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Kratom Entzug - Sammelthread

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    • Hier mal mein Logbuch-Eintrag, vielleicht hilft es jemandem. 65 Stunden off. Also noch nichtmal 3 Tage. Damn, das habe ich früher alle paar Wochen gemacht. So bescheißt man sich irgendwann selbst ;)

      Ein Entzug ist erst ein Entzug, wenn`s auch weh tut. Aber so richtig weh tun will`s bisher nicht. Ich hatte gestern im Laufe des Tages aber tatsächlich meine ersten körperlichen Entzugserscheinungen. Sie waren mild, aber dennoch konnte ich sie sehr genau spüren. Gegen Nachmittag sehr schwere Knochen, starke Erschöpfung, ein ganz merkwürdiges Hautgefühl, Gliederschmerzen, innere Kälte, absolut keinen Hunger, leichte Unruhe, Magenprobleme, Appetitlosigkeit. Wie als wenn sich ein grippaler Infekt ankündigt. Dann habe ich da auch jetzt mal durch. Glaube aber, schlimmer wird`s nicht mehr, weil heute ist es nach ein seeehr kurzen Nacht schon wieder komplett weg. Fühle mich zwar fahrig, aber bin dank kleinen Helferlein relativ gut drauf. Ich hatte gestern während den nicht gerade angenehmen körperlichen Erscheinungen sogar teilweise Momente, in denen ich leicht euphorisch wurde. Also das ist schon paradox. Denke, ich habe mich irgendwie gefreut, dass etwas passiert und das alles nicht umsonst war. Schlafen ist allerdings trotz Benzos echt schwierig. Bin allerdings aufgrund von hohem Respekt, sehr vorsichtig niedrig dosiert. Obwohl ich mir keine Gedanken machen müsste, weil ich Benzos noch nie zu Rauschzwecken benutzt haben. Vielleicht heute mal etwas mehr, mal sehen.
      RLS habe ich aber zum Glück diesmal gar nicht. Auch merkwürdig, weil ich das in Vergangenheit immer mal leicht hatte. Liegt wahrscheinlich aber diesmal am Clonazepam.
      Craving ist so gut wie nicht vorhanden. Allerdings kiffe ich abends auch etwas, aber mit Schwerpunkt CBD.

      Negativ empfinde ich die Wirkung von SKÖ. Es schmeckt wirklich widerlich und ich kann es nur abends konsumieren. am Morgens macht es mich extrem dizzy. Es geht gefühlsmäßig tatsächlich auf die Opioidrezeptoren, aber nicht angenehm, sondern sehr platt und fast schon lähmend. Denke, für Leute mit starken Opioid-Entzug ist es aber wärmstens zu empfehlen, weil es merklich die Entzugssymptome lindert. Habe es mir aber auch ehrlich gesagt etwas zu oft reingekippt, die Tage.

      Da ich sehr sensibel bin, habe ich meine Helferlein heute auch schon angepasst, um das Beste rauszuholen, waren einige Fehlentscheidungen drin.

      Morgens
      Phenylpiracetam(100mg, sublingual)
      B12 sublingual,
      Rosenwurz Extrakt (300mg). Rosenwurz steigert übrigens die Produktion körpereigener Opioid-Peptide. Sollte also bei keinem Entzug fehlen.
      Kaffee mit Theanin oder starker Grüntee

      Nachmittags
      5-HTP (200mg, glaube ich gehe aber heute mal runter auf 100mg, es scheint mit der Rosenwurz zu synergetisieren)
      Noopept (10mg, sublingual), ist zum Arbeiten für 1-2 Stunden nochmal sehr erfrischend, da der Brainfog sich nochmal lichtet und sich die Konzentration steigert
      Energydrink groß + Theanin
      EAAs (falls wieder kein Hunger)

      Abends
      SKÖ, 2 Löffel
      Ashwaganda KSM-66 Extrakt. Ich empfehle jedem, der nur normales Ashwaganda von Amazon kennt, mal KSM-66 auszuprobieren, es sind Welten. Ich spüre eine akut beruhigende Wirkung, wie ich das sonst nie bei Ashwaganda hatte.
      EAAs (falls wieder kein Hunger)
      Magnesium (hochdosiert, ca. 500-800mg)
      CBD, Blüten/Isolat, ca. 50mg
      Clonazepam (0,5-1mg)

      Weglassen werde ich Curcumin und durch NAC ersetzen.

