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Eure Kratom Dosierung und Menge Pro Tag

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      @dub
      Ne verallgemeinern tu ich da auch nichts, zumindest schließe ich da nicht von mir auf andere. Es ist ja so das es manchen Leuten hilft, bei anderen gar nichts bewirkt und einigen sogar schadet. Das gibt es aber bei so gut wie jedem Medikament. Nur weil mir bestimmte Benzos super helfen kann ich trotzdem nicht sagen das generell alle Benzos dafür gut geeignet sind. Es gibt z.B ein paar Benzos die mir noch nie bei Ängsten geholfen haben, eins hat sogar mal paradox gewirkt (Ketazolam), anstatt mich zu beruhigen bin ich dann 3 Stunden total abgedreht und hatte den Filmriss meines Lebens (zum Glück ist das im Krankenhaus passiert). Gleichzeitig ist Diazepam das für mich beste Benzo/Medikament was es gibt wenn es darum geht Ängste oder Panikattacken zu stoppen. Auch hier gibt es wieder Leute die können 30-40mg davon nehmen und merken überhaupt nichts.

      Bei den AD´s ist das halt nur meine eigene Erfahrung die ich leider in der Vergangenheit machen musste. Da gibt es z.B das ganz bekannte und "beliebte" AD Venlafaxin, das bei vielen ja Wunder bei sozialer Phobie bewirken soll. Mir hat es aber richtig geschadet (das war auch das erste AD wo ich wirklich sagen muss das es mir richtig geschadet hat). Der einzige Nutzen den manche AD´s jemals für mich hatten war das sie zum Schlafen mehr oder weniger getaugt haben. Der Rest war für mich alles nur negativ. Wie ein AD Ängste lindern soll ist mir ein absolutes Rätsel.

      Natürlich hilft auch das beste Medikament bei Ängsten nicht dauerhaft ohne das man eine Therapie gleichzeitig/nebenbei macht. Nur ist es in besonders schweren Fällen unmöglich eine Therapie zu machen wenn man kein vernünftiges Medikament nimmt welches einen eine Therapie überhaupt erst ermöglicht. Und da sind wir dann wieder bei der Aussage "Süchtig machende Substanzen verfälschen die Therapie", das mag ja auch richtig sein, nur was soll man sonst machen? Soll man deswegen ganz auf eine Therapie verzichten? Das wäre ja noch schlimmer als sie zu verfälschen. Leider sehen das viele Ärzte einfach nicht und scheren das oft über einen Kamm. In 99% der Fälle kommt dann immer die Aussage "Ich weiß nicht wie ich Ihnen helfen soll"... Wie oft ich mir das schon anhören durfte.

      Das mit den Albträumen haben mir allerdings schon sehr viele berichtet und ich hab auch viel darüber gelesen (vor allem bei Doxepin, Mirtazapin etc.), auch wenn es nicht jeder so haben muss denke ich das es trotzdem eine sehr häufige Nebenwirkung ist. Für mich ein absolutes No-Go weil wenn mein Schlaf sowieso schon total gestört ist muss ich ihn nicht noch mehr zerstören. Das waren ja keine gewöhnlichen Albträume, das war wirklich der pure Horror, jede Nacht.. Teilweise 4-5 Horror Träume hintereinander. Sowas hält kein Mensch auf Dauer aus..

      Das mit der Abhängigkeit ist ja im Prinzip erstmal sowieso egal weil abhängig bin ich doch sowieso schon was Substanzen angeht. Ob ich da nun eine Substanz austausche, verlagere oder dazu packe macht den Bock auch nicht mehr fett. Wenn es bedeutet das ich in ein paar Jahren von einer Substanz entziehen muss aber dafür wieder ein vernünftiges Leben führen kann zahle ich den Preis gerne. Nur gibt es eben nichts was dauerhaft auch bei Ängsten hilft. Die Abhängigkeit ist mir da im Prinzip egal, nur die Gewöhnung (also das die angstlösende Wirkung nachlässt) ist der entscheidene Punkt warum ich nicht vor habe solche Dinge wie Lyrica täglich zu nehmen. Mal abgesehn von Benzos (wo der Entzug wirklich das schlimmste war was ich jemals erlebt habe) wäre ich im Prinzip bereit jede Abhängigkeit einzugehen wenn es mir denn helfen würde.

      Von einigen AD´s hatte ich übrigens auch schon einen ziemlich heftigen Entzug. Das reichte von Schlafstörungen bis hin zu RLS, Zuckungen und Brainzaps.. Ich habe mich so elend gefühlt und beim Venla war es sogar am schlimmsten weil der Scheiß über Monate anhielt. Das kann ich zwar nicht mit meinem Benzo Entzug von damals vergleichen aber trotzdem ist das nicht ohne gewesen.

