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Kratom Entzug - Liste aller Hilfsmittel, Tipps und Strategien (Haupt-Thread)

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    • Kratom Entzug - Liste aller Hilfsmittel, Tipps und Strategien (Haupt-Thread)

      Allgemeines:
      Hier findet ihr von verschiedenen Konsumenten gesammelte Beiträge, Meinungen und Tipps zu allen möglichen Pflanzen, Medikamenten und sonstigen Hilfsmitteln, die beim Entzug oder Abdosieren von Kratom hilfreich sind. Die einzelnen Hilfsmittel und die Beiträge der User sind nach Alphabet sortiert und nicht nach Wirksamkeit, Wichtigkeit oder Stoffklasse. Jedes Hilfsmittel ist, falls vorhanden, mit einem Link zum Wikipedia-Artikel hinterlegt. Nach jedem Hilfsmittel sind die Beiträge oder Teilbeiträge verschiedener User eingefügt. Vor jedem Beitrag steht nach dem "@" der Nickname des Autors der ihn verfasst hat. Der Thread wird in Zukunft immer wieder aktualisiert und erweitert. Jeder angemeldete User kann mitmachen. Jeder Autor muss seine Erlaubnis geben das seine Beiträge vollständig oder teilweise kopiert und zitiert werden dürfen. Die Beiträge werden bis auf Rechtschreibung nicht verändert. Die Autoren können diese Einwilligung jederzeit widerrufen, ihren Text löschen oder verändern lassen. Dazu bitte einfach eine private Nachricht an mich oder eine Antwort in diesem Thread. Diese Liste wird immer wieder geupdatet, wenn genug neues Material vorhanden ist.

      Einleitung:
      Genau wie alle anderen Drogen kann auch Kratom bei regelmäßigem Gebrauch über längeren Zeitraum hinweg zu psychischer und physischer Abhängigkeit führen. Eine Entzug ist eine ernste Angelegenheit die niemals unterschätzt werden sollte, egal wie weit verbreitet die Meinungen noch immer sind, der Kratomentzug ist "schwach", "keine große Sache", oder man könne von Kratom gar nicht abhängig werden.

      Kratom ist eine Opioid-haltige Substanz und ist genauso mit Respekt zu behandeln wie alle anderen Drogen auch. Wer Kratom nicht für einen medizinischen Zweck verwenden muss/will, ist am besten damit beraten so wenig und so selten wie möglich zu konsumieren. Jeder Entzug ist individuell, von 2 Tagen Schnupfen bis hin zu 2 Wochen in denen man nicht in der Lage ist aufzustehen, ist alles möglich. Die Schwere der Symptomatik hängt sehr von der täglich konsumierten Menge (Toleranz), den verwendeten Sorten (z.B. mit Extrakt versetzte), dem eigenen Körper und der Zeit ab, wie lange man schon Kratom nimmt.

      5-HTP oder Tryptophan:
      Beitrag von @anandaprem
      "Während des Entzugs wird weniger Serotonin gebildet, was dazu führen kann, dass Du dich stark depressiv fühlst. Aus 5-HTP bildet der Körper Serotonin, sodass die Depression verschwindet oder gar nicht erst auftritt. Es kann auch L-Tryptophan eingenommen werden, was eine Vorstufe von 5-HTP ist und ähnlich stimmungsaufhellend wirkt (Dosierung: 4 Kapseln Griffonia 5-HTP morgens)."

      Baldrian:
      Beitrag von @anandaprem
      "
      Baldrian hochdosiert als Tropfen eingenommen wirkt meiner Erfahrung nach beruhigend und schlafanstoßend (Dosierung: 30 Tropfen vor dem Schlafengehen)."

      Betablocker:
      Beitrag von @anandaprem

      "
      Betablocker verhindern, dass das beim Entzug vermehrt gebildete Adrenalin/Noradrenalin an den Adrenorezeptoren wirkt. Die Entzugssymptome werden meiner Erfahrung nach durch Betablocker wirksam abgeschwächt. Betablocker werden bereits erfolgreich beim Alkoholentzug eingesetzt. Sie sind verschreibungspflichtig. Wenn Du Betablocker nimmst, solltest Du unbedingt Blutdruck und Herzfrequenz kontrollieren, weil beides durch Betablocker absinkt. (Besprich die Einnahme am besten mit dem Arzt)."

      Cannabidiol:
      Beitrag von @anandaprem
      Cannabidiol ist ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze, der nicht psychoaktiv wirkt. Es entspannt, beruhigt und wirkt schlafanstoßend und angstlösend. Nach meiner Erfahrung das beste Mittel gegen entzugsbedingte Schlafstörungen. Cannabidiol ist verschreibungspflichtig und ansonsten in Deutschland verboten, da es geringe Mengen des verbotenen Stoffes THC enthalten kann (Dosierung: bei 10%igem Öl 1 Pipette vor dem Schlafengehen).

      Durchfall:
      Beitrag von @Peelz
      "Mir half gegen den Elektrolytverlust Oralpädon sehr gut, oder salzige Lebensmittel wie z.B. Schafskäse, der auch viel Protein enthält. Isotonische Sportgetränke sind zwar auch gut bei Elektrolytverlust, aber sie enthalten auch Zucker und der hat den Entzug bei mir immer sehr stark potenziert. Auch Loperamid ist teilweise sehr nützlich, aber man sollte sich unbedingt an die Dosierungsempfehlung halten."


