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Kratom Entzug - Sammelthread

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    • Du hast sicher recht das der Entzug noch nicht 100% weg ist. Es kommt immer mal wieder ne Welle. Ich denke aber aus dem gröbsten bin ich raus.

      Und: ich sitz grad da und trinke nur ne Tasse Kaffee... Vor ner Woche, also als ich noch kratom nahm, brauchte ich morgens ne Stunde um überhaupt klar zu kommen. Ist schon heftig wie einen das Zeug runter ziehen kann.

      Glaub mein Magen macht auch freudensprünge :D

      Ja und Lyrica nahm ich z. B am Montag schon mal keins. Sonntag Abend auch nicht. Gestern brauchte ich aber was als ich von der speedsession runter kam. Ich bin ja nicht auf viel. Ca 50mg am Tag. Und das wird jetzt langsam ausgeschlichen.

      Ich hoffe nur das mir die psyche nicht abkackt die nächsten Wochen.

      Aber ich mache mir erstmal kein Kopf. Und Samstag geht es nach Berlin... Und wenn ich da wieder heim komme sinds schon fast zwei Wochen.

      Hätte ich vor nem Monat nie gedacht
    • Guten Morgen. Ich melde mich auch mal wieder.

      @Pogo ich wünsch dir alles Gute , vor allem, dass du die eine nicht durch die andere Substanz ersetzt...oder durch viele. Aber du machst das schon, glaube du weißt was du willst.

      Ich bin weiter bei 20 Gramm, gehe jetzt langsam auf 15 runter. Das gute ist, ich habe fast vergessen wie sich ein Kratom Rausch anfühlt ...also ihr wisst wie ich das meine....und habe kein Verlangen nach zu legen...mal sehen wie es auf 15 ist...aber so kann es weiter gehen..schön langsam...wenn ich noch einen Monat brauch ist das halt so, ich mach das stressfrei.
      Ansonsten habe ich geringen Beikonsum von Thc, da 0,3 am Abend, CBD ...gemischt mit dem THC.
      Hatte 3 alkoholische Getränke die letzten 7 Tage. 2 mal 1,25 Gramm Phenibut und ein mal Kava.
      Das ist soweit alles im Rahmen für mich.

      Haltet die Ohren steif.

      @ Senior

      Danke für deine Beiträge, die lese ich alle mit wonne.
    • @ Pogo.

      Ja auf Cannabis werde ich auch nicht verzichten, Phenibut und wenn verfügbar Kava auch nicht, also 1 mal die Woche.
      Mir geht es um ein Opioid freies Leben. Das habe ich in den letzten 5 Jahren nur 3 Monate gehabt. Freu mich schon drauf.

      @ Alle

      Hatte von euch schon man jemand Erfahrung mit L-Dopa während des Hauptentzugs? Es ist im Internet rezeptfrei zu bekommen und soll ja gegen Restless Legs helfen. An Lyrica komme ich nur über einen Arzt, bin aber nicht so scharf drauf mir das zu erschleichen, was natürlich gehen würde, oder dem Gesundheitssystem von meiner Opioid Sucht zu erzählen.

      Wenn jemand Erfahrungen hat, gerne teilen.

      l.G.
    • @IbizaHeinz

      Ich hatte schon mal das Vergnügen mit einem Entzug und L-Dopa. Ironischer Weise auf Ibiza...

      Es war die reinste Hölle... Zum Schluß wäre ich am liebsten vom Balkon gesprungen.

      Aber nach ner halben Flasche Wodka. Ne handvoll schlafsternen usw usf bin ich dann friedlich eingeschlafen.


      Also MIR hat es nichts gebracht


      Ps. Besorg dir Lyrica! Bei deiner Menge reichen 100mg morgens und abends. Das abdosieren wird noch ein langer Weg.

      The post was edited 1 time, last by Pogo407 ().

    • Hallo Leute,

      ich wollte mich auch mal wieder melden. Interessant, wie viele hier zur Zeit einen Entzug machen oder gemacht haben.

