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Phenibut Sammelthread

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    • Ich hab ja das Phenibut genommen, um mein zweites Mal 48 h Kratompause angenehmer zu gestalten, als mein erstes Mal, bei welchem ich sehr schlecht schlafen konnte. Davor habe ich 36 h pausiert und wiederum davor von mehreren Einnahmen täglich auf 1 x alle 24 h reduziert.
      Meine Toleranz war so lala, nicht wirklich super, aber auch nicht allzu schlecht (gemessen an hier im Forum häufig berichteten Dosen sogar gut, aber das zählt für mich nicht.) Jedenfalls möchte ich euch zur Sicherheit zwei Dinge mitteilen, werde aber ansonsten vorläufig nicht mehr hier schreiben, da ich einen vollständigen (möglicherweise dauerhaften, wird aber wohl eher auf sehr sporadische Einnahmen hinauslaufen) Entzug mache und mich die vielen Gespräche rund um Kratom einfach zu stark triggern. Jedenfalls:

      1. Es ist nicht richtig, dass man nur vereinzelte Aussagen zu Phenibut und stärksten Kopfschmerzen findet. Man muss natürlich auch auf Englisch suchen, nicht nur auf Deutsch :) Ich suche eigentlich nie Sachen auf Deutsch, daher ist mir selbst gar nicht aufgefallen, dass es vielleicht nur sehr wenige Berichte auf Deutsch dazu geben könnte.

      2. Vorab: Ja, ich weiß, dass da wahrscheinlich kein Zusammenhang besteht, aber da mir absolut kein einziger sonstiger Grund bekannt ist (siehe bitte meine obigen Anmerkungen: alle 24 h konsumiert, 36 h Pause, konsumiert, 48 h Pause, konsumiert, 48 h Pause, erneut konsumiert) möchte ich einfach mal erwähnen, dass ich seit ich diese extrem unschöne Erfahrung mit Phenibut gemacht habe, absolut gar nichts mehr merke von Kratom.
      Davor war meine Toleranz wie gesagt so lala. Ich bin es gewohnt, bei richtig guter niedriger Toleranz eine super Wirkung von 1,75 bis 2,5 g grünem Kratom oder 3,5 bis 4 g rotem Kratom zu haben. Durch viele Fehler, nämlich in der Hauptsache viel zu häufiges Testen von mir neuen Sorten (kennengelernt durch's Forum) kletterte meine Toleranz nochmal hoch, nachdem ich vor einer Weile super low dose unterwegs war, so dass ich 3,5 bis 4,5 g grünes Kratom oder 6 g rotes Kratom benötigte. Das fand ich nicht schön, aber es verschlechterte sich auch nicht weiter und ich hatte auch früher schon Zeiten, wo ich viele Wochen bis Monate zweimal täglich solche Dosen eingenommen habe ohne weiteren Toleranzaufbau. (Liegt übrigens meiner Meinung nach daran, dass ich in solchen Phasen genügend Abstand zwischen den "nur" zwei Einnahmen pro Tag gelassen habe.)
      Seit dieser Phenibut-Überdosis (? - siehe, was ich zuvor hier geschrieben hatte, ich hab ja von weniger vorher nie etwas gespürt) merke ich jedenfalls quasi schlagartig gar nichts mehr von Kratom, selbst von für mich absurd hohen Dosen wie 10 g grünem Kratom z.B. nicht.

      Natürlich habe ich das nicht alle Nase lang getestet, ich bin ja nicht doof und verstehe schon, wie sich eine Toleranz auf- oder abbaut. Ich hab sogar ganz im Gegenteil sowohl bevor ich das Phenibut eingenommen habe und ja bereits nicht mehr sonderlich zufrieden mit meinen Dosen war, als auch danach eher so konsumiert, dass ich einfach keinen Entzug bekam (war mir wichtig wegen mehreren super langen Bahnfahrten, die auch ohne Entzug schon ätzend waren) aber ich hab es eben nach dem Phenibut ein paar ungläubige Male ausprobiert, nochmal eine Wirkung zu erlangen mit entsprechend hoher Dosis. Erfolglos.
      Ich kann nur sagen, dass ich persönlich seit 3,5 bis 4 Jahren täglich Kratom konsumiert habe und es bei mir vor diesem (vielleicht vollkommen zufälligen, ich weiß es ja) Phenibut-Tag noch nie so war, dass ich gar keine Wirkung von Kratom verspürt habe, sondern es einfach nur so war, dass bei miserabler Toleranz kaum Wärme und Euphorie, sondern nur Sedierung eintrat, wenn ich entsprechend hoch dosiert habe - dies jedoch dann zuverlässig.