      Ernährung / Nahrungsmittel:
      Beitrag von
      @Peelz

      "Eigentlich sollte es klar sein das Gemüse, unbehandelte Lebensmittel und hochwertige Proteinquellen eine bessere Grundlage für einen starken Körper darstellen als Pizza und Bier, aber selbst wenn man der absolute Fast-Food Junkie ist, sollte man sich spätestens beim Entzug definitiv zu einer sauberen Ernährung zwingen. "Clean" ernähren, das heißt: kein Zucker, keinen kaputtgekochten Dosenfraß oder stark verarbeitete Lebensmittel wie Tiefkühl-Pizza. Meine ganz konkrete Hitliste: Eier, Ziegenkäse, Vollkornbrot, Haferflocken, Lachs, Reis, Brokkoli, Fenchel, Paprika, Tofu und Sojaprodukte, Rindfleisch, Champignons, Hühnchen, Kartoffeln, Möhren, Spinat und massenhaft Nüsse! Ein Entzug kostet viel Kraft und obwohl man wenig Hunger verspüren wird, braucht der Körper hochwertigen Input. Unterschätze nicht was die Ernährung ausmachen kann. Wenn man sich als Kleinkind vorstellt und sich jetzt anschaut, wie ist man hierhin gekommen? Durch Nahrung! Und was hat macht deinen Körper nun aus? Fleischabfälle und Lebensmittelzusatzstoffe? Ist die Antwort Ja, dann ändere es!"


      Ginseng (Panax ginseng):
      Beitrag von @Peelz
      "Gerebelte Ginsengwurzel für Tee, oder auch Ginseng-Extrakte sind zwar teuer, aber diese kleine Wurzel ist ein hervorragendes Stärkungsmittel. Ich würde den weissen Ginseng dem Roten vorziehen, da er höhere Konzentrationen an Ginsenosiden haben soll. Habe gute Erfahrungen mit Ginseng-Tee gemacht, täglich in empfohlener Dosierung beim Entzug. Warme Getränke sind onehin eine gute Sache"


      Glutamin:
      Beitrag von
      @Peelz

      "Die Aminosäure wird im Sport als Supplement gegen katabole (muskelabbauende) Effekte eingesetzt. Ich finde mit 10-20g Glutamin am Tag ist die Regeneration spürbar beschleunigt, und was dem Körper bei Muskelkater, Ausdauertraining und Stress hilft, ist auch für den Entzug gut geeignet."


      Grapefruitsaft:
      Beitrag von @Peelz

      "Beim Entzug finde ich das die Grapefruit ein zweischneidiges Schwert ist. Die in Grapefruitsaft enthaltenen Flavonoide Naringenin und Bergamottin hemmen die Cytochrome P450-1A2 und CYP3A4 in der Leber. Diese Cytochrome werden benötigt um die Kratomalkaloide abzubauen. Wenn man täglich 0,7 bis 1 Liter (vorzugsweise immer frisch gepressten!) Grapefruitsaft trinkt, werden die Cytochrome gehemmt und kleinere Mengen Kratom wirken deutlich länger und stärker, wodurch man weniger benötigt. Das ist für ein langsames abdosieren sehr gut. Bei kalten Entzügen würde ich keinen Saft verwenden, denn er enthält auch viel Vitamin C (Ascorbinsäure). Die Entzugssymptome werden hauptsächlich durch einen zu hohen NorAdrenalinspiegel verursacht. NorAdrenalin wird im Körper mithilfe von Ascorbinsäure aus Dopamin gebildet. Der Dopaminspiegel sinkt und es entsteht als sekundäres Entzugssymptom RLS. Weniger Ascorbinsäurezufuhr aus Saft, Früchten oder Nahrungsergänzungsmitteln bedeutet weniger NorAdrenalin-Synthese und damit einen leichtereren Entzug sowie mehr Dopamin und damit weniger RLS. Vitamin C ist also eher ungünstig und verstärkt erfahrungsgemäß die Schmerzen. Bitte beachtet, das Grapefruitsaft teils schwere Kreuzwirkungen mit einigen Medikamenten haben kann, da ja deren Abbau ebenfalls gehemmt sein kann und es selbst bei gewohnter Dosierung schnell zu Überdosierungen kommen kann, also bitte vorsichtig sein."

      Heilerde:
      Beitrag von @anandaprem
      "Es kann sein, dass Du während des Entzugs Durchfall bekommst. Da hilft natürlich Loperamid, es verlängert den Entzug aber auch etwas. Wenn Du Dich sonst gut fühlst, kannst Du es mit Heilerde probieren. (Dosierung: 1TL in ein Glas Wasser einrühren und trinken)."

      Iberogast:
      Beitrag von @anandaprem
      "Iberogast ist ein Magenmittel, was gut gegen Übelkeit und sonstige entzugsbedingte Verdauungsbeschwerden hilft. Nach meiner Erfahrung wirkt es zusätzlich beruhigend, besonders zusammen mit Betablockern, da geringe Mengen Opioide aus dem Schöllkraut enthalten sind. Dazu muss es aber hoch dosiert werden (ca. 1Tropfen je kg Körpergewicht auf leeren Magen). Gegen Verdauungsbeschwerden reicht eine geringere Dosis (siehe Packungsbeilage)."

      Beitrag von @Peelz

      "Hat mir bei Magenkrämpfen gut geholfen, ich hab 3 mal am Tag 10 Tropfen genommen, das hat mir gereicht, obwohl die empfohlene Dosis sogar 3x 20 Tropfen ist."

      Ibuprofen:
      Beitrag von @Peelz

      "Ibuprofen hilft gegen allerlei Schmerzen, und auch bei den schmerzenden Gliedern beim Entzug. Mit Kratom beim Abdosieren würde ich es nicht kombinieren, das hatte immer ein sehr unangenehmes Körpergefühl zur Folge, aber bei kaltem Entzug hab ich 3x 200mg am Tag genommen. Bitte nicht regelmäßig anwenden, Ibuprofen geht stark auf die Magenschleimhaut und verursacht bei Daueranwendung Magenblutungen, Leberschäden und diverse andere Probleme."

      Ingwer:
      Beitrag von @Peelz

      "Beim Entzug hab ich von Anfang bis Ende immer stark gefroren. Das wohlig warme Gefühl das Kratom verursacht war weg und man friert und zittern selbst bei 28°C. Ingwer stärkt nicht nur den Körper und ist sensationell zur Unterstützung des Immunsystems, sonder vermochte bei mir auch die Kälte ein wenig zu mindern. Am besten isst man die geschälte Wurzel frisch, so etwa 3 Kubikzentimeter am Tag. Wem das zu scharf ist, der kann sich den Ingwer auch wunderbar in Stückchen schneiden und als Tee aufgießen, und die Stücke dann mittrinken. Auch bei Übelkeit ist Ingwertee meine erste Wahl!"

