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Kratom Entzug - Sammelthread

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    • Das ist einfach ein Opioid,
      Der reine Wirkstoff dort drin ist sogar um ein Vielfaches stärker als Morphin.
      Es wäre seltsam wenn es keinen oder schwachen Entzug gäbe.
      Kommt aber auch auf die Menge und die Dauer der Einnahme an.
      Nach ein Jahr täglichen Konsum,bei 30g+ ,ist das ganze kein Kinder Spiel mehr.
      Gibt aber bestimmt auch Leute die es immer nur paar Tage nehmen.
      Dann hat man keinen entzug,höchstens mit der pyche.
    • @csp1980
      Ich hatte genau das selbe mit diesem "Krankgefühl" und das auch von super potenten Kratom was ich schon Jahre davor problemlos genommen habe. Nur das anfluten war gut und dannach war der Tag gelaufen. Später kamen dann noch ständig starke Nebenwirkungen dazu. Das war dann der Auslöser dafür tagsüber kein Kratom mehr zu nehmen (und das hätte ich echt schön viel eher so machen sollen). Die ersten 1-2 Wochen waren dann natürlich unschön aber heute könnte ich mir gar nicht mehr vorstellen noch jeden Tag tagsüber was zu nehmen. Das mit den Nebenwirkungen hatte bei mir wohl noch einen anderen Grund der auch nichts mit dem tagsüber Konsum zu tun hatte aber dieses elendige Krankheitsgefühl lag bei mir nur daran das ich tagsüber Kratom genommen habe auf Dauer.

      ich muss dazu sagen das ich Kratom problemlos 7-8 Jahre tagsüber vertragen habe. Nach 8 Jahren ging es mir dem Schlappgefühl los und Ende letzten Jahres (also nach ca 9 Jahren) habe ich mich nur noch krank gefühlt sobald das anfluten vorbei war. Spielte auch keine Rolle welches Kratom ich genommen habe. Egal welcher shop, welche sorte, welche farbe, überall das selbe. Also irgendwas hat mein Körper an Kratom wohl abgewehrt oder so. Vielleicht habe ich Kratom auch einfach schon zu lange und zu viel genommen als das es von morgens bis abends gut geht.
    • @csp1980: Ich meinte bloß, daß die Stunde Wirkung mit anschließender Müdigkeit eher kein Entzug ist (also bei deinen 15 gr/häufigem Nachlegen am Tag).
      Geht eher in Richtung "zuviel", oder ne Unverträglichkeit oder einfach K. mit extremen NW´s.
      Wenn ich zuviel nehme/zu oft nachlege, werd ich auch eher dumpf.

      Daß du nach der Dosisreduktion einen haben könntest, glaub ich dir.
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    • @csp1980
      Wenn ich das von dope lese erinerre ich mich, war eigentlich bei mir genauso....
      Nach dem.nehmen eigentlich nur das angenehme gewesen, man wusste man hat was genommen... Wirkung war aber immer echt mies. Weiß noch, ich war ma richtig krank und dad Kratom nehmen hat es definitiv nicht besser gemacht, bis ich soviel genommen han das man nur noch sefiert war jnd seine ruhe wollte. Damals noch k.eu

      Hab es halt auf wenig essen, scheisse schlafen, allgemein den.körper durch andauernd pushen/stressen geschoben

      Kenne das ganz extrem auch noch von fu-f (fenta derivat). Das war so räudig, fing nach so 2 oder 3 wochen (echt zum glück lange her) highdose an. Ich hab das genommen und es wurde nur räudiger.da waren dir erst einsetzenden entzugs ssymptome angenehmer. Natürlich fer richtige entzug, der bei fenta schnell los geht, war dann wieder anders und wiederwärtiger.
      Aber egal wie viel ich von dem scheiss genommen habe ich hab nur geschwitzt, war launisch, ängstlich/paranoid....und dieses eklige körpergefühl.wenn alles so unangenehm wiederlich unerträglich ist.

      Ich denke liegt daran, das es noch auf anderes als nur das opioide system geht

      The post was edited 1 time, last by Zappa ().