      Insofern bleibt mir Phenibut suspekt, zumal mir die vor der Migräne gespürte Hauptwirkung auch nicht ansatzweise so gut gefallen hat wie Kratom. Ungefähr wie der Unterschied zwischen einem Glas Sekt und einem kuscheligen warm-euphorischen Kratom-Turn.
      Sofern ein Zusammenhang zwischen dem Phenibut und meinen absolut unbefriedigenden Kratomerfahrungen völlig undenkbar ist (weil GABA ja nix mit Kratom zu tun haben dürfte), um so besser, da ich dann ja vermutlich bei Zeiten nach dem Entzug nochmal Kratom genießen kann. Erwähnen wollte ich es trotzdem, da es schon sehr seltsam für mich ist vom präzisen Zeitpunkt her.
      Ich weiß sogar, dass meine Toleranz wieder auf gutem Weg nach unten war (hatte ich auch in einem anderen Thread geschrieben) und hab erst viel rumgerätselt ob es bei mir sein könnte, dass ich einfach nichts von Kratom merke, wenn ich längere Pausen mache (so wie diese sogenannte Anfangstoleranz), kann mir das jedoch nicht mehr vorstellen, da ich inzwischen mit Leuten, die mich persönlich ewig kennen mal darüber gesprochen habe und diese mir viele Situationen in Erinnerung gerufen haben, die eher dagegen sprechen.
      Das einzige mir bekannte, was ich anders gemacht habe als sonst, war, diese offenbar ja viel zu hohe Dosis Phenibut einzunehmen. ?(
      Erfahrener Färbemittel-und-Fußbad-Zusatz-Connaisseur

      The post was edited 3 times, last by Ignora Buttonia ().

    • Erlich gesagt bin ich etwas baff was du hier schreibst. Das mit den Kopfschmerzen kann gut sein das es im englischen vereinzelnte Aussagen dazu gibt, da habe ich nicht nach geschaut. Aber trotzdem kann man sagen das ca. 100 Leute (es sind wohl noch mehr aber von denen ich gelesen habe ist das eine Schätzung) Phenibut konsumieren (in nem anderen Forum und auch im E&R) und wirklich niemand davon berichtet hat das er Migräne o.Ä bekommen hat. Das einzigste was bei einigen Leuten passiert ist, ist das wenn sie zu hohe Dosen eingenommen haben, sie Schwindel, Übelkeit usw. bekommen haben. Dann gab es noch einen Fall wo jemand davon wirklich kotzen musste. Diese Leute sind in meinen Augen aber selber Schuld, da sie einfach viel mehr genommen haben als andere empfohlen haben. Auch auf den Packungen stehen teils fahrlässige Aussagen drauf wie z.B 2x am Tag und nur alle 2 Tage konsumieren. Würde man das machen wäre man ganz bestimmt schon nach 1-2 Wochen total drauf.
      Nebenwirkungen gab es aber kaum, wenn dann gab es nochmal Leute die einfach gar nichts gespürt haben (sowie es bei dir wohl auch der Fall war) oder ihnen die Wirkung einfach nicht zugesagt hat. Das sind dann aber meistens auch Leute die mit Benzos nichts anfangen können. Ich weiß nicht ob du schonmal Benzos konsumiert hast? Spielt ja eigentlich auch keine Rolle. Wollte das aber nur mal klarstellen das es wohl solche und solche gibt. Vlt (glaube das hatte ich schonmal gesagt) hattest du auch eine allergische Reaktion darauf?

      Was mir aber grad richtig auf der Zunge brennt ist das du keine Kratomwirkung mehr seit dem Phenibut hast. Du sagst aber gleichzeitig auch das du durch das Forum erst angefangen hast soviele verschiedene Sorten zu probieren und deine Tolleranz (für dich) viel zu hoch gegangen ist. Du sagst das in so einem Tonfall als ob das Forum daran Schuld wäre das deine Tolleranz nun so hoch ist?
      Ich persönlich halte mich aus den Kratom-Threads auch raus wenn ich grad ne Pause mach (heute noch nichts konsumiert und morgen mach ich auch noch ne Pause), das ist ja auch nur menschlich, denn jeder hat das Recht sich aus Situationen zu ziehen wo Leute vor einem konsumieren/schreiben was auch immer.