      Evtl nehme ich heute mal etwas Kava, statt den Benzos. Hab mir durch das blöde Extrakt aber mal einen schlimmen Ekel von Kava geholt, den ich nicht mehr los bekomme.

      Für den Notfall habe ich noch Tianeptin. Ein Antidepressiva, das mit dem Opioidsystem als Agonist interagiert. Es hilft mir bei akuten Unruhezuständen und wirkt etwas höher dosiert relativ kratomähnlich. Bisher noch nicht gebraucht und versuche auch die Rezeptoren jetzt nicht mehr mit etwas anderem zu belegen.

      EDIT: Ach ja, Sport mache ich auch. Heute morgen kurz gelaufen/gesprintet und später Beine/Rückentraining in Mamas Keller.

      Also vielleicht hilft`s das ja irgendwem, auch wenn das alles total subjektiv ist und keine Konsumempfehlungen sind.

      The post was edited 4 times, last by Kratobi ().

    • @Lui656
      Ja, so mache ich das auch - aber hilft leider nix.
      Drück mir eine komplette Pipette 20%-iges CBD-Öl rein und hab trotzdem die Panikattacken.

      Gestern ging es jedoch einigermaßen, aber nur aufgrund von "Micro-Dosing":
      Hab 2x am Vapo gezogen und das dann jede Stunde wiederholt. Damit kam ich dann einigermaßen zurecht und konnte gut schlafen.

      @Kratobi
      Tianeptin klingt extrem interssant - kenne viele Antidepressiva, aber davon habe ich noch nicht so viel gehört...
      Hast du das in der Vergangenheit schon mal genutzt bzw. Erfahrung damit?
      Evt. auch ein anderer User hier? Gerne auch per PN, damit es nicht zu OT wird.
      ~ Too Weird To Live, Too Rare To Die ~
      hmm
      Be Strong - Be Clean - Feel Good

      The post was edited 1 time, last by W33dinator ().

    • Ich bin ja auch wieder drauf seid Mitte Dezember und werde jetzt Ende Januar wieder Mal pausieren und entziehen. Es wirkt leider nur ein paar Wochen gut..danach nehme ich es nur noch um mich normal zu fühlen, klar, am Abend Dichte ich mich damit ab, das geht..aber das ist eigentlich nicht, was ich suche..ich steh auf die Euphorie..die ist einfach nicht lange am start...und nur ab und zu ist einfach eine verschissene Junkie Illusion, um sich den wiederholten Konsum zu rechtfertigen....naja..im entziehen bin ich ja geübt

      l.G. an sie entziehenden

      The post was edited 1 time, last by IbizaHeinz ().

    • Hey Leute,

      bin seit Weihnachten, bzw. Kurz vorher, auch wieder dabei. Das ganze ist nicht besonders förderlich fürs Selbstvertrauen. Merke nach jeder Einheit, wie ich mich schlecht fühle, wieder rückfällig geworden zu sein.

      Aber: ich bleibe seit dem 20.12 bei drei Dosen zu je 1,4g, also insgesamt 4,2g. Das versuche ich zu halten, was bisher ganz gut funktioniert. Versuche mit der nächsten Bestellung aber wieder abzudosieren.

      Möchte einfach clean sein - liebe Grüße an alle, ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht. Hoffentlich wird dieses Jahr besser.

      edit @IbizaHeinz Wir zwei mal wieder :D
      Carpe Diem
    • Ohhha, was war denn das für ein "Entzug"? Im Grunde hatte ich einen halben Tag milde Absetzerscheinungen, habe 3 Nächte mies gepennt und war spätestens Mittwoch wieder voll im Einsatz, Donnerstag habe ich ohne Benzos geschlafen wie ein Baby und habe nun ein Faible für Ashwaganda bekommen. Das Zeug ist einfach grandios.
      Gestern habe ich von "Entzug" gar nichts mehr gemerkt, nur dass ich abends deutlich erschöpfter war, als üblich mit Kratom. Dank Ash war der Abend aber sehr chillig.

      Natürlich ist das erstmal positiv, denn ich habe durch Kratom und gleichzeitiger Arbeit an mir selbst quasi meine Depris in den Griff bekommen. Die sind nämlich nach dem Absetzen nicht wieder aufgetaucht. Trotz 4 Jahren quasi Dauerkonsum, mit regelmäßigen Tages und Wochenpausen, aber dennoch relativ steady und zwei kleineren "Entzügen", habe ich am Ende zwar nicht mehr viel vom Kratom gemerkt, aber hatte auch keinen sonderlich erwähnenswerten Entzug. Das spricht aus meiner Sicht für Kratom und dafür, dass wenn man Maß hält, sich die Risiken im überschaubaren Bereich halten. Und da fängt es auch schon an negativ zu werden. Ich hoffe nämlich, dass ich meinen Respekt behalte und nicht in einer Woche denke, dass es ja alles gar nicht so schlimm war und mir immer mal eine Portion mehr gönne. Denn so landet man im Dauerkonsum und in der Abhängigkeit.

