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Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Kratom Entzug - Sammelthread

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    • @TunisDream
      Du bist kein „Suchti“ wenn du auf die Substanz auch verzichten kannst. Wenn sie dein Handeln, dein Denken und letztendlich dein Leben bestimmt ist das schlecht. Meine Testowerte haben sich nicht verändert, die Libido ist trotzdem schwächer. Sport ist auf jeden Fall immer gut fürs Wohlbefinden und auch für die Testoausschüttung - auch in Momenten des Verlangens nach Kratom (auch Craving genannt) hilft Sport immens. Du musst die halt überlegen, wie es mit dem Konsum jetzt weitergehen soll, solange du noch am Anfang bist . Ich würde dir empfehlen (es sei denn, du nimmst K gegen Schmerzen etc) deine Einnahme auf 1-2xwöchentlich zu reduzieren bei gleichbleibenden Dosis - so kannst du noch lange Spaß an der Substanz haben.

      @Maynseed
      Danke für die Info.

      @all
      Ich will natürlich in diesem Jahr vieles ändern. In Therapie bin ich eh schon, aber ich beginne inzwischen schon vieles zu lesen, Yoga, Meditation und versuche Aktivitäten zu finden, die mich früher sehr befriedigt haben. Neben meiner Leidenschaft zum Sport habe ich auch früher gerne jongliert und gezaubert. Ich habe durch Kratom ganz vergessen wie es sich anfühlt, mal wirklich etwas zu neues zu schaffen/zu leisten.
      Das ist ein großes Problem - dadurch, dass ich in den letzten Jahren alles nur mit Hilfe von Kratom geschafft habe (Studium, Prüfungen), ist mein Selbstvertrauen diesbezüglich in den Keller. Ich will ohne die Substanz wichtige Dinge in meinem Leben bewältigen - das ist für mich ein wichtiger Schritt.
      Carpe Diem

      The post was edited 1 time, last by Becks ().

      • @Kid A sprichst du jetzt explizit von Kratom? Dann muss ich dir energisch widersprechen. Ich glaube es gibt sehr, sehr viele, mich eingeschlossen, die Kratom entweder aus hedonistischen Gründen nehmen oder aber aufgrund von Schmerzen oder anderer körperlicher Gründe ( was dann vielleicht irgendwann übergeht in wiederum hedonistischen Gebrauch). Du ziehst gerade alle Kratom-Konsumenten über einen Kamm. Bei weitem nicht alle Kratom-Konsumenten haben mentale Probleme! Ich zB muss mit Kratom auf der psychischen Ebene rein gar nichts kompensieren. Ich mag vielleicht mittlerweile eine körperliche Abhängigkeit entwickelt haben, bin aber psychisch fit und war das auch vorher. Und so geht es vielen, wenn nicht sogar den meisten. Wir reden hier von Kratom und nicht von Heroin oder Benzos!!
    • Ist jetzt der zweite Tag ohne, ich habe nicht das Gefühl oder das Verlangen danach, wie gesagt, ich brauche weder Kaffee, Tee, Alkohol, Zigaretten etc. evtl hilft das auch viel.

      Allerdings hatte ich es früher in Phasen extremen Stress und Problemen (Ehe, vier Kinder) genommen und kam so runter. Ich konnte damit auf escitaloprame verzichten und würde es gerne aufgrund der Wirkung alle zwei Tage nehmen, aber nur, wenn es dann nicht mehr der Libidokiller ist. Ich hab jedenfalls eingesehen, dass 2x Täglich 3.3g zuviel sind. Ich hab es präventiv morgens und am frühen Abend genommen.
    • @TunisDream
      Bei 4 Kindern ist ein Libidokiller doch garnicht schlecht:D Spaß beiseite - wie die meisten hier wissen ist mir das Thema mit der Libido ja auch sehr wichtig.