      Aus deiner Aussage mit dem Forum (der vielen Sorten und dem probieren) und jetzt noch die Phenibut Erfahrung, schließe ich irgendwie das du einen schuldigen suchst weil dein Kratom nicht mehr so richtig wirkt.
      Ich nehme Kratom schon seit über 6 Jahren und mir ist es auch schon passiert das es von einen auf den anderen Tag einfach gar nicht mehr gewirkt hat, oder ich von Kratom nur noch die Nebenwirkungen gespürt habe. Dieser Zustand hat sich einmal sogar über WOCHEN hingezogen.

      Vlt ist das ein komischer Zeitpunkt, vlt redest du dir das grad auch etwas ein das es vom Phenibut oder von der ganzen Sorten-Probiererei kommt, aber ich kann dir versichern das KEINE Substanz der Welt nach 2-3 Einnahmen dauerhaft eine Wirkung von etwas anderen zerstört. Das einzigste (und das hat dann psychische Natur zu tun) was einem einen dauerhaften Schaden anrichten kann sind Psychedelika wo dann z.B die Graswirkung o.Ä auf Dauer zerstört werden kann weil man evt. falsche Filme schiebt o.Ä. Zumindest habe ich davon schon ein paar mal gehört.

      Mag ja sein das deine Kratomwirkung momentan hin ist, das liegt dann aber ganz sicher nicht am Phenibut oder an dem Forum.

      Ich kann mir eher vorstellen das du seit diesem Vorfall einfach etwas angepisst bist und sich das auf deinen Kratom-Turn ausübt. Was noch sein kann (und das hatte ich oben weiter geschrieben) ist halt das deine Tolleranz bzw. dein Körper momentan kein Kratom abkann.

      Ich an deiner Stelle würde aber egal was nun der Grund ist, diese Chance ausnutzen denn eine Pause oder Entzug von einer Substanz ist niemals so leicht wie wenn man grad sowieso kein Bock darauf hat bzw. erstmal die Schnautze voll hat.

      Ich wünsch dir jedenfalls alles Gute und viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

      PS. Du kannst dir mal im "Toleranz-Thread" den Beitrag auf der letzen Seite durchlesen wo es um die psychische und physische Tolleranz geht, das ist ein sehr informativer Beitrag der es mir ermöglicht hat eine Pause zu machen ohne das es mir dabei dreckig geht. Ich habe absolut kein Craving mehr und bin mir sicher das dir das auch helfen wird solltest du in deiner Pause mal Craving bekommen ;)
    • @Dope
      Ich würde dir persönlich das von primaforce empfehlen. Das hatte ich auch am Anfang und die Qualität hat bis zum Dosenboden nicht nachgelassen. Zu meiner Empfehlung mit 1g anzufangen war eher nicht für Neulinge gemeint sondern für die, welche mit der Dosis viel zu hoch gegangen sind und damit natürlich auch eklige Nebenwirkungen bekommen haben.
      Das mit den Kopfschmerzen kann ich bestätigen, allerdings habe ich diese eigentlich nur bekommen, wenn ich es mal wieder geschafft hab mich zu überdosieren. 600mg Paracetamol helfen aber in dem Falle eigentlich immer um den Kopfschmerzen entgegen zu wirken.
      Zu deiner Frage mit den Shops kann ich dich leider auch nur an die Angebote bei EBay verweisen.
      Ich hatte mal einen guten Shop allerdings hat der Phenibut nicht mehr verfügbar.
      Du kannst ja Deinen Allergietest gerne machen aber ich glaube, dass wenn du als Einstiegsdosis 0,5g nimmst,eigentlich nicht viel falsch machen kannst. Und ich würde vorallem unbedingt wirklich mindestens 7Tage warte bis du die nächste Dosis nimmst. So verhinderst du gleich das deine Toleranz in die Höhe schießt. Phenibut hat aufgrund das es solange im Körper aktiv bleibt das große Toleranz und Abhängigkeitspotential.
      Meiner Meinung nach solltest du auf jeden Fall Pulver kaufen, da das Preisleistungsverhältnis besser und die Dosierung wesentlich einfacher ist. Das du die 40-50mg Schritte zur Dosissteigerung nehmen sollst habe ich deswegen geschrieben, da die Wirkung sich extrem schnell negativ verändern kann sobald man nur ein paar mg zu viel nimmt .

