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Kratom Entzug - Sammelthread

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    • Haha, dann bin ich definitiv kein Borderliner...ich hasse es zu leiden..wenn Opioide doch bloß nicht so fies wären...Sie könnten auch einfach nicht abhängig machen, würde niemanden stören :D...ne ich merk immer, dass ich aufhören muss, wenn ich konsumieren des konsumieren wegens und die Wirkung einfach nur noch Mist ist...Kava kann ich übrigens empfehlen, hab jetzt so ca. 100 Gramm am Tag konsumiert 24/7, hat mir auf jeden Fall was geholfen, eine Wirkung hat es jetzt aber gar nicht mehr...

      Eins noch, es ist unglaublich, was Opioide mit der Linbido anrichten...man vermisst Sex irgendwann gar nicht mehr, 0.....muss schlimm sein für den Partner....wenn ich da so drüber nach denke ...

      The post was edited 1 time, last by IbizaHeinz ().

    • @IbizaHeinz dann ist das bei dir also auch so, dass Kava bei zuviel Konsum nicht mehr (spürbar) wirkt. Dachte ich stünde da allein mit dieser Feststellung. Schade, echt. Fast noch schlimmer als bei Kratom bei mir. Wenn ich drei, vier Tage am Stück kava (so 30/40g) nehme, spür ich am Ende echt überhaupt gar nix mehr und muss ein paar Tage aussetzen. Aber toll dass es beim Entzug hilft!
    • Guten Tag liebe Kratom Community
      Ich würde gerne meine Erfahrungen zum Kratom Entzug teilen, und zwar war ich letzte Woche in den Ferien das heisst ich konsumierte 1 Woche nach 4,5 Jahren täglichem Konsum kein Kratom....

      Nach ca. 24h bemerkte ich die ersten Dinge und zwar dass ich ziemlich müde die ganze Zeit war, ich wurde leider leicht unruhig mit teilweise Hitzewallungen und Schweissausbrüchen. Nach ca. 3 Tagen merkte ich zusätzlich zur Unruhe auch Konzentrationsschwierigkeiten, kein Schwindel aber ich hatte ständig das Gefühl zugedröhnt zu sein obwohl ich nichts konsumiert habe..... kennt ihr dieses Gefühl?
      Nach etwa dem 4.Tag bekam ich zusätzlich noch leichte Halsschmerzen aber keine Schluckbeschwerden.
      Sind Halsschmerzen beim Entzug typisch? Könnt ihr euch erklären woher das kommt? Fand hier gar keine oder nur wenige Infos im Internet.

      Viele Grüsse, Dominik


    • @Mysticf

      Das "Zugedröhnt-Gefühl" könnte sicher am Noradrenalin liegen, welches durch einen Opioidentzug vermehrt ausgeschüttet wird.
      Beim fortgeschrittenen Entzug fühle ich mich dadurch auch wie unter den Einfluss von Uppern!

      Deine Halsschmerzen könnten vielleicht von einem viralen Infekt kommen, da ein Entzug ja Stress für den Organismus beziehungsweis das Immunsystem bedeutet.
      Zudem beginnt doch aktuell die Erkältungs- und Grippezeit, wahrscheinlich bahnt sich gerade bei dir lediglich zusätzlich eine kleine Erkältung an.


      Greezu
    • Vielen Dank für eure Antworten. Das mit den Halsschmerzen fand ich nur etwas komisch, ich dachte halt zuerst an Corona^^ ist aber nun wieder besser als ich wieder eine Dosis Kratom genommen habe und Schwarzkümmelöl.

      Ich hatte schon seit Jahren keine Halsschmerzen mehr, deswegen :huh:

      @Becks Ich konsumierte ca. 3 Jahre jeden Tag 10 Gramm Thai Maeng Da, Borneo, Green Malay und jetzt seit ca. 1 1/2 Jahren noch etwa 5g und fast nur noch Stem & Vein.