    • @DuplO

      Es bringt nichts mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Anderen Menschen ihre Gefühle absprechen ( überspitzt ausgedrückt ) bringt niemanden was, wenn überhaupt deinem Ego. Nur geht es hier um die Person welche nach Rat sucht und dieser dann noch eins auf die Nase zu geben, ich weiß nicht. Es gibt wahrscheinlich auch hier Ausnahmen, also, dass diese Variante effektiver als die andere ist, nur dann muss man die Situation und die Person viel viel besser kennen.

      @csp1980

      Ich kann mir sehr gut vorstellen wie du dich fühlen musst. Ich habe selbst schon so ziemlich von allem entzogen was man so entziehen kann.
      Als ganz praktischen Tipp, falls für dich die Möglichkeit besteht, besorge dir Pregabalin und nimm es in der niedrigst möglichen Dosierung. Pregabalin hat sich akut am effektivsten erwiesen. Nimm Pregabalin nicht länger als 4 Wochen, einschließlich dem abdosieren.
      Das ist allerdings eine Substanz, welche man nur im größten Notfall nehmen sollte, doch da ich dies bei dir so einschätze....

      Alles Gute!

      P.S. : Wir können auch gerne mal privat schreiben bei Interesse, vielleicht habe ich noch den ein oder anderen Tipp.
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      Meine moderativen Aussagen sehen so aus.
    • Guten Morgen ihr Lieben,
      nach mittlerweile 5 Monaten Konsum, täglich zwischen 15-20g, mit Ausnahmetagen wo es mal Richtung 25g ging, aber auch mal nur 9g waren, habe ich Anfang dieser Woche auch angefangen abzudosieren.

      Zur Suchtanamnese:

      Nikotinabhängigkeit, seit ca. 12 Jahren
      jeden Tag 2-3 Bier zwischen 15 Uhr und ca. 24 Uhr (wobei ich das auch mal ohne großes Craving ein paar Tage sein lassen kann, aber mit ists halt angenehmer).
      Spielsucht bzw. Wettsucht, ca. 8-10 Jahre (seit 2 Jahren absolut unter Kontrolle, zahle 2-3 mal im Monat nen 5er ein, aber das wars dann auch, wenn der weg ist).
      In der Akutphase sah das eher so aus: 50€ eingezahlt, alles verzockt, wieder eingezahlt, wieder verzockt, usw. usf., bis dann am 2. des Monats noch 50€ zum "Leben" auf dem Konto waren... Selbsthilfegruppe hatte für mich überhaupt keinen Wert, ich musste selbstständig den Umgang damit lernen.
      Cannabis ca. 10 Jahre, aufgrund der mittlerweile negativen psychischen Wirkung (Angst, Verstärkung der Unruhe, z.T. leichte Paranoia) jedoch vor einigen Monaten damit (dank übergangsweisem Konsum von CBD-haltigen Produkten) recht problemlos aufgehört.
      Und nun das liebe Kratom...

      Los mit dem Kratomkonsum ging es bei mir, weil ich so eine massive innere Unruhe habe, dass ich kaum schlafen oder ruhig sitzen konnte (kennt ihr vielleicht, wenn ihr zu lange im Bett liegt und euch unbedingt mal bewegen müsst, mMn nicht RLS..., so eine Unruhe die aus dem unteren Bauchbereich den ganzen Körper erfüllt...), dauerhafte Anspannung, miese Laune, keine Lust irgendwas zu tun, etwas depressiv, Antriebslosigkeit.
      Man muss dazu sagen, dass ich sowieso ein recht introvertierter Mensch bin, der gerne seine Ruhe hat und vllt. wenns hoch kommt 1x die Woche was mit 1-2 Freunden macht.