      The post was edited 1 time, last by psychedmind ().

    • @psychedmind
      Ok danke dir für deine ausführliche Antwort. Dann werde ich mir einfach mal von Primaforce das Pulver holen. Okay dann lag ich wohl doch falsch mit den Kopfschmerzen, aber wie ich mir gedacht habe und du es nochmal bestätigt hast, die kommen also nur wenn man sich überdosiert?

      Ja das mit der Tolleranz habe ich auch schon mitbekommen das sie wirklich extreeem schnell ansteigt. Ich muss da immer wieder mit dem Kopf schütteln wenn ich von Leuten lese die das Tage/Wochen und manche sogar Monatelang am Stück nehmen und sich dann teils 5g auf einmal reinhaun. Da muss doch schon der gesunde Menschenverstand sagen das sowas nicht gut ist. Und von diesen Leuten gibt es wirklich arg viele...

      Nagut, dann werde ich erstmal meinen Allergietest machen ( ich nehm einfach mal 25mg oder so) und dann starte ich 2 Tage später einfach mal mit meiner Erstdosis.
      Sollte das zu wenig gewesen sein warte ich ne Woche und probier es dann nochmal mit etwas mehr. Das mach ich dann immer so weiter bis ich ne Wirkung bekomme.

      So kann ich 1. sicherstellen das ich meine perfekte Dosis finde, da die Tolleranz dann immer auf 0 sein sollte und die Dosis dann nicht verfälscht ist und 2. ist es so schlichtweg unmöglich irgendwie abhängig zu sein.

      Hast du das Phenibut denn schonmal 2x in einer Woche genommen? Es geht mir jetzt nur darum falls ich beim ersten mal keine Wirkung habe (ich denke da immer noch an 250mg weil ich bei neuen Sachen echt immer super vorsichtig bin beim ersten Mal) ich dann vlt nicht unbedingt ne ganze Woche warten muss bei der Menge?
      Also Beispiel: Montag nehme ich 250mg und merke nichts, dann könnte ich doch am Donnerstag nochmal die 500mg probieren die du auch empfohlen hast.

      Bei 500mg wäre es mir dann ganz gleich ob ich ne Wirkung spüre, oder nicht. Bei 500mg würde ich auf jeden Fall trotzdem eine Woche warten bevor ich meinen nächsten Test wagen würde. Ich denke mir nur bei 250mg müsste es doch einmalig keine Probleme geben wenn ich 3-4 Tage später nochmal einen Test wage?

      Lieber informier ich mich vorher über jeden kleinen Scheiß, als das ich dann vlt doch etwas falsch mache.
      Wenn ich an mein erstes Mal Benzos denke :D
      Da habe ich 0,125mg Lorazepam genommen, einfach aus dem Grund weil ich das nicht kannte. Nartürlich kam dort keine Wirkung und ich habe es beim nächsten Versuch mit 0,5mg probiert. Aber ich musste das für meinen Seelenfrieden einfach so machen. Gibt warscheinlich nicht viele die so übervorsichtig sind wie ich, aber ich steh auch ganz offen dazu :)

      Mein erstes Mal Kratom das selbe Spiel. Ich glaube da habe ich 0,1 oder 0,2g genommen. Kam nartürlich auch keine Wirkung aber ich brauchte das ebenso wie beim Lorazepam damals für meinen Seelenfrieden bevor ich anfing mich langsam nach oben zu tasten ;)
    • @Dope Nee, ich suche keinen Schuldigen und es war auch überhaupt kein irgendwie gearteter "Tonfall" beabsichtigt. :)
      Ich hab es einfach so geschildert, wie es momentan ist und ich hab ja explizit (sogar wirklich über-über-überdeutlich) betont, dass ich erstens nicht weiß, ob es einen erklärbaren Zusammenhang zu Kratom gibt und zweitens es dennoch für erwähnenswert hielt, weil ich schon sehr häufig Schwankungen in meiner Toleranz hatte in den immerhin fast 4 Jahren Konsum, aber eben noch nie vorher einfach schlagartig nichts mehr gespürt habe vom Kratom. Es ist doch wohl verständlich, dass mich das irritiert? Unzufrieden damit zu sein, "nur" noch von 3,5 g grünem Kratom eine gute Wirkung zu haben statt von 1,75 bis 2 g wie vorher (die 6 g bei rotem haben damit ja nichts zu tun, sondern ich wollte nur einen Überblick verschaffen was meine Toleranz angeht) und dann mehrmals 1 1/2 bis 2 Tage zu pausieren und laaangsam eine Verbesserung zu bemerken wie zu erwarten war und dann plötzlich nach dem Phenibut-Konsum mit den schlimmsten Kopfschmerzen meines Lebens keinerlei Wirkung mehr von selbst zehn Gramm der gleichen Sorte Kratom zu verspüren (natürlich danach und auch replizierbar, nicht während der Phenibutwirkung), hättest du wohl auch für erwähnenswert gehalten, oder nicht?