      Juckbohne (Mucuna Pruriens):
      Beitrag von @Peelz

      "Ich habe gute Erfahrungen mit Extrakten in Kapselform gemacht die 40% L-Dopa enthalten. Genau wie synthetisches LevoDopa kann auch die Verwendung von Mucuna RLS sehr gut lindern, aber Mucuna hat deutlich weniger Nebenwirkungen und wirkt sanfter und länger. Dazu kann man 1 Kapsel mit 400mg 1 Stunde vor dem hinlegen nehmen, das Zappeln der Beine sollte dann viel schwächer, und die Schlafqualität verbessert sein. Bei Bedarf 2-3 Kapseln über den Tag verteilen, aber vorsichtig dosieren und immer einige Stunden warten, L-Dopa kann bei Überdosierung sehr gefährlich werden. Bitte Vorsicht bei der Anwendung bei Angststörungen, Psychosen oder in Kombination mit Koffein."

      Levodopa (L-Dopa):
      Beitrag von @Peelz

      "Dosierung ist bei jedem anders, bei mir reichen 50mg um nach 1 Stunde das RLS merklich zu bessern, wobei das nur auf die Bewegungsstörungen zutrifft und nicht gegen die Schmerzen hilft. Die Wirkungsdauer beläuft sich danach auf etwa 4-7 Stunden, dann muss man nachlegen. Aber Achtung: L-Dopa kann grausame Nebenwirkungen bereits in geringen Mengen haben. Levodopa kann schon alleine schwerwiegende Nebenwirkungen auslösen wenn es zu hoch dosiert wird, bitte vorsichtig sein und nicht länger nehmen als man es braucht."

      Loperamid:
      Beitrag von @anandaprem
      "Diese Mittel werden eigentlich gegen Durchfall eingesetzt. Sie enthalten Opioide, die bei normaler Dosierung die Blut-Hirn-Schranke aber nicht überwinden und schnell wieder abgebaut werden (kein Turn!). Sie wirken hauptsächlich im Darm, können aber sämtliche Entzugserscheinungen zum Verschwinden bringen oder wenigstens stark bessern. Nimm zuerst die in der Packungsbeilage empfohlene Dosis. Sie reicht in der Regel aus. Halte Dich an die Einnahme-Empfehlungen und warte unbedingt mindestens eine Stunde, bevor Du nachlegst. Zu viel Loperamid zu lange eingenommen führt zu starker Verstopfung und kann zu Darmverschluss führen."

      Magerquark:
      Beitrag von @Peelz

      "Einer meiner Favoriten beim Entzug. Enthält viel Casein aus denen Opioidpeptide, sogenannte Casomorphine entstehen. Diese Exorphine können wunderbar gegen RLS und allgemein gegen Entzugsschmerzen helfen. Sie wirken mehrere Stunden und können viele Entzugssymptome lindern, daher kann man beim Entzug ruhig mehr als 500g Magerquark am Tag futtern. Es spricht nichts gegen eine Daueranwendung. Es kommt allerdings stark auf die individuelle Verdauung und Enzymaktivität an, wie viele Morphine gebildet werden, daher ist Magerquark nicht für jeden von Nutzen."

      Magnesium:
      Beitrag von @Peelz

      "Magnesium setzt die Opioidtoleranz herab und hilft gegen Muskelkrämpfe. Ich habe immer das Gefühl das es auch etwas dämpft/sediert, und die Verkrampfung und Überreizung des Körpers während des Entzugs mindert. 1 Brausetablette mit 300mg am Tag ist eine gute Ergänzung"

      Melatonin:
      Beitrag von @anandaprem
      "Melatonin ist ein Hormon, das aus Serotonin gebildet wird. Melatoninmangel führt zu Schlafstörungen. Meiner Meinung nach ist die Einnahme von 5-HTP/L-Tryptophan plus Melatonin nicht notwendig. Wenn Du kein 5-HTP oder L-Tryptophan nimmst, kann Melatonin gegen Schlafstörungen helfen. Ich empfehle Melatonin in Kapseln, da es als Pulver schwierig zu dosieren ist (Dosierung: 2 Kapseln vor dem Schlafengehen)."

      Mulungu (Erythrina mulungu):
      Beitrag von @anandaprem
      "Mulungu ist zermahlene Rinde des Korallenbaums. Es wirkt sedierend und schlafanstoßend. Fang mit einer kleinen Dosis an. Mulungu wirkt sehr stark und kann bei Überdosierung zu unangenehmer Nervosität führen. Ich finde die Wirkung von Mulungu eher unangenehm narkotisch, aber es wirkt bei mir zuverlässig bei Schlafstörungen. Mir reicht eine Prise/Messerspitze vor dem Schlafengehen. Gegen Mulungu bildet man schnell eine Toleranz aus. Unerwünschte NWs (Schwindel, Verpeiltheit) bleiben dann aus, aber man muss die Dosis erhöhen, um die erwünschte schlaffördernde Wirkung zu bekommen."

      Beitrag von @krauterling
      "Ich hab die letzten zwei Abende jeweils ca. 5g Mulungu Rinde genommen, um Schlafen zu können. Das Zeug ist auf jeden Fall sehr potent als Schlafmittel, hat mich komplett ausgeknockt. Allerdings auch nicht angenehm von der Wirkung wie etwa Diazepam oder Xanax, es macht einen wirklich nur platt."

      Nicotin / Tabak:
      Beitrag von @Peelz

      "Also wenn der Entzug akut sehr stark ist würde ich von Nikotin auf jeden Fall abraten, da es zusätzlichen Stress für den Körper bedeutet. Beim abdosieren hingegen finde ich Nikotin vor allem Tagsüber sehr nützlich gegen RLS, da es unter anderem Dopaminerg wirkt."

      Ruhe:
      Beitrag von @anandaprem
      Der Kratom-Entzug nach regelmäßigem Konsum stresst Deinen Körper und Du fühlst Dich ev. schlapp und krank. Gönn Deinem Körper Ruhe. Nimm frei und übernimm während der ersten Tage keine Verpflichtungen. (Wenn Du eine starke Grippe hast, schleppst Du Dich ja auch nicht zur Arbeit oder machst Sport.)"