      Angefangen so mies zu werden hat das alles nachdem ich ein paar Monate in meinem neuen Job war, in dem ich fast die komplette Verantwortung für das Leben von über 30 Menschen habe (psychisch kranke Personen, Suchtkranke, etc.), mit vielen Ämtern und Behörden zu tun habe und irgendwie ist man für alle Stellen immer nur der Arsch.
      Anfangs, als das noch weniger Personen waren hielt sich das noch in Grenzen, aber je mehr Druck und Streß aufkam, umso intensiver und nerviger wurde diese Unruhe und die Schlaflosigkeit. Und bei dem Job ist es leider nicht so einfach zu kündigen, so dass das ganze sich dann trotzdem noch ca. 1 Jahr weiterziehen würde.
      Habe es anfangs dann mit 5-HTP probiert, da ich (aus meiner positiven Erfahrung mit verschiedenen serotonergen Substanzen) die Vermutung habe, dass bei mir zu wenig Serotonin im System ist bzw. ausgeschüttet wird.
      Zum Schlafen halfen da 2-3 Tabletten recht gut, aber so ganz das Wahre wars trotzdem nicht...
      Mit reinspielen in das alles tun wahrscheinlich auch die sehr komplizierten Umstände mit der Frau die ich liebe, die sich einfach nicht lösen lassen... Dies aber nur am Rande...

      Also, das erste Mal eine rote und eine weiße Sorte geholt und sofort begeistert gewesen.
      Nach 15 min. lässt die Unruhe, die schlechte Laune, der Druck, das alles lässt von mir ab und ich kann gemütlich und beruhigt vor mich hin existieren. Durch die weiße Sorte habe ich sogar endlich angefangen wieder täglich Sport zu machen und mich endlich zu Dingen aufraffen können, die mich sonst ziemlich Überwindung kosteten.
      Und so rutschte ich dann rein...
      Morgens 2g weiß vor der Arbeit, nachmittags dann 2g rot, abends 2g rot, nachts 2g rot.
      Die nächsten Bestellungen wurden natürlich größer, ne grüne Sorte mal noch dazu bestellt und natürlich auch mehr konsumiert.
      Bis ich dann bei o.g. 15-20g/Tag angekommen war á morgens 3g weiß (die überraschenderweise meistens auch für 6h ausreichen), ab nachmittags dann im 2-3h Rhythmus, 3-4g grüne und rote Sorten.
      Mittlerweile (dank des häufigen Konsums, bzw. der höheren Dosen) mache ich wieder gar keinen Sport und bin froh, wenn ich meinen Haushalt und meine Ernährung einigermaßen geregelt bekomme...

      Nun hab ich den Entschluss gefasst, das gewaltig zu reduzieren und mir einen Termin beim Psychologen zu machen.
      Dafür möchte ich aber erstmal den Konsum etwas runterfahren, weil ichs an der Wurzel des Übels anpacken will, also an meiner Grundsymptomatik und die ist bei mir eigentlich nicht durch das Kratom ausgelöst.

      Mein Plan ist nun wie folgt:
      07.07.-12.07.
      8.00 - 3g
      15.00 - 4g
      19.00 - 4g
      23.00 - 4g = 15g/Tag
      13.07.-19.07.
      8.00 - 3g
      15.00 - 3g
      19.00 - 3g
      23.00 - 3g = 12g/Tag
      20.07. - 26.07.
      8.00 - 2.5g
      15.00 - 2g
      19.00 - 2g
      23.00 - 3g = 9.5g/Tag
      27.7. - 02.08.
      8.00 - 2g
      15.00 - 1.5g
      19.00 - 1.5g
      23.00 - 2g = 7g/Tag
      03.08.-09.08.
      8.00 - 1.5g
      15.00 - 1g
      19.00 - 1g
      23.00 - 1g = 4.5g/Tag
      10.08.-16.08.
      8.00 - 1g
      15.00 - 0.5g
      19.00 - 0.5g
      23.00 - 0.5g = 2.5g/Tag
      17.08.-23.08.
      8.00 - 0.5g
      15.00 - 0g
      19.00 - 0g
      23.00 - 0.5g = 1g/Tag

      Durch diese langsame und stetige Reduzierung, hoffe ich ohne große Entzugsproblematik runterfahren zu können.
      Zum Schlafen werde ich vermutlich nach erfolgreicher Reduzierung, bzw. schon währenddessen wieder auf 5-HTP umsteigen, und evtl. werde ich mir noch SKÖ besorgen.

