Hallo liebe Kratom.ink Mitglieder und Besucher unseres Forums!
Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Kratom Entzug - Sammelthread

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • New

      @ Pizzabäcker: Ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich denke immer noch wehmütig an die Zeit vor zehn Jahren zurück. Damals zwar ewig unausgeschlafen allerdings mit intektem sozialen Umfeld. Der Schlaf ist nicht alles was zählt, die sozialen Kontakte geben einem die eigentlich „Erdung“, die man braucht um wieder Wurzeln zu schlagen. Nachdem sich die Abhängigkeit zum Kratom bei mir zeigte habe ich mich immer weiter abgekapselt, teilweise auch weil ich nicht den Mut hatte, mich meinen Freunden zu offenbaren. Und dann kommt einz zm anderen. Man fühlt sich entwutigt, depressiv und man bekäpft das mit einer Gabe K. Und das schleift sich irgendwann so ein, dass man glaubt, es könne anders gar nicht gehen. Zum Glück ist der Kontakt zu meinen Freunden aber nie ganz abgerissen. Trotzdem, den Mut meine Abhängigkeit zu gestehen habe ich immer noch nicht gefunden!

      P.S.: Habe immer noch den Beutel K hier liegen und kann ihn nicht wegschweißen - so ganz bin ich noch nicht über den Berg. Ich glaube ich muss mir therapeutische Hilfe holen…
    • New

      @Rauschmelder
      Es ist ja nicht unbedingt erforderlich das Kratom weg zu schmeißen um schneller damit abzuschließen, finde ich. Sondern man schmeißt es dann weg, wenn man von sich aus damit abgeschlossen hat, so gehts mir jedenfalls. Wenn ich mit irgendwas aufhören will, dann muss ich davon was im Haus haben, so dass ich konsumieren könnte WENN ich es wollte denn man macht das ja aus freien Stücken heraus. So hat man halt immer die Wahl zu konsumieren oder es so weiter zu machen wie man es geplant hat. Mich beruhigt das zu wissen das ich sofort könnte wenn ich wollte, so ging das mit Ganja bei mir super und auch mit den Zigaretten. Ich rauche seit 1-2 Monaten nicht mehr hab aber immernoch 14 volle Schachteln Zigaretten hier liegen. Und jetzt so langsam bin ich dazu bereit die weg zu geben denn ich habe damit jetzt auch abgeschlossen. Aber es hat mich beruhigt zu wissen das ich sofort eine rauchen könnte wenn ich das gewollt hätte, ich hätte die auch sofort abgeben können aber das wollte ich nicht, ich wollte erstmal damit abschließen.

      Vielen Leuten geht das da genauso, ein Kumpel der 10 Jahre durchgehend gekifft hat und noch nie eine Pause gemacht hat, MUSSTE aufhören weil er von seinen Eltern ( damals noch minderjährig) in einen Entzug gezwungen wurde, der war 3 Monate stationär weg. Dann war er eine Woche Zuhause und es ging sofort wieder los..

      Jetzt hat er vor einem Jahr komplett aufgehört aber von sich aus und hatte die ganze Zeit ein paar Gramm Gras bei sich Zuhause liegen und als ich mich dann irgendwann mal mit ihm wieder getroffen habe, meinte er auch "Du hattest recht, es ist einfacher mit etwas aufzuhören wenn man es die ganze Zeit neben sich liegen hat, als wenn man nichts in Reichweite hat und wüsste man müsste erstmal wieder einen Aufriß starten um etwas zu bekommen".

      Keine Ahnung warum das bei mir und bei ihm so ist, normalerweise ist ja das Gegenteil der Fall, man muss erstmal los um sich was zu besorgen und hat da auch noch Zeit darüber nachzudenken. Aber wenn man dann Kratom bestellt in einem schwachen Moment und es ändert sich die Sichtweise am nächsten Tag, dann ist es unterwegs zu Dir und wird in ein paar Tagen eintreffen und dann kommt die nächste Hürde, nämlich es nicht zu nehmen obwohl Du es jetzt plötzlich vor Dir liegen hast. Und wenn man dann wirklich einen "Aufriß" gestartet hat um was zu bekommen will man sich für diese Arbeit auch wieder belohnen, schätze ich und die Gefahr ist einfach größer das man dann was nimmst, als wenn man es die ganze Zeit schon neben sich liegen hatte. Jedenfalls geht es mir und auch einigen Kumpels so.

      Ich finde der endgültige Abschluss damit ist dann, wenn man bereit ist es weg zu geben. Das ist nochmal so ein letzter Moment in dem man seine Entscheidung nochmal bestärkt, selbst Monate nach dem man aufgehört hat.
      Everybody, whether you are the president of a company or the paperboy, everybody has exactly the same amount of time.
      You and I both have 24 hours a day, no more no less, the question is what do you do with your time...?