    • So, vor 7 Tagen habe ich das letzte Kratom genommen, die letzten beiden Tage hatte ich RLS obwohl ich das am Anfang gar nicht hatte....hab es auf das TTrimipramin geschoben, was ich zum schlafen dazu genommen habe, weil ich gar nicht pennen konnte. Hatte beim ersten Entzug auch RLS, nachdem ich ein Antidepressivum zum schlaf anstoßen genommen habe...Ansonsten macht das Trimipramin nicht bei mir...nehme es aber eh kaum..heute der erste Arbeitstag, hatte schon ganz schön Bammel und war so übermüdet, die letzten 3 Tage habe ich nur bis halb 3 geschlafen und bin dann wach gewesen und hab mich mit den RLS rumgequält...aber die Arbeit macht Spaß und ich schaff alles, obwohl ein stressiger Tag ist...bin echt GLücklich..nach dem Entzug muss ich sagen, dass es irgendwie schon aberwitzig ist, dass man sich das immer und immer wieder antut und nichts daraus lernt...ein Mal nen Alk Entzug gehabt und seid dem hab ich den Scheiss im Griff....das war einfach zu heftig..anders als Opioide ....aber heftiger auch wegen der Ängste....aber Opioide lassen einen die Qual irgendwie vergessen....hoffe ich kann sauber bleiben...und konsumieren nicht wieder in absehbarer Zeit..meine Frau wird es mir danken..beste übrigens auf der ganzen weiten Welt! <3 :thumbsup:

      Edit: Alkohol kann ich gar nicht mehr empfehlen, hab letzten Freitag einen gehoben im Entzug und der Tag danach war definitiv der schlimmste Tag von allen...hatte so derbe Magenprobleme.....Kava und Kiff ;-)


      So nach ca. 8-9 Tagen ist so gut wie alles vorbe, fühle mich fast wie vorher...ich bin morgens einfach direkt wach...heute nen Termin wo ich um 6 aufstehen muss, hab eigentlich immer Spätdienst ....in der Kratomzeit hätte ich um 5 aufstehen müssen, ne Kanne Kaffee trinken und Kratom nehmen, damit ich irgendwie wach werde ...fein

      The post was edited 2 times, last by IbizaHeinz ().

    • Ich kann für Leute die sich damit schwer tun zu entziehen was den psychischen und physischen Entzug gleichzeitig angeht nur nochmal empfehlen schon vor dem eigentlichen Entzug zu entziehen.

      Der Trick dabei ist immer weniger zu nehmen als man zum turnen benötigt, so hat man keinen Entzug aber ist trotzdem klar in der Rübe. Man gewöhnt sich da erstaunlich schnell dran und alle 2-3 Tage passiert es dann plötzlich das man von der selben Dosis auf einmal wieder eine WIrkung verspürt. Da heißt es dann aber "stark bleiben" und anstatt das wieder zu genießen muss man wieder etwas weniger nehmen. So hat es bei mir damals richtig gut geklappt. Das funktioniert (bei mir) aber nur dann wenn ich nicht so viel Stress habe weil der Kopf sonst nach der Wirkung schreit (wobei es während man Stress hat noch mehr prägt weil man stark geblieben ist was einen noch mehr Motivation geben kann, aber ich habs trotzdem versucht Stress zu vermeiden).

      Wenn man dann wirklich mal auf Null geht hat man sich schon bereits daran gewöhnt gar keine Wirkung mehr zu haben, das macht die ersten Nuller Tage erheblich leichter. Und auch darüber hinaus ist es irgendwie angenehmer. Es war dann eher so die Frage "kommt da noch was?" anstatt "Wann ist das endlich vorbei?".


      Ich muss Ibiza Heinz da zustimmen. Bei anderen Entzügen prägt sich das irgendwie besser ein aber bei Opioden vergisst man mit der Zeit immer wieder ganz schnell die negativen Punkte (und der Entzug verschwimmt auch mit der Zeit) und denkt nur noch an die positive Wirkung. Das fiese ist ja das wenn man nach einer Pause wieder Opiode nimmt dann ist ja auch erstmal alles wieder in Ordnung. Der Prozess ist so schleichend das einem immer erst wieder einfällt warum man aufgehört hat wenn man schon wieder tiefer drin steckt.
    • So,

