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Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Kratom Konsumformen

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    • In den allermeisten Fällen konsumiere ich Kratom als Tee ohne Pulver. Ich koche mir morgens eine Kanne und filtere das Pulver ab und füge dann Stevia, ein Schuss Fruchtsaft dazu und Natron hinzu, weil die Säure die Zähne angreift. Wenn man Kratom mit Säure kocht bei nicht zu niedriger und nicht zu hoher Temperatur löst sich der größte Teil der Alkaloide in ~15 Minuten. 65% der Herdleistung sind meine ungefähre Regel. Nach vielen Jahren hat man ein Auge dafür, welche Temperatur die richtige ist. Dass die Wirkstoffe gänzlich unlöslich in Wasser sind, ist falsch. Ohne den Zusatz von Säure kann man den Tee auch auskochen, das dauert dann aber 1-2 Stunden. So wird es häufig mit frischen Blättern in Asien gemacht. Zu hohe Temperaturen zerstören die Alkaloide definitiv. Bei zu niedrigen muss man die Kochzeit erhöhen, weil sich sonst nicht alles löst. 65% ist da meiner Erfahrung nach die richtige Zahl.

      Ich kenne jede erdenkliche Konsum- und Zubereitungsform von Kratom und ich bin überzeugt, dass sich so wie von mir beschrieben die meisten Alkaloide lösen. Man kann das Pulver auch mittrinken, aber darauf verzichte ich, weil ich es für sehr ungesund halte tägliche so große Mengen schwerverdauliches Pflanzenpulver runter zu kippen. Ich denke ein großer Teil der Nebenwirkungen von Kratom rühren vom Pulver. Wie gesund die riesige Menge an Bitterstoffen täglich ist, darüber kann man auch streiten.

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    • @KratomKarsten
      Die Zubereitungsform klingt wirklich vielversprechend. Vor allem habe ich durch den Konsum mit dem gesamten Pulver nachwievor viel mit Verstopfungen zu kämpfen. Zwar weiß ich, dass natürlich Opioide die Darmträgheit hervorrufen aber glaube, dass auch das unverdauliche Blattmaterial seinen Teil dazu beiträgt, wenn auch nur in einem gewissen Maß. Werde es auf jeden Fall ausprobieren. Die Dosierung bleibt dann trotzdem die gleiche als wenn ich es auf anderem Wege nehmen würde oder muss das dann ein wenig mehr sein? Und die Säure genügt also aus einem gewöhnlichen Fruchtsaft oder sollte es schon Zitrone sein? Vielen Dank jedenfalls für den Tip, es klingt schonmal viel bekömmlicher als ständig nasses Pulver zu schlürfen :thumbsup:
      Ein succubusreitender, bosporusreisender der Pleite war
    • Den direkten Vergleich habe ich im Moment nicht mehr, weil das letzte mal Kratom mit Pulver konsumieren schon etliche Monate her ist. Ich persönlich bilde mir aber ein, dass es keinen großen Unterschied gibt, was auch damit zusammenhängt, dass der Tee schneller wirkt. Der Wirkstoff ist ja mehr oder weniger innerhalb weniger Minuten in der Blutbahn. Gebremst wird es nur über die im Tee erhaltenen Gerbstoffe. Pulver muss erst verdaut werden und es dauert länger bis ein Wirkstoffspiegel erreicht. Da ein zweites Aufkochen des Materials nicht mehr so viel bringt, aber noch etwas, würde ich schätzen, dass sich zwischen 65-80% lösen innerhalb der ersten 15 Minuten. Die Temperatur muss passen, denn wenn es nicht stark genug köchelt, löst sich entsprechend weniger und zu stark ist auch schlecht. Nur leichtes köcheln ist auf jeden Fall nicht heiß genug. Die 65% Regeln hat bei mir bei fast jeder Herdplatte eigentlich gut gepasst. Je nachdem kann man natürlich 1-2g mehr nehmen, wenn es einem ungenügend erscheint.
    • Denk dran das Essig weniger Säure hat und du dann höher dosieren musst. Auch erreicht Essig nicht den selben PH-Wert wie Zitronensäure. Wie viel kann ich dir nicht sagen. Es sollte aber schon so sauer schmecken, dass du das Gesicht verziehst.

      Nur mit Wasser hat auch eine Wirkung, aber da fehlt das gewisse etwas. Ich denke ein paar Alkaloide werden wasserlöslich im normalen PH-Wert sein. Es ist sehr schwach für mich als Dauerkonsumenten. Stundenlanges Auskochen ohne Säure habe ich aber nie probiert.

      Die Kaffeefilter reißen leicht, weshalb ich 2 übereinander tun würde. Ich befeuchte sie schon vorher, damit sie nicht so viel vom Tee aufnehmen.
    • Ich habe es jetzt heute Mal getestet und muss sagen, dass es wirklich richtig gut funktioniert. Hab es ganz nach den Angaben von @KratomKarsten gemacht aber mich wohl ein bisschen übernommen. Ich hatte ein bisschen unterschätzt, dass sich das ganze einreduziert und einen dementsprechend konzentrierten Tee ergibt. Ich hatte vorsichtshalber erheblich mehr an Pflanzenmaterial reingepackt und heraus kamen ~ 0,5/0,6 l, die ich mir unter zusammengekniffenen Augen direkt runtergespült hab. ( Boah ist das sauer!) Ein Glück habe ich heute frei, denn jetzt werde ich wohl erstmal meine Zeit mit nodden und Musik verbringen. :D

      Aaaaber für den alltäglichen Gebrauch bin ich glaube ich einfach nicht geduldig genug. Trotzdem ist es natürlich gut zu wissen, dass die "pulverlose" Variante durchaus gut funktioniert!
      Ein succubusreitender, bosporusreisender der Pleite war