      Beitrag von @Peelz

      "Selbstverständlich ist Ruhe das allerwichtigste. Man kann keinen heftigen Entzug durchführen wenn man gleichzeitig Arbeiten gehen, Einkaufen und den Haushalt bewältigen muss. Je nachdem. Wenn man stark abhängig ist und weiß das man mindestens 1 Woche keuchend im Bett verbringen wird, und danach noch eine Woche braucht um wieder halbwegs einsatzbereit zu werden, sollte man auch dafür sorgen das man 2 Wochen keinen Verpflichtungen nachgehen muss. Ansonsten ist ein warmer Entzug dringend zu empfehlen. Es gibt einige Kleinigkeiten die die schwere Zeit um einiges leichter machen. Damit man nicht einkaufen gehen muss, ist es ratsam, im Vorfeld ausreichend Getränke, Tee, alle möglichen Hilfsmittel in ausreichender Menge, genug zu Essen und frische Kleidung zu besorgen bzw. parat zu haben. Um sich abzulenken und zu entspannen sind Filme, Serien, Musik und Hörbücher gut. Holt euch einige dicke Decken und macht euch das Bett schön gemütlich und warm."

      Salben, Lotions und Cremes:
      Beitrag von @Peelz
      "Aconit-Schmerzöl, Tetesept Wärmebalsam, Dolgit Schmerzcreme und Traumaplant-Salbe, das sind noch mit die besten Salben, die bei mir gegen schmerzende Beine geholfen haben."

      Schlafbeere "Ashwagandha" (Withania Somnifera):
      Beitrag von @Peelz
      "10g des getrockneten Wurzelpulvers kann man mit Milch zusammen eine Weile köcheln lassen und abends trinken. In Indien gilt die Schlafbeerenwurzel als ein potentes Stärkungsmittel und ich habe das Gefühl das sie die Regeneration und die Schlafqualität verbessert."

      Schwarzkümmelöl (SKÖ):
      Beitrag von @anandaprem
      "
      Beim Entzug steigen Blutdruck und Herzfrequenz durch den hohen Adrenalinspiegel oft an. Dagegen hilft SKÖ. Schwarzkümmelöl wird oft für den Entzug empfohlen. Es enthält ebenfalls Opioide und kann die Entzugssymptome abschwächen oder zum Verschwinden bringen. Nach meiner Erfahrung wirkt es viel schwächer als Loperamid, ist bei leichten Symptomen aber auf jeden Fall zu empfehlen (1 Esslöffel ca. alle 5 Stunden, später 2x am Tag). Wenn die schlimmsten Symptome vorbei sind, hast Du vielleicht trotzdem einen starken Drang, Kratom zu nehmen (Craving). Dagegen hilft Schwarzkümmelöl wunderbar."

      Beitrag von @Peelz

      "SKÖ ist ein hervorragendes Hilfsmittel beim Entzug. Um es am wirksamsten zu nutzen, ist es äußerst hilfreich schon 1-2 Wochen bevor man entziehen möchte, SKÖ einzuschleichen und regelmäßig 1-3 Esslöffel über den Tag verteilt zu nehmen. Bei mir merke ich bereits nach wenigen Tagen das ich für die gleiche Wirkung viel weniger Kratom benötige und generell deutlich weniger Lust und Craving nach hohen Dosen habe, so das sich die Tagesdosis ohne Probleme von alleine ein gutes Stück reduziert, bevor man überhaupt in den Entzug hineingeht. Während dem Entzug, egal ob kalt oder warm, kann man nach Bedarf z.B. 3x am Tag je einen Esslöffel nehmen. Beim warmen Entzug, also wenn man langsam die Dosis reduziert, nimmt man das Öl am besten 30 Minuten vor der Kratomdosis, damit diese stärker wirkt und man weniger braucht."

      Sonstiges / Kombinierte / Mischungen / Tee:
      Beitrag von @GABA
      "Was mir noch ganz gut geholfen hat bisher war Kava und ein selbstgemachtes Extrakt bzw. Tee aus Baldrian, Melisse, Passionsblume und Hopfen/Lupulin, das den Tag über trinken die gesamte Zeit des Entzugs über, kann schon etwas helfen gegen Unruhe und hilft etwas beim einschlafen. Am besten schon einige Tage bis 1 Woche vorher damit beginnen. Wirkt halt nicht so stark wie Benzos oder Lyrica aber ist durchaus zu gebrauchen."

      Sport und Bewegung:
      Beitrag von @Dope
      "
      Also wenn es bei deinem RLS nur ums Schlafen geht und nicht für Tagsüber kann ich dir den Tipp geben vor dem ins Bettgehen eine etwas größere Runde spazieren zu gehen. Wichtig dabei ist aber das du nicht läufst oder dich auspowerst was viele annehmen. Das lindert dein RLS zwar kurzfristig, aber nach 10-15 Minuten wird es danach umso doller."

      Beitrag von @krauterling
      "
      Eine ordentliche Fitness Session mit Laufen und Gewichte pumpen bläst den Kratom Entzug ganz gut weg. Zumindest temporär."

      Beitrag von @Peelz

      "Sich bewegen wie spazieren, joggen, oder auch schon eine stehende Tätigkeit verringert RLS enorm, aber leider nur solange wie man etwas tut. Häufig steht man Nachts vor lauter RLS auf, läuft im Haus umher bis der Bewegungsdrang oder der Schmerz abnimmt, und legt sich dann wieder hin, wo man leider nur eine kurze Zeit lang Ruhe hat, bis die Beine wieder anfangen zu zappeln. Besser ist es, sich am Abend sportlich zu betätigen und die Beine richtig müde zu machen, damit man trotz RLS einschlafen kann. Der Effekt von Sport ist aber eher gering und bei einem Entzug ist Ruhe viel wichtiger als sich noch zusätzlich zu belasten. Beim Abdosieren über längeren Zeitraum ist Sport aber auf jeden Fall eine gute Ablenkung."

