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Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Dauerkonsum Folgen pos/neg

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    • Dauerkonsum Folgen pos/neg

      Hallo ich will mal wissen wie lange und intensiv ihr Kratom schon konsumiert.
      Und dazu auch ob ihr je irgendwelche körperlichen Schäden oder Anomalien bei langem Konsum empfunden habt? ( Von Abhängigkeit und Entzug mal abgesehen)
      Natürlich könnt ihr auch von den positiven Veränderungen berichten die seit dem Dauerkonsum auftreten.

      Von meiner Seite aus konsumiere ich Kratom seit 3 Jahren täglich. Davon die ersten 2 Jahre 1x 6g und seit letztem Jahr 2x 5g.
      Am Anfang war ich von Verstopfungen geplagt. Diese verschwanden aber recht schnell als sich mein Körper an den Konsum gewöhnt hat.
      Ansonsten habe ich seither eigentlich keine merkbaren Probleme mit dem Dauerkonsum. Aber man weiß ja nie was unter der Haut alles passiert ohne es zu merken ^^
      Ich habe auch eine (harmlose) Funktionsstörung der Leber namens Morbus Meulengracht welches das Enzym UDP-GT stört. Dies macht sich auch am Konsum von Alkohol und Nikotin bemerkbar. Anscheinen wird beides etwas langsamer abgebaut was ich mit krass langen Hangover bestätigen kann :D
      Aber von Kratom habe ich diesbezüglich noch nichts bemerkt jedoch hat man natürlich Bedenken und ich werde irgendwann mal die Leberwerte checken.

      Was meint ihr? Habt ihr schon mal körperliche Veränderungen durch langen und intensiven Kratomkonsum bemerkt? Habt ihr schon mal Leberwerte gecheckt und ist dort etwas aufgefallen? Vielleicht ist das mit der Leber ja auch alles Humbug. Kann ja auch sein, dass Kratom ziemlich gesund ist. Weiß eigentlich welche Nährstoffe und Vitamine in Kratom enthalten sind?
      So genug Fragen - nun zu euch :)

      The post was edited 1 time, last by Xeroxiv ().

    • Also ich Konsumiere Kratom täglich mit etwa 50g/Tag und das seit etwa 2,5 Jahren mit ein paar Pausen zwischendurch. Davor habe ich auch jahrelang Kratom konsumiert, jedoch nur einmal pro Woche oder so.
      Brauche aber auch ohne Toleranz erstaunlich viel(15-20g gutes Kratom) für ne Wirkung, früher haben mir 4-5g gereicht, seitdem ich Sport mache hat sich das geändert. An der Toleranz kann es auch nicht liegen, da ich zwischenzeitlich über ein Jahr pausiert hatte und dennoch so eine hohe Menge benötigte.
      Wie schon von dir angesprochen sind die Verstopfungen ziemlich schnell verschwunden. Ansonsten habe ich tatsächlich keine Beschwerden durch den Konsum, bin motivierter und ausgeglichener und das Beste: Bei mir entwickelt sich erstaunlicherweise keine Sucht. Leberwerte sind auch Top, die wurden zwischenzeitlich auch mal kontrolliert. Habe normalerweise auch Probleme mit hohem Blutdruck, durch den Kratomkonsum wurde das jedoch auch reduziert(von etwa 160-170/100 auf ca 140/80). Wobei der Effekt auf den Blutdruck bei manchen auch andersherum Ausfallen kann, ein Freund von mir bekommt davon hohen Blutdruck.

      Nachdem ich das erste mal knapp ein Jahr lang durchgängig 50g am Tag konsumierte, hatte ich schon ziemlich Angst vor dem Entzug, vor allem nach Lesen der Erfahrungsberichte. Habe da ich in Südamerika war und kein Kratom dabei hatte meinen Konsum von 50g am Tag direkt auf 0 gesenkt, hatte am ersten Tag ne leicht laufende Nase, aber das war es auch schon. Ich denke sogar, dass das mit der laufenden Nase sogar nur psychisch bedingt war, da ich damit als erstes Symptom ja gerechnet habe. Habe jetzt seit Anfang der Woche auch mal wieder ne Konsumpause gemacht und den Konsum komplett eingestellt und ich habe bislang(nach einer Woche, letzter Konsum war Sonntag, heute ist der darauf folgende Sonntag) auch keinerlei Entzugssymptome verspürt. Einen Tag war ich lediglich etwas müde, wobei das wohl vom Fehlen der anregenden Kratomwirkung kommt und nicht vom Entzug.
      Bin echt froh einer der paar Leute zu sein, die keine Probleme mit einer Suchtentwicklung haben, hatte mich vorher schon mit diversen Sachen, wie Iboga und co vorbereitet, aber es musste nie dafür zum Einsatz kommen :D