      Ich wäre ja überhaupt nicht abgeneigt ein AD zu nehmen wenn es mir denn auch mal helfen würde.. Ich bin da (wie manche Ärzte schon öfters gesagt haben) ein schwieriger Patient weil 99% der Medikamente nicht anschlagen oder nur Nebenwirkungen verursachen. Ich kenne kein einziges Medikament was bei wirklichen Ängsten hilft außer Lyrica und Benzos (hier aber auch nicht alle). Ist ja nicht so das ich eine Substanzgruppe einfach ablehne weil ich schon so viele schlechte Erfahrungen gesammelt habe, aber irgendwo ist dann auch mal der Punkt erreicht wo ich keine Lust mehr habe weiterhin Versuchskaninchen zu spielen, das ist nicht nur mega anstrengend sondern auch absolut kontraproduktiv für meine Genesung.

      Ich kenne ein Medikament was mir bei Schlafstörungen dauerhaft hilft, nur bekomme ich das nie im Leben verschrieben. Das hätte (bei mir) sogar nichtmal großes Abhängigkeitspotenzial bzw. löst es keinerlei Entzug bei mir aus. Nur bei den Ängsten gibt es einfach nichts. Ich wäre ja schon erstmal mit guten Schlaf zufrieden weil guter Schlaf bedeutet bei mir viel weniger Ängste am nächsten Tag. Wer weiß, würde ich dauerhaft gut schlafen könnte ich vlt sogar 50% der Ängste eindämmen und wäre auch in der Lage an den restlichen Ängsten zu arbeiten ohne dauerhaft irgendwas "gefährliches" einnehmen zu müssen.

      Aber ich glaube das wird hier langsam OT, ich wüsste allerdings auch nicht in welchen Thread das sonst passen würde, da es ja auch irgendwie mit meinem Kratomkonsum und den Mengen die ich pro Tag nehme zu tun hat, da die größten Dosen ja nur zustande kommen weil ich es als "Schlafmittel" verwende. Ohne die Verwendung als Schlafmittel könnte ich die Menge pro Tag um mindestens die Hälfte senken.
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      Lese mir den Text später noch mal komplett durch @Dope. Nur so viel: Trimipramin ist kein SSRI und wirkt anders. Aber höheren Dosierungen und längerer Einnahme wirkt es wohl auch etwas bzw mit aufs Serotonin. Aber anders als SSRI und Co. Es ist da wesentlich unkomplizierter.
      Derartig heftige Sachen sind damit nicht bekannt. Das einzige was passieren kann dass man tagsüber etwas einen Hangover bekommt. Das empfinden manche als sehr schlecht, andere haben das nicht. Wenn man nervös und unrruhig ist, kann so eine allgemeine Dämpfung ja willkommen sein.

      Ja, es kann auch sonstige Unverträglichkeiten geben, die ich nicht auf dem Schirm habe.

      Ich glaube es gibt schon ADs die gegen Ängste helfen können (oder auch NLs), aber das sind vermutlich eher die dämpfenden und nicht so sehr die pushenden SSRI, NSRI und wie sie alle heißen. Da habe ich auch schon sehr viel negatives drüber gehört, gelesen und auch selbst erfahren.

      Hier mal die Sicht eine Psychiaters der eine Klinik leitet. Also was er wann verschreibt:
      psychiatrietogo.de/2019/09/06/…ich-wem-mein-update-2019/
      (ohne dass ich das jetzt alles befürworten würde!)
      e: hier noch als Video (klick)

      Hier seine Einschätzung zu dem dämpfenden AD Trimipramin
      psychiatrietogo.de/2016/11/07/trimipramin/

      So gesehen ist die Bezeichnung "AD" für Trimipramin vermutlich nur die halbe Wahrheit..
      Trimipramin
      • wirkt über mehrere Stunden stark sedierend; über anticholinerge und antihistaminerge Wirkungen vermittelt.
      • wirkt schlafanstoßend; über eine Blockade der 5-HT2-Rezeptoren.
      • wird daher überwiegend als Schlafmittel eingesetzt. In dieser Indikation wird es weiterhin gerne verordnet, da es keine REM-Schlaf-Störungen und keine Abhängigkeit bewirkt und auch bei längerer Gabe seine Wirkung behält.
      • wirkt nur schwach antidepressiv, da es anders als andere trizyklische Antidepressiva fast keine Serotonin- oder Noradrenalin Wiederaufnahmehemmung zeigt.

      Ohne dass ich wie gesagt Pharmafan bin - mir hat es damals sehr geholfen. Ich war komplett fertig und unruhig, konnte nur noch ein paar Stunden schlafen, hatte extreme Rauchsucht (bist zu eine Packung Tabak am Tag, seit über 12 Jahren Nichtraucher btw. bis auf Sportzigarette ab und an). Und hatte gerade von Alkohol täglich entzogen .. + zusätztlich noch mit Hanf täglich aufgehört.
      Also komplett durch und sozial verängstigt.. Das Trimipramin hat mich wieder eingepegelt nach paar Monaten Einnahme.

      Mein Hausarzt meinte auch mal zu mir dass er es gern bei Schlafstörungen gibt, teils sogar nur in mini Dosierung (3 Tropfen, gibt es auch als Tropfen).