      Beitrag von @Rauschmelder
      "Körperliche Arbeit wirkt Wunder bei einem K-Entzug. Habe mal währenddessen eine mittelgroße Baugrube mit der Schaufel ausgehoben. Danach ist der Körper so platt, dass Entzugserscheinungen gar nicht mehr wahrgenommen werden."

      Stem & Vein Kratom:
      Beitrag von @anandaprem
      "
      Stem&Vein-Kratom ist Kratom, das hauptsächlich aus den Stängeln und Blattadern der Kratomblätter besteht. Blattmaterial ist in einer geringen Menge mit Sicherheit auch enthalten, weil eine 100%ige Trennung schlecht möglich ist. S&V hat eine etwas andere Alkaloidzusammensetzung als "normales" Kratom. Es wirkt vorwiegend sedierend aber ohne opioidtypisch zu wirken. Es hilft gut gegen Entzugserscheinungen und kann mit Kratom gemischt zum Abdosieren von Kratom benutzt werden. Man kann auch eine komplette Dosis durch S&V ersetzen, wobei das wegen der starken Sedierung eher abends zu empfehlen ist. Bei mir hat S&V in hoher Dosierung zu stark sediert und in niedrigerer Dosierung zu kurz gewirkt, weshalb ich es nur gemischt verwendet habe. Ich habe jeweils 0,5g Kratom durch S&V ersetzt. Beim Reduzieren der Dosis in 0,5g-Schritten war ich zwar nicht die ganze Zeit symptomfrei, aber die Beschwerden waren gut auszuhalten und haben mich im Alltag wenig beeinträchtigt. Ich hatte den Eindruck, dass S&V die Toleranz positiv beeinflusst, sodass selbst kleine Kratomdosen gut gewirkt haben. Lediglich die Wirkdauer war kürzer, sodass die Symptome nach ein paar Stunden wieder auftraten. Wie Du die Dosis reduzieren musst und wann Du das Kratom komplett weglassen kannst, musst Du am besten selbst ausprobieren. Ich berichte auf Anfrage gerne detaillierter über meine Erfahrungen."

      Beitrag von @Dope
      "Ich finde das ersetzen auch ganz gut, also wenn man jetzt 5g Kratom nimmt, das man dann 4g Kratom und 1g Stem&Vein nimmt und immer so weiter bis man letztendlich nur noch auf Stem&Vein ist.
      Finde das Ausschleichen geht mit Stem&Vein aber wesentlich schneller, man braucht auch einfach weniger Material, weil man ja keine "Wirkung" möchte wenn man wirklich pausieren will.
      Aber auch ne Woche Stem&Vein bringt die Toleranz schon gut runter wenn man in der Zeit wirklich kein Kratom konsumiert, da die Wirkdauer auch länger ist."

      Beitrag von @Peelz

      "Ich fand Stem&Vein zwar nie so hilfreich wie andere Hilfsmittel, aber man kann damit nach und nach einen immer größeren Teil seiner Tagesdosis mit S&V ersetzen und damit langsam aber sicher runterdosieren."

      Warmer Entzug / Strategien und Schemata zum Abdosieren:
      Beitrag von @anandaprem
      "Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, das Kratom auszuschleichen, das heißt immer weniger zu nehmen und dann gar nichts mehr. Dadurch kann die Intensität der Entzugserscheinungen und die Dauer verringert werden. Ich habe bei jeder Einnahme 0,5g weniger genommen oder durch Stem and Vein ersetzt. Bei mehr wird es meiner Erfahrung nach zu unangenehm, bei weniger zieht es sich zu lange hin. Aber probiert es am besten selber aus.Sinnvoll ist es auch die Anzahl der Konsumeinheiten pro Tag zu verringern bis zu einem Konsum am Tag. Man konsumiert z.B. nur am Morgen und ersetzt das abendliche Kratom durch S&V oder Loperamid."

      Beitrag von @Der Pizzabaecker
      "Solange nichts nehmen bis man es nicht mehr aushält, dann die kleinste wirksame Dosis usw."

      Beitrag von @GABA
      "Also ich fahr am besten wenn ich mir kurz vorm absetzen nochmal 25-50g einer Sorte zulege, damit das runterdosieren gleich bleibend wird und keine Sortenschwankungen entstehen, und das ganze in Kapseln fülle. Dann nehme ich die normale Dosis in Kapseln 1 Tag und fang dann an jeden Tag eine Kapsel weniger zu nehmen"

      Beitrag von @Peelz

      "Ich hab schon viele Strategien durch, die einzig richtige/beste hab ich nie gefunden. Man kann z.B.:
      -Sich jeden Tag eine maximale Menge festlegen und diese langsam um z.B. 0,2g am Tag reduzieren,
      -Sich jeden Tag feste Einnahmezeiten und Mengen setzen, und dann die Abstände zwischen den Dosen verlängern,
      -Die Tagesdosen in Kapseln füllen und dann z.B. jeden zweiten Tag eine Kapsel weniger nehmen,
      -Die Morgendosis weglassen und versuchen, von Dosis zu Dosis so lange zu warten wie es noch erträglich ist,
      -Frühestens alle 4 Stunden eine Dosis nehmen, dann nach einigen Tagen frühesten nach 5 Stunden usw.,
      -Sämtliche Booster verwenden die es gibt, um mit so wenig Kratom auszukommen wie möglich,
      -Nahezu kalt entziehen und nur minimale Dosen nehmen wenn es absolut notwendig ist.
      Man macht, was am besten für einen funktioniert. Der Knackpunkt ist wie immer die Disziplin und die Kraft und Unterstützung die man hat."

      Was man nicht tun sollte:
      Beitrag von @Dope
      "Von DXM bei einem Opioidentzug kann ich nur dringend abraten!! Ich war auch mal in dem Irrglauben das es dabei helfen soll, genau das Gegenteil ist eingetreten. Die ersten Stunden war es vielleicht wirklich etwas besser, dafür hat es die Tage danach umso schlimmer gemacht. Ich hab den Fehler nachher gemacht und dann noch mehr vom DXM genommen weil ich mir anfing einzureden das es dann besser wird, der Teufelskreis begann bis ich schlussendlich meine restlichen Kapseln ins Klo geschmissen hab."