      Zum Schluss möchte ich hier noch jedem Konsumenten die App "Dose" ans Herz legen: doseapp.io/
      Dort könnt ihr jede Dosis eintragen und es wird u.a. aufgeführt wieviel Gramm ihr bisher konsumiert habt, wie oft ihr insgesamt konsumiert habt und wie viel Geld euch das schon gekostet hat.
      Die App ist super für Leute, die sonst (so wie ich zwischendurch) den Überlick über ihren Konsum verlieren.
      Und zum Entziehen ist es sowieso notwendig einen genauen Überblick zu bekommen.
      Danke an die Person hier aus dem Forum, die diese App empfohlen hat!

      Wünsche euch einen schönen Sonntag!

      The post was edited 4 times, last by DonChaoz ().

    • @O_Dog
      Zum Pregabalin (aka "Lyrica") hätte ich mal eine Frage. Sollte diese hier unerwünscht sein, dann bitte verschieben.
      Ich vermute, dass (auch geringer) Alkoholkonsum während Pregabalin im Körper ist oder sich noch im Abbau befindet keine so gute Idee ist?
      Beispiel: einen Abend Pregabalin nehmen,, den nächsten Abend z.b. Bier konsumieren. Oder: bereits 1-2 Bier am Tag getrunken haben und dann noch Pregabalin zu sich nehmen.
      Im Sommer ist es ja bei vielen vermutlich nicht so selten, dass mal Bier etc. getrunken wird.
    • So Freunde der grünen Plörre,

      habe am 03.07 meine letzte Tagesration (ca. 35-40g) genommen und dann abgekickt. Wollte eigentlich keine Pause im Urlaub machen, da ich ja vorher nicht abdosiert habe, aber nach dem letzten Schluck dachte ich mir: Ach was soll's, lass die Spiele beginnen 8o .
      Samtag dann den halben Tag durchgepennt und ab dem Abend ging dann die Tortur los. Ich wusste ja was auf mich zukommt. Habe diesmal auch keine Hilfsmittel genommen, nur etwas Ingwertee und Abends eine Loperamid um die innerbetrieblichen Abläufe zu verlangsamen.
      Psyche durchgehend sehr postitiv. Jetzt erst nach 9 Tagen schwächen die meisten Symptome wie RLS, Gelenkschmerzen etc. ab. Vor allem nach der morgentlichen heißen Dusche fühlt ich mich als ob nichts gewesen wäre. Nur der Schlafentzug geht mir noch so richtig auf den Senkel alle paar Tage nur für ein paar Stunden einnicken...ist halt fürn Arsch.


      Und nun mal kurz off-topic zum topic ?( :
      Als ich heute gemütlich im Garten saß und den Thread durchlas da kräuselten sich auch bei mir die Fußnägel.
      Ich kann da @DuplO schon sehr gut verstehen....
      Früher hieß es: Nimm etwas Schwarzkümmelöl, trink ein Tee und scheiß dich mal ordentlich aus dann wird das wieder :whistling: .
      Ja auch für mich war der erste unvorbereiteter Entzug eine Qual aber heute sehe ich wie hier die User mit pharmazeutischen Erzeugnissen oder mit ganz anderen Mitteln um sich knallen als gäbe es keinen Morgen mehr.
      Ne sry Jungs, aber ihr habt kein Problem mit Kratom sondern mit etwas ganz anderem....
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      1. Nutze Kratom um deine Lebensqualität zu verbessern und nicht als Problemlöser!
      2. Wenn du vor dem Fenster hokst und auf dein grünes Paket wartest, dann wird es Zeit abstand zu halten !
      3. Wenn du Nachts nach 4 Stunden Schlaf aufwachst und die Brühe brauchst, dann bist du längst überfällig!
      4. Wenn du ohne Kratom nicht klar kommst, gib nicht dem Kratom die Schuld! Du bist schuld!
      5. Kratom kann in eine Sucht und Abhängigkeit führen, bewusst und auch unbewusst!
      6. Hast du ein erhötes Suchtpotenzial, dann wird Kratom nicht dein Freund!
      7. Kratom muss in deinem Leben einen sehr geringen oder geringsten Stellenwert haben, Familie,Partner,Freunde,Beruf,Gesundheit etc. sind das wichtigste!
      8. Du freust dich über Punkt 7. weil du dein Kratom gut integriert aber Punkt 5. schon wieder vergessen hast!
      9. Wenn du Kratom mit Heroin oder Benzos entziehen willst, dann läuft bei dir gewaltig was falsch! dash !
      10. Der Entzug ist der Tribut den du für deine schöne Zeit entrichtest, je schöner und länger die Zeit, desto mehr musst du entrichten!
    • @Dingo86
      Glückwunsch erstmal zu den neun Tagen ohne Kratom.
      Ich drück dir die Daumen das du schnell wieder einen normalen Schlafrythmus wieder erlangen kannst.
      Das Schlimmste sollte ja soweit überwunden sein.