      Wobei ich wohl im Generellen nicht wirklich zur Sucht neige. Habe auch als Jugendlicher, wie auch meine Freunde, jahrelang geraucht(man war ja damals "cool"). Während meine Freunde alle krasse Probleme mit dem Aufhören hatten und heute teilweise immer noch Raucher sind hatte ich auch kein Problem von heute auf morgen aufzuhören, ohne irgendwelche Entzugssymptome. Bei mir ist sowas irgendwie eher ne Gewohnheit, die man leicht abstellen kann, als ne Sucht.
      Kann solche Toleranzpausen auch nur empfehlen! Nach etwa einer Woche Abstinenz(war bislang meist meine "Standardzeit" nach jeweils einigen Monaten Dauerkonsum) benötige ich für eine Wirkung nur noch knapp die Hälfte und die Wirkung ist vor allem viel intensiver, als man es mit Toleranz selbst bei starken Dosen schaffen würde.

      Edit:
      Eine Nebenwirkung die ich habe fällt mir doch noch ein: Habe auch ohne Kratomkonsum schon das "Problem", dass ich beim Sex ziemlich lange zum Höhepunkt brauche(ca ne Stunde im Durchschnitt würde ich sagen). Konsumiere ich davor Kratom, dann kann sich das wirklich ewig hinziehen(4 Stunden oder mehr) und teilweise komme ich auch gar nicht zum Höhepunkt. Deswegen Konsumiere ich bevor ich zu meiner Freundin gehe kein Kratom, ne Stunde ist ja vollkommen in Ordnung und da hat die Dame auch sehr viel Freude dran, aber nach 4 Stunden oder mehr, nach denen ich teilweise nichtmals zum Höhepunkt komme wird es sonst für beide frustrierend.

      The post was edited 1 time, last by Indol ().

    • Ich weiß, die Frage wurde schon oft gestellt, möchte aber trotzdem gerne wissen, wer von euch das Gefühl hat, dass K. die Leber belastet. Bei mir war innerhalb eines Jahres meiner K-Geschichte alles durchaus in Ordnung im Sinne guter Wirkung/Nebenwirkungen. Danach, ab ca. März - April 2020, gerade als das Thema Qualitätsverschlechterung auf dem gesamten Markt aktuell wurde, ging plötzlich alles nicht so gut. Neben einer starken Abschwächung der positiven Effekte und dem Auftreten einer plotzlich starken Abstinenz (Verstärkung Depr., Schwäche, Abgeschlagenheit, Unlust auf alles), habe ich angefangen, einen deutlichen Druck unter dem rechten Rippenbogen zu empfinden...

      Habt ihr auch sowas? Ich kann mich schon lange nicht von dem Gefühl trennen, dass das, was wir als Kratom einnehmen (was auch immer das sein kann, - vielleicht, ist das auch das Kratom, aber von einer tatsächlich schlechten Qualität), dass das unseren Organismus erheblich schadet, und zwar wesentlicher, als es bei Kratom üblich ist, zu denken.
      Also, wen von euch hat ähnliche Bemerkungen während ihres Konsum gemacht; wem tut, neben allen anderen Nachteilen, noch die Leber ab und zu weh?

      P.S. Übrigens, das Kratom von Kratomdudes finde ich, obwohl auch mit der Ware von früher nicht vergleichbar, am meisten wirkend und am wenigsten belastend.
    • @AlexWagr

      Bitte lasse deine Leberwerte checken, wenn du dir solche Sorgen machst. MMn werden diese aber im Normbereich sein. Dieses Stechen kann viele Ursachen haben. Bei mir was das Stechen so extrem, dass ich dachte, ich bekomme nen Herzinfarkt - im Endeffekt war es komplett psychisch bedingt.