      Dope wrote:

      aber irgendwo ist dann auch mal der Punkt erreicht wo ich keine Lust mehr habe weiterhin Versuchskaninchen zu spielen, das ist nicht nur mega anstrengend sondern auch absolut kontraproduktiv für meine Genesung.
      Das ist sehr verständlich.

      e: auch diese Einschätzung finde ich nicht verkehrt:
      Eine ehrliche, ausführliche Aufklärung über Antidepressiva

      The post was edited 12 times, last by dub ().

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      @Dope

      Ja das ist echt interessant, habe mal einen Leistungsberechtigten Menschen mit Behinderung betreut. Wenn der abgedreht ist, hatte er Tavor als Bedarf, maximal 2,5 mg . Das hat genau nichts bewirkt. In einer Nacht ist er so ausgetickert, das wir den Notarzt gerufen haben, er hatte 2,5 mg Tavor drinn, bekam noch Mal 2,5 ist eingepennt, Notarzt ist gefahren und er ist Zack wieder wach geworden und hat einfach weiter gemacht ....ohne Toleranz 5 mg! Dann ist er auf Valium umgestellt worden und Zack 10 mg und er war super entspannt und konnte sich super beruhigen, wenn er in einer solchen extrem Situation war...
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      Also ich nehm momentan 1 bis 2 g Abends zum einschlafen,
      Wenn ich wirklich am arsch bin dann nehm ich auch mal 1 bis 2 g von einem
      weissen am morgen, kurz bevor ich tattoowiere und da ist es ja schon sehr wichtig fokusiert zu sein ^^
      ich hab die letzten jahre stark mit meiner speed sucht zu kämpfen gehabt..zwar immer nur am wochenede aber da dann immer in so grossen mengen und super zügellos. deshalb nehme ich am wochenende um kein speed mehr zu nehmen kratom und ich trink auch weniger alkohol.
      bin also sehr froh das ich diese pflanze entdeckt hab...
      hab mir gleichmal für 700 euro so 40 verschiedene sorten geholt xD
      Das macht mir schon grossen spass die dann alle zu probieren und das zu dokumentieren und zu mischen.
      fühl mich wie eine Kräuterhexe.
      Irgendwie brauch ich momentan einfach was, dass mir manchmal hilft wenn ich gefordert werde aber keine kraft hab..
      Hab 2 jobs und dann noch der speedkonsum von dem ich 3 tage kater hatte.. das hat schon arg geschlaucht.
      kratom fühlt sich momentan an wie medizin.
      nimmt mir meine unruhe. aber ich bin mir sehr bewusst dass ich achtsam konsumieren muss.
      habe hier im forum vorallem viel in dem entzug-thread mitgelesen. mit einer kleinen sucht kann ich leben
      ich denk wenns nicht mehr wie 25g die woche sind ist alles noch im grünen oder grüngelben bereich.
      aber pause machen geht halt garnicht wegen der heftigen restlesslegs die ich auch schon vorher hatte aber nicht so stark.
      vllt geh ich mal zum arzt deswegen.

      übrigens find ichs bissl beeindruckend wie hier manche leute formulieren können..
      hab das gefühl meine sachen lesen sich so abgehackt ^^ aber egal, man versteht was ich mein
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      @numinum

      Hi, 25 Gramm die Woche sind ja nicht so viel, aber Pass auf, dass du dir nicht an gewöhnst, dich jedes Mal mit Kratom runter zu bringen nach einer Speed Session, du wirst sonst nicht mehr anders runter kommn können. Da ist das Tor zu täglichen Speedkonsum weit offen, wenn man sich damit abends ablegen kann und ne Upper, Downer Kombi, macht richtig fertig auf lange ( kurze Sicht). Natürlich auch sehr süchtig.
      Wenn sich deine RLS verstärkt haben, hast du schon einen Gewöhnungseffekt. Die Mengen werden zwangsläufig mehr werden, dass ist das Naturell von Opioiden.
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      @IbizaHeinz
      also ich nehme garkein speed mehr. ich verlager das quasi auf kratom!
      hab das paar mal probiert mich so runterzubringen weil ich am nächsten tag arbeiten musste aber da hab ich einfach nur alle 20 min kotzen müssen und wurde heimgeschickt :/
      ...ja puh ich werd versuchen eine lösung für die rls finden damit ich auch mal ein bis 2 wochen pause machen kann. is ja sonst auch doof mit der toleranz
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      @numinum
      Du hattest ja oben schon angedeutet dass du "vllt" zum Arzt gehen wirst wegen des RLS.
      Mach das bitte unbedingt! Dass Kratom dabei hilft ist zwar allgemein bekannt, ein frei zugängliches Opioid sollte aber, egal bei welcher Krankheit, nicht sofort das Mittel der Wahl sein.
      Falls du es jetzt mitm Kratom übertreiben solltest weiß ich nicht wie weit sich das auf andere Therapiemöglichkeiten auswirkt. Wenn das RLS ja jetzt schon stärker ist als vorher wirds auf jeden Fall nicht besser wenn du durch täglichen Konsum irgendwann die Mengen erhöhen musst.

      Wenn andere Therapiemöglichkeiten nicht anschlagen hast du das Kratom ja immer noch in der Hinterhand.