Hallo liebe Kratom.ink Mitglieder und Besucher unseres Forums!
Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Wann setzt bei euch der Entzug ein?

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    • Update: Hab mich dafür entschieden, meine tägliche Dosis Kratom nicht sofort auf Loperamid umzustellen. Momentan bin ich dabei, täglich 3 Kapseln Kratom gemeinsam mit Loperamid einzunehmen in größeren Abständen.
      Am 1. Tag hatte ich Verdauungsprobleme, die sich nach der Einnahme von Loperamid und einer Kapsel Kratom sofort wieder beruhigt haben. Abends war ich eine Mischung aus Müde und aufgekratzt.

      2. Tag: Ich war abends wieder ziemlich Müde und hatte trotzdem Probleme einzuschlafen. Die Verdauung hat sich gar nicht mehr gemeldet, dafür habe ich bemerkt, dass ich irrationale Launen habe, die ich willentlich überspielen muss, damit sie im Gespräch nicht herauskommen.

      3. Tag: Ich habe die 3. Kapsel schon um 17 Uhr genommen, bin dann zu Hause 2 Stunden später etwas eingenickt und war ziemlich müde. Langsam kommt die sexuelle Lust zurück und das Immunsystem verschlechtert sich schon - kann ein Zufall sein, aber ich habe unter der Lippe einen Pickel bekommen, den ich nur bekomme wenn mein Immunsystem mit etwas kämpft (Herpes? ist aber kein Fieberbläschen).
      Ich habe heute, im Gegensatz zu den letzten Tagen, wirklich Lust eine höhere Menge Kratom zu nehmen.
      Natürlich werde ich es lassen, aber mein Körper fühlt sich allgemein schon etwas angespannter und schlapper als sonst an.

      Auch wenn der "wärme Entzug" länger dauert, kann ich es im Gegensatz zum komplett kalten, eher empfehlen. Wenn ich all die Symptome an einem Tag gehabt hätte, hätte ich wohl nicht so aktiv Arbeiten gehen können.
    • Bei mir ist das extrem unterschiedlich. Habe da noch keine Formel gefunden.
      Spätestens nach 24 Stunden ist es aber immer schon extrem widerlich. Wobei mich das RSL am meisten stört.

      Vorher gibt es eine kurze "Nüchtern-Phase" -also ohne körperlichen Entzug- die ich sehr gern mag, trotz Gähnen und Niesen eher angenehm, irgendwie lebendiger.

      Bis, leider zusätzlich, das RLS einsetzt... Da hört der Spaß auf.

