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Tee mit und ohne Essig

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    • Am effektivsten ist, einfach das Pulver in kaltem Wasser zu trinken, z.B. mit Toss and Wash.

      Tee macht nur Sinn, wenn du das Blattmaterial nicht mittrinken willst. Das ist aber Verschwendung finde ich.
      Ich nehme gerne Grapfruitsaft, das überdeckt den Geschmack ganz gut und hat nebenbei noch Booster-Wirkung. Zum Erzeugen der Mische habe ich so ne Shakerflasche mit Kugel.
    • Tee ist nach rauchen oder schnupfen die am wenigsten effektive Konsummethode von Kratom, man muss das Blattmaterial schon mittrinken für die volle Wirkung, dann heisst es halt streng genommen nicht Tee, sondern Aufguss o.ä.

      Kratom kannst du ohne Probleme kochen bis du schwarz wirst (es gehen keine Alkaloide kaputt, das ist ein Mythos), am besten zusammen mit Zitronensaft oder sogar etwas Alkohol. Je länger, desto mehr Alkaloide werden gelöst, wobei es unverhältnismäßig ist jede Dosis für 10 Stunden zu köcheln, weil in der ersten Stunde mehr Alkaloide gelöst werden als in den ganzen nächsten 9 Stunden.

      Schnelle und einfache Methode: das Pulver mit Zitronensaft, Zimt, Ingwer oder was man sonst noch zufügen möchte, in eine Tasse geben und mit kochendem Wasser aufgiessen. Bis man das trinken kann vergehen onehin 10 Minuten.

      Anderer Tipp: 50g Kratom mit Zitronensaft, Zimt, Ingwer, Kamille, Hopfen, Baldrian oder Schlafbeere zusammen für eine halbe stunde köcheln lassen. Nachdem das Gebräu abgekühlt ist, kann man die Mischung in kleine Döschen oder Eiswürfelformen füllen und einfrieren. Dann bei Bedarf einen Würfel herausnehmen und wieder mit heissem Wasser übergießen um eine sehr starke Dosis direkt zur Verfügung zu haben. Man sollte natürlich vorher ausrechnen wie viel Kratom das dann in etwa pro Würfel sind.
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    • @Peelz: Woher weisst du so genau, dass die Alkaloide so hitzestabil sind? Und das auch noch im sauren Milieu? Das ist jetzt nicht als Kritik gemeint, sondern mich interessiert, ob es dafür Quellen gibt? Ich habe hier eine Studie gepostet, die hat bei pH 5 und Raumtemperatur schon ordentlich Degradation von Mitragynin gemessen. Wenn du jetzt bei pH 5 das ganze eine Stunde erhitzt, dann hast du dir evtl. ordentlich was zerstört. Ich muss dir ja nicht sagen, dass jeder 10°C Schritt chemische Reaktionen ungefähr verdoppelt (grobe Faustregel).
    • Hmm, der einzige Grund warum ich es erhitzen würde (was ich nicht mache) wäre um Krankheitskeime abzutöten.

      Da die Einheimischen seit jeher ihr Kratom roh konsumieren, wird das wohl auch die beste Methode sein. -Behaupte ich jetzt einfach mal so, bin ich von überzeugt. Die haben nämlich uraltes Wissen durch try and error.

      Es gibt jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe im Kratomblatt, die durch Verarbeitung zerstört werden. Erhitzen gibt denen dann noch den Rest.
    • "Die Versuche an Teezubereitungen haben gezeigt, dass das Mitragynin, sofernder Auszug mit Wasser vorgenommen wird, mit einer
      Ausbeute von lediglich 24-36 % gewonnen werden kann, wobei diese Ausbeute weder durch die Auszugszeit noch durch die Temperatur
      verbessert wird." Quelle: Dissertation " Alkaloide der Pflanze Mitragyna speciosa in Kratomzubereitungen" (zu finden hier im Forum unter Kratom.Diskussionen.)
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • Samson wrote:

      Hmm, der einzige Grund warum ich es erhitzen würde (was ich nicht mache) wäre um Krankheitskeime abzutöten.

      Da die Einheimischen seit jeher ihr Kratom roh konsumieren, wird das wohl auch die beste Methode sein. -Behaupte ich jetzt einfach mal so, bin ich von überzeugt. Die haben nämlich uraltes Wissen durch try and error.

      Es gibt jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe im Kratomblatt, die durch Verarbeitung zerstört werden. Erhitzen gibt denen dann noch den Rest.

      Was heisst orh ? SIe kauen die Blaetter und schlucken sie?

