine ähnliche Anfangshistorie hatte. Das Ding ist halt, dass sich die Entzugserscheinungen bei Cannabis doch sehr in Grenzen halten und vorallem mehr psychischer Natur sind. Wenn ich einen Vergleich aus meiner Cannabisabhänigkeit und die von Kratom ziehen müsste würde Cannabis definitiv deutlich besser wegkommen.
      Du hast bei Cannabis nicht das Problem des körperlichen Entzuges, das angewiesen sein auf Paketdienste und vorallem nicht dieses massive Craving was Kratom auslösen kann.

      Ich will mich hier nicht von dir abheben, weil ich eigentlich genau in der gleichen Situation bin das ich jahrelang durch meine Konsum Gefühle verdrängt habe und immer das Gefühl hatte mich zu berauschen, dass das Leben erträglich ist. Abhängigkeit und der regelmäßig Konsum von Drogen entstehen immer aus einem Grund und diesen gilt es jetzt für dich herauszufinden, was so schwierig daran ist für dich das Leben nüchtern zu ertragen.

      Wenn ich dir einen Tipp mit auf dem Weg geben darf wäre es der mal zu versuchen einfach komplett nüchtern zu leben und herauszufinden, woran es eigentlich scheitert, dass du auch nicht so zufrieden sein kannst. Das ist natürlich eine krasse Herausforderung, die dich oft Zweifel lassen wird ob das der richtige Weg ist aber du wirst von Tag zu Tag merken, das es dir einfacher Fallen wird darauf zu verzichten. Es nimmt nämlich nicht so eine entscheidene Rolle in deinem Leben ein, wie du vllt vermuten würdest.

      Mach bitte nicht den gleichen Fehler wie ich und andere und stürz dich in die nächste Substanzabhänigkeit, denn das wird dich aufjedenfall für die nächsten paar Jahre begleiten und ein regelmäßiger Kampf werden in schwierigen Situationen die Sucht nicht gewinnen zu lassen.
    • New

      Falls du es probierst : Kratom schleicht sich böse von hinten an. Falls du irgendwann bei täglichem Konsum wirst du merken : So schlimm isses garnicht,kann locker verzichten. Das geht aber nicht ewig so, und irgendwann bist du genatzt.

      Ich würde es sein lassen. Ich habe 5 Leute im Bekanntenkreis die ebenfalls konsumieren. Bei 4 davon ist's zu täglichem Konsum / Sucht geworden.
      Falls jemand fragt, ich wars nicht ! xeno
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      hey Leute, danke für eure ehrliche Einschätzung. Ich merke schon dass das Thema kontrovers diskutiert werden kann.

      Was ich allgemein aus den Antworten herauslese ist, dass es im großen und ganzen eine Disziplinfrage ist und wenn man sich an die Regeln hält einer Kratomabhängigkeit vorbeugen kann.
      Die Frage warum man sich berauschen will hat mich im den letzten Tagen etwas beschäftigt. Und an dieser Stelle möchte ich sagen dass die gesundheitlichen Probleme die zum Cannabisstop geführt haben, körperlichen Ursprungs sind, nicht psychischen. Mein Leben ist auch nicht schlecht, ich muss nichts ausblenden um darauf klar zu kommen, verstehe aber dass das bei manchen so ist.
      Ich denke angefangen hat es mit Neugier in den Teenager Jahren. Daraus wurde eine Gewöhnung, zeitweise ein Geschäftsmodell aber vor allem eine gut integrierbare Belohnung für stressige Tage. (Jeden Tag :p )
      Und das sehe ich als mein größtes Problem, diese Gewöhnung an die kleine Auszeit seit dem ich 14 bin, quasi die meiste Zeit meines bewussten Lebens. Abends abzuschalten und zu entspannen ist teilweise Teil meiner Identität und das abzulegen fällt mir schwer. Das Gras an sich vermisse ich garnicht so.
      Wahrscheinlich würde eine Therapie helfen aber ich momentan möchte ich noch nicht enthaltsam leben, ich denke das können viele verstehen auch wenn’s widersprüchlich scheint.