      Müsste ich eine durchschnittliche Zahl nennen, würde ich 12h sagen. Es waren aber auch schon mehr und weniger Stunden bevor es richtig ätzend wird.
      Muss wohl an der Alkaloidzusammensetzung der (1-3) zuletzt konsumierten Kratoms liegen?
    • ^^ ja.. du sagst es, man ist tatsächlich irgendwie besser drauf, paradox. Ja ist halt auch von Kratom zu Kratom unterschiedlich, glaube es gibt wirklich Sorten die viel länger wirken. Ja das ist schlimm ich kenne das RLS eigentlich garnicht.. die Leute berichten ja immer von stechen in den Beinen kribbeln usw.. bei mir ist es so dass ich die komischsten Schlafplätze aufsuch weil ich das Gefühl hab ich finde nicht die optimale Position xD dann dreht und wendet man sich.. -.- was ich eigentlich am ekligsten finde ist man schläft kurz mal ein und wacht voll verschwitzt auf dann ist einem kalt alles klebt usw... schwitze eigentlich nie. Aber geht hier wohl leicht am Thema vorbei, bei mir setzt der Entzug wohl schneller ein als bei den meisten, ich konsumiere halt auch 24/7 gerade leder. Also alle 3-4 Stunden was, da kann es sein dass ich über Monate nie richtig "nüchtern" bin.
    • hallo zusammen. Wollte Mich eigentlich aus solchen Diskussionen rauslassen. Kurz zu meiner vorgeschichte: war 6 Jahre nonstop auf gbl drauf. D.h. alles 2 std. 24/7. Dazu 100 ml tilidin auf 3 Tage und täglich 1-2g gutes Amphetamin. Zum schlafen meist 1-2 Flaschen Wein. Dazu rhytmusweise dias oder flunis. Sind alles benzodiazepane. Hab dem kack abgeschworen. Locker 3,4 Jahre l
      Cleaner. doch dann wurde mir kratom vorgestellt. Suuuper. Euphorie.
      Kater killen nachm saufen. Und vorallem Eine Leistungssteigerung sowohl im Job ( bin Finanbuchhalter) als auch als Vater eines kleinen Sohnes. Ich dachte nur JACKPOT. etwas natürliches was dir deine natürliche Faulheit nimmt. Die ersten Wochen bis Monate liefen auch gut. Doch dann schlich sich der tägliche Teufel wieder ein . Geil. Ich kann abends meine 3-4 Bier trinken denn der Kater wird direkt um 6.30 mit kratom wettgemacht.
      Lange Rede kurzer Sinn. Nehme alle 3 Std. Von morgens 6 30 Zw 5,5-7 g gut potente kratom ein. Letzte Dosis ca 20 h. Dann Ca 3,4 Bier dann schlafen.
      Die Wende:
      Vor 1,5 monaten Probleme mit dem Zähnen. Änibiotikum. Seitdem wirkt das kratom nicht mehr. Ich habe keinen Benefit mehr dadurch. Also warum weiter machen. Also entzug angesagt.
      Konsummenge seit ca 5 Monaten bei 40-60 g pro Tag.
      Sonntag Abend 20 Uhr letzte 7g Dosis. . Ich wache heute ( Montag)auf ohne Probleme. Nix gut hatte 5 Bier und 2 kurze getrunken. So fühlte ich mich aber nicht schimmer. Habe dann über Tag 20mg oxa zum schlafen genommen und am Abend nochmal 3 Bier plus oxas zum schlafen. Lag jetzt im bett und plötzlich kamen RLS dazu. Dachte kann doch nich4 sein. Bin schon 24 h ohne kratom. Dann mach ich diese seite auf wo alle sagen HEY AB 24 STD GEHTS ERST RICHTIG LOS. scheisse ich dachte ich hätte es hinter mir. Muss am Donnerstag auch wieder arbeiten.

      Naja, tat auf jeden fall echt gut den Text. Runter zu schreiben. Mittlerweile , und 6 bis 7 Tequila später sind meine RLS auc fast Weg. Der Post hat mich auch locker.1,5 std gekostet . Werd mir jetzt noch 1x oxa 10mg plus 1 Tequila geben und dann hoffen dass mit dem Entzug bis auf meinem Kater alleS gut sein wird.

      Gruss, ein bald Akademiker mit 39 Jahren
    • Ich hoffe dass mein Beitrag hier richtig landet, wenn nicht dann bitte verschieben :)

      Ich nehme seit einem Jahr Kratom und bin dadurch vom Alkohol weg gekommen, nehme aber weiterhin 2-3 mal die Woche Abends 4-6 Gramm zum entspannen und mache alle paar Monate einige Wochen Pausen.
      Bis letztens habe ich auch keinerlei Entzugserscheinungen etc. feststellen können, und bis auf Kopfschmerzen (wenn ich nicht genug getrunken hab) oder Magenprobleme (ließen sich mit Ingwer ausradieren) hatte ich auch keine bösen Nebenwirkungen und keine Toleranzentwicklung.

      Anfang des Jahres habe ich allerdings einen, im Nachhinein blöden, Fehler gemacht, von dem der ein oder andere sicher ein Liedchen singen kann.
      Ich hab mir gedacht: "Das wirkt so gut, warum nicht mal mehr probieren?"
      Dazu sei gesagt, dass ich vor einem Jahr mit 15g angefangen, mich dann aber dank des Forums schnell auf meine 5g runter gekriegt und gemerkt habe, dass weniger wirklich besser wirkt. Unter 5g geht allerdings nicht, da es dann zu aktivierend wirkt und das is nix zum entspannen.
      Jedenfalls hab ich dann so hochdosiert, dass ich bei 7-8 Gramm gelandet bin, bei dem mir die Wirkung wirklich sehr gut gefallen hat. Hat mich leicht ans Krankenhaus erinnert, als ich nach ner Mandel-OP aufgrund mieser Grundtoleranz gegenüber Schmerzmitteln Opis gekriegt habe.