      The post was edited 2 times, last by Crusher ().

    • New

      Bin jetzt 6 Wochen ohne und immer noch irgendwie im Arsch. Wache jede Nacht nach genau 4h Schlaf auf und kann nicht weiterschlafen. Dementsprechend ist auch mein Zustand, bin zunehmend fertig und unmotiviert, es ist zum Kotzen. Ansonsten fühle ich mich eigentlich normal, wenn auch eben saumüde, aber es schlaucht halt echt derbe. Irgendwie macht auch der Körper schlapp nach 6 Wochen ohne einmal richtig gut geschlafen zu haben. Die Kehle kratzt, die Knie knarzen, fuck....

      Echt ein Krampf, selbst nach einem Benzoentzug war ich nicht 6 Wochen lang schlafgestört.
    • New

      Na super, das erfüllt mein Herz mit Freude. Es wurde bis jetzt auch wirklich null besser, hab im akuten Entzug auch immer so 3-4h schlafen können, außer den ersten 3-4 Tagen. Mit 5 Stunden könnte ich schon leben, ab 6h Schlaf geht es mir eigentlich gut. Unter Kratom hab ich manchmal sogar 8h geschlafen, allerdings war ich da auch nicht so richtig erholt....
    • New

      Also ich warte sehnsüchtig auf den Samstag wo ich bis in den späten Nachmittag ausschlafe...
      Aber ich denke ab einem gewissen Alter ist das mit dem ausschlafen vorbei. Die innere Uhr und so.

      Mach einfach das beste daraus. Ich stehe um ~ halb 5 auf. Dreh mir einen, trinke nen Kaffee und hör Musik.

      Es geht irgendwie - Augen zu und durch
    • New

      Ich muss mich jetzt einfach entscheiden, ob ich mit Kratom durch bin oder eben nicht. Wenn ich auch in einer langen Pause wie 3-4 Monate die ganze Zeit wegen Schlafmangel im Eimer bin, dann bringt es mir herzlich wenig zu pausieren. Ich habe mich im akuten Entzug fast besser gefühlt als jetzt. Wäre ja irgendwie bescheuert, ein halbes Jahr nicht fit zu sein, um dann doch wieder irgendwann anzufangen.

      Ich könnte auch einfach wieder konsumieren, hab ja noch genug da. Und dann warten, bis Kratom verboten wird, dann ist eh final Ende.
    • New

      Ich kenne deine Vorgeschichte mit Opioiden nicht, aber vielleicht schaffst du es ja nur zb 2x die Woche Abends ne Dosis zu nehmen? Ich finde nicht dass man nach 3-4 Monaten Pause dann direkt wieder 24/7 anfangen muss. Kratom ist was das angeht eigentlich schon etwas gnädiger als so richtige Opioide. Zumindest meiner Erfahrung nach, mein 'Entzug' war ein Witz und verdient das Wort Entzug eigentlich gar nicht ^ ^

      E: Wobei du wirst schon deine Gründe haben wieso du aufgehört hast und jetzt so lange schon dran bleibst. Die Schlafprobleme haben eine andere Ursache da bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, nach Monaten Abstinenz hat man eigentlich keinen Entzug mehr, schon gar nicht bei Kratom. Such lieber nach den Ursachen der Probleme, vllt Bewegungsmangel, schlechte Ernährung, Sorgen, Ängste und was es nicht alles gibt, ich weiß nicht ob das was für dich ist aber ich würde mit Sport und Meditation anfangen, Ernährung auf Gesund umstellen, kein Alk, das hat mir sehr geholfen. Irgendeine Ursache wird es haben, Schlaf ist ein Grundbedürfnis und man hat nicht einfach ohne Grund so massive Schlafprobleme

      The post was edited 1 time, last by Kratomon666 ().

    • New

      Danke für die Tips. Glaube aber doch, dass es noch immer Entzug ist. Es sind auch erst 6 Wochen, ich habe immer noch jeden Tag Durchfall und muss öfters Niesen. Ich gehöre wohl zu denen, die nur einen eher milden Entzug verspüren, aber der dauert dafür dann lange. Ich hab ja auch fast 3 Jahre mit 30-40g am Tag konsumiert, das dauert halt.

      Ich hatte aber schon immer einen miesen Schlaf, schon als Kind bin ich immer früh aufgewacht. Aber 5-6h sollten es dann schon sein. Alk sollte ich auch sein lassen, schaffe ich aber nicht. Brauch halt irgendwas, und ein bisschen Bier oder eine halbe Flasche guter Wein am Abend muss schon sein...
    • New

      Ich trinke schon seit fast 20 Jahren täglich etwas Alkohol, hatte nur nach richtigen Exzessen Durchfall. Ich sollte von einer halben Flasche Wein auch keinen Durchfall bekommen. Der Durchfall ist mit dem Absetzen des Kratoms gekommen, ist auf jeden Fall noch Entzug.

      Schau doch mal bei "Quitting Kratom" auf Reddit vorbei, da berichten im Grunde viele der langjährigen Daueruser, dass sie nach Absetzen einige Monate im Eimer sind.

      Es ist ja jetzt auch nicht schlimm. Ich gehe arbeiten, kümmere mich um Kinder und Haushalt und kriege alles hin. Bin aber angeschlagen und fühle mich nicht toll. Aber eben auch nicht schlimm. Vielleicht ist es auch einfach Scheiße, wieder nüchtern zu sein, eben ohne Kratom auszukommen. Kann mich nicht genau dran erinnern, wie erledigt ich nach einem Tag Arbeit und Kindererziehung vor Kratom war. Mit Kratom war meistens alles easy, hatte einfach viel mehr Kraft und Energie. Das ist jetzt halt weh und es fehlt mir.
    • New

      Also ich finde das das völlig normal ist.

      Ich gehe mittlerweile soweit das ich sage das dauert bei mir mindestens ein Jahr bis ich wieder normal schlafen kann.

      Und wenn man sich über Jahre täglich Zeug reinschaufelt, was körperlich abhängig macht und man dazu auf Knopfdruck schlafen kann, braucht man sich auch nicht wundern.

      Auch junks berichten von Monaten der Schlaflosigkeit...

      Jeder muss da seinen eigenen Weg finden.

      Bei mir geht es mit mulungu - nur eine Nacht die Woche ist immer noch beschissen.

      Durchhalten ist angesagt
    • New

      Also ich habe gestern, 2 Wochen und 1 Tag nach Beenden des täglichen Konsums, 5,5g genommen auf zwei Dosen verteilt und fand es krass wie die Toleranz in der Zeit runter gegangen ist, hat quasi reingeknallt wie ganz am Anfang nur etwas kürzer. Ich will wieder konsumieren, allerdings nur max. 2 Tage die Woche, weil die Toleranz sonst wieder steigt und ich Gefahr laufe wieder abhängig zu werden. Hab mir sicherheitshalber paar Regeln aufgestellt. Ich hätte es von Anfang an bei 2x die Woche belassen sollen, das Feeling was ich hatte als ich tgl konsumiert habe kommt nicht ansatzweise an das von Gestern ran. Dafür bin ich gern 5 Tage die Woche nüchtern. Es lohnt sich, und die 2 Wochen Abstinenz haben sich auch mehr als gelohnt.

      @Kratomfreund123 Täglicher Alkoholkonsum stört halt auch den Schlaf, wenn ich deine Posts so lese kommt es mir eher so vor als wär das das Problem. Du 'brauchst' Alkohol, schaffst es nicht aufzuhören obwohl du weißt dass es ohne besser wär und sowas. Ich habe auch ne Zeit lang viel Alk getrunken, nicht täglich, aber oft mehr als 1-2 Tage die Woche und ich war zu der Zeit auch ständig schlapp und antriebslos, die Stimmung ist gedämpfter, depressiver, der Schlaf ist weniger erholsam weil der Körper die ganze Zeit damit beschäftigt ist das Zeug abzubauen. Für dich mögen 2 Bier und ne halbe Flasche Wein wenig erscheinen weil du dich dran gewöhnt hast, der Körper ist trotzdem die ganze Zeit dabei, den Alk abzubauen und versucht sich zu regenerieren. Und wenn man dann mal 2 Monate nüchtern war und wieder die gleiche Menge trinkt merkt man auch wieder wie viel das eigentlich ist. Ich kenne dich nicht und will dir nicht reinreden, ich sage nur was ich machen würde. Es macht schon ganz logisch rational gedacht keinen Sinn, Alk ist Gift für den Körper, wieso sollte es einem besser gehen wenn man es täglich zu führt? Wenn du aufhörst wird es dir wohl psychisch paar Tage nicht so gut gehen aber danach dann um so besser.
      Man war halt so psychisch abhängig von Kratom dass die Gedanken die ganze Zeit nur darum kreisen und man schnell dazu tendiert jede kleine Missempfindung auf das Fehlen des Kratoms zurück zu führen.
    • New

      @Kratomon666: Mir würde es vielleicht besser gehen ohne Alkohol aber eben nur vielleicht. Ich hatte in den vielen Jahren vor Kratom auch genauso Alkohol getrunken wie jetzt, nur hatte ich da keine Schlafstörungen.

      Ich glaube auch nicht unbedingt, dass eine halbe Flasche Wein für einen schweren Mann "Gift" ist, das ist nicht wirklich belegbar. Moderater,, täglicher Alkoholkonsum ist eventuell sogar gesund. Hier mal ein Überblick: time.com/5166514/moderate-drinking-live-longer-study/