      Zurück zum Kratom.
      Das Thai pimps war von einem Shop mit eu am Ende. waren circa 12 Gramm im Päckchen. Wir haben erst jeder 2 Gramm genommen, 90 Minuten später nochmal 1,5, 90 später nochmal 2,5. War entspannt, wir waren zum Abschluss nen fetten Burger essen und danach hab ich geschlafen wie im Himmel.
      6 Tage später einen roten strain probiert. 2,5 zum starten, 4 Stunden später nochmal 2,5.
      War zwischendurch mit meiner Freundin was essen die ganz verwundert war dass ich was genommen habe. Sehr subtile entspannende Wirkung.

      Ich würde in Zukunft gerne zwei mal die Woche konsumieren. Einmal unter der Woche und einmal am Wochenende. Auf keinen Fall mehr und niemals an zwei aufeinander folgenden Tagen. Ich könnte mir vorstellen die Dosis zu erhöhen auf vll 2x 3g oder 2x 4g am Abend.


      Wie seht ihr bei diesem Muster die suchtgefährdung? Ich hoffe ich bin mit meinen Ansichten nicht zu naiv.
    • New

      Kapitan030 wrote:

      Ich würde in Zukunft gerne zwei mal die Woche konsumieren. Einmal unter der Woche und einmal am Wochenende. Auf keinen Fall mehr und niemals an zwei aufeinander folgenden Tagen. Ich könnte mir vorstellen die Dosis zu erhöhen auf vll 2x 3g oder 2x 4g am Abend.
      Wenn du es schaffst, das so durchzuziehen, seh ich da gar kein Problem (es wird sicher aber auch andere Meinungen geben). Wenn du außer Cannabis noch nie irgendeine "Sucht" gepflegt hast, halte ich das sogar für durchführbar. Ich glaube, mit Benzo- oder Opiat"vorerfahrung" ist das viel, viel schwerer.
      Ich hab selber nach über 10 Jahren (auch als Teenie angefangen) mit dem Kiffen aufgehört- und hab es echt gar nicht vermisst. Da kannte ich Kratom noch lange nicht.

      Davon ab, am Ende entscheidest du. Ich persönlich find es besser/sicherer als "Ersatzbespaßung" als zb Alk.

      Kleiner Tipp am Rande- versuch bei der nächsten Bestellung mal einen der hier vertretenen Shops. Sind alle günstiger und im Schnitt auch qualitativ hochwertiger. Dann wirst du (als Gelegenheitsuser) auch kaum die 2x4 gr am Abend brauchen ;)
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      Wenn Du bei 2x die Woche bleibst, kann das gut funktionieren. Aber irgendwann wirst Du es sicher ein drittes mal pro Woche nehmen und dann ein viertes Mal usw.

      Das kann Monate gut gehen, das kann auch Jahre gut gehen, aber irgendwann wirst Du die Wirkung sicher öfter haben wollen. Und dann ist es immer einfacher nachzugeben als dagegen an zu kämpfen, das Verlangen wird dann immer und immer stärker werden, bis Du Dir sagst, warum nicht? Wenn ich von 2 Tagen pro Woche keinen Entzug bekomme, dann kann ich doch auch 3 konsumieren, oder 4 oder 5, usw. und so landest Du dann früher oder später bestimmt auch beim Dauerkonsum, ich hab auch 10 Jahre durchgehend gekifft, bis ich es dann irgendwann nicht mehr vertragen hab. Kratom habe ich über 3 Jahre sporadisch genommen, auch gegen meine Schmerzen. Als ich dann mal wieder ne 4 wöchige Kiff-Phase hinter mir hatte, wollte ich für 2 Wochen durchgehend Kratom nehmen um den "Entzug" vom Cannabis zu überdecken. Seitdem hab ich nicht mehr aufgehört, hatte nur eine freiwillige Pause von 14 Tagen und danach war ich sofort wieder drinnen und 2-3 Zwangspausen weil die Bestellung nicht rechtzeitig an kam oder ich zu spät bestellt habe. Ich konsumiere bald 4 Jahre täglich. Und ich denk genau so wird's bei Dir auch irgendwann kommen, denn es ist immer einfacher nachzugeben als gegen ein Verlangen anzukämpfen.

      Wenn Du diszipliniert bist kann das funktionieren, aber das wird meiner Erfahrung nach immer schwieriger werden je länger Du konsumierst.
      Everybody, whether you are the president of a company or the paperboy, everybody has exactly the same amount of time.
      You and I both have 24 hours a day, no more no less, the question is what do you do with your time...?