      Meine Situation ist zur Zeit etwas schwierig. Kratommäßig bin ich nicht rückfällig geworden und konsumiere auch sonst keine „Drogen“.
      Meiner Psyche geht es aber nicht so besonders gut. Ich habe mit verschiedenen Symptomen zu kämpfen (Hitzewallungen, Panikattacken, Grippesymptome). Blutwerte und Schilddrüsenwerte sind unauffällig.

      Deshalb suche ich seit gestern nach einem Psychologen. Ich denke, dass das Kratom nichts weiter als Selbstmedikation war. Ich hoffe, ich finde sobald wie möglich einen Termin.

      Liebe Grüße an alle
    • Das die Sucht ne verlogene fiese kleine Bitch ist muss ich euch wohl kaum erzählen. Habe echt immer noch Mühe mit dem Antrieb. Ja es geht schon alles. Es geht schon zur Arbeit zu gehen. Es geht auch mit den Kids ins Sea Live zu gehen. Joo und es geht auch alles mit meiner Frau. Aber das ich das letzte mal nergetisch aufgestanden bin und energetisch gesagt hab packen wir es an ist jetzt schon ein Zeitchen her.
      Und genau an diesem Punkt setzt der Mechanismus an.
      Keine Ahnung wann ich das letzte Mal so richtig bereit war aber das war zu Zeiten als ich konsumierte. Es ist echt zehrend auf Energie zu warten wenn man sie sich doch einfach zuführen könnte. Nur um das klar zu stellen ich hab nicht konsumiert und werde es auch nicht.
      Aber dieses schöne Morgenritual. Du stehst auf und nach der ersten Ziggi gibts 5,5 gr. vom Feinen.
      Dann der erste Kaffe und wenn der getrunken ist dann setzt auch die Wirkung ein.
      Diese Gedanken schleichen sich ein und ich muss mir immer wieder sagen das das alles Lug und Trug ist. Hab den Entzug ja nicht ohne Grund gemacht.
      Es war eben gar nicht alles Gold was jetzt so verführerisch glänzt. Ich bin mir voll im Klaren das aufgeschoben nicht aufgehoben ist. Zum Glück!
      Ich sehe das Ganze jetztvals etwas langwiehriger an. Ich weis die Genesung wird kommen. Ich brauche Geduld.
      Ich sehe meine Sucht manchmal als Bodybuilder. Konsumiere ich ist das wie Anabolika für die Sucht. Lasse ich das konsumieren dann entziehe ich ihr Schritt für Schritt die Kraft.
      Peace an alle denen es ähnlich geht und natürlich auch an alle anderen
    • @openmind du bist damit doch nicht alleine. Ich war doch ein ganz extremer Fall. Denk` an die ganzen schwachsinnigen Rückfälle die ich durchgezogen habe.
      Ich habe mir und meiner Familie damit keinen Gefallen getan. Es geht wirklich vollkommen vorbei. Ich habe einmal erzählt, dass ich gerne Sport treibe, es ist mein Lebenselexier
      und es ist es auch wert, es hält mich jung und fit. Ich konnte lange Zeit nicht meinem Hobby nachgehen, jetzt ist es eine ganz andere Situation.
      Ich habe wieder Energie, wie ich sie unter Kratom nie hatte. Ich denke wieder viel klarer und leider nicht mehr an depressiven Verstimmungen und ich bin nachsichtiger geworden,
      was mir in der Kratom-Zeit ganz abging.
      Lange Rede, jetzt mache ich es kurz, es geht vollständig vorüber, du hast den richtigen Entschluss getroffen.
      Du hast bestimmt gelesen auch @Becks strauchelt, weil er depressive Verstimmungen spürt, es ist einfach normal.
    • Habs gelesen mit Becks. Aber er wird es auch schaffen. Glaube das er nen Sinn drin sieht und es auch durchziehen wird. Ich würde es auch gar nicht wirklich straucheln nennen. Ich kenne dieses Gefühl der Lehre wenn du ne Substanz aus deinem Leben verbannst. Und ich weis das es vorbei geht. Deswegen ist es auch nicht einfacher.
      Sind wir doch mal ehrlich Leute.
      Wenn ich das ganze Gerede hier höre von wegen das der Wille nur stark genug sein muss dann lächel ich still vor mich hin. Glaubt ihr ernsthaft das Sucht willentlich steuerbar ist?
      Das wiederspricht völlig der Theorie das es sich um eine Erkrankung handelt.
      Glaubt mir ich kannte Leute die mittlerweile nicht mehr Leben und ich kenne Leute die mittlerweile echt so richtig angeschlagen sind. Gesundheitlich meine ich.
      Und keiner von denen wollte das und sie waren sich auch in letzter Konsequenz über die Auswirkungen bewusst.
      Dennoch konnten sie ihrem Willen nicht folgen und haben das Schicksal des Sichtums gewählt. Hätte ihr Wille macht über sie gehabt dann wäre das anders gelaufen.