      Es könnte sich aber auch meine Theorie bestätigt haben, dass rote, stark sedierende Sorten (mit viel 7-Hydroxymitragynin) auch deutlich süchtiger machen, als die von mir meist genutzten weißen, "schnellen" Sorten. Außerdem kommt dazu, dass ich keine sonderlich starke Affinität zu Opioiden generell zu haben scheine. Zu viel und zu sediert macht mir meistens kaum Spaß und ich fühle mich "betäubt". Naja, werde ich wissen, wenn ich irgendwann mal Diamorphin (ich möchte das Wort hier nicht ausschreiben) probieren werde.

      Vielleicht macht das hier einigen Hoffnung auf einen "geregelten Konsum". :)
    • @Kratobi: Die Entzüge werden mit der Dauer immer milder, bei mir zumindest auch. Ich nehme inzwischen einfach 8mg Loperamid am morgen und dann kein Kratom und ich fühle mich fast normal. Kann arbeiten gehen oder auf Wanderungen, alles kein Problem. Ohne das Loperamid geht es auch, bin dann aber ständig am Niesen wie bekloppt , dieNase läuft und heftigste Durchfälle. Das mit der Euphorie kenne ich auch, ich fühle mich ohne Kratom teils so fluffig, klar und irgendwie entspannt. Dann kommen aber drei tage ohne Schlaf und ich bin müde wie Sau (aber nicht entzügig, eher nur saumüde). Die Schlaflosigkeit ist bei mir das Problem, die anderen Entzugserscheinungen sind eher banal.

      Bei meinen ersten beiden Entzügen (nach 1-2 Jahren Konsum) hab ich mich dagegen halbwegs elend gefühlt. Glieder-und Rückenschmerzen, Schüttelfrost, nervige unruhe, matschiges Gefühl im Kopf und bleierne Schlappheit. Ich hab die Theorie, daß damals das Kratom noch richtig wie ein Opioid auf mich gewirkt hat, daher auch ein ordentlicher Entzug. Nach 5 Jahren Konsum wirkt das Kratom kaum noch, der Entzug ist aber auch viel weniger präsent.

      The post was edited 1 time, last by nO1: Vollzitat entfernt, @-Funktion reicht hier. ().

    • Ich bin auch der Meinung, dass Ashwagandha bei den allermeisten Absetzerscheinungen helfen muss, da diese meist durch Adrenalin entstehen und Ashwagandha sehr effektiv ist, zum Unterdrücken von Adrenalin. Man kann mit Ashwagandha sogar das körpereigene Adrenalin so stark unterdrücken, dass selbst hohen Dosen Koffein gar nicht bis kaum wirken (meiner Erfahrung nach!). Deshalb macht Ashwagandha auch total träge, wenn man es überdosiert. Diese innere Unruhe beim Absetzen von Kratom, die schlaflosen Nächte und Schweißausbrüche müssten alle bedingt durch Adrenalin sein. @Kratobi
      Kratom unterdrückt ja ebenso die Adrenalin- und Cortisolausschüttung, was beim Absetzen dazu führt, dass genau das Gegenteil passiert. So fühlt man sich dann den ganzen Tag aufgewühlt, als hätte man 10 Espresso auf einmal getrunken.
    • Der Adrenalinüberschuss ist bekanntlich die bekannte Ursache von vielen der körperlichen unangenehmen Entzugserscheinungen von Kratom oder Absetzerscheinungen verschiedener verordneter opiate. RLS, laufende Nase etc lassen grüßen. Da kann bestimmt symptomatisch ashwaganda helfen bis der Körper wieder selber die regulation für uns normal steuert. Auch wenn es nur körperlich und am Anfang hilft, ist das viel wert.

