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Der Offtopic - Sammelthread - Für alles worüber man sich streiten kann und will

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    • Mir gehts genauso. Ich stecke auch in einer totalen Lebenskrise fest, Kratom.Ink scheint solche Leute anzuziehen. Ich hab mit 33 nichts aus meinem Leben machen können, andere haben schon Familie, Partner, Job, Freundeskreis. Ich hab nichts von alle dem, trotz Abitur, Studium und co. Es ist schon, als ob ich schon längst tot wäre, aber es noch nicht so recht akzeptieren will, dass das schon alles gewesen sein soll.

      2019 war schon der Tiefpunkt, ich bin gespannt, ob man da noch mal weiter runter kann.

      Vor der Darmspiegelung in 2 Wochen graut es mir, spiel schon damit, die einfach abzusagen, bringt ja eh nichts. Aber das Jobcenter sitzt mir im Nacken und der Arzt will mich nicht vorher psychologisch durchchecken lassen.
    • Ich hab auch schon so einige Krisen durch. Kann euch nur sagen - es lohnt sich weiterzumachen und immer wieder aufzustehen.

      Ich möchte wetten, Ihr seid größtenteils dufte Typen. Unhabhängig davon was jeder bereits "geleistet" hat im Leben und wie er wo steht.
      Real-Life-Treff mit einigen Usern stell ich mir spannend vor. e: Heißt nicht dass ich mich gleich mit jedem treffen wöllte. Hab da auch Hemmungen, klar..
      Ich weiß, man vergleicht sich gern und teils unbewusst oft mit anderen. Ist hart sich das abzutrainieren. Aber dieses ewige Vergleichen mit den Idealen der Gesellschaft bringt nix.

      Schon mal über eine berufliche Reha nachgedacht @Kid A? Zahlt unter passenden Umständen die ARGE oder der Rentenversicherungsträger. Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das funktionieren kann.

      Post by Kid A ().

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    • dub wrote:

      Schon mal über eine berufliche Reha nachgedacht @Kid A? Zahlt unter passenden Umständen die ARGE oder der Rentenversicherungsträger. Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das funktionieren kann.
      Erst mal brauch ich eine Diagnose, die Ärzte stellen sich bisher quer und die Untersuchungen dauern ewig an. Wenn mir Niemand mal eine Diagnose geben kann und sagt, was genau nicht mit mir stimmt, kann ich keine Unterstützung erwarten, auch nicht vom Jobcenter. Der Amtsarzt dort hat mich einfach gesund geschrieben, obwohl ich offensichtlich Hilfe brauche. Mich kotzt es einfach an, dass alles immer so ewig dauern muss, bis man endlich sagt "Ja, sie haben das und dies, wir müssen jetzt dies und jenes machen". Mit 40 braucht mir niemand mehr eine Diagnose geben, da ist mein Leben dann schon lange durch.

      Mein letzter Arzt wollte hat mich mit den Worten "Ich kann Ihnen nicht helfen, ich weiß nicht was es ist" entlassen, was für ein Schwachsinn. Als ob er mich nur los werden will, weil ich sein dummes AD eigenhändig abgesetzt hatte (Diagnose: widerspenstiger Patient). Ich frag mich einfach wie lange das nun noch gehen muss, wie lange ein Mensch leiden muss, bevor endlich mal was passiert. Als ob sich jeder einfach weigert, anzuerkennen, dass ich leide (man sieht gesund aus --> man ist gesund). Wenn ich gesund wäre, dann würde ich jetzt eine Arbeit haben, würde so etwas wie Freunde haben und nicht permanent alleine zu Hause rumhocken und unfähig sein, mein Leben auf die Reihe zu bekommen.

      Ich hab mir das so vorgestellt:
      Es gibt zwei Märkte, auf denen ein Mensch in unser heutigen Gesellschaft Erfolg haben muss, um zum Glück zu finden: Der Partnermarkt (plus Freunde) und der Arbeitsmarkt. Ist man auf einen von beiden erfolgreich, dann ist man noch nicht ganz im Arsch. Scheitert man aber an beiden Märkten, ist man in seinem Leben gescheitert, außer man will in ein Kloster ziehen oder sowas.