      Super, du konsumierst glücklicherweise noch nicht so lange, sodass du jetzt in Ruhe ein geeignetes Konsummuster finden kannst:)
      Aber, auch bei allen 2 Tagen Konsum kann und wird sich mMn eine Abhängigkeit entwickeln. Aus meiner Erfahrung wird dieses Konsummuster schwer einzuhalten sein. Am Ende wirst du Ausnahmen machen und/oder dein Körper verlangt auch an den freien Tagen nach der Substanz. Stell dir mal vor, du hast eigentlich einen konsumfreien Tag, hast aber einen beschissenen Tag gehabt und willst entspannen. Dann wird es schwer, nicht zur Substanz zu greifen (die ja immer in deiner Nähe und verfügbar ist). Dann sagt man sich „einmal ist keinmal“ und konsumiert dann 3 Tage hintereinander usw. ein GELEGENTLICHER KONSUM IST NUR MIT DISZIPLIN UND EINER GEFESTIGTEN PSYCHE REALISIERBAR mMn. Die wenigsten können es. Schau ich mir das Forum so an, so würde ich sagen, dass ca 10-20% es wirklich schaffen, Kratom so zu konsumieren.
      Carpe Diem
    • @Luckyseven

      Ich hab nie von allen gesprochen, aber es gibt hier sehr, sehr viele User, die Kratom definitiv NICHT nur zum Spaß konsumieren. Letztendlich ist es eine Droge und Menschen werden von Drogen sicher nicht abhängig, weil alles in ihrem Leben immer so toll verläuft. Kratom mag zwar nicht so hart sein wie Heroin, aber der Thread hier sollte doch eigentlich Warnung genug sein und genug Stoff bieten. Wenn du ohne Kratom nicht mehr kannst, bist du Drogensüchtig, ob du es nun wahrhaben willst, oder nicht.
      >>I Love The Poorly Educated<<
    • Aus meiner Sicht gibt es schon bessere oder schlechtere Abhängigkeiten.

      Und ich muss ganz ehrlich sagen, das ich lieber auf Kratom klebe als auf Oxys oder Morph. Bei Kratom konnte sogar ich mich (ja, gut, fast) ohne Probleme innerhalb von ein paar Tagenauf die Hälfte der Dosis einpendeln mit der ich nun wunderbar klar komme. Ich find's n bisschen höhnisch das alles gleich zu setzen. Denkt doch an manche Menschen die täglich 200++++ mg Oxy konsumieren, oder Morph, die würden sich wünschen auf Kratom zu sein denn der Entzug ist zu schaffen und das sag sogar ich, der sich selbst als schwer abhängig bezeichnet. Ich konsumiere aber auch von Anfang an gegen Schmerzen und gegen psychische Probleme. Und bin psychisch nicht in der Lage dazu aufzuhören. Das körperliche könnte ich mit Lyrica deutlich abmildern, ich habe aber Angst davor das der Kopf wieder klar wird irgendwann, ich verdränge viel Scheiße.

      Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich das erste mal Kratom genommen habe. Ich hab seit Ewigkeiten Meiner ex Freundin hinterher getrauert und das hat mich innerlich zerfressen. Kratom hat all das abgestellt. Es gab noch einige weitere Probleme gegen die ich konsumiert habe. Sicherlich war auch von Anfang an Hedonismus dabei, ganz klar.

      Aber ich denke wie jemanden für mich der gegen solche psychischen und körperlichen Probleme konsumiert, ist es im Nachhinein deutlich schwerer aufzuhören als für jemanden der nur aus Hedonismus konsumiert, jedenfalls was Kratom betrifft. Auf potenteren Opi`s möchte ich nicht nochmal hängen bleiben. Ich hab ne ganze Weile auch Oxycodon in teilweise hohen Dosen konsumiert. Dagegen war Kratom für mich trotz Sucht wesentlich einfacher zu handlen. Ja ich bin abhängig, aber ich kriege die wichtigsten Sachen noch auf die Reihe, gehe arbeiten und bezahle meine Rechnungen. Das würde ich mit Oxy ganz sicher nicht mehr schaffen wenn ich wieder lang genug drauf bin.l

      Also ich persönlich finde schon das man da klar unterscheiden sollte. Aber das sieht jeder anders, ich kann ja nur aus meiner Sicht berichten. Die psychische Sucht mag nach Jahren fast dieselbe sein. Aber wenn ich aufhören möchte, dann macht es für mich jedenfalls einen gewaltigen Unterschied ob ich Fenta Pflaster lutsche oder 20g Kratom am Tag nehme.
      Hier ist nichts real, merkst du das nicht? Du musst aufwachen!
    • Also ich hab es wirklich genommen, weil in meiner alten Ehe nur Stress war und ich es empfohlen bekommen habe. Anfangs hatte ich 4g genommen und war danach vollständig weg. Dann 2,7g und aktuell bei 3,3g wirklich nur um runterzukommen oder abends nach einem anstrengenden Tag was zu chillen (wie gesagt, ich rauche nicht, trinke nicht etc.)

      Heute der zweite Tag ohne. Hab Tongkat Ali und Guarana gerade zu mir genommen.... Chinesische Katzenkralle auch dabei, nur wie nehme ich das?
    • Wer Tongkat runterbekommt, wird mit der Kralle kein Problem haben... :D :D

      @TunisDream: Dir ist aber schon klar, daß die Kombi TA+Guarana eher nichts zum runterkommen ist?

      Die Katzenkralle am besten einfach auch per Toss&Wash. Schmeckt so ein bißchen moderig, also nicht erschrecken wegen "Schimmel", das muß so und ist normal. Bitter ist sie überhaupt nicht, nur holzig-moderig.

      Bevor die Sache mit den "Ersatzpflänzchen" hier ins Offtopic geht, schau mal bei Kratom-Alternativen undChinesische Katzenkralle.
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      The post was edited 1 time, last by nO1 ().

    • @IbizaHeinzdamit meine ich, dass ich (und bestimmt viele, viele andere auch) Kratom ohne besonderen Anlass nehme. Es macht mir einfach Spaß!! OK, mittlerweile bin ich zwar körperlich abhängig, aber das nehm ich in Kauf. Wie zB beim Rauchen auch. Ich rauche nämlich unheimlich gern obwohl ich weiss, dass es mir wahrscheinlich 10 Jahre meines Lebens rauben wird. Kurzum: Ich (und viele andere K-Konsumenten) habe keinerlei psychischen Probleme, die ich durch Drogen kompensieren müsste. Es macht mir einfach nur Bock (auch wenn ich langsam aber sicher die Nachteile des Konsums merke und über kurz oder lang aufhören werde, aber das ist ein anderes Thema). Es geht mir tierisch auf den S... dass hier manchmal so getan wird, als ob ein durchschnittlicher Kratom-Konsument einem schwer Heroin- oder Benzoabhängigen in nichts nachsteht. Nichts für ungut, aber da liegen für mich Welten dazwischen, und zwar in jeder Hinsicht. Mag sein, dass das für den ein oder anderen stimmt, aber bestimmt nicht für den Querschnitt. Und ganz, ganz sicher nicht für mich.

      The post was edited 1 time, last by Luckyseven ().

    • Tag 6 ist fast um. Die letzten Tage war noch eine innere Nervosität und Unruhe da, die ich abends mit ein bisschen Alkohol abgestellt habe. Heute ist der erste Tag an dem ich mich im komplett nüchternen Zustand entspannen kann. <3

      Nochmal mein Hintergrund:
      Im März habe ich versucht von 25g pro Tag zu entziehen. Keine nützlichen Hilfsmittel gehabt, jedenfalls hatte nichts geholfen. Ich war fest entschlossen und überzeugt ich schaffe es. Hatte extreme Entzugserscheinungen. Hab mich wie ein zombie gefühlt. Konnte nicht schlafen, aber auch nicht still sitzen. Bin Nächte lang durch meine Wohnung geschliffen, so schwach dass ich dachte mein Körper schafft das nicht. Extremes RLS, mir haben alle Glieder gezuckt. Am 3. Tag der Hölle habe ich es nicht mehr ausgehalten. Das hat mich echt fertig gemacht, weil ich so fest entschlossen war endlich einen Schlussstrich zu ziehen. Hatte aus Verzweiflung auch bei einer Klinik angefragt, aber wegen Corona ging zu der Zeit nichts. Also habe ich beschlossen nicht zu meiner alten Gewohnheit zurück zu kehren. Hab zunächst 8-10g pro Tag konsumiert und versucht die Abstände zwischen den Dosen zu verlängern. Das mit dem Runterdosieren hat gut funktioniert, das mit den Abständen nicht. Zwischenzeitlich hat der Fortschritt stagniert. Prüfungsstress etc. Und irgendwo habe ich mich zwischenzeitlich auch auf dem Erfolg ausgeruht. Denn allein das Runterdosieren hat mir schon ein großes Stück Lebensqualität zurück gegeben. Ich habe im gescheiterten Entzugsversuch wieder meine Begeisterung für Musik entdeckt. 2 Jahre habe ich kaum noch Musik gehört. Verdauung war auch besser, aber nicht komplett normal.

      Jedenfalls war ich zum Schluss bei 4g pro Tag und habe im 2 Stundentakt 0,3-0,6g konsumiert. Eigentlich wollte ich es unter 1g schaffen, aber naja.

      Der Entzug war diesmal der reinste Sonntagsspaziergang im Gegensatz zu dem davor. Ich habe 3 Tage mit Hilfe von Gras hauptsächlich geschlafen. RLS hatte ich nur am 2. Tag ein bisschen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie glücklich ich mich schätze, dass ich so glimpflich davon gekommen bin.

      Ich dachte ich schreibe das nochmal alles auf, vielleicht hilft es jemandem. Einen gescheiterten Versuch kann man super nutzen um mit einer niedrigeren Dosis fortzufahren und dann Runterzudosieren. Ich kann es nur jedem empfehlen. Es lohnt sich!

      Gestern habe ich noch Gedanken gehabt wie "ach ich vermisse das Gefühl", heute habe ich es kaum vermisst. Sicher werden noch schwierigere Tage kommen, aber ich bin unglaublich dankbar mich so normal nach so kurzer Zeit zu fühlen.

      Achja, insgesamt habe ich 3 Jahre konsumiert und meine höchste Tagesbilanz war bei ca 35g.

      Ich wünsche allen viel Kraft und Erfolg. Es ist zu schaffen! ^^

      Hatte heute sogar ein Nickerchen ganz ohne irgendwelche Hilfsmittel zum schlafen. :love:

      Edit: vielleicht hilft noch die Info, dass ich nach dem gescheiterten Versuch ein Kilogramm von einer einzigen grünen Sorte bestellt habe und das ganze halbe Jahr nur damit runterdosiert habe. Hat sogar fast genau hingehauen mit dem Aufbrauchen.

      The post was edited 1 time, last by Snowdrop ().

    • Ich kann Snowdrops Erfahrungen nur bestätigen. Habe selbst schon von 20g-25g/ Tag als auch 6-10g/Tag entzogen und was die Intensität der unangenehmen Entzugssymptome angeht, da liegen wirklich Welten dazwischen. Habe ebenfalls meist ab 4g/Tag komplett abgekickt und das ähnlich harmlos überstanden wie Snowdrop.

      Was mir eben so durch den Kopf ging: Der Hauptgrund meines Kratomkonsums sind innere Anspannungen und Ängste (Diagonse: generalisierte Angststörung). Wenn ich nun in den Entzug gehe, tauchen natürlich auch die Symptome dieser Störung auf und ich entwickle natürlich auch Angst davor, nicht einschlafen zu können oder aber Angst davor, dass die Symptome immer schlimmer werden. Cannabis hilft mir zwar auch körperlich zu entspannen und geistig abzuschalten aber leider kann es eben auch Ängste triggern (Habe früher sicherheitshalber nur Cannabis in Kombi mit Kratom konsumiert). Habe jetzt schon mehrmals entzogen, da ich meine Dosis nicht mehr höher als 10g/Tag steigern will und da ist das leider unumgänglich. Aber langsam ist es für mich echt eine durchaus ertragbare Routine geworden.
    • Ahoi,

      hab Montag das letze Mal was genommen ( hab über 1 KG im Monat genommen), am Morgen.
      Ansonsten habe ich 1 KG Kava und etwas Hasch zum entziehen und muss sagen, es war bis hier her nicht wirklich stressig. Vorausgesetzt man hat die Zeit. Das ist der 3. Entzug in 2 Jahren und ich muss sagen, dass der Entzug immer leichter wird, sicherlich auch, weil ich weiß, was zu tun ist und was kommt. Will gerne ein halbes Jahr Pause machen. Das ist so das Ziel. Das ist in der Regel auch das Maximum, was ich so schaffe in der Regel....vermisse die Opioide Wirkung dann doch zu sehr

      l.G.

      The post was edited 1 time, last by IbizaHeinz ().

    • Yeah Heinz coole Sache das. Ich brauche ja immer etwas Leid dabei. Das mögen wir Borderliner halt. minigun
      Ich habe auch schon ein paar mal 12 Monate oder so aufgehört. Die schönste Zeit ist spätestens nach einem Jahr rum. Ist jetzt nicht die einfachste Zeit so zum Winter hin. Dann ist deine Toleranz aber definitiv sowas von durch.
      hier wird gebaut......