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Phenibut Sammelthread

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    • Wenn man Phenibut für 1-2 Tage für Unruhe, Spannung und Ängste einsetzt, wäre es da nicht sogar schlauer wenn man z.B 2x 350mg über den Tag verteilt nimmt anstatt eine Dosis die dann höher ist?
      Bei akuten Panikattacken ist Phenibut sowieso nicht hilfrei (aufgrund des langsamen Wirkungseintritt) aber wenn man die angstlösung konstant über 1-2 Tage aufrecht halten möchte dann wären doch 2 kleinere Dosen am Tag besser als eine große oder nicht?

      Gibts Leute die damit Erfahrungen haben?
      Es geht nicht um Langzeitkonsum, sondern nur darum für maximal 2-3 Tage (eher 2) hintereinander einen Spiegel zu halten. Da Phenibut solange wirkt sollte es ja nach am 3. Tag noch nachwirken wenn man es 2 Tage genommen hat.
    • Was die angstlösende Wirkung betrifft wäre ich mir da nicht so sicher. Um einen Rausch zu bekommen hast du sicherlich recht @scarf_ace . Da braucht man nach 3-4 Tagen locker das Doppelte der ersten Dosis. Was die angstlösende Eigenschaft angeht kann ich leider kein Urteil fällen weil ich meine Ängste seit einiger Zeit therapiert habe. Kann mir aber vorstellen dass sich diesbezüglich durch die lange Halbwertszeit da schon so eine Art Spiegel aufbauen kann. Ich glaube @Susen hat Phenibut gegen Ängste genommen und kann da sicher mehr zu sagen.
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    • Bei Angstproblemen hilft Phenibut langfristig in geringen Mengen.
      Ich habe Panikattacken seit 1985. Erst Phenibut hat sie mir genommen und ich musste seit 2014 niemals die Dosis steigern, um diesen Effekt zu erzielen.
      Meine übliche Dosis liegt bei ca. 300-350mg. Bei Bedarf zweimal am Tag.
      "Mächtige Lobbies haben es längst verstanden, dass es besser ist, Gesetze selbst zu machen,
      statt sie zu brechen"

      (Prof. Rainer Mausfeld)
    • Ich bin auch schon am überlegen das einfach mal auszuprobieren. Habe gestern Abend mal wieder etwas Phenibut genommen aber hatte bis auf ein wenig Gleichgültigkeit heute keinen nennenswerten Effekt. Davor jetzt bestimmt schon 4-5 Woche nicht mehr genommen (oder vielleicht maximal ein mal in der Zeit) . Mich würde so ein "längerfristiger" Effekt auch mal Interessieren, denn diese Gleichgültigkeit ist durchaus angenehm im Alltag, Probleme belasten nicht mehr so intensiv, aber das ganze macht mich irgendwie zusätzlich auch ein wenig müde. Bin heute in der Mittagspause 10 min eingeschlafen und war danach mega platt. Davor wars auch nicht so toll und ich hab mich so durchgeschleppt, die letzten Tage war das ein wenig besser.

      Vielleicht werde ich das auch mal ausprobiere, über ein paar Tage hinweg, so wie @Susen das macht, einfach um mal zu sehen wo sich das dann einpendelt. Eine Dauerlösung soll und wird das nicht, aber mich würde auch mal interessieren wie sich ein "Spiegel" davon anfühlt, man baut natürlich eine Gewisse Toleranz auf, aber vielleicht geht dadurch dann auch die Müdigkeit bei mir verloren. Eventuell immer morgens oder abends, 300mg über 3-4 Tage und mal sehen wie die Woche dann so läuft.
      Everybody, whether you are the president of a company or the paperboy, everybody has exactly the same amount of time.
      You and I both have 24 hours a day, no more no less, the question is what do you do with your time...?
    • Bin leider glaub ich in eine Sucht geschlittert, erst normal konsumiert 1-2 mal die Woche, dann wurden schon ausnahmen gemacht und auch mal jeden 2 Tag konsumiert, dann gab es in der Familie einen Todesfall und mir waren die Konsequenzen dann dummerweise fast egal, so das eigentlich mindestens jeden 2 Tag konsumiert wurde, oft sogar täglich.

      Dann kein Phenibut mehr gehabt, hatte aber neues bestellt war aber noch nicht da, nach 48 std ohne Phenibut war es unangenehm aber noch ok , ich hab gehofft das es dabei bleiben würde, hab dann mit Hilfe von Mirtazapin geschlafen, aber als ich dann wach wurde und es ungefähr 67 std nach letzter Phenibut Einnahme waren, kam ich mir vor wie in einen schlechten Traum, alles hat sich Unreal angefühlt, gehirnnebel vom feinsten, eine unfassbare Wut und aggression und das schlimmste Hoffnungslosigkeit wie ich sie noch nie gespürt habe nicht mal bei meinen Höhepunkt der Depression mit Klinikaufenthalt und dazu noch Selbstmordgedanken. Hat mich ziemlich erschrocken wie krass ich drauf reagiere, eine zusätzliche Sucht zum Kratom ist eigentlich das letzte was ich nun brauch. Aber selber Schuld :thumbdown:
    • Weiss jemand ob mann vom kalten Entzug Krämpfe bekommen kann ? Da es ja in die Gaba Rezeptoren geht, könnte ein Entzug im schlimmsten Fall tödlich sein, oder ?

      Hab halt schon gehört das einige Phenibut nehmen,da sie von Benzos so schlimme Sachen gehört haben. Ich denke mal das ist ähnlich schlimm,und das sollte jedem bewusst sein.

      Drücke allen die damit zu kämpfen haben nur das beste, stay safe.
      Falls jemand fragt, ich wars nicht ! xeno
    • Hallo dreisafer, du hängst im für mich einem der fiesesten Zustände. Was mir damals einigermaßen geholfen hat das durchstzustehen war: Immer eine Ebene "höher" gehen und sich immer wieder bewusst machen, dass dieser Fog und die (Auto)aggressionen durch den Entzug zustande kommen. Das vergisst man oft, wenn man akut drinhängt. Versuche, dich abzulenken, wenn irgend möglich und leg den Fokus nicht 24/7 auf die Symptomatik.
      Immer versuchen, den Zustand etwas zu "abstrahieren" und sich öfter deutlich machen, dass es mit Sicherheit vorbei geht...- das vergißt man auch, man will es meist einfach nur weg haben.

      Abdosieren mildert den Zustand, erfordert aber Disziplin und verlängert ihn auch.
      Ob beim Phenibut auch die Krampfgefahr so hoch ist wie bei Benzos, weiß ich nicht. Wenn dem so wäre, muss Abdosieren ja auf jeden Fall sein.
    • Wenn der Pheni Entzug wirklich so heftig ist bei dir dann geh mal ins E&R und schreib diesen Brockengespenst (oder wie man den schreibt) an. Der ist auch oft im Kratom Thread unterwegs, der hat so eine Krabbe von dieser Kinderserie Sponspob Schwammkopf als Avatar. Der hat einen richtig üblen Pheni Entzug hinter sich und kann dir dann vlt etwas weiterhelfen.

      Ansonsten wie immer die selben Sachen beachten wie bei einem Gaba Entzug: Kein Alkohol !! Keine flackernde Bilder/Filme etc. gucken, evt Keppra zulegen, zum Arzt gehen !!, das Kratom ggf. etwas höher dosieren, SSRI bzw. Medis meiden die deine Krampfschwelle, evt. irgendwas zum pennen verschreiben lassen.

      Kommt natürlich drauf an wie heftig das bei dir körperlich ist. Ich hab zum Glück keine Erfahrungen mit einem Pheni Entzug, dafür aber mit Benzos und Barbis und weiß daher wie gefährlich so ein Krampfanfall sein kann wenn man ins Delir fällt. In so einer Phase darf man nicht allein sein (zur Not ein Kumpel bei dir pennen lassen damit er in der Not einen KW rufen kann)
      Soweit ich weiß wirkt hochdosiertes Phenibut auch am Gaba-a Rezptor und nur in niedrigen Dosen am Gaba-b.
    • Mit Phenientzügen habe ich jetzt auch keine Erfahrungen, finde die Tipps von @Durga und @Dope aber sehr gut. Auch wenn sich das was Durga sagt so salopp und einfach anhört ist es ein guter Weg mit dem aktuellen Loch umzugehen. Eventuell braucht es dafür aber auch ein paar mehr Erfahrungen was Entzüge oder Stimmungstiefs angeht. Wenn man öfter im Leben in solchen Situationen war und dann immer wieder merkt dass es nach einiger Zeit wieder bergauf geht, lernt man ja auch daraus und weiß fürs nächste mal Bescheid.
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    • Ohman der Text von dreisafer hat mir grad schon ziemlich Angst gemacht. Hab ein ähnliches Konsummuster, erst 1-2 mal die Woche und seit 3 Wochen ca. 4 mal die Woche. Allerdings nehm ich nur so 200-300mg. Da ich als auch nach 3 Tagen Pause keine Entzugserscheinungen bekommen habe dachte ich dass ich mir keine Sorgen machen muss. Kann es sein dass der pheni Entzug erst nach 4 Tagen einsetzt?
    • Mach doch einfach mal eine Pause und finde es selbst heraus.
      Hier wurde so oft vor gabaergen Substanzen gewarnt.
      Das soll keine Belehrung sein oder so, aber man muss die Abhängigkeit doch nicht erzwingen Bzw. Sich die ganze Zeit auf so dünnem Eis bewegen.
      Und da Abhängigkeit sowas individuelles ist, denke ich alles kann nichts muss. Manche konsumieren eine Substanz lange Zeit regelmäßig und werden nicht abhängig und andere werden schon nach kürzester Zeit abhängig. Passt bitte auf euch auf!
      Soweit ich weiß, hat Phenibut eine sehr lange HWZ.
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