    • Naja , das sehe ich anders.
      Ohne Willen kommst du doch gar nicht aus einer Sucht.
      Da Schlussfolgerst du dir aber was zusammen , wie lautet denn deiner Erklärung für diese Aussage..
      Keiner behauptet das man Sucht willentlich steuern kann.Aber damit aufzuhören erfordert Willenskraft.
      Nur weil man es nicht sofort schafft oder Rückfällig wird heisst das doch nicht das der Wille dabei keine Rolle spielt.
      Cannabis wegzulassen hab ich mir selber in Kopf gesetzt und gemacht.
      Der erste Kratom Entug komplett ohne Hilfsmittel und Kratom im Haus , ohne Willen unmöglich.
      Von wo soll denn der Grund kommen sich gegen die ganzen Entzugserscheinungen zu stellen wenn man doch so ne einfach Möglichkeit hat sie zu beenden.
      Ist das gleiche wie ne ganz Krasse Diät.
      Da geht auch nix ohne Willen.
      Ess mal bewusst 12 Wochen nur 1/3 von dem was dein Körper verbraucht und stell dich vor die Bäckerei , ohne Willen würdest du alle für ein Brötchen töten.
      Der Wille ist doch das was uns Mensch ausmacht , nur weil bei dem ein oder anderen die Suchterkrankung stärker ist , soll es nichts mit Willen zu tun haben.
      Erklär mir bitte mal warum du aufgehört hast?Aus einer Kosmischen Eingebung ohne zutun deiner Selbst.
      Da bin ich mal gespannt.
      Also ehrlich als früherer Leistungssportler kann ich das nicht verstehen.Es gibt halt Menschen mit starken Willen und Leute mit weniger starkem , das hängt an so viele Faktoren und kann sich über das Leben auch schnell ändern.
      Je nach dem was dir so widerfährt.
      Das soll jetzt auch kein Angriff sein aber wie kommst du auf sowas , da bin ich total neugierig.Nur weil Menschen abhängig werden und es Leute gibt die nicht wieder da raus kommen.
      Das aber ne sehr einseitige Schwache Argumentation.
    • Ich kann das schon verstehen. Ein Wesenszug der Sucht ist, das es so schwer ist "zu wollen". Ich hatte Phasen in meinem Leben, wo ich gar nicht "wollen konnte".
      Den Konsum zu beenden hat bei mir nur mit einer gewissen Tiefe der Entscheidung zu tun, die immer wieder getroffen werden will.
      Ich verstehe aber mittlerweile sehr gut, das dass für viele Menschen schwer nachzuvollziehen ist.
      Mein Hund heißt Fritz oder Franz oder so,
      und wenn man ihn tritt dann beißt er
    • Ich glaube wenn du an Sucht erkrankst dann bist du dieser erstmal ausgeliefert.
      Hat was mit dem Belohnungssystem in deinem Gehirn zu tun und welche Erfahrungen wie abgespeichert werden. Ich hab oft erlebt das bei Leuten ein Rauscherlebnis komplett negativ verarbeitet haben. War bei mir leider nie so. Die Erlebnisse haben sich immer sehr gut angefühlt.
      Und ich glaube auch ob du da raus kommst hat mit deinen eigenen Fähigkeiten zu tun. Die Fähigkeiten die du hast auszuhalten, dagegen zu steuern etc. Diese Fähigkeiten hast du entweder erworben bevor du süchtig wurdest oder sogar während dem.
      Wenn die dir fehlen dann kannst du wollen mit allem was du hast Du kommst da nicht raus.
    • Sehe das ähnlich wie @Der Pizzabaecker. Ohne den Willen und vor allem die eindeutige ENTSCHEIDUNG unter Abwägung der Konsequenzen wird man nicht zu seinem Ziel kommen. Schlimmer noch: Wer sich nicht entschiedet, für den wird entschieden und das ist bei einer Sucht oft die Abwärtspirale. Besser wird`s jedenfalls nicht. Eine Entscheidung zum Entzug bedeutet erstmal höhere Kosten, deshalb schrecken viele davor zurück, aber auf Dauer wird es sich aber positiv bezahlt machen, weil es dabei auch Selbstwirksamkeit geht, aus der sich ua das Selbstwertgefühl zusammensetzt. Die Entscheidung zum Entzug hat sehr viel mit Willen zu tun. Entscheidet man jedoch nur halbherzig, wird wieder entschieden und zwar zum Nachteil wie zB einem Rückfall.
    • Ja, das sehe ich auch so. Vor allem die Fähigkeit sich selbst auszuhalten, finde ich sehr wichtig.
      In Therapien werden ja sogenannte "Skills" antrainiert, die man im Fall von Suchtdruck anwenden kann/soll. Das sind ja nichts anderes als "Fähigkeiten".
      Ich denke auch, das eine gewisse "Grundfähigkeit" einfach schon vorhanden sein muss. Manche "skills" müssen auch zur eigenen Persönichkeit passen.