      Jedenfalls ging das dann 3 Wochen gut, habe auch mein Konsumschema von 2-3 Mal die Woche beibehalten.
      Allerdings habe ich letzte Woche (Woche 3) was merkwürdiges festgestellt: etwa 12 Stunden nach der Dosis am Montag hatte ich das Gefühl, dass ich krank werde. Also nen leichtes Unwohl- und das typische schlapp sein.
      Jetzt war es aber so, dass ich die Woche über privat arge Probleme hatte und das dann darauf geschoben habe.
      Am Freitag das gleiche: abends meine Dosis genommen, am Samstag die gleichen Symptome, nur etwas stärker.
      Da ich gerade in ner kalten Werkstatt mit einem Raucher zusammen arbeite, hab ich das Halskratzen und die Schniefnase allerdings darauf geschoben und war froh, als es am Sonntag besser wurde.

      Privat hat sich dann auch wieder alles einigermaßen eingerenkt, nur hatte ich gestern, nach meinem Konsum am Mittwoch, echt gedacht dass jetzt ne dicke Erkältung oder so kommt: mir taten alle Knochen weh, Nase war komplett dicht, ich hatte Schweißausbrüche und mir war trotzdem kalt etc.
      War dann allerdings so schlau und hab dann 1 und 1 zusammen gezählt: es sind die letzte Woche über eindeutig Entzugserscheinungen gewesen, wofür auch spricht, dass es jetzt schon wieder fast weg ist.
      Dadurch dass ich es ja nicht lange so übertrieben habe fielen die denke ich so schwach aus...

      Fest steht für mich, dass ich jetzt noch mehr Respekt vor Kratom habe, als ich es von vornherein schon hatte (deswegen auch mein Konsummuster mit Pausen zwischen). Ich hatte es nämlich noch bei keiner Substanz, dass ich zuerst körperliche Entzugserscheinungen hatte, denn Cravings habe ich bei Kratom immernoch keine. Ich freue mich drauf wenn ich meinen Tee in ein paar Stunden trinken kann, bin aber auch nicht zitterig oder schlecht gelaunt wenn ich keinen bekomme. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich es hauptsächlich als Medizin für mich sehe und recht früh mit ner gewissen Disziplin dran gegangen bin und es auch so gehalten habe.

      Werde jetzt jedenfalls wieder auf meine 5g runter gehen, auch wenn ich die 7-8 von der Wirkung her schöner fand. Aber da geht die eigene Sicherheit vor :D

      Sollten die Symptome allerdings nach dem reduzierten Konsum bleiben, werde ich die nächste Pause vorziehen. Hilft das auch nicht und ich krieg danach, wenn ich wieder anfange, wieder die Symptome, werde ich es leider komplett sein lassen, da ein täglicher Konsum, der ja die Symptome "verhindern" würde, für mich nicht in Frage kommt.

      Nach der endlos langen Geschichte meine Frage ans Forum: hat jemand schon mal versucht, nach dem Auftauchen der Symptome erfolgreich runter zu dosieren, und die niedrige Dosis dann ohne Symptome zu halten?
      Runterdosieren ist ja im Vergleich zu anderen Opioiden sehr gut möglich, allerdings weiß ich nicht, wie das ganze aussieht, wenn schon nach 12 Stunden der Affe an die Tür klopft.
      Oder bin ich jetzt quasi am Arsch und hab es mir durch 2 Gramm mehr über drei Wochen einfach verscherzt? :(
    • Bei mir setzen die ersten Befindlichkeiten ab 4 - 5 Stunden ein.
      Ein leichtes Ziehen in den Beinen, weniger Konzentration, häufigeres Kratzen im Gesicht.
      Bis 6 Stunden ist dies aber nicht fürchterlich störend.