      MMn schadet Kratom bei Dauereinnahme vorallem deiner Psyche. In meinem ersten Konsumjahr (und auch bei vielen anderen) war alles super - ausschließlich Euphorie, keine Krankheitssymptome mehr, Energie, Entspannung - mir ging es einfach prächtig.

      Aber bei jeder Droge kommt irgendwann der Rebound. Irgendwann wirkt sich nicht mehr so richtig. Irgendwann hilft sie nicht mehr, wenn man die Dosen nicht weiter steigert (Ausnahmen bestätigen die Regel).

      Bitte lass dich untersuchen, hier wird dir niemand sagen können, was die Ursache deines Stechens ist. Ich denke nicht, dass Kratom die Leber mehr schädigt als irgendwelche Pharmaopis. Ich nehme jetzt seit 4 Jahren Kratom, zuvor Tilis und Trama und meine Leberwerte sind absolut in Ordnung.
      Carpe Diem
    • Hier haben schon einige Dauerkonsumenten von völlig normalen Werten beim Checkup berichtet.
      Im Fall einer Vorbelastung ist es sicher sinnvoll, engmaschiger zu kontollieren, im Fall einer ausgewachsenen Besorgnis ebenfalls.

      Zum Thema Leber @AlexWagr: KLICK


      Zum Thema Vitamine/Nährstoffe HIER entlang...



      Selber habe ich mit keiner der üblichen NWs zu tun, würde mich wahrscheinlich auf Dauer auch zu sehr nerven, als daß ich weiterkonsumieren würde. Allerdings immer noch low-dose und mit Pausen. Und vor allem ohne die Prämisse, eine Wirkung haben zu müssen, auch wenn ich dafür die Dosis erhöhen müßte. Wenn es mal nicht "funktioniert", ist das halt so.
      Die positive Seite vom Konsum: Im Idealfall für mich das bessere Koffein. Solange das Zeug das tut, ok. Körperliche Abhängigkeit ist nicht vorhanden, psychisch würde es mich ähnlich stark nerven wie kein Koffein zu bekommen (also bei dauerhafter Nicht-Verfügbarkeit, nicht, wenn ich aus irgendwelchen Gründen keine Lust drauf hab oder mir der Konsum zu nervig ist).
      Display Spoiler
      Bevor es Haue gibt: Das soll nicht bedeuten, daß Kratom so ungefährlich ist wie Kaffee, hat bei mir persönlich in etwa den Stellenwert, ist mir sogar weniger "wichtig".

      Negative Folgen bemerke ich keine- dafür "hilft" bei mir Kratom auch nicht in Depri-Phasen oder um Probleme zu verdrängen. Im Gegenteil, ich empfinde es als Verstärker einer Grundstimmung. Kam also für mich nie als dauerhafte Selbstmedikation in Frage.
      Vermutlich bräuchte es dazu höhere Dosen, die aber schon ins sedierende gehen würden, was ich nicht mag, egal bei welchem Medikament/Droge. Und was damit meine schlechte Laune eben eher verstärkt.
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      Moderative Aussagen sehen so aus lookat




      The post was edited 1 time, last by nO1 ().

    • Ich kann durch Kratom so sein wie ich möchte und das Leben genießen. Ohne Kratom machen wir meine Depressionen und Ängste einen Strich durch die Rechnung und mein Leben wirkt mir wie eine einzige Belastung. Das ist schon mindestens 10 Jahre der Fall und bevor ich mit Kratom anfing waren viele Jahre von regelmäßigen Alkoholexzessen geprägt. Damit meine ich wirklich den Konsum von 20 Bier und 20 Kurzen pro Nacht und dazu zwei Schachteln Zigaretten...Heute nehme ich Kratom in Dosen von bis zu 10g täglich und mache regelmäßig Entzüge sobald ich merke dass die Toleranz zu sehr in die Höhe schießt. Aktuell ist dies wieder mal der Fall. Ich habe mein Kratom in einem Safe mit Zeitschaltuhr abgeschlossen und freue mich schon darauf es in zwei Wochen oder je nach Lust und Laune auch später wieder zu genießen. Dieses regelmäßige Entziehen kostet zwar viel Kraft aber es wird auch von Mal zu Mal leichter bzw. man gewöhnt sich ans Leiden und findet Hilfsmittel. Habe auch mal von 20g/Tag entzogen und das war nochmal eine andere Hausnummer.