      Und daher aber auch eine kleine Bitte noch an alle, die es gerne hier im Forum so äußern, um den eigenen Konsum vor sich selbst rechtfertigen zu können und sich nicht als süchtig bezeichnen wollen oder was auch immer Beweggründe dafür sind.....Verharmlost bitte Kratomentzug nicht ständig. Sei es mit der Bezeichnung "Absetzerscheinungen" , wie es bei vielen Medikamenten mit hohem Suchtpotenzial in beipackzetteln gemacht wird oder durch sonstige Verharmlosung. Hier lesen viele Neulinge mit und informieren sich wirklich sonst qualitativ hochwertig über Kratom, Shops etc, aber eben mit dieser Ausnahme: Sucht und Abhängigkeit von Kratom werden von einigen wenigen, aber eben etablierten Usern immer wieder heruntergespielt und nicht ernst genommen. Leider trotz der sehr informativen Berichte zu Abhängigkeit und Entzug, die aber nur schwer und durch Stöbern in den Threads zu finden sind.

      Auch wenn es biochemisch bei opiaten stets ähnlich abläuft, sind Absetzerscheinungen eben nur ein kleiner Teil des Entzugs.

      Man sollte sich und auch andere Mitleser nicht belügen, was die potentielle Sucht und den ersten gemeinsamen eigenen Konsum von opiathaltigem Blattpulver angeht. Die Überwindung der Absetzerscheinungen ist ja auch stets nur der erste Schritt im akuten Entzug, um eine echte Sucht zu bewältigen.

      Dabei möchte ich noch betonen: Sucht ist typisch menschlich und kein Frevel. Man schuldet niemanden dafür eine Rechtfertigung.

      Aber ein Pflanzenpulver, welches natürlich und ist und aufgrund der zwei enthaltenen Opioidanalgetika dazu noch natürlich in Zusammensetzung, Wirkstoffen und Qualität je nach Charge etc. schwankt und dazu auch oft eben hedonistisch genutzt wird, birgt erhebliche Suchtgefahr. Das sollte man als Interessent an dieser Pflanze auch direkt erfahren.
    • Hallo zusammen,

      nach ca 1 Jahr dauerkonsum (30 bis40g täglich) verschwinden bei mir nach und nach die positiven Gefühle die mir Kratom brachte und nach ca 20h Stunden ist der Entzug auch schon am anklopfen ..Unruhe, RLS, Schmerzen, Frieren ...ich möchte dieses Wachrütteln nutzen und jetzt nach und nach von der Substanz loskommen..Eigentlich bin ich top informiert soweit und denke dass es machbar ist. Eine Frage zum Javanica hätte ich aber.

      Ist es möglich eine Zeit lang Javanica zu konsumieren und dieses dann abzusetzen um einen nicht so heftigen Entzug zu bekommen?
      Hat das schonmal jemand gemacht?
    • Ja. Ich habe beim absetzen bis jetzt immer meine normalen Kratomdosen mit einem Gemisch aus Javanica/Hirsuta/C. Katzenkralle ersetzt und dann nach und nach runterdosiert. Wenn man es ernst meint, macht es das mMn. einfacher, weil die Kombi die körperlichen Symptome zwar gut in Schach hält, bzw. komplett negiert, aber keinen Spaß macht. Bei mir kommt keine Euphorie auf. Javanica ist von den dreien aber definitiv noch das kratomähnlichste, vielleicht macht es das etwas schwieriger. SKÖ kann ich ebenfalls sehr empfehlen.
    • xkir0x wrote:

      Welche Menge hast du den so circa täglich konsumiert bei der Dauer ?
      Das weiß ich ziemlich genau, weil ich seit dem Start meines Dauerkonsums am 31.12.2016 ziemlich genau Buch geführt habe.
      Ich komme zumindest in den letzten ca. 3 Jahren auf einen jährlichen Durchschnitt von ca. 1,6kg, also durchschnittlich ca. 33g pro Woche und 4,7g pro Tag. Tatsächlich ziemlich unverändert.
      Ich habe allerdings immer wieder 1-3 Pausentage die Woche, das heißt, es gibt auch regelmäßig Tage, wo ich 6-12g (nur sehr sehr selten auch mal mehr) intus habe. Das treibt auf Dauer die Toleranz nach oben und der Grund für meinen "Entzug", war quasi die absolute Wirkungslosigkeit meiner Dosen, die ich sehr streng auf 3-4g (je nach Sorte, aber zu 90% genau 3g) limitiert habe. Dosiserhöhung kommt für mich nicht infrage, das ist der Hauptindikator für eine aufkommende Sucht. Und ja, ich hatte in der letzten Zeit öfter die Dosis gegen meine rationalen Willen erhöht. Opioide sind da sehr heimtückisch. Die Kratomwirkung wurde dadurch irgendwann stumpf und hatte irgendwann auch recht viele Nebenwirkungen (dicker Kopf, Schlafprobleme, Genervtheit, Übelkeit, teilweise Unruhezustände vor allem in sozialen Situationen) und kaum noch schönes Anfluten und Euphorie. Denke, viele werden das kennen.