      Morgens spüre ich den Entzug am stärksten. Da kann es schonmal sein, dass ich 10 Stunden durchgepennt habe und meine letzte Dosis entsprechend 11 bis 12 Stunden her ist.
      Daher gibts bei mir morgens als erstes die drei K's (nicht zu verwechseln mit dem Ku Klux Klan) Kaffee, Kratom, Kippe.

      Bei längeren Unternehmungen muss ich auch immer etwas Kratom dabei haben.
      Bei der Arbeit, bei Familienfeiern, bei Treffen.
      Andernfalls könnte ich ziemlich unwies werden oder darauf drängen nach Hause zu fahren.

      Kombiniert mit Ritalin war ich aber auch schon 8 - 10 Stunden lang nicht entzügig.
      Das nehme ich allerdings nur selten und "spare" es für einen Entzug.
    • Dexterian wrote:

      Oder bin ich jetzt quasi am Arsch und hab es mir durch 2 Gramm mehr über drei Wochen einfach verscherzt? :(
      Nein Quatsch, es ist alles möglich. Aber sowas lässt sich auch nicht einfach generalisieren, da spielen viele Faktoren rein. Wenn du einen sehr gesunden Körper hast und auch psychisch nicht das Kratom zur Verdrängung benutzt, wird ein Runterdosieren keine unüberwindbare Hürde sein. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wenn ich ausschließlich Kratom benutzt habe, um klarzukommen, ist das Absetzen schlimm geworden. Aber seitdem ich gelernt habe, mich mit anderen Methoden fit zu halten (insbesondere die Wim Hof Methode!), kann ich mit opioiden Substanzen hoch- und runterdosieren, ohne dass es zu einem krassen Problem wird. Etwas unangenehme Gefühle muss man natürlich ertragen, wenn man die Toleranz senken will, der Körper muss sich schließlich umstellen. Das A und O ist jedenfalls, sich mit anderen Methoden frisch zu machen und halten. Ich hatte mich total gewundert, dass ich fast keine Entzugssymptome hatte, als ich das Kratom abgesetzt hatte, als ich in der WimHof-Methode nach einigen Wochen täglicher Anwendung richtig drin war.
    • T34T1m3 wrote:

      @Yajirobe hilft dir Ritalin das beim Entzug? Wie genau?
      Ich kann es leider nicht genau sagen, es ist nur so eine Vermutung.
      Beim letzten Entzugsversuch hatte ich es leider nicht da.

      Allerdings verlängert es den Zeitraum in dem ich keine Entzugssymptome bekomme.
      Und da ein erhöhter Dopaminspiegel bei RLS helfen kann, auch wenn Ritalin nicht zum Schlafen geeignet ist (es geht aber), könnte es eine kleine Hilfe bei dem Zappelwahnsinn sein.
      Da ich Kratom unter Anderem wegen meinem ADHS nehme, könnte es auch psychisch helfen.

      Ich denke die Chance besteht, dass da was dran ist.

      Ich werde es auf jedenfall im Forum dokumentieren, wenn der nächste Entzug einrollt.
    • Also Amphetamine hilft vielen Leuten bei einem Opiodentzug auf jeden Fall, ich kannte einige die sich wenn sie vom H wieder runterkamen erstmal 2-3 Tage Amphe gegeben haben. Ich persönlich könnte das nicht weil ich dann ja noch aufgedrehter wäre aber den Leuten hat es immer richtig gut gegen die Schmerzen und das RLS geholfen. Allerdings ist das comingdown dann nie angenehm gewesen und sie haben dann nach 3 Tagen mit Benzos gegengesteuert um zu schlafen. Gesund ist das sicher nicht aber so haben sie eigentlich immer ziemlich erfolgreich den körperlichen Entzug überdeckt.

      Ritalin müsste doch im Prinzip so ähnlich sein?

      Für mich wäre das aber überhaupt nichts.