      Also alles in Allem ist die Wirkung für mich mehr die eines Medikaments gegen Ängste und Depressionen als die eines Rauschmittels, da ich damit gut über den Tag komme. Als größte Nebenwirkung würde ich die Sucht, die schnelle Toleranzentwicklung und den harten Entzug nennen. Sonst hatte ich eigentlich nie Probleme. Sogar im Gegenteil, mein Blutdruck hat sich reguliert und ich bin vom Zigaretten rauchen aufs Dampfen umgestiegen und habe 5kg abgenommen...Dennoch wäre es mir lieber ich könnte darauf komplett verzichten oder wie Freunde von mir es vielleicht 4 mal im Jahr machen,
    • Alk lässt sich super mit Opioiden substituieren. Ist sicher die, für den Körper gesündere Variante,
      Aber am Ende auch nur eine Ausrede, jeden Tag Drogen nehmen.

      Ich bin genauso, soll nicht überheblich klingen.. ich hab auch Alk durch Opioide ersetzt.

      Aber wenn es ein zufriedenes Leben fürst,ist doch alle tutti, um viel mehr geht es nicht

      l.G
    • Durch Kratom konnte ich auch mit dem Trinken aufhören. Bevor ich Krstom kannte, hab ich es nicht geschafft länger die Finger vom Alk zu lassen und war einige Male in der Entzugsklinik.
      Seit ich Kratom nehme, habe ich überhaupt kein Verlangen mehr nach Alkohol und damit einige Probleme weniger.
      Von Kratom bin ich zwar genauso abhängig, das stört mich aber kein bisschen, solange ich so einfach Nachschub bekomme. Wenns mal verboten wird und die Beschaffung damit vielleicht schwieriger, sieht das schon anders aus, dann würds mich sicher irgendwann total nerven. Zur Zeit kaufe ich wesentlich mehr als ich verbrauche, weil ich davor halt Angst habe. So könnte ich zumindest noch stressfrei runterdosieren wenn ich nichts mehr bekomme.
      Ich möchte gar nicht wissen wo ich inzwischen im Leben stehen würde, wenn ich weiter so gesoffen hätte wie früher. Kratom hat mich davor bewahrt.
    • Du bist bei 40g am Tag aber am Wochenende und unter der Woche bei 15-20g? Wann sind denn nun die 40g? ?(
      Wie lange nimmst du denn schon Kratom und wie oft am Tag ? Und wie oft sind deine Pausen immer? Schleichst du aus oder machst das kalt?

      Sry die vielen Fragen, interessiert mich nur weil du sagst nach 3 Tagen ist das Schlimmste vorbei. Bei mir sind Tag 3 - 5 immer die schlimmsten und ab dann geht es körperlich sofort steil bergauf.
    • Der Hauptentzug ist bei mir auch zwischen Tag 1bis 3 ggf. 4 und 5, dann wird es immer besser.
      Doper, Versuch es doch Mal bei Zeiten. Eigentlich ist doch eine optimale Situation dafür da...man verpasst eh nichts in der Zeit :D ....vlt ist es ja alles nicht mehr schlimm, du redest hier seid Jahren übers entziehen, geh es doch Mal an ;-). Wenn es nicht klappt, so what, dann hat sich nicht geändert! :-).



      Ja das mit dem Kratom gegen Alk, funktioniert bei mir, nur so lange, wenn ich mich alle paar Monate quäle und entziehe...Kratom wirkt leider nach ein paar Wochen kaum noch und ich bin 40 Gramm, wenn nicht noch mehr am Tag und dann beginnt das Craving für die sauferei wieder.. aber ja..das ist es trotzdem wert.

      The post was edited 1 time, last by IbizaHeinz ().