      Beitrag von @Peelz

      "Am schlimmsten wurde der Entzug immer wenn ich Zucker oder Obst gegessen habe, dann ging einige Stunden lang gar nichts mehr. Am besten bin ich damit zurechtgekommen kleine Protein- und Fetthaltige Mahlzeiten über den Tag zu essen, vielleicht eine Gemüsepfanne, Eier mit Bacon, Brokkoli und Hühnchen oder ähnliches. Softdrinks, Schokolade und Weizenprodukte haben den Entzug immer stark verschlimmert."

      Beitrag von @Rauschmelder
      "Was ich selbst auch schon mal versucht habe ist Pregabalin/Gabapentin. Das hilft tatsächlich, kann aber auch innerhalb kürzerer Zeit zur Abhängigkeit führen und muss dann stufenweise abgesetzt werden. Nach meinen Erfahrungen mit Prega kann ich das vor allem deshalb niemandem wirklich empfehlen..."

      Wunderbaum / Meerrettichbaum (Moringa oleifera):
      Beitrag von @Peelz
      "Finde ich eines der besten Nahrungsergänzungsmittel und hilft dem Körper auf jeden Fall den Entzug durchzustehen. Enthält massenhaft Vitamine, Mineralstoffe, gesunde Glykoside, und gilt als Multivitamintablette der Natur. Ich nehme seit langer Zeit täglich zwischen 1 und 2 Gramm Pulver, es gibt aber auch Kapseln oder gepresste Tabletten. Wobei hunderte überteuerte Hype-Produkte den Markt überschwemmen. Lasst euch nicht das Geld aus der Tasche ziehen, man bekommt 100g hochwertiges Bio Produkt schon ab 5€."

      Wärme:
      Beitrag von @anandaprem
      "Ein heißes Bad, eine heiße Dusche oder Wärmflasche sind angenehm bei Rücken- und Gelenkschmerzen und wenn Du frierst."

      Beitrag von @Peelz

      "Genau wie beim Sport, eine Dusche hilft sehr gut gegen Entzugserscheinungen, aber nur solange man duscht. Um die Symptome des Entzugs wie Frieren, Zittern und die Gliederschmerzen zu lindern ist aber ein heißen Bad, vielleicht mit etwas Lavendel-Badeextrakt oder ätherischen Ölen eine Wohltat. Wenn man beim Entzug die Kraft dazu hat, kann man ruhig jeden Tag ausgiebig Baden und versuchen zu entspannen."

      Zink + Arginin:
      Beitrag von @Peelz
      "Die Kombination von 25mg Zink (hochwertiges aus der Apotheke) und etwa 1000mg Arginin (Sportlersupplement) hilft teilweise sehr gut gegen RLS und habe ich gerne etwa 30 Minuten vor dem zu Bett gehen genommen. Zink ist auch extrem gut um zu regenerieren."

      Bitte beachten!
      Diese Liste ist keine Garantie für einen sicheren, erfolgreichen oder schmerzfreien Entzug. Ein Entzug wird immer unangenehm bis unerträglich bleiben und kann Tage bis Wochen andauern. Bitte kombiniert nicht wahllos verschiedene Hilfsmittel miteinander, ohne euch über eventuelle Wechselwirkungen informiert zu haben. Fühlt ihr euch nicht (mehr) in der Lage den Entzug ohne Hilfe zu beginnen oder durchzustehen, sucht bitte einen Arzt auf und seid ehrlich, verschweigt nichts! Ihr könnt euch auch an Suchtberatungsstellen in eurer Nähe oder über das Internet melden/informieren.

      Die Beiträge repräsentieren ausschließlich Meinungen und Erfahrungen von Kratomkonsumenten und dürfen auf keinen Fall verallgemeinert werden.

      Vielen Dank gebührt User @anandaprem für seinen großen Beitrag zu dieser Liste, @Dr.House für die Administration dieses Forums, und natürlich allen anderen Nutzern die freundlicherweise ihr Einverständnis gegeben haben, ihre Beiträge zitieren zu dürfen.
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      Die Gedanken sind Brei..

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    • Diskussionen und Unterhaltungen rund um den Entzug bitte in diesen Thread: >>Kratom Entzug - Sammelthread<<

      Möchtet ihr bei diesem Projekt durch eure Erfahrung mithelfen und einen Beitrag zu einem bereits aufgelistetem, oder neuem Hilfsmittel schreiben?
      Dann antwortet einfach direkt hier unter der Liste oder schreibt mir eine PN!
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    • Lasea hilft noch extrem gut.
      Pharmazeutisches Lavendel Öl ist das.
      Wirkt für was Rezeptfreies sehr gut.
      Es hemmt den Calziumzyklus an der Nervenzelle , wirkt so gut das man wenn man damit aufhört erstmal zu viel Adrenalin hat.Aber nur halb so schlimm wie der Entzug.Also eine richtige hilfe , sollte bei allen Adrenalin bedingten Nebenwirkungen helfen , und mindert Ängste
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      Für mischkonsum mit Kratom geeignet??
      Wollte damit anfangen beim abdosieren, hab nur Angst vor Wechselwirkungen...
    • Es gab doch mal so einen Link wo genau stand wie das runterdosieren am besten zu machen ist. Da wo immer die Prozente angegeben werden, wieviel man pro Tag/Woche bei Opioden runter dosieren sollte für einen warmen aber erfolgreichen Entzug. Den Link hab ich mal im LdT aufgegabelt, aber ich weiß den nicht mehr.
      Hat den vlt jemand zur Hand und weiß den? Das wäre sehr hilfreich danke :)
    • Ich würde das Ganze nicht zu sehr in die Länge ziehen. Ganz ohne Entzugserscheinungen geht`s wahrscheinlich nicht, und wenn Du das wochenlang mitmachen musst, kommt das nicht gut. Mit Stem and Vein kombiniert kannst Du zügig runtergehen, weil dann auch kleine Mengen gut wirken.
      Depris hatte ich erst bei Null. 5-HTP federt die etwas ab.
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • Danke für die Info, schade das du die Liste trotzdem nicht weißt.
      Ja das mit dem zulange rauszögern stimmt schon, man ich habe schon soviele Tage durchgehalten und dann ging es mir so richtig schlecht und ich hatte die Wahl, entweder wieder Kratom oder Benzos... Zum (Glück) hab ich mich fürs Kratom entschieden, bin aber trotzdem extrem enttäuscht von mir.