      On:
      Bei mir spielt der körperliche Entzug irgendwie mehr eine Rolle wann ich das erste mal Kratom nehme.
      Wenn ich jetzt den ganzen Tag kein Kratom nehme gibts überhaupt keine Probleme, erst Abends fängt das RLS dann leicht an. Sobald ich aber die erste Dosis genommen habe kommt das RLS nach ein paar Stunden schon. Das habe ich gemerkt als ich den einen Tag seit langem mal wieder tagsüber Kratom genommen habe. Erste Dosis irgendwann vormittags und gegen Mittag fing das RLS schon an und ich musste nachlegen. Das ging dann bis Abends so.
      Den Tag darauf (wieder tagsüber kein Kratom genommen) hatte ich überhaupt kein RLS und das fing erst wieder am Abend an. Also irgendwie ist das echt komisch. Nehme ich die erste Dosis erst richtig spät komme ich super ohne Entzug klar. Nehme ich aber tagsüber Kratom dann muss ich alle paar Stunden was nehmen weil das RLS sonst losgeht. Hat hier jemand schon ähnliches erlebt? Das ist beim Craving ja genauso. Bis zu meiner ersten Dosis am Abend habe ich überhaupt kein Craving. Aber sobald ich dann Abends was genommen habe geht das Craving nach paar Stunden los und ich lege alle paar Stunden nach bis ich schlafen gehe.

      Also mehrere Dosen am Tag verteilt = mehr/stärkerer Entzug.
      Kein Kratom am Tag = ganzen Tag kein Entzug bis Abends.
    • Bei zur Zeit ziemlich konstant 30-35g pro Woche und habe keinen merklichen Entzug und keine Absetzerscheinungen. An Offtagen ist der Schlaf allerdings meistens etwas schlechter und ich wache öfter mal auf, was ich morgens aber kaum merke. Das vergeht erst, wenn ich unter 30g/w und min. 3 Pausentage komme, was zur Zeit aber nicht auf dem Plan steht, weil es so funktioniert und es keine Steigerung gibt, weder in Häufigkeit, noch Dosis. Sonst keinerlei Beschwerden, keine Stimmungstiefs, kein Toleranzaufbau.
      Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich seit Anfang des Jahres ca. 1g Phenylpiracetam pro Woche nehme, also an 5 Tagen morgens ca. 200-250mg. Ich bilde mir ein, dass ich dadurch deutlich weniger Cravings habe und deutlich wacher,motivierter und stabiler bin. Jedenfalls ist mein Kratomsafe meistens offen und ich gehe nicht dran, weil keine Cravings. und die Stimmung ist konstant neutral bis gut bis sehr gut. Ich bin mir nicht nicht 100% sicher ob PP liegt, aber irgendwas hat sich was deutlich ins Positive verändert.
    • Um den Thread einmal kurz wiederzubeleben,