      Mein Problem ist, dass man bei beiden Märkten mit Menschen zu tun haben und das macht mir Angst, weil das anscheinend meine Schwäche ist.
    • Aber- würde eine Diagnose dabei helfen, Freunde zu finden?
      Klar können ADs soziale Ängste lindern, klar kann eine Verhaltenstherapie dabei helfen, aber ich weiß nicht, wie authentisch ich da noch wäre.
      Meine "therapierte" Bekannte war mir ehrlich gesagt mit ihren Macken lieber....danach war sie erst mal ne echte, alles auf sich beziehende, egomane Nervensäge (was ich ihr auch gesagt hab... damals ein Drama, heute ihrer Meinung nach hilfreicher als die Therapeutin :D )

      Ausserdem sind oft die "passenden" Menschen sehr dünn gesät, einige meiner besten/echtesten Freunde hab ich erst in Phasen wirklich kennengelernt, in denen ich völlig im Arsch war. Andere, von denen ich dachte, ich könne mich auf sie verlassen, haben gezeigt, daß sie da komplett unbrauchbar waren. Dadurch hätte ich fast übersehen, daß ich doch noch "echte" Freunde bzw Bekannte, aus denen Freunde wurden, hatte, weil ich einfach gar niemanden mehr an mich rangelassen hab.

      Und- meiner Erfahrung nach halten Freundschaften ganz von selber nicht mehr ewig. Leute ziehen um, wandern aus, gehen eine feste Beziehung mit einem Halbaffen ein oder bekommen Kinder und haben dann verständlicherweise andere Interessen....
      Soll jetzt natürlich nicht heißen, daß in einem bestimmten Alter "alles vorbei ist", aber auch nicht, daß eine Diagnose/Therapie alles wundersam verändern wird. Genau deshalb ja vor ein paar Tagen mein Schmunzeln bei diesen Grundpfeilern einer Depressionsbehandlung.
    • Seh ich so ähnlich @nO1.
      Das mit er Diagnose ist vermutlich eher so gemeint: damit man in DE eine berufliche Reha machen kann braucht es eine Diagnose und eine Behandlung. Um dann im Anschluss (mit Glück) eine geeignete Reha-Maßnahme finden zu können z.b. in einem Berufsförderungswerk. (e: um dort dann eine Ausbildung / Umschulung zu machen mit anerkanntem Abschluss).
      e: vor allem um da in den Bewilligungsprozess rein zu kommen.
      Diese Förderungswerke gibt es bundesweit in verschiedenen Berufszweigen. Wenn man so was bewilligt bekommt, dann bekommt man auch Fahrtkosten, Verpflegung, Übernachtung (bei Bedarf) etc. Zur Not muss man das in einer anderen Stadt machen, wenn es nur dort die gewünschten Berufe gibt. Geht alles.

      Wie gesagt @Kid A - ich kenne einige bei denen das ein gangbarer Weg war. Natürlich sind nicht alle mit psychischen Erkrankungen dort. Aber gefühlt dennoch jede Menge. Tendenz vermutlich steigend. Hab auch den Eindruck, dass die Diagnose (inhaltlich) selbst dann gar nicht mehr so wichtig ist, Hauptsache man kommt da erst mal rein.

      The post was edited 4 times, last by dub ().

    • Ich sollte ja eine Umschulung als Fachinformatiker machen und das Jobcenter bleibt auch dabei und will mir die verschaffen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn ich bin bei denen schon als "aufsässig" registriert. Ich hatte damals Stress gemacht, weil die mich unbedingt als Callcenter-Agent verheizen lassen wollten, aber ich hasse telefonieren und hätte da keine Woche durchgehalten (und mal ehrlich, das ist doch DAS Abstellgleis schlechthin).
      Ich hab das Jobcenter jetzt schon ein halbes Jahr hingehalten, aber die Ärzte schaffen es anscheinend nicht, mich "arbeitsfähig" zu machen (für sie besteht ja anscheinend keine große Einschränkung). Das Problem: Als Informatiker braucht man nicht mehr als 38 Jähriger einzusteigen, die Zeit läuft, tick, tack. Da kann man nicht erst in 3 Jahren anfangen mit einer Diagnose und dann "mal eine Therapie (was auch immer) machen", auf die man dann noch mal warten muss.

      Ich kann Sport treiben, meine Ernährung optimieren, mehr raus gehen, weniger Drogen etc., aber der Rest hängt an den Ärzten. Wenn die Zeit ausläuft, dann wird es mit einer vernünftigen Arbeit sehr schwer. Das ist ja kein Geheimnis.
      Der Arbeitgeber fragt dann - "Was haben Sie denn die ganzen Jahre gemacht?"
      Ich: - "Ja was denken Sie denn? Drogen genommen und geschlafen. Hab ich jetzt den Job?"