      außer leichtes Frösteln ist soweit wieder alles gut, außer dieses heftige Craving nach irgendwas, wenn ich auf Arbeit bin....schlimm...ich könnte Desinfektionsmittel saufen ( mach ich nicht) aber ja...hier vermisse ich Kratom extrem und ich glaube, es ist auch der Grund für meine Opioid Sucht...Das der soziale Job, den ich mache, vermeintlich mit einem Opioid Superschild, einfach leichter ist....mich stören dir Kollegin nicht, mit ihren internen Problemen, ich kann einfach unangenehme Dinge viel besser ausblenden ....aber das lerne ich sicher auch wieder....aber heute fällt es mir wirklich wirklich schwer.. zum Glück ist alles entsorgt und ich habe kein Zugriff...
    • Satte Leistung @IbizaHeinz
      Das mit dem sozialen Beruf kommt mir bekannt vor. Ist halt nunmal tatsächlich so das die Krankenpfleger(mein Beruf)
      ein speziell süchtiges Völklein sind. Zumindest in der Psychiatrie. Das liegt zum einen dran das es spezielle Typen (anfälliger für Sucht)sind die diesen Beruf wählen. Aber die erhöhte zwischenmenschliche Belastung tut da sicher ihren Teil dazu.
    • Das geht ganz schnell, von 2 Gramm auf 30-50 in paar Monaten. Ich hab nach 2 Wochen tatsächlich immer noch Probleme mit dem Entzug...das war zuletzt nicht so. Bin schlapp und hab Schlafstörungen, wache immer exakt um halb drei auf und wälze mich im Bett Rum bis morgens, fühl mich depressiv...was ich sonst nicht bin..naja wird vergehen, hätte wohl doch in der ersten Urlaubswoche entziehen sollen...nach 7 Tagen Entzug , direkt mit nem 10 Tage Block starten ist definitv sehr anstrengend.....vor allem wird dein Tilidin nicht mehr wirken, wenn du zusätzlich täglich Kratom nimmst, dir Erfahrung haben hier schon ein paar Leute gemacht. .
    • Hallo zusammen,
      war schon lang nicht mehr on, da ich versuche das Thema Kratom aus meinem Alltag zu verbannen.
      Wollt aber mal 'n kurzen Zwischenstand abgegeben und anderen Leidgenossen Mut zusprechen.

      Nachdem ich von ca. 20 G am Tag innerhalb von knapp 2 Monaten auf 1 Gramm am Tag runter gegangen bin, hatte ich bei einem verfeierten durchgemachten Wochenenende den 1. Tag nach über 5 Jahren kein Kratom genommen.
      Da mich die darauffolgende Woche jedoch ziemlich abgefuckt hat, bin ich wieder hoch auf 4 Gramm am Tag...
      Nach einer weiteren Woche habe ich dann wieder täglich bis auf 1 Gramm reduziert und habe mir zum eigentlichen Entziehen etwas Lorazepam besorgt.
      Damit kann ich wenigstens schlafen und diese ekelhafte Unruhe in Kopf und Beinen geht vorüber.

      Da nun auch meine Ernte endlich trocken war, habe ich den festen Entschluss gefasst, mit Kratom aufzuhören bzw. zumindest mal 'ne Weile zu pausieren und auf Cannabis umzuschwenken.
      Das klappt bis jetzt wunderbar - heute ist Tag 6 ohne Kratom!
      Wirkt extrem surreal, wenn man es so lange täglich genommen hat...
      Am meisten erfreu' ich mich an dem Gedanken, dass ich nicht mehr IMMER einen Beutel Kratom bei mir führen muss, überall meine Lager habe oder falls ich es mal vergessen habe, dringend heim fahren muss und diese Zeit nicht mit Freunden oder Familie verbringen kann/will. Das nimmt schon echt viel (Kopf-)Stress aus dem Alltag.

      Tagsüber behelfe ich mir mit Ingwertee und Schwarzkümmelöl sowie Loperamid. Abends nehme ich dann 2 Lorazepam und dampfe 0,2 G Gras - schlafe wie ein Baby.
      Das einzige Problem, was ich jetzt noch habe sind die chronischen Schmerzen, die jetzt ohne Kratom voll durchschlagen, und über die ich sonst auf Kratom hinweg trainiert habe -.-
      Kraftsport pausiere ich deswegen momentan, versuche aber, wenn es nicht gerade regnet, etwas Rad zu fahren. Hilft mind. genau so gut wie Lorazepam gegen die Unruhe. (2. ist halt die bequemere Alternative ;))

      LG und ein starkes Durchhaltevermögen!

      PS:
      "Kopfmäßig" ist die Sucht schon extrem bei mir.
      Das Verlangen, mir wenigstens abends nach der Arbeit 'ne Tasse Kratom zu gönnen, ist schon enorm.
      Die ersten Tage habe ich das Craving mit Tilidin ersetzt. Ist jetzt leer und es geht eigt auch ohne...
      Gras ist für mich aktuell wohl die beste Alternative bzw. das kleinste Übel - macht mich nämlich auch extrem träge und etwas zu entspannt :D
      ~ Too Weird To Live, Too Rare To Die ~
      hmm
      Be Strong - Be Clean - Feel Good