      Bei mir geht der körperliche Entzug nach 6-8 Stunden nach der letzten Dosis langsam los, mit leichtem Frieren, andauerndem Gähnen und leichter innerer Unruhe. Allerdings nicht tragisch. Nach ca. 12 Stunden kommen dann die laufende Nase, merkbare innere Unruhe, unangenehmes Frieren mit gleichzeitigem Schwitzen und dieses unglaublich anstrengende und nervige Restless-Legs-Syndrom im Sitzen und Liegen dazu. Schlafen geht dadurch natürlich nicht mehr, was mich am meisten (und auch massiv) stört. Der Rest ist, bis auf das starke Frieren und Schwitzen(Wie ich die Kombi hasse!!), ganz gut auszuhalten. Aber diese Kälte die von innen kommt, hat es bei mir echt in sich! Kann mich dann auf nichts mehr konzentrieren, friere (und schwitze) trotz Winterjacke und Bettdecke, und das Craving wird ab diesem Punkt sehr stark. Bin zurzeit auf konstanten 20g/Tag, welche ich auf 4 Einnahmen aufteile. Hab aber die letzten Abende "etwas" übertrieben (10-20g Einzeldosis die hauptsächlich dadurch entstanden sind, dass "ausnahmsweise mal"(jaja ich weiß, blablabla...) 10g auf einmal wieder total angenehm gewirkt haben, 20g waren jedoch schon heftig unangenehm). Werde trotzdem erstmal wieder auf die konstanten 5g Dosen zurück gehen. Dürfte keine bis kaum Probleme geben. Falls doch, selbst Schuld und ist dann halt so. Mehr gibt's nicht mehr!
      Sobald die Post mit ein paar Hilfsmitteln gegen RLS (also zum Schlafen) da ist, gehe ich sofort auf Null. Aber da die Paketdienste derzeit ziemlich überlastet sind, naja, dauert das halt noch ein wenig... dead
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      Oh Mann Oh Mann
      Gestern Abend um halb zehn die letzte Dosis genommen von 5 Gramm. Heute Morgen bin ich dann um viertel vor fünf sehr entzügig aufgewacht. Meine Nase lief ordentlich, ich war innerlich unruhig und hatte auch schon ein kräftiges Ziehen in den Armen. Ich kenne das durchaus das ich ein bisschen entzügig aufwache. Meistens aber ein bisschen und das ist dann nicht soo störend. Heute war das aber echt ne andere Hausnummer. Kennt ihr das auch?
      Was macht ihr um das zu verhindern?
      Mein Magen war nicht lehr gestern da ich gut zu Abend gegessen habe. Was macht ihr um das zu verhindern. Ich habe jetzt vor die Abstände zwischen den Einnahmen tagsüber wieder etwas zu erhöhen.
      Meint ihr die Einnahme von ein paar Kapseln vor dem ins Bett gehen könnte das etwas abschwächen? Ich glaube ja das Kapseln sich schon schnell auflösen und man damit höchstens ne halbe Stunde gewinnt. Ich recherchiere jetzt mal ob es Kapseln gibt die sich besonders langsam auflösen?
      Der einzige Vorteil war das das Anfluten heute Morgen besonders schön war.
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      Bei mir ist das irgendwie immer unterschiedlich. In 80% der Fälle, wache ich nachts auf und merke eine innere, unangenehme Unruhe (bei mir bei weitem das erste Entzugsanzeichen) und ich kann auf Teufel komm raus nicht wieder einschlafen, ohne zumindest 0,8-1,2g genommen zu haben.

      Das ist mit Sicherheit eher körperlicher als psychischer Natur, weil ich in dem Moment des Aufwachens, ohne großartig nachzudenken sofort spüre ob ich entzügig bin oder nicht.

      Komischerweise habe ich festgestellt, das es bei mir irgendwie keine Rolle zu spielen scheint, ob ich direkt vorm schlafen nochmal was nehme oder nicht. Manchmal kommt es mir vor, als würde ich besonders unruhig aufwachen, wenn ich eine GROSSE Dosis vorm schlafen genommen habe, wie ein Rebound?

      Es gibt dann aber auch die Nächte, in denen ich, ohne etwas verändert zu haben, dann doch mal durchschlafe oder eben nur zum Klogang aufstehe, ohne entzügig zu sein.

      Das einzige was mir zuverlässig hilft, ist wenn ich Phenibut am Vortag genommen habe. Dann penne ich bis vormittags immer wieder ein, wenn ich möchte.


      Normalerweise handhabe ich das so, dass ich immer 0,8-1,2g bereit liegen habe, das ich, ohne aufzustehen, direkt nehmen könnte, für den Fall das ich so aufwache.. nervt zwar immernoch, aber mich leider noch nicht doll genug um deshalb abzudosieren :S
      I was blind but now i see
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      Meine letzte Dosis am Abend nehme ich immer gegen 19 Uhr und ich wache am nächste Morgen IMMER (ohne Ausmahme) um Punkt 6:30 entzügig auf. Das ist wirklich krass, ich kann dagegen nichts tun. Vorallem war Wochenende ist das extrem nervig - es ist Jahre her, seitdem ich das letzte Mal ausgeschlafen habe:(
      Carpe Diem