      @Kratobi das klingt so einfach. Ich kann für mich sagen, das irgendwann die Entscheidung gefallen ist, als ich mich nach vielen Jahren Politox auf den Weg gemacht habe, mein Leben umzukrempeln. Das hat etwas mit meinem persönlichen Tiefpunkt und vielen anderen Umständen zu tun. Aber ich kann nicht behaupten, das ich diese Entscheidung willentlich getroffen habe.

      Aber vielleicht ist es am Ende einfach eine Sache der Interpretation des Willens.
      Mein Hund heißt Fritz oder Franz oder so,
      und wenn man ihn tritt dann beißt er
    • @Muffin Ich habe nicht behauptet es sei einfach. Ich denke alle die sich in diesem Thread aufhalten haben ihre negativen Erfahrungen mit dem eigenen Suchtverhalten gemacht und keinem hier ist es leicht gefallen, Entscheidungen zu treffen, die erstmal mit hohen Kosten verbunden waren.
      Auch ich habe vieles geschafft und den letzten Jahren und Kratom stellt wie bei vielen anderen hier wohl nur eine Zwischenstation dar. Ich möchte immer noch etwas kompensieren, was genau weiß ich noch nicht, aber es ist etwas da, was mir Kratom geben kann. Und das ist genau der Teil, der uns immer wieder sagt: "Nimm es, es bringt dir Vorteile!" und das ist genau der Mechanismus der in die Sucht treibt. So lange man nicht verstanden hat, was man damit kompensieren möchte, so lange wird es immer wieder diese Stimme geben die sagt: "Konsumiere!". Und ja, da kann der Wille wider jeglicher Vernunft auch schonmal schwach werden, wer kennt das nicht...
    • @Kratobi
      In genau diesen Momenten willst du konsumieren.
      Es ist jedesmal eine Entscheidung wenn ich sage.......scheiss drauf ich nehme was. Und mein Bewusstsein gauckelt mir vor ich hätte die Wahl.
      Scheiss drauf wann immer du konsumierst hadt du den Pfad der freien Wahl verlassen. Dann übernimmt die Sucht deinen Geist und auch deinen Körper
      Und ich hab nicht die geringste Ahnung was du meinst es wäre mit Kosten verbunden.
      100 Stutz spare ich ja schonmal im Monat