      Ich hatte in den letzten 4 Jahren nie längere Pausen als eine Woche und auch das nur sehr selten. Werde ich jetzt aber wieder öfter machen, es erhält einfach die Wirkung enorm.
      Und ich sollte dazu sagen, dass ich keine roten Sorten benutze und es praktisch nie vor dem Schlafengehen einnehme. Zur Abend-Entspannung nutze ich andere Substanzen und übe mich vor allem darin es selbst zu induzieren.

      Ich bin jetzt über eine Woche off, das ist 4-Jahres Rekord. Ich merke rein gar nichts mehr. War am Do noch leicht erschöpft nachmittags, aber das war wirklich nicht der Rede wert. Seit spätestens Freitag top fit.

      Aber die Lust auf Kratom steigt mit jedem Tag ;)

      EDIT: Ashwaganda hatte ich in Vergangenheit öfter probiert, habe einige Produkte von verschiedenen Herstellern gekauft, von reinem Bio-Wurzelpulver, das unglaublich ekelhaft schmeckt, bis zu Extrakt-Kapseln von Amazon. Die akute Wirkung war in allen Fällen bescheiden, bis nicht feststellbar. Aber das Zeug von Spoedpoeders (KSM-66 Extrakt) hat mich nach ca. 1,5-2g komplett sediert. Nehme es zur Zeit nur noch abends und da auch nur noch 600mg, Glaube mittlerweile, dass Ash in Kombination mit SKÖ den "Entzug" deutlich erleichtert hat. Ash in Kombi mit Phenibut ist wirklich sehr sehr entspannend, habe ich gestern mal geamcht.

      The post was edited 1 time, last by Kratobi ().

    • Ich hatte bis Samstag ein relativ striktes Konsummustergefahren von 7 bis 10g am Tag. Das ging nun über 3 Monate und ich war echt zufrieden damit, da ich keinerlei Nebenwirkungungen hatte. Am Samstag habe ich, aus einer depressiven Verstimmung heraus dann mal fast 20g konsumiert und das ganze noch mit 2,5 Liter Apfelwein gepusht. Der von mir angestrebte Verdrängungseffekt und die normalerweise damit einhergehende Euphorie war leider kaum vorhanden, stattdessen nur eine starke Sedierung und sehr schlechte Laune. Habe dann am Sonntagmorgen lediglich 3g weißes Kratom genommen um aus dem Bett zu kommen und den Rest des Tages nichts. Ich hatte dennoch keinerlei Craving, da vermutlich noch eine Depotwirkung vom Vortag vorlag. Ich wurde dadurch, dass ich dennoch einen netten Tag hatte total dazu motiviert eine Pause zu machen oder ganz aufzuhören (obwohl gerade erst eine frische Lieferung eignetroffen ist). Gestern nahm ich dann 2,5g Green Kapuas am Morgen und nachmittags 2,7g einer leider wirkungslosen Sorte, dachte ich könnte damit wenigstens den Entzug herauszögern/ausschleichen. Leider hat das nicht funktioniert und ich hatte eine schlaflose Nacht, aufgrund starkem RLS, innere Kälte, kaltes Schwitzen, Muskelschmerzen, brennenden Augen und Verspannungen. Wollte heute eigentlicha auf Null gehen aber das ist mir echt zu anstrengend, da ich in den kommenden Tagen ein paar Verpflichtungen nachgehen muss. Habe dementsprechend heute morgen 2,5g Green Maeng da + 1 Teelöffel Schwarzkümmelöl zu mir genommen. Um den Zeitintervall zwischen meinen heutigen beiden Dosen möglichst groß zu halten, nutze ich einen Safe mit Zeitschaltuhr, welcher mir erst 14 Stunden wieder meine nächste Dosis freigibt.