      Bei den 10 Punkten die du da aufgelistet hast bin ich total bei dir.
      Wobei ich finde, dass mal eine zolpidem oder valium jetzt nicht mit H gleich zu stellen ist.
      Solange es auch bei ein zwei Tagen bleibt.

      Mittel wie DPH oder Schafsterne, oder Schlaftees sind da wie ich finde aber doch immer noch die sanftere und unriskantere Methode.
    • Mittel wie DPH können aber glaube ich das RLS verstärken oder nicht?

      @Dingo86
      Das kann man so nicht sagen. Es kommt immer darauf an wie lange und wie viel man schon konsumiert. Dann kommt es noch auf die Vorgeschichten an (z.B Opiodabhängigkeit) und zusätzlich noch auf die psychische und körperliche Verfassung. Mit H ist es jetzt übertrieben, ich habe hier im Thread noch nie von jemanden gelesen der sich H zum Kratom Entzug geben will, wo hast du das denn her? Bei anderen Opioden kommt es auch wieder darauf an. Wenn jemand der schon ewig Probleme mit Kratom oder Opioden hat, da spricht jetzt nichts dagegen wenn er es mit einem anderen Opiode entzieht, allerdings NUR dann wenn er 1. Erfahrungen mit dem Opiod hat und es nicht nur macht weil es sich so einfach anhört und 2. wenn auch wirklich ein fester Plan besteht und die Dauer nur minimal ist. Ein gutes Beispiel ist da z.B Schlafmohn. Richtig dosiert (und mit genügend Erfahrungen) kann man sich die extrem lange Wirkdauer schon zu nutzen machen aber auch hier wieder nur kurzfristig und keine Rauschdosen. Leute die das nicht können und genau wissen das sie sich auch mal einen Rausch gönnen die sollten es lassen weil sie dann auch gleich beim Kratom bleiben können und sich dort zu reduzieren (vorrausgesetzt dieser Typ schafft das) bzw abkicken. Und ich betone nochmal, das gilt NUR für Leute die schon genug Erfahrungen damit haben, die genug Selbstdisziplin haben um es auch wirklich nur dafür einzusetzen und wenn auch wirklich ein fester Plan steht der auch Erfolg verspricht.
      Jemand der paar Jahre nur auf Kratom hängt (auch in hohen Dosen) sollte so was natürlich dringends vermeiden (und wenn dann nur unter Aufsicht falls er die Disziplin nicht hat). Jemand der hingegen schon 10+ Jahre auf Kratom und/oder Opioden hängt schafft das meistens nicht so einfach ohne Hilfsmittel. Dabei muss es kein Opiod sein wenn man das Ziel hat für immer aufzuhören, wenn aber jemand nur Pause machen will für den macht es dann auch keinen Unterschied.