      Natürlich ist mit 40 Jahren das Leben nicht zu Ende, aber die Karriere definitiv schon. Ich bin hochverschuldet, Rente ist eh schon gelaufen und dann muss man noch ein Job für Doofys machen, wo man nen scheiß an Geld bekommt? Das sind keine so tollen Aussichten. Selbst wenn ich die Umschulung durchhalte, ist es immer noch nicht klar, ob ich jemals im Beruf Fuß fassen kann, weil ich in einer fucking scheiß braunen Stadt in Ostdeutschland wohne (kaum Industrie) und umziehen is ohne Geld einfach nicht, da schenkt mir keine einfach so irgendwas. Gefangen wie ein Hase in der Falle.

      Ich werde ja sehen was die Ärzte jetzt machen. Erst die Darmspiegelung, danach MRT und dann müsste mein Hausarzt mal langsam raus mit der Sprache. Sollte da nichts befriedigendes raus kommt, wechsle ich den Arzt, mal wieder. Aber ich habe wenigstens alle Untersuchungen durch. Da können sie mich nicht mehr ewig hinhalten.

      Es wäre ja schon eine Besserung, wenn die Schmerzen nicht andauernd wären, dann könnte man mehr machen und die Depris wären vermutlich auch in wenigen Monaten verflogen. Ich schaff es aktuell ja nicht mal, meine Bude richtig aufzuräumen und aufzustehen, bevor die scheiß Sonne mal unten ist, wie soll ich dann einer Arbeit nachgehen? Ich hätte Weihnachten ohne Kratom, Pheni und co. überhaupt nicht überlebt.

      Ja, naja, ich will nicht die ganze Zeit jammern. Aber manchmal muss man, kennt ihr ja.
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      LostDreamer wrote:

      Skylon wrote:

      den gibts leider nicht.. frag dich was die Situation dir sagen will und was sie positives in dein Leben bringt hehe
      das ist aber auch mal ein Ansatz,

      da muss ich jetzt schnell zu später Stunde noch eine Weisheit raushauen.. du bist an allem was in deinem Leben passiert selbst schuld, wirklich an allem. Das ist ein wenig schwer zu verstehen. Aber wenn man es versteht merkt man dass es die Wahrheit ist und man kann nie wieder einem anderen Mensch oder einer Situation die Schuld geben, es sind deine eigenen Entscheidungen die dich genau dort hin gebracht haben und du hättest es anderst machen können. Wenn man das kapiert hat dann versteht man auch dass man zu jeder Zeit sein Leben ändern kann und man es selber in die Hand nehmen kann. Denn jede Entscheidung hat dich genau dort hingebracht wo du jetzt stehst und es waren immer deine eigenen Entscheidungen.

      Ich weis auch viel und mir geht es gerade nicht gut, aber ich weiß ich hab selber dazu beigetragen und könnte es ändern ;) Jeder ist seines Glückes Schmied <-bester Spruch.
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      @Skylon: Das kann so nicht ganz stimmen.
      Man ist öfter in Beziehungen, sei es privat oder beruflich, da entscheidet auch mal ein anderer Mensch, ob etwas bestehen bleibt oder endet.
      Nach Schuld zu suchen ist da oft sinnlos. Man kann etwas irgendwie machen oder auch völlig anders, das spielt dann keine Rolle.
      Es sei denn, man ist Einsiedler, dann entscheidet man wirklich ganz allein.
      carpe noctem
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      Job Center.......Als ich von denen Abhängig war hiessen die noch Arbeitsamt. Das ist zwanzig Jahre her. Das war wirklich extrem übel andauernd bei denen antanzen zu müssen, sich für alles rechtfertigen müssen und in Schubladen stecken zu lassen. Das war einer meiner grossen Siege als ich mir damals eine Ausbildung klar gemacht hatte. Ein gänzlich anderer Zweig als die für mich gewählt hatten. Dort rein zu laufen, denen zu sagen das ich ab November ne Ausbildung habe und das die mir überhaupt nichts mehr zu sagen haben. Das war ein extrem gutes Geffühl. Das ist echt ne gaanz üble Form von Abhängigkeit wenn man die braucht. Allein die los zu werden wirkt extrem antidepressiv. War dann der Startschuss für viele sehr wirksame Veränderungen in meinem Leben.
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      Ok krass, grüßt euch,
      die letzten Beiträge sind echt krass ich finde mich nahezu in jedem wieder



      wolfshund wrote:

      Ich hänge auch noch viel in der Vergangenheit, die Liebe meines Lebens durch eigene absolut doofheit verloren. Fasst jede Nacht träume ich von ihr, 10 Jahre ist es nun her und 10 Jahre waren wir zusammen. Ich würde dieses Kapitel gerne irgendwie beenden, aber ich bekomme es nicht hin. Es schmerzt jeden Tag
      Ich glaub auch das hab ich ohne es zugeben zu wollen, dass du das jetzt 10 Jahre durchmachst ist echt krass..... das hatte ich auch schonmal und hat ewig gedauert aber scheinbar hab ich genau das jetzt.



      nO1 wrote:

      gehen eine feste Beziehung mit einem Halbaffen ein
      HAHahahahahahaha wegen der Genderscheisse und weil es auch Halbaffen/Damen sein können kann ich das so nicht stehen lassen ^^
      15 Jahre dickste Freundschaft und dann kam ne Frau, wie mit einem Zauberstab hat er sich sofort komplett geändert.




      Skylon wrote:

      da muss ich jetzt schnell zu später Stunde noch eine Weisheit raushauen.. du bist an allem was in deinem Leben passiert selbst schuld, wirklich an allem. Das ist ein wenig schwer zu verstehen. Aber wenn man es versteht merkt man dass es die Wahrheit ist und man kann nie wieder einem anderen Mensch oder einer Situation die Schuld geben, es sind deine eigenen Entscheidungen die dich genau dort hin gebracht haben und du hättest es anderst machen können. Wenn man das kapiert hat dann versteht man auch dass man zu jeder Zeit sein Leben ändern kann und man es selber in die Hand nehmen kann. Denn jede Entscheidung hat dich genau dort hingebracht wo du jetzt stehst und es waren immer deine eigenen Entscheidungen.

      Danke @Skylon ich bin ein Freund von direkten Worten nur die helfen weiter..... aber das Ding ist, ich weiss genau du hast recht und das schmettert mich auch so nieder es führte eins zum anderen ich bin dann komplett ausgeflippt für monate, und jetzt weiss ich das ich schuld bin....
      soeine Erkenntnis kann ungeil sein :)
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      Skylon wrote:

      da muss ich jetzt schnell zu später Stunde noch eine Weisheit raushauen.. du bist an allem was in deinem Leben passiert selbst schuld, wirklich an allem.
      Ein Besoffener brettert mit dem Auto über die Straße, fährt dich an und du bist für den Rest deines Daseins querschnittsgelähmt: Selber Schuld?

      Der Mensch hat nur wenig Kontrolle über sein Leben, zu behaupten es liege alles an einem selbst, ist ein wenig, naja, zu kurz gedacht. Vor allem in einem Land, welches die Karten am Tisch des Lebens nicht gleich verteilt.
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      Mir ist gerade etwas irres passiert.
      Ich habe Gestern und Vorgestern heftige Panikattaken gehabt, das kurz vorab. Heute aber geht es mir eigentlich ganz gut. Habe deshalb heute auch noch kein Kratom oder ähnliches konsumiert. Habe nur ein Frühstück gegessen und zu Mittag erstmals 0.7 Taurin genommen und vor 1 Std ca 0.6 Gaba und einen Kamillen und Pfefferminz Tee.

      Ich liege also gerade vorher auf der Couch, meine Freundin steht neben mir auf und geht duschen und ich hab grad eine Attacke bekommen, war aber keine Panikattake.
      Ich hatte Ur plötzlich ein heißes Genick, ein Ohnmachtsgefühl und einen stechenden Geruch etwa nach Chemie und Plastik. Dann habe ich enorme Panik bekommen, Angst zu sterben
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      Ich kann aber noch normal reden und alles. Ich will sowieso mal zum Arzt Blutbild machen. Aber was soll ich dem Arzt sagen? So wie hier? Der denkt doch ich hab ne vollmakke und lässt mich einweisen.
      Das ganze hat sich innerhalb von Sekunden abgespielt und ist genau so schnell wieder gegangen wie es gekommen ist. Bis auf den heißen Nacken