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Phenibut Sammelthread

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    • Ich leide seit 3,5 Jahren an Angststörungen und Panikattacken und man hat mir geraten Phenibut zu nehmen.
      Ich nehme zurzeit 15 Mg Mirtazapin abends um irgendwie durch den nächsten Tag zu kommen da ich arbeiten muss aber habe immer wieder Anfälle die
      es mir unmöglich machen zu arbeiten . Gibt es hier evtl. Leute die mit Phenibut gute Erfahrungen gegen Angststörung und Panikattacken gemacht haben und wenn ja mit welcher Dosis am Tag und wie oft in der Woche? Ich wäre über jede Hilfe dankbar.
    • Susen hat damit Erfahrungen täglich über längeren Zeitraum Phenibut zu nehmen. Du kannst dir ja mal bisschen den Thread durchlesen und immer bei Susen mal mehr nachgucken was sie schreibt. Ob sie jetzt Panikattacken hat weiß ich nicht, aber sie setzt Phenibut gegen Ängste ein.

      Ob es wirklich empfehlenswert ist das täglich zu nehmen weiß ich nicht. Es kreisen sehr viele Berichte über starke körperliche Abhängigkeit in Netz rum (ähnlich Benzos) und eins kannst du mir glauben: Jemand mit einer Angsterkrankung will ganz sicher keine GABA Abhängigkeit noch obendrauf haben. Das verschlimmert die Ängste um das 100fache. Zu Dauerkonsum von Phenibut kann ich aber selbst nix sagen, da ich es nur sehr selten nehme.
    • Komisch, ich hab öfters schon einen 100g Beutel Phenibut in zwei Monaten platt gemacht und hab nie was von Entzug bemerkt. Hab aber auch keine großartige Wirkung bemerkt, insofern hätte mich ein Entzug auch echt gewundert. Es wirkt halt sehr subtil, man fühlt sich ein klein wenig entspannter und besser als ohne. Ich kann nicht glauben, dass man von kleinen Dosen Phenibut schnell körperlich drauf ist. Selbst bei hochgradig potenten Benzos, die einen völlig wegknallen (Clonitrazolam z.B.), dauert es mehrere Wochen, bis man körperlich drauf ist.

      Aber vielleicht wirkt Phenibut bei anderen auch stärker, besser..

      Könnte mir vorstellen, dass einige Leute einfach richtig viel (2g oder mehr auf einmal) Phenibut nehmen, das wirkt dann nämlich nicht mehr subtil sondern stark. Fast alle Fallberichte von Phenibut Entzügen sind über Leute, die 10g oder so am Tag genommen haben.
    • In wieweit der Mythos von den russischen Astronauten wohl stimmen mag? Ich hab das auf gewissen Nootro-Shop-Seiten als Erklärung bei so ziemlich jeder Substanz gelesen, die irgendwie ursprünglich aus der Ecke kam.
      Wenn das bei allen stimmen sollte, könnten die Jungs da oben wirklich nicht viel anderes gemacht haben als Pillen und Pülverchen einwerfen....... :D
      (ich überleg grad, wie sich Pheni und Phenylpiracetam vertragen müssten, da wird das nämlich auch immer wieder behauptet)
    • Ich finde Phenibut vom Suchtfaktor deutlich geringer als Kratom. Ich benutze das seit ~8 Jahren ein mal pro Woche, im Urlaub manchmal auch zwei mal. Dosis jeweils 750mg (mehr führt bei mir zu unschönen Nebenwirkungen). Es ist nie eskaliert oder ausgeartet, ich hab es nie öfter genommen als geplant. Das kann ich von Kratom nicht unbedingt behaupten :whistling:
      Ohne jetzt übertrieben viel Benzo-Erfahrung zu haben, ich finde Phenibut deutlich mehr "recreational" und angenehmer. Es ist auch genial für Sachen, wo Nervosität ein Problem werden könnte. Beispielsweise erste Dates und Vorstellungsgespräche, da hat es mich bei beidem noch nie enttäuscht (da eher 500mg für mich) :thumbup:
    • Emanuil wrote:

      Ich leide seit 3,5 Jahren an Angststörungen und Panikattacken und man hat mir geraten Phenibut zu nehmen.
      Ich nehme zurzeit 15 Mg Mirtazapin abends um irgendwie durch den nächsten Tag zu kommen da ich arbeiten muss aber habe immer wieder Anfälle die
      es mir unmöglich machen zu arbeiten . Gibt es hier evtl. Leute die mit Phenibut gute Erfahrungen gegen Angststörung und Panikattacken gemacht haben und wenn ja mit welcher Dosis am Tag und wie oft in der Woche? Ich wäre über jede Hilfe dankbar.

      Probiers auf alle Fälle. Nach über 30 Jahren Panikleid habe ich endlich mein Mittel der Wahl gefunden.
      Mir reichen ca. 300-350mg am Tag, dass mein Körper keine Panikattacke mehr zustande bringt und habe seit nun 5 1/2 Jahren NIE die Dosis erhöhen müssen, um die gleiche Wirkung zu bekommen. Einfach unfassbar....
      In Stresszeiten früh und abend nehmen und man bleibt ruhig und gelassen.
      Ich habe bei längeren Pausen auch keinerlei Entzug gehabt oder das berühmte "Craving", es nehmen zu wollen.
      Wenn man im Netz immer liest von Entzug, haben die Leute meist sehr hohe Mengen genommen.

      Ich bekam immer leicht Panik in Menschenmassen und auch mal in Warteschlangen oder "unangenehmen Situationen" wie Wartezimmer o.ä..
      Letzten Sommer bekam mein Mann eine Hirnblutung und von jetzt auf gleich fand ich mich in der Notaufnahme/Intensivstation wieder....und dann noch 6 Wochen jeden Tag in die Intensivstation gehen.
      Selbst in dieser Extremsituation hatte ich keine einzige Panikattacke....und auch keinen Nervenzusammenbruch (den hätte ich ohne sicherlich gehabt, als man mir dann sagte, dass er möglicherweise nicht überlebt).
      Pheni ist für Angstgeplagte ein Wundermittel und es ist ein Skandal, dass es hier nicht dafür zugelassen - und nun auch verboten wurde.
      Wenigstens bekommt man es noch....
      "Mächtige Lobbies haben es längst verstanden, dass es besser ist, Gesetze selbst zu machen,
      statt sie zu brechen"

      (Prof. Rainer Mausfeld)
    • Vielleicht hat das ja damit zu tun das Phenibut in kleineren Mengen an dem einen und in größeren Mengen auch an dem anderen Gaba Rezeptoren wirkt. Ich weiß nicht genau an welchen aber ich hab das schon einmal gelesen das man durch die Einnahme einer größeren Menge auch die anderen Gaba Rezeptoren stimuliert, ich weiß aber nicht genau an welchen es nun wirkt.

      Es kann doch sein das diese starke Abhängigkeit nur eintritt wenn durch Einnahme größerer Mengen Gaba A und Gaba B Rezeptoren stimuliert werden. Ausprobieren will ich das jetzt nicht unbedingt, denn ich schätze wie Dope schon schrieb ist es für jemanden mit einer Angsterkrankung der absolute Horror wenn man zusätzlich noch mit Gaba Entzugserscheinungen zu kämpfen hat.
      Everybody, whether you are the president of a company or the paperboy, everybody has exactly the same amount of time.
      You and I both have 24 hours a day, no more no less, the question is what do you do with your time...?

      The post was edited 2 times, last by Crusher ().

    • Als ich mal 1500mg ( oder waren es sogar 2000mg? ) genommen habe war ich auch komplett verschallert, ähnlich wie ne Alkohol- Benzo Kombination, hat sich für mich aber wirklich nicht erstrebenswert angefühlt da ich wirklich hinüber war im Kopf^^

      Aber es ist trotzdem krass das man davon so schnell abhängig wird, selbst bei Benzo's dauert das ja meist einige Wochen bis man Entzugserscheinungen hat. Und Alkohol? Wir haben früher mal in den Sommerferien wirklich jeden Tag, 6 Wochen lang Bier getrunken und ich hatte danach null Entzug. Heftig dass das bei Phenibut so schnell geht im Gegensatz zu anderen Substanzen die ähnlich wirken.
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    • Ich hab auch schon öfters mal mehrere Wochen durchgesoffen, mit echt sehr viel Alk jeden Tag. Danach fühlte ich mich einen Tag etwas zittrig und konnte zwei Tage schlecht schlafen, das war es dann schon.

      Die im Netz beschriebenen Fälle von extremem Phenibut Entzug waren bei Personen, welche wirklich 6, 10 oder sogar noch mehr am Tag genommen hatten. Würde das jetzt aber auch nicht testen wollen.
    • Denke auch das es erst bei höheren Dosen zu dieser schnellen Gewöhnung kommt.
      Wenn ich über 750-1000mgg Dosiere , hab ich das Gefühl das es auch den anderen Rezeptor anspricht.
      Man ist viel Entspannter , bei weniger ist man eher Euphorisch da man Enthemmt und Sorgenfrei ist.
      Erst gegen Ende so mach 10-12 Stunden werde ich dann müde.

      Bei 700mg Dosen hab ich die Tage darauf auch keine Veränderung an mir bemerkt , alles über 1000mg lässt die nächsten zwei Tage alles etwas stressiger erscheinen und ich bin leichter reizbar.
    • @'Susen
      Hallo und vielen Dank an dich und alle die so schnell geantwortet haben.
      Ich werde es jetzt erstmal mit 300mg morgens und Abends testen um zu sehen wie es bei mir wirkt.
      Meine Frage noch an dich Susen wäre wie oft du in Extremfällen in der Woche Phenibut morgens und abends genommen hast?
      Ich habe jetzt erstmal das Mirtazapin eingestellt damit ich nicht beide Mittel gleichzeitig nehme.
    • ich habe es den letzten Sommer quasi 4 Monate lang durchgehend früh und abend genommen.
      Dann irgendwann im September weggelassen, als alles wieder gut war.
      Ich wünsche dir viel Glück, dass es bei dir genauso gut hilft.
      Welches Pheni hast du gekauft? Welche Marke?
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      (Prof. Rainer Mausfeld)
    • für mich war es eine Art neues Leben....danke für den schönen Vergleich!
      Deswegen schwärme ich auch so für Phenibut und ermutige jeden Angstgeplagten, es zu probieren.
      Dann immer bei der niedrigsten wirksamen Dosis bleiben ...immer wieder Pausen einlegen, wenn man keinen Stress hat
      und so ist auch keine grosse Suchtgefahr.
      Und erwarte nach der Einnahme nicht zuviel:
      Dass es wirkt, merkt man überwiegend erst, wenn man eben in eine normalerweise "fiese" Situation kommt, aber die üblichen
      Symptome wie Herzrasen und Panikgedanken ausbleiben.
      Das erste Mal habe ich es bei einer Party (ich musste hin...hmpf) getestet:
      Dort Jacke ausgezogen...mich schicksalergeben auf nen Stuhl gesetzt und auf Panik gewartet.
      Aber....nix......am Ende hab ich die Party sogar genossen 8o
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      (Prof. Rainer Mausfeld)