      Benzos hingegen bringen bei einem Opiod Entzug eigentlich gar nichts. Mag sein das es bei Panikattacken, Paranoia etc hilft und so lange man es sparsam einsetzt ist das auch in Ordnung finde ich. Eine Jahrelange Opiod Abhängigkeit kann extreme Ängste und Paranoia auslösen (dazu noch der Schlafmangel) da ist es wohl das kleinere Übel sich mal 10-20mg Diazepam verteilt über 1-2 Tage zu nehmen. Mehr als 20mg ohne Toleranz würde ich aber nicht nehmen aufgrund Reboundgefahr, denn da reicht schon der Opiod Entzug. Aber sie einfach nur zu nehmen weil man den Zustand erträglicher machen will ist natürlich falsch. Auch hier muss man wieder abwegen. Jemand der sowieso unter starken Ängsten leidet ist natürlich viel härter davon betroffen wie jemand der psychisch anders drauf ist. Trotzdem finde ich Benzos nicht für einen Opiod Entzug geeignet, da sie sowieso kaum gegen die Symptome helfen. RLS z.B wird überhaupt nicht gelindert.

      Mit Lyrica im Entzug habe ich persönlich keine Erfahrung. Das was ich aber so gelesen habe soll es ja bei manchen Wunder bewirken. Es gibt aber wohl auch Leute wo es ihnen gar nicht hilft. Wenn jemand 2-3 Tage Lyrica nimmt weil es ihm gut hilft dann frage ich mich was dagegen sprechen soll? Aber auch hier natürlich nur für Leute die ein ernsthaftes Problem mit Opioden haben (und nicht nur paar Jahre Kratom und sonst nie Opiode). So steht mMn der Nutzen/Kosten Faktor im positiven.

      Natürlich ist dabei die wichtigste Voraussetzung das keine Suchtverlagerung stattfindet. Es gibt Leute die damit keine Probleme haben, aber es gibt auch Leute die da mir Probleme bekommen. Deshalb betone ich nochmal das es nur Leute machen sollten die mit den Substanzen schon Erfahrungen haben und sich deshalb einschätzen können.

      Ich halte auch nichts davon mit Kanonen auf Spatzen zu schießen aber ich kann euch sagen das wenn man sie mich ein ernstes Problem mit Opioden hat, dann kann der Entzug von Kratom fast genauso hart sein mit Ausnahme der hoch potenten Opiode natürlich. Und selbst da ist der psychische Entzug sehr sehr ähnlich (ich spreche da aus Erfahrung). Ich finde den psychischen Kratom Entzug sogar schlimmer wie den von Oxy, und das hat den einfachen Grund weil es einfach nochmal alltagstauglicher ist und gerade das macht es für die Psyche nicht leicht. Aber auch körperlich kann ein Kratom Entzug echt hart werden. Es gibt Leute bei denen ist es nicht so schlimm aber es gibt auch Leute da ist es unerträglich (vor allem das RLS und der Adrenalin Überschuss).
      Ich weiß noch genau, als ich vor ungefähr 5 Jahren mal entzogen habe, dort habe ich auch schon langsam ausgeschlichen und es ging mir psychisch auch richtig gut, da war der Entzug wirklich sehr leicht (angesehen vom ekelhaften RLS und das Adrenalin + Schlafstörungen + verstärkte Ängste), das heißt es ist auch viel Kopfsache dabei. Aber was machen die Leute denen es psychisch so dreckig geht das sie der Entzug fertig macht? Selbst wenn der Entzug zu 70% Kopfsache sein sollte, dann haben die Leute denen es schlecht geht schlechte Karten und müssen viel mehr leiden als die Leute die positiv denken.

      Ich weiß das hören hier einige nicht gerne aber es ist nunmal so das es manche Leute sehr sehr schwer haben (vor allem wenn vorher schon andere Opiode im Spiel waren und auch schon high Konsum mit Kratom oder Opioden betrieben wurde) und die Leute die es nicht so hart haben können das nicht so richtig glauben. Ich war damals auch von der Sorte und dachte mir auch selbst nach jahrelangen Konsum durch mein langsames und erfolgreiches ausschleichen das es doch gar nicht so schlimm ist wie manche annehmen, doch als ich dann später entziehen wollte wo es mir richtig dreckig ging lernte ich die andere Seite kennen und die steht psychisch anderen Opioden in nichts nach und auch körperlich kann das sehr unangenehm werden.

      Und ich sage euch, wenn es mir auch mal wieder richtig gut gehen wird, dann würde ich wieder was anderes Schreiben bzw wieder denken "sooo schlimm ist das doch gar nicht" weil man den körