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Phenibut Sammelthread

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    • @Durga
      Da hast Du recht, Phenibut wurde für russische Astronauten entwickelt. Damit die im All locker und gelassen bleiben aber nichts von ihrer Konzentrations- und Handlungsfähigkeit einbüßen müssen.

      Ich vergesse auch immer das ich überhaupt Phenibut genommen hab, es ist nicht so das ich gute Laune bekomme oder sonstwas, mir geht einfach alles besser von der Hand. Es wirkt ganz deutlich angslösend, aber nicht so das es sich unnatürlich anfühlen würde, im Gegenteil ich merke meist erst nach bestimmten Situationen das ich mich viel lockerer gefühlt habe wie sonst. Also Phenibut ist wirklich überhaupt nicht aufdringlich.

      Hast Du das schonmal probiert?
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    • @Durga ich persönlich finde das psychisch Abhängigkeitspotential als eher gering dadurch, dass selbst nach nur einem zweiten Konsumtag die Wirkung merklich nachlässt. Mag sein das man schnell körperlich abhängig wird doch da schätze ich zum Beispiel Kratom als wesentlich gefährlicher ein. Ich habe in den letzten paar Wochen nicht mal dran gedacht zu konsumieren weil es mir fehlen könnte und ich bin ein relativ suchtanfälliger Mensch was das angeht.
    • Ich hatte ganz zu Anfang auch den Drang das öfter zu nehmen, gerade weil es mir eben auch deutlich hilft durchs Leben zu stapfen. Also ich hab wirklich oft daran gedacht, würde sogar sagen täglich. Am Anfang hab ich es 2 oder 3 Tage hintereinander genommen ( also wo ich es bekommen habe) dann hab ich eine Woche Pause gemacht, ich hab allerdings jeden Tag daran gedacht, nur ich hab mir vor Augen gehalten wohin das führt, wenn ich jetzt wieder konsumieren würde.

      Nach und nach wurde die "Neugier" danach auch immer geringer und ich hab nicht mehr täglich drann gedacht. Und jetzt ungefähr 6 Monate nach dem ersten Versuch, nehme ich es nur hin und wieder mal wenn es mir einfällt, oder wenn ich einen Termin habe wobei es mir helfen könnte. Manchmal nehme ich es auch 3-4 Woche nicht. Ich denke nicht mehr oft daran. Ich nehme es einmal und direkt nachdem ich es genommen habe, vergesse ich es eigentlich auch schon wieder und dann fällt es mir erst nach ein paar Wochen wieder ein ( "ach, da war doch noch was" ) , dann nehme ich aber nicht sofort was. Und was Substanzen betrifft hab ich eine wirklich geringe Hemmschwelle, ich hab mir immer vor Augen gehalten was passiert wenn ich es lange am Stück nehme.

      Also es ist möglich mit dem Phenibut respektvoll umzugehen, wobei ich am Anfang auch dachte das es schwer ist, weil die Wirkung so toll war. Mittlerweile ist es für mich aber auch eher ein Medikament als eine "Spaß Droge" . Es hilft mir eben in bestimmten Situation.
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    • Crusher wrote:


      Mittlerweile ist es für mich aber auch eher ein Medikament als eine "Spaß Droge" . Es hilft mir eben in bestimmten Situation.

      Genau:
      Als "Spassdroge" taugt Pheni nicht.
      Wer jedoch unter Panikattacken leidet, bekommt eine wirksame Substanz, bei der auch niedrig dosiert der Körper keine richtige
      Panikattacke mehr zustande bringt.
      In ansonsten "brenzligen SItuationen" bleibt man ruhig und gelassen. Kein Panik-Gedankenkarussell mehr.
      Auch bei leichteren Depressionen kann es hilfreich sein - da auch dieses düstere Gedankenkarussell gestoppt oder zumindest verlangsamt werden kann.
      "Mächtige Lobbies haben es längst verstanden, dass es besser ist, Gesetze selbst zu machen,
      statt sie zu brechen"

      (Prof. Rainer Mausfeld)
    • @Susen
      Da gebe ich Dir vollkommen recht, obwohl manche von Phenibut auch richtig euphorisch werden. Ich hatte das nur beim ersten Versuch richtig deutlich, da gings mir wirklich richtig gut und ich hatte total Lust das Zimmer aufzuräumen etc. Das hielt aber nur um die 2 Std. an. Das wirklich beeindruckende bei Phenibut ist das man keine deutliche Wirkung bemerkt, also ich jedenfalls nicht, es fühlt sich einfach an als wäre ich viel besser drauf.

      Genau das trifft es; "In ansonsten brenzligen Situationen bleibt man ruhig und gelassen." Mir fällt das aber immer erst nach diesen Situationen auf, währenddessen merke ich garnich das ich anders damit umgehe es kommt mir vor als wäre es immer so. Wenn ich dann danach darüber nachdenke, dann wird mir das erst richtig bewusst das ich damit ganz anders und viel lockerer umgegangen bin als sonst. Wirklich tolles Zeug wenn man damit respektvoll umgeht und ich bin echt froh das ich mir den Respekt davor bewahrt habe, denn jetzt kann ich es gezielt einsetzen wenn mir stressige oder unangenehme Situationen bevorstehen. So wie z.B. am Montag wenn ich nach 4 Wochen Urlaub wieder zur Arbeit muss :cursing:

      Wie schön wäre doch das Leben wenn man reich wär. Geld allein macht nicht glücklich, natürlich nicht. Aber es minimiert viele viele Sorgen. Vielleicht sollte ich mal anfangen Lotto zu spielen, dann brauch ich mich in 40 Jahren wenigstens nicht ärgern das ich es nicht versucht habe, wer weiß, vielleicht gewinne ich dann sogar mal was.

      ich werde mir diesen oder nächsten Monat auch noch etwas Phenibut bei Sportpoeders oder Stopacne bestellen. Ich habe jetzt nur noch ein paar Gramm von dem "guten" Ebay Phenibut.
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    • Ich leide seit 3,5 Jahren an Angststörungen und Panikattacken und man hat mir geraten Phenibut zu nehmen.
      Ich nehme zurzeit 15 Mg Mirtazapin abends um irgendwie durch den nächsten Tag zu kommen da ich arbeiten muss aber habe immer wieder Anfälle die
      es mir unmöglich machen zu arbeiten . Gibt es hier evtl. Leute die mit Phenibut gute Erfahrungen gegen Angststörung und Panikattacken gemacht haben und wenn ja mit welcher Dosis am Tag und wie oft in der Woche? Ich wäre über jede Hilfe dankbar.
    • Susen hat damit Erfahrungen täglich über längeren Zeitraum Phenibut zu nehmen. Du kannst dir ja mal bisschen den Thread durchlesen und immer bei Susen mal mehr nachgucken was sie schreibt. Ob sie jetzt Panikattacken hat weiß ich nicht, aber sie setzt Phenibut gegen Ängste ein.

      Ob es wirklich empfehlenswert ist das täglich zu nehmen weiß ich nicht. Es kreisen sehr viele Berichte über starke körperliche Abhängigkeit in Netz rum (ähnlich Benzos) und eins kannst du mir glauben: Jemand mit einer Angsterkrankung will ganz sicher keine GABA Abhängigkeit noch obendrauf haben. Das verschlimmert die Ängste um das 100fache. Zu Dauerkonsum von Phenibut kann ich aber selbst nix sagen, da ich es nur sehr selten nehme.
    • Komisch, ich hab öfters schon einen 100g Beutel Phenibut in zwei Monaten platt gemacht und hab nie was von Entzug bemerkt. Hab aber auch keine großartige Wirkung bemerkt, insofern hätte mich ein Entzug auch echt gewundert. Es wirkt halt sehr subtil, man fühlt sich ein klein wenig entspannter und besser als ohne. Ich kann nicht glauben, dass man von kleinen Dosen Phenibut schnell körperlich drauf ist. Selbst bei hochgradig potenten Benzos, die einen völlig wegknallen (Clonitrazolam z.B.), dauert es mehrere Wochen, bis man körperlich drauf ist.

      Aber vielleicht wirkt Phenibut bei anderen auch stärker, besser..

      Könnte mir vorstellen, dass einige Leute einfach richtig viel (2g oder mehr auf einmal) Phenibut nehmen, das wirkt dann nämlich nicht mehr subtil sondern stark. Fast alle Fallberichte von Phenibut Entzügen sind über Leute, die 10g oder so am Tag genommen haben.
    • In wieweit der Mythos von den russischen Astronauten wohl stimmen mag? Ich hab das auf gewissen Nootro-Shop-Seiten als Erklärung bei so ziemlich jeder Substanz gelesen, die irgendwie ursprünglich aus der Ecke kam.
      Wenn das bei allen stimmen sollte, könnten die Jungs da oben wirklich nicht viel anderes gemacht haben als Pillen und Pülverchen einwerfen....... :D
      (ich überleg grad, wie sich Pheni und Phenylpiracetam vertragen müssten, da wird das nämlich auch immer wieder behauptet)
    • Ich finde Phenibut vom Suchtfaktor deutlich geringer als Kratom. Ich benutze das seit ~8 Jahren ein mal pro Woche, im Urlaub manchmal auch zwei mal. Dosis jeweils 750mg (mehr führt bei mir zu unschönen Nebenwirkungen). Es ist nie eskaliert oder ausgeartet, ich hab es nie öfter genommen als geplant. Das kann ich von Kratom nicht unbedingt behaupten :whistling:
      Ohne jetzt übertrieben viel Benzo-Erfahrung zu haben, ich finde Phenibut deutlich mehr "recreational" und angenehmer. Es ist auch genial für Sachen, wo Nervosität ein Problem werden könnte. Beispielsweise erste Dates und Vorstellungsgespräche, da hat es mich bei beidem noch nie enttäuscht (da eher 500mg für mich) :thumbup:
    • Emanuil wrote:

      Ich leide seit 3,5 Jahren an Angststörungen und Panikattacken und man hat mir geraten Phenibut zu nehmen.
      Ich nehme zurzeit 15 Mg Mirtazapin abends um irgendwie durch den nächsten Tag zu kommen da ich arbeiten muss aber habe immer wieder Anfälle die
      es mir unmöglich machen zu arbeiten . Gibt es hier evtl. Leute die mit Phenibut gute Erfahrungen gegen Angststörung und Panikattacken gemacht haben und wenn ja mit welcher Dosis am Tag und wie oft in der Woche? Ich wäre über jede Hilfe dankbar.

      Probiers auf alle Fälle. Nach über 30 Jahren Panikleid habe ich endlich mein Mittel der Wahl gefunden.
      Mir reichen ca. 300-350mg am Tag, dass mein Körper keine Panikattacke mehr zustande bringt und habe seit nun 5 1/2 Jahren NIE die Dosis erhöhen müssen, um die gleiche Wirkung zu bekommen. Einfach unfassbar....
      In Stresszeiten früh und abend nehmen und man bleibt ruhig und gelassen.
      Ich habe bei längeren Pausen auch keinerlei Entzug gehabt oder das berühmte "Craving", es nehmen zu wollen.
      Wenn man im Netz immer liest von Entzug, haben die Leute meist sehr hohe Mengen genommen.

      Ich bekam immer leicht Panik in Menschenmassen und auch mal in Warteschlangen oder "unangenehmen Situationen" wie Wartezimmer o.ä..
      Letzten Sommer bekam mein Mann eine Hirnblutung und von jetzt auf gleich fand ich mich in der Notaufnahme/Intensivstation wieder....und dann noch 6 Wochen jeden Tag in die Intensivstation gehen.
      Selbst in dieser Extremsituation hatte ich keine einzige Panikattacke....und auch keinen Nervenzusammenbruch (den hätte ich ohne sicherlich gehabt, als man mir dann sagte, dass er möglicherweise nicht überlebt).
      Pheni ist für Angstgeplagte ein Wundermittel und es ist ein Skandal, dass es hier nicht dafür zugelassen - und nun auch verboten wurde.
      Wenigstens bekommt man es noch....
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      statt sie zu brechen"

      (Prof. Rainer Mausfeld)
    • Vielleicht hat das ja damit zu tun das Phenibut in kleineren Mengen an dem einen und in größeren Mengen auch an dem anderen Gaba Rezeptoren wirkt. Ich weiß nicht genau an welchen aber ich hab das schon einmal gelesen das man durch die Einnahme einer größeren Menge auch die anderen Gaba Rezeptoren stimuliert, ich weiß aber nicht genau an welchen es nun wirkt.

      Es kann doch sein das diese starke Abhängigkeit nur eintritt wenn durch Einnahme größerer Mengen Gaba A und Gaba B Rezeptoren stimuliert werden. Ausprobieren will ich das jetzt nicht unbedingt, denn ich schätze wie Dope schon schrieb ist es für jemanden mit einer Angsterkrankung der absolute Horror wenn man zusätzlich noch mit Gaba Entzugserscheinungen zu kämpfen hat.
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