      Und dass mit den Kopfschmerzen im Zusammenhang mit englischsprachigen Ergebnissen war kein Vorwurf, sondern ich habe das zur Sicherheit erwähnt, da ich an dem "Tag" (ich hatte diese Kopfschmerzen gut und gerne 20 Stunden, nachdem es ja erst extrem spät überhaupt zu einer Wirkung kam) bestimmt 5 Stunden lang recherchiert und gelesen habe und etliche Male darauf gestoßen bin.
      Das ist doch normal, es ist ein üblicher parapsychologischer Effekt. Es ist so, als wenn du dir einen alten VW Käfer kaufst und davon ausgehst, damit ein super individuelles Auto zu fahren, weil du vorher nie irgendwo einen VW Käfer hast herumfahren sehen und sobald du ihn besitzt (so wie ich 20 Stunden lang real diese Kopfschmerzen hatte, die ja nach der Tablette etwas besser wurden aber noch seeeehr lang anhielten) ist deine Wahrnehmung auf diese vermeintliche Besondernheit fokussiert und dir fällt auf, dass sogar ziemlich viele in deiner Stadt / Region ebenfalls einen VW Käfer fahren.
      So war das eben während meiner Migräne: ich hatte sie ja nunmal und wollte ja auch andere finden, die sie ebenfalls im Zusammenhang mit Phenibut bekommen haben, weil ich natürlich nicht ins Krankenhaus gehen wollte und da irgendwas von Phenibut erzählen (ich war wegen der horrormäßigen Schmerzen nämlich kurz davor) sondern lieber sowas lesen wollte wie "ist normal, geht weg nach so und so vielen Stunden" und ja auch wissen wollte, ob ich eine Ibuprofen nehmen darf und entsprechend bin ich auch fündig geworden.

      Während ich doch vorher, als ich selbst mich in positiver Erwartung gründlich über Phenibut informiert habe vor meinem Konsum (hab das immerhin schon vor weit über 9 Monaten begonnen auszuprobieren und davor viel darüber gelesen) auch nicht wahrgenommen habe, dass es diese spezielle super unangenehme Nebenwirkung gibt, sondern auch nur darauf geachtet habe, dass es "eben nicht oft hintereinander konsumiert werden soll und bei Überdosis etwas müde macht".

      Darum ist doch nicht das eine richtiger als das andere, sondern es ist völlig normal, dass man so lange, wie alles gut läuft genau auf die gleiche Weise eine tendenziöse Verschiebung der Wahrnehmung hat wie auch wenn es nicht gut läuft. Und bei mir lief es eben nicht gut damit.
      Dass ich die vorherige Wirkung, wo es wohl gut lief, ja auch sehr langweilig fand und wohl deshalb (u.a. auch, weil mir privat jemand, der Kratom und Phenibut konsumiert, mal geschrieben hat, unter 3 g würde bei ihm selbst auch nix laufen an spürbaren Effekten - gilt hier manchen (nicht allen!) als ziemlicher "Pro", mag ihn aber nicht nicknamemäßig erwähnen, weil es wie gesagt eine private Kommunikation war, die nichtmals in diesem Forum stattfand) die Dosis in Erwartung auf "da muss doch noch was gehen?" von meinen vorherigen wirkungslosen 2,75 g auf 3,2 g angehoben habe, hab ich ja mehrmals betont. Keine Ahnung, wieso das im Zusammenhang mit der erwähnten heftigen Migräne die ganze Zeit untergeht. Mag ja sein, dass 3,2 g verrückt waren. Gespürt hatte ich jedoch von weniger in meinen vorhergehenden Versuchen nichts. Ich hab natürlich ebenfalls mit winzigen Dosen begonnen (Finger angeleckt und ins Pulver gestippt, dürften so 0,05 g gewesen sein) und dann ganz langsam gesteigert aber hier im Thread nur diejenigen aufgelistet, die sich in einem Rahmen bewegten, den ich für erwähnenswert gehalten habe (beginnend ab 1 g, dann 1,5 g, 2 g, 2,75 g, 3,2 g... so ungefähr, ich hab das jetzt aus dem Gedächtnis nochmal aufgeschrieben).