      Werde dann heute in der Summe 5g nehmen und in 0,5er Schritten weiter abdosieren. Ich finde das psychisch hart, da solche geringen Dosen zwar schon nach 10 Minuten den Entzug lindern aber sonst keinerlei Wirkung haben. Bin mir noch unsicher ob ich dem Craving nach Rausch im Allgemeinen widerstehen oder diesem mit anderen Substanzen nachkommen sollte. Mein Favorit ist diesbezüglich tatsächlich Ritalin oder Amphe. Habe zweimal damit entzogen und das Zeug hat meinen (sogar kalten) Entzug extrem abgemildert. Leider verschreibt mir weder mein Psychater noch mein Hausarzt Ritalin obwohl ich diagnostiziertes ADHS habe und die Beschaffung von Amphe ist mir zu heikel, da ich in der Vergangenheit bereits Ärger mit der Justiz hatte und ich kein Risiko mehr eingehen möchte. Mir fällt gerade auf, dass ich hier im Forum noch nie von Rita/Amphe als Hilfsmittel gelesen habe. Naja wie auch immer, werde es wohl ohne durchstehen müssen. Hier mal den Ärger von der Seele zu schreiben tut auf jeden Fall auch gut. Ich lese öfters von CBD als Hifsmittel. Habe das ein paar mal im Joint geraucht (28 prozentige Blüten) und wirklich absolut garnichts davon gemerkt (war früher aber auch Dauerkiffer). Weiß jemand ob da Tropfen oder ähnliches prinzipiell wirksamer sind? Wünsche euch allen einen schönen Tag und denjenigen die auch gerade entziehen weiterhin viel Kraft und Erfolg!

      The post was edited 1 time, last by Kratomo92 ().

    • Hey @Kratomo92

      Es gibt ein paar Leute im Forum, die Amphe im Entzug benutzen. Ich selbst habe Ritalin bereits benutzt. Es lindert die Symptome auf jeden Fall, wobei ich Cannabis immernoch bevorzugen würde, sofern man es verträgt.

      Bei Amphe ist das Problem, dass der Entzug dadurch teilweise etwas verschleppt wird. Natürlich hilft es gegen die Müdigkeit und Abgeschlagenheit, aber wenn man das Amphe dann absetzt, kommen diese Symtome (teils verstärkt) wieder durch.

      LG
      Carpe Diem
    • Und wenn man zusätzlich zum Entzug, noch von Amphe wach gehalten wird, sinkt ggf. die eiserne Motivation, sich nicht doch was Kratom zu gönnen, um endlich runter zu kommen.

      Außer Cannabis Produkte, Kava und die anderen leichten Hilfsmittel, würde ich nichts anderes empfehlen.
      Die Gefahr ist groß, dass man dann einfach umswitch von einer, auf die andere Substanz.

      Mit 10-15 Gramm, bist du doch noch Recht moderat unterwegs. Dosier dich ein paar Wochen 2-3 unter 10 und Kick es kalt ab.

      l.G.
    • Hi,
      Ich melde mich auch mal wieder nach langer Zeit, habe jz auch entzogen, da ich mir einen Abend einfach zu viel
      Kratom, Alk, Energie Drink und Gras geknallt hab und am nächsten Tag todes im Arsch war.

      Mein Muster war dass ich seit locker einen halben bis 3/4 Jahr anfangs 5g täglich in 2 Dosen
      und später 8g bis maximal 11g in mehreren Dosen (Quasi etwa alle 4 Stunden 2-2.5g) geworfen hab.
      (ich bin aber auch sehr sensibel was psychoaktive Stoffe angeht)

      Ich habe dann 3 Tage hintereinander nur noch 1x2g täglich genommen um die Symptome etwas zu lindern .
      Waren echt keine schönen Entzugserscheinungen (was man halt so kennt: Kälte im Ganzen Körper, Aufgekratztheit, Zittern, Halsschmerzen, Gliederschmerzen
      und das schlimmste halt die Einschlafprobleme und RLS).
      Seit vorgestern hab ich gar nichts mehr genommen und merke dass es seit gestern wieder bergauf geht.
      Habe allerdings immer noch Einschlafprobleme und RLS aber das wird sich legen (Alkohol hat bei mir das RLS nur schlimmer gemacht).
      Meine Hilfsmittel waren: Magnesium, SKÖ, 5HTP und CBD Liquid (wobei das CBD Liquid nach einer Weile auch nicht mehr viel zum Einschlafen beigetragen hat).

      Habe auch noch einiges an Kratom da, werde es aber erstmal eine lange Zeit nicht anfassen und alles dafür tun nicht in den daily Konsum zurück zu rutschen.
      Es ist echt nicht einfach seinen Körper wieder an den substanzlosen Alltag zu gewöhnen.

      Ich wünsche Jeden der entziehen will, bzw im Entzug ist viel Kraft.
      Man kann es echt schaffen, am besten mit Ablenkung!