      Ich bin jetzt wieder genau an dem Punkt wo ich vorher war, es geht mir zwar gut aber wenn dann meine Panikattacken kommen steh ich vor der Wahl...

      Ich glaube ganz auf Null geht momentan nicht, klar ich wollte auch eigentlich nur ne Pause machen wegen der Toleranz, aber das ist ja nun wieder voll nach hinten losgegangen. Diese scheiß Drecks Panikattacken -.-

      Ich möchte aber endlich wieder im Low Dose Bereich bleiben, bzw. nur noch 1x am Tag am Abend eine Dosis Kratom nehmen damit ich keine Probleme mit dem Schlafen habe (Kratom hat sämtliche Schlaftabletten für mich ersetzt vor vielen Jahren).
      Das Problem ist das es mir tagsüber oft so schlecht geht das ich nicht weiß wie ich ohne am Tag funktionieren soll.. Überall lastet Druck auf mir und ich bin erst frei wenn der Umzug geschafft ist, was ironischerweise nur klappt wenn ich Tagsüber Kratom nehme.
      Ein Teufelskreis... ich weiß grad echt nich so richtig was ich machen soll..

      Jedenfalls werde ich meine Freundin einweihen das ich das alleine nicht schaffe, ob sie mir vlt auch noch dabei helfen kann mir wenigstens die nächste Zeit die Dosen einzuteilen...

      Problem ist, das sie inna Woche Arbeiten geht, also häte ich dann die Möglichkeit zum Freund zu fahren, mir etwas Kratom zu holen und ja...
      Vlt lass ich es aber weil ich sie sonst anlügen würde, ich bin ja auch immer erlich zu ihr, aber momentan steigt mir das alles über Kopf. Sie kennt sich mit Kratom fast gar nicht aus, bis auf die 2-3x die sie es zum Spaß mal genommen hat.

      Ich weiß nicht so recht wie ich erlich zu mir selber sein soll, wie schaffe ich das? Wie habt ihr das geschafft? Jedes Ziel was ich mir vor Augen halte motiviert mich, klar paar Tage geht immer ohne, aber dann macht es trotzdem keinen Unterschied weil jedes Mal eine Panikattacke kommt die ich in letzer Zeit sehr oft habe.
      Das Kratom dämpft es zwar, macht mich momentan aber mehr kaputt als es mir hilft habe ich das Gefühl.
      Ich bin an einem Punkt angekommen wo ich merke das ich das ändern muss, aber wie hällt man Ängste und Co. komplett ohne was aus?
      Ich möchte keine AD`s und keine NL´s nehmen.
      Benzos werde ich weiterhin so handhaben das ich sie maximal 2-3x im Jahr nutze, wenn überhaupt. Zumindest da hab ich kein Problem mit umzugehen weil ich so einen scheiß Respekt vor den Dingern hab das ich sie selbst bei richtig starken Panikattacken nicht nehme, es sei denn es ist schon mind. 4 Monate her wo ich das letze mal eins genommen habe.

      Ich vertrage keine Upper, also Koffein, Taurin, Kolanuss, Guarana usw.
      Ich vertrage eigentlich nur "Dämpfer" außer Mulungu, das kann ich auch nicht ab.

      Habt ihr vlt Ideen welche Kräuter wirklich gegen Ängste helfen? Nur bitte nichts was stark abhängig macht, nichts was den Schlaf stören kann und nichts was nur Placebo Effekt hat.

      Ideen für Akut und für Dauer? Nur bitte auch kein Johanniskraut, das hat bei mir die NW das mich alles total blendet und darauf komm ich gar nicht klar auf Dauer.
      Vlt hat ja jemand sogar ein Tee-Rezept wo verschiedene Kräuter/Pflanzen gut bei Einschlaf und Ängste helfen? Ich habe schon sovieles durch, aber nichts länger genommen um mir da ein Bild zu machen. Da es meist nur für Test´s galt und ich dafür momentan absolut keinen Kopf mehr habe.

      Sry für den ganzen Text, aber bin momentan echt fertig mit den Nerven und wiegesagt bevor ich mal ein Benzo nehme müssen jedes Mal mind. 4 Monate vergehen bzw. versteif ich mich darauf gar nicht erst da ich viel lieber andere Sachen bevorzuge..

      Achja, was noch wichtig ist, das es legal ist.
      Falls jemand Ideen hat die legal sind, vlt könnt ihr sogar Links dazu reinpacken von Shops die aus DE liefern, das ist mir auch ganz wichtig das sie nicht außerhalb DE sind. Warum? Paranoia...

      PS:
      Ich denke meine Frage passt sehr gut in diesen Thrad, da es ja um Substanzinfos bzw. Ratschläge geht.
      Danke schonmal ;)
    • Hey :)

      Schade...
      Kenne aber genau das was du beschreibst, fühle mich auch so...
      Vor 3 Monaten hatte ich auch ein Umzug und sagte wenn das geschafft ist dann....naja im Endeffekt kommt neuer Stress und neue Situationen und es dreht sich weiter im Kreis...
      Jetzt hat meine Tochter noch trotzphase, echt passend zum runterdosieren, nicht!
      Es ist echt zum heulen, vom Kratom habe ich das Gefühl immer psychotischer zu werden, Depri ist da aber halt gedämpft wenn ich jetzt aber aufhöre wird es wohl ganz mies. ...
      Habe jetzt geplant mit 250g einen Monat angefangen bei 16,5am Tag und täglich ein halbes weniger und dazu das oben geschriebene Präparat 5htp mit Tigergras l tryptophan tyrosin B6 und B12 hoffe es klappt alles....
      Vielleicht finden wir ja gemeinsam einen Weg :)

      Hatte das CORYDALIS RHIZOMA letztens gefunden, wird ja in China als Opi Entzugsmittel verwendet, habe aber keine Erfahrung... Hatte letztens Granulat, aber ungeöffnet zurück geschickt weil 50€ 100g war mir doch zu viel für einen Versuch...

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    • 0,5g pro Einnahme runtergehen, so habe ich das auch gemacht. Oder 0,5 pro Tag, wenn einem das zu anstrengend ist.
      Dope, Du hattest doch eigentlich keine Probleme mit dem Absetzen, oder? Wieso nimmst Du nicht einfach mal die "Enddosis", die Du Dir wünschst? Wenn es nicht geht, kannst Du ja immer noch wieder mehr nehmen.
      Ein besseres pflanzliches Mittel als Kratom gegen Panikattacken kenne ich leider nicht.
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • @NoHomo ich habe keine unerwünschten WW festgestellt. Als es mir psychisch besonders schlecht ging, hat 5-HTP am besten gewirkt. Es dauert allerdings ein paar Stunden, bis es verstoffwechselt ist und Du was merkst. Wenn es Dir ganz gut geht, merkst Du weniger von der Wirkung. Ich denke, vor einem Serotoninsyndrom braucht man keine Angst zu haben.
      Hast Du denn Entzugssymptome vor der nächsten Einnahme? Ich hatte den Eindruck, dass S&V ordentlich boostet und man damit viel weniger K braucht, trotzdem aber eine Wirkung hat (Anfluten etc.)
      Das Problem ist halt, dass das K immer kürzer wirkt, je weniger man nimmt. Dann hat man jeden Tag diese ekligen Symptome.

      @Peelz ich habe normalerweise keine Panikattacken (wenn doch waren sie durch irgendwelche Substanzen ausgelöst) und kann es nicht richtig beurteilen. ich vermute aber, dass Johanniskraut, Baldrian etc. zu schwach sind, um solche extremen Zustände zu beenden.
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • So schnell wirkt das?Das wäre ja schön die meisten AD brauchen ja immer Wochen, bin sehr gespannt, beruhigend zu hören das es wohl kaum zu WW kommen kann.
      Noch bin ich im Rhythmus wo es ohne Entzugssymptome funktioniert, werde definitiv berichten wenn es soweit ist und auch wenn es scheitert, im Forum zu schreiben ist echt hilfreich.
    • Danke erstmal für eure Antworten, werde da nochmal drauf zurück kommen, habe jetzt aber ein paar kurze Fragen die ihr mir vlt beantworten könnt.

      Erstmal wurde mir geraten ich solle einfach mal den Jiaogulan-Tee ausprobieren, bzw. werde ich mich darüber mal richtig einlesen.
      Dann wurde mir 5htp geraten, dazu hätte ich aber 2 Fragen.
      1. Verträgt sich 5htp auch mit diesem Jiaogulan-Tee? Ich dachte ich würde dann 5htp für schwere Tage nehmen also eher selten und den Jiaogulan-Tee sollte man ja täglich trinken. Gibt es da Wechselwirkungen oder sowas? Kann man das problemlos machen?

      Dann wollte ich mir jetzt von Amazon einen Hanftee holen, also der wo CBD drin ist, das Öl ist mir für den Test dann erstmal etwas zu teuer falls es nicht viel bringt. Jemand Erfahrungen mit stink normalem Hanftee? Habt ihr da vlt sogar einen bestimmten zu empfehlen der euch wirklich gut geholfen hat?

      Ich nehme mal stark an das man CBD mit allen Sachen kombinieren kann, also wohl auch mit Jiaogulan-Tee.

      Mit 5htp hab ich überhaupt keine Erfahrung, auch da werde ich mich nochmal einlesen was das eigentlich ist. Habe nur mal gehört das es zu Schlafproblemen kommen kann weil es eher aktiv macht als sediert? Stimmt das?

      Ansonsten würde ich auf jeden Fall mal Hanftee von Amazon bestellen und probieren, den dachte ich mir zum Abend hin trinken und vor dem Schlafen, vlt zwischendurch auch mal Tagsüber wenn es mir nicht so gut geht.
      Über Jiaogulan-Tee muss ich mich erst schlau machen, hab ich auch keine Ahnung von, mir wurde aber gesagt das er morgens aktiv macht und abends trotzdem beruhigt? Da hilt warscheinlich nur ausprobieren.

      Auf den Rest antworte ich mal später, bin grad etwas unter Zeitdruck, wollte aber mal kurz was dazu sagen, mich bedanken und die paar Fragen noch loswerden :)

      Danke Leute.
    • Der Hanftee würde mich auch interessieren, mein Öl ist bald leer. berichte bitte über die Wirkung.
      Das 5-HTP solltest Du vormittags nehmen. Es wird nachmittag bis es wirkt und abends kannst Du dann gut schlafen. Bei mir hat es nicht immer gleich gut geholfen, aber einen Versuch ist`s wert.
      Aus 5-HTP stellt der Körper Serotonin her. Nach ein paar Tagen waren die Depris bei mir besser. Vielleicht auch wegen 5-HTP.
      CBD kombiniere ich mit allem, Jiaogulan kenne ich nicht.
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • Soweit ich gelesen habe wirkt der Hanftee am besten wenn man ihn einfach in warme Milch packt bzw. es dort drinne ziehen lässt.
      Hätte ich vlt noch dazu schreiben sollen :D Steht sogar bei der Hanfteebeschreibung mit bei, das man es zwar als Tee machen kann, ihn in z.B Milch aber zur puren Entspannung nutzen kann, da sich das CBD und das CBN besser löst.

      Ja werde auf jeden Fall berichten.

      Also das 5htp ist da wohl besser als das L-Trpythophan? Also die Vorstufe die sich dann ja auch umwandeln soll..
      Okay werde mich da sowieso noch etwas einlesen ;)

      Den Hanftee werde ich auf jeden Fall morgen bestellen, bei Amazon ist der gar nicht teuer da isses auf jeden Fall ein Versuch wert. Er ist sogar Bio, reicht für 20-25 Einheiten und kostet um die 5 Euro.
      Ist auch nicht teurer wie ganz normaler Tee von Teekanne :)