      Ich selbst finde - und das ist ja nunmal ein Kratomforum hier - dass sich Phenibut weder zum Entziehen von Kratom, noch als Ersatz auch nur ansatzweise lohnt. Mischkonsum interessiert mich selbst nicht, da ich vorher, und jawohl hoffentlich auch irgendwann demnächst wieder, die Wirkung von Kratom super gut fand im Solo-Konsum und das Phenibut nur als gelegentliche Option nutzen wollte und eben jetzt anfangs, um vielleicht besser schlafen zu können während des Einstiegs in den Entzug.
      Und nochmal: ich hatte doch die "richtige" Wirkung vor der Migräne. Mehrere Stunden lang (was bei Phenibut ja dennoch als kurz gelten müsste) und es macht mich nicht gelöster, empathischer oder was auch immer, als ein einzelnes Glas Sekt, was man mal morgens bei einem Osterfrühstück oder so trinken würde und dann unter Leute ginge. Darum hab ich das ja auch damit verglichen. Ich hab allerdings, wie du ja weißt, auch eine ganz niedrige Toleranz was Alkohol angeht, so dass bei mir ein Glas Sekt bestimmt stärker wirkt als bei denjenigen, die regelmäßiger Alkohol trinken. Und wenn ich ein Glas Sekt trinken würde und mir denken würde "Nee, irgendwie mal gar nicht wie was Leute von MDMA erzählen, ich trinke mal lieber noch zwei popelige Schlückchen (!) hinterher" (Schlückchen = diese Steigerung um 0,45 g von 2,75 g des vorherigen Versuchs zu insgesamt 3,2 g des letzten) und dann Kopfschmerzen, glühende Wangen und Schwindel bekomme, die sind, wie eine fragwürdige Liaison aus Gehirnerschütterung und einem Kater nach 3 Flaschen methanolhaltigem schwarzgebranntem polnischen Hinterhofsfusel, und das alles für eine Substanz, die bei dir noch immer wirkt wie ein Glas Sekt oder ein Mixery-Bier und die du sowieso nur allerhöchstens alle 4 Tage oder so konsumieren darfst und die total unfunktional ist, weil sie etliche Stunden braucht, bis diese geringe Wirkung überhaupt spürbar ist, dann würdest du dir ja wahrscheinlich auch denken "Nä lass mal" :)
      Es kommt ja noch hinzu, so wie es hier ja auch von anderen geschrieben wurde und auch sonst überall im Netz zu lesen ist, dass Phenibut auch mal wirkt, mal gar nicht wirkt, so dass man es morgens auf nüchternen Magen einnimmt und dann nach etlichen Stunden entweder Glück hat (bei mir eben vergleichbar mit einem Glas Sekt!) oder Pech hat und gar keine Wirkung wahrnimmt, aber dann ja offenbar nicht nachlegen darf, so wie ich es getan habe. Ich vermute also, dass irgendeine der vorhergehenden Dosen, zum Beispiel 2,0 g vielleicht irgendwann in einer anderen Situation mal zufällig gewirkt hätten. Dauernd nehmen um verlässlicher eine eintretende Wirkung zu erhalten kann man es ja aber nicht, da es so extrem schnell so stark süchtig macht. Vielleicht hab ich an den falschen Stellen gelesen, aber mir ist aufgefallen, dass so richtig begeistert nur diejenigen über Phenibut geschrieben haben, die es täglich konsumierten. Das hab ich aber nicht hier gelesen, keine Sorge, ich meine niemanden hier aus dem Forum.
      Also da war (muss ja momentan "war" schreiben) Kratom von den Effekten und der Handhabbarkeit her viel viel geiler für mich und ich war nur neugierig, ob Phenibut ein anderes aber immerhin ähnlich schönes Gefühl bei mir auslöst wie Kratom. Und das tut es eben nicht.

      Du kannst es ja einfach mal ausprobieren und dann deine eigene Erfahrung damit - möglichst auch ein bisschen im Vergleich zum uns allen bekannten Kratom - hier posten. Das würde mich, insbesondere bei dir, da du auch immer ausführlich und feinfühlig Wirkungen beschreibst, sogar sehr interessieren. Meine bisherige Kenntnis nach längerem Lesen (hab mir die erste 50 g Tüte wie gesagt vor 9 Monaten gekauft und mich ab da an immer wieder darüber informiert in unterschiedlichen deutschen wie englischen Foren) ist, dass die Einen Phenibut lieben und total darauf anspringen und die Anderen es richtig lahm finden. Ich zähle mich eindeutig zur zweiten Gruppe :)
      Foren bzw. Theads, die vielen (nicht allen!) Nutzern einer Substanz ja dazu dienen, sich gegenseitig im Konsum dieser einen Substanz zu bekräftigen sind eher bedingt geeignet, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie viele Leute wirklich gute und wie viele Leute wirklich schlechte Erfahrungen mit dieser Substanz gemacht haben. Mal ist es so, dass jemand, der von Natur aus schnell und viel schreibt (wie ich) einen langen super positiven Text zur Substanz verfasst, mal jemand einen sehr negativen, während es viele viele andere geben mag, die gar nichts schreiben oder nur einen Einzeiler. Das sagt aber gar nichts darüber aus, wie viele Menschen prozentual gut oder schlecht mit der Substanz zurecht kommen. Ist doch bei Kratom nicht anders. Wer kennt nicht privat Leute, die gar nix mit Kratom anfangen können? Diese schreiben ja aber nicht alle hier im Forum, wie schlecht sie Kratom finden ;)

      Bei mir selbst und Phenibut:
      Unter einer gewissen Dosis merke ich gar nichts.
      Ab einer gewissen Dosis merke ich Effekte vergleichbar mit einem halben Bier oder einem kleinen Glas Sekt.
      Ab einer höheren Dosis bekomme ich extrem widerwärtige Nebenwirkungen und komme absolut nicht darauf klar, wie lange die Wirkung so bleibt.
      Übrigens auch ohne diese Kopfschmerzen wäre mir selbst diese Wirkung, etliche Stunden lang wie von einem Glas Sekt beduselt zu sein, überhaupt nicht angenehm gewesen. Das muss ganz klar noch erwähnt werden. Ich hab es mir völlig anders vorgestellt, als die Rede davon war, es wirke total angstlösend, Empathie erhöhend und beim Musik hören berauschend. Bei mir offenbar nicht. ;) Etwas geiler klingt Musik für mich und etwas angenehmer sind mir Menschenmengen auch, wenn ich etwas Alkohol getrunken habe (früher) und das kann für mich jedenfalls kein Grund sein, es zu konsumieren.
      Gegen Entzug (vor allem diese Adrenalinkicks, die für mich durchaus "Angst" darstellen, wogegen es ja helfen soll) hilft es mir auch gar nicht. Abgesehen davon, dass ich aus Schiss eben kein Kratom genommen habe, weil ich Phenibut intus hatte. Könnte man natürlich irgendwie mit Ach und Krach als positiven Effekt verbuchen ^^
      Erfahrener Färbemittel-und-Fußbad-Zusatz-Connaisseur

      The post was edited 35 times, last by Ignora Buttonia: Sorry für die vielen Edits, hab noch vieles ergänzt, aber da ich allein im Thread unterwegs war, macht das ja nichts. ().

    • @Dope ja ich hab schon phenibut 2mal die Woche genommen allerdings ist die Wirkung durch die Toleranzbildung nicht das gleiche wie mit Pause. Mein Gedanke geht eher nicht darum das es gefährlich wäre in dem Abstand zu konsumieren, sondern eher das du schlechter deine Dosis ermitteln kannst, wenn du keine Pause machst auch wenn es kleinen Mengen sind. Mal angenommen du merkst sowohl bei 250mg und 500mg nichts wegen der Toleranz von Montag und konsumierst die Woche später z.b. 750mg und überdosierst dich oder bekommst zu starke Nebenwirkung weil die 500mg mit Toleranzpause perfekt für dich gewesen wären. Ich hoffe das war jetzt eingermaßen verständlich. Meine Dosis liegt so bei 1250-1290mg und wenn ich 2mal die Woche konsumiert hab und dann 7Tage Pause mache bis zur nächsten Dosis ist meine Toleranz noch nicht bei null.
      Phenibut ist wie gesagt eine kleine Zicke unter den Substanzen.
    • Also ich hab es heute dann doch mal ausprobiert. Nicht gegen Entzug, sondern einfach mal so.
      Ich will die Substanz definitiv nicht verherrlichen, dafür ist das Suchtpotenzial einfach viel zu groß, Aber ich muss meine Erfahrung doch mit euch teilen.
      Ich habe 500mg oral um 12 Uhr eingenommen. Den Wirkungsbeginn hab ich nicht genau mit bekommen, aber Fakt Ist, dass ich mega gute Laune habe und zwar fast den ganzen Tag schon. Ich bin überwältigt von der Wirkung. Es wirkt zumindest heute nach der ersten Einnahme, schon wie eine kleine Dosis MDMA. Alles macht Spaß, ich bin sehr gesprächig und von nichts genervt. Rundum geht es mir so gut wie ewig nicht. Es ist kein Knall wie beim MDMA, sondern eher im Hintergrund, Aber sehr deutlich spürbar. Ich hätte zwar eine eher beruhigende Wirkung erwartet, aber ich bin eher stark motiviert und eben super gut gelaunt. DAS hätte ich so nicht erwartet. Eine wirklich wunderbare Wirkung, ich fühle mich, als könnte ich Bäume ausreißen. Heute kann mir keiner was! Bin wirklich sehr überwältigt und werde lange Pausen einhalten, da ich mir diese tolle Wirkung aufkeinenfall kaputt machen möchte und ich mir auch nur zu gut vorstellen kann, dass man von dieser Wirkung leicht abhängig wird.
      Gefällt mir persönlich noch einen Ticken besser als Kratom, und ich liebe die Wirkung von Kratom.
      Also meine Lieben, seid sehr vorsichtig mit dieser Substanz und geht sehr gewissenhaft mit ihr um! Ich denke den Entzug von gabaergen Substanzen wollen wir uns alle ersparen.
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      Meine moderativen Aussagen sehen so aus.
    • Ich tendiere immer mehr dazu beim ersten Versuch auch 500mg zu nehmen und nicht 250mg. Habe irgendwie auch keine Lust darauf das ich die 250mg nehme und dann nichts spüre und es quasi dann ein verschwendeter Tag ist weil das Nachlegen ja so problematisch ist.
      War das mit den 500mg dein erster Versuch oder hattest du schonmal vorher weniger und hast davon eine Wirkung gemerkt?
      Falls nicht, wie hast du das im Gefühl? Denkst du bei 250mg kommt auch etwas?
    • Es war mein allererster Versuch mit den 500mg und es hat mega gewirkt.
      Also ich weiß nicht, ob ich bei der Hälfte auch so eine gute Wirkung gehabt hätte. Ich bezweifle es irgendwie. Ich Frage mich auch, ob die Wirkung bei höherer Dosis noch besser wird oder ob dann die beruhigende Wirkung eintritt. Aufjedenfall fand ich die Wirkung heute super und würde es bei mir persönlich auch garnicht höher versuchen, da ich so zufrieden bin.
      Ich glaube mit 500mg zum ersten Test kannst du nichts falsch machen. :)
      Wünsche dir viel Erfolg morgen!! Zieh es durch, du schaffst das!
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      Meine moderativen Aussagen sehen so aus.
    • Super Antwort :thumbsup:
      Gut ich werde dann einfach mal mit 500mg starten. Ich glaube kaum das es zuviel sein wird, auch wenn ich absolut keine GABA Tolleranz habe (weder Alk noch Benzos).
      Freu mich schon :)

      Ja vielen Dank !! Ich weiß das ich dieses mal packen werde. Dauerkonsum macht sowieso gar kein Spaß mehr, man hat einfach überhaupt keine Wirkung mehr vom Kratom. Ich möchte endlich wieder das magische haben und dafür ist nunmal erstmal mindestens 1 Monat Pause Pflicht nach über 6 Jahren Konsum.

      Werde mich die nächsten Wochen wohl auch nur noch im Entzugs-Thread und alle anderen Threads die nicht mit Kratom zu tun haben aufhalten. Kein Bock das ich was über Kratom lese und dann getriggert werde ;)
      Den Phenibutbericht in Punkto Kratom-Entzug poste ich dann in den Kratom-Entzug Thread. Denke da passt er besser rein als hier.