      William Blake wrote:

      "Die Versuche an Teezubereitungen haben gezeigt, dass das Mitragynin, sofernder Auszug mit Wasser vorgenommen wird, mit einer
      Ausbeute von lediglich 24-36 % gewonnen werden kann, wobei diese Ausbeute weder durch die Auszugszeit noch durch die Temperatur
      verbessert wird." Quelle: Dissertation " Alkaloide der Pflanze Mitragyna speciosa in Kratomzubereitungen" (zu finden hier im Forum unter Kratom.Diskussionen.)
      Ok. Jetzt muss es aber mindestens ein paar geben die jetzt aufschreien, weil sie auf ihre 3 Stunden koecheln bei Vollmond schwoeren.
      Kannst Du mir vll. sagen ob an der Zitrone was dran ist? Oder auch nur Mythos?
      Wenn die Temperatur keine Rolle spielt, denke ich mal, das der Sauregrad auch egal ist.
    • Ich schwöre auf Apfelessig. Ich hau mir mein Kratom mit zwei Schlucken Wasser per Toss and Wash rein, dann trinke ich sofort noch ein kleines Glas Wasser mit einem Esslöffel gutem Apfelessig (Bio und aus Direktsaft). Das beseitigt den ekligen Kratomnachgeschmack und führt zu stärkerem Anfluten und mehr Wirkung, zumindest bilde ich mir das ein..Ausserdem soll Apfelessig gegen so ziemlich alles, von Pickeln bis zu Darmbeschwerden, ein wahres Wundermittel sein. Win Win Situation sozusagen. Hat auch keinen Zucker drin, was gegenüber O-Saft nochmal ein Plus ist..
    • krauterling wrote:

      @Peelz: Woher weisst du so genau, dass die Alkaloide so hitzestabil sind? Und das auch noch im sauren Milieu?
      Die meisten Alkaloide werden extrahiert indem man eine verdünnte Säure mit einem Lösungsmittel kombiniert einsetzt, wir haben früher z.B. Salzsäure und Diethylether verwendet, obwohl das heute nicht mehr gemacht wird, man nimmt mittlerweile glaub ich eher MTBE bzw. je nach Zweck andere, ungefährlichere aprotisch polare oder apolare LöMis. Anschließend wird das LöMi und das Wasser bei hohen Temperaturen abgedampft. Das sind zwar oft keine 100 Grad, vor allem wenn im Grobvakuum gearbeitet wird, aber der Vorgang kann je nach Ansatz Stunden bis Tage dauern, ohne Verlust von Ausbeute. Des weiteren haben die meisten Indolalkaloide Schmelz- und Siedepunkte weit über 200, manchmal sogar 300 °C (z.B. als Hydrochlorid), und sind damit in kochendem radikalarmen Wasser ziemlich stabil. Es gibt natürlich einige Alkaloide dich sich durch Einflussfaktoren wie z.B. UV-Licht umlagern, wobei das bei Mitragynin eher zu einer Verstärkung führen soll soweit ich gelesen hab.
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    • Das ist ja alles gut und schön, nur gibt es zumindest eine Studie (Understanding the physicochemical properties of mitragynine, a principal alkaloid of Mitragyna speciosa, for preclinical evaluation), wo sie eine erhebliche Degradation von Mitragynin bei pH4 und Raumtemperatur beschrieben haben., während es bei neutralem pH über den gleichen Zeitraum nahezu 100%ig stabil war. 10% Verlust in 6h sind schon eine Hausnummer.

      "For stability studies, the percentage recovered at 0.5 h, 6 h and 24 h of mitragynine in the buffer systems were 100.6 ± 0.3%, 91.8 ± 1.0% and 88.8 ± 1.4% for pH 4 buffer; 99.2 ± 0.4%, 96.1 ± 1.9% and 101.9 ± 0.9% for pH 7 buffer; 101.3 ± 2.6%, 97.8 ± 0.3% and 95.5 ± 2.5% for pH 9 buffer.

      In der Abwesenheit von anderen Daten gehe ich daher davon aus, dass Mitragynin im sauren Milieu nicht stabil ist und sich das bei Erhitzen noch dramatisch beschleunigen dürfte.
    • Ich habe sehr viel Erfahrung mit dem Thema und mega viel rumprobiert.

      Ein Mini Spritzer Essig Konzentrat und zusätzlich gut kochendes Wasser genügen. 15 Minuten reichen schon aus.
      Ich kann definitiv sagen, dass gerade mal leicht kochendes Wasser einen wesentlichen schlechteren Effekt auslöst. Und die Säure weglassen ist auch Mist.

      Meine Herdplatte hat 6 Stufen. Ich stelle immer auf 4. Bei 3 ist es viel zu wenig und die Wirkung ist scheiße.
      Hab auch mal probiert es über Nacht im Wasser ziehen zu lassen ohne Kochen, nur die Säure. War Mist.

      Hab auch Zusätze ausprobiert, wie mit Alkohol kochen oder Fett etc.

      Wenn es zu heiß ist, geht auch Wirkung flöten. Macht man alles richtig, wirkt es stärker als das Pulver so zu schlucken.
      Und achja ich filter das Pulver danach durch ungebleichte Haushaltsrolle raus.

      The post was edited 2 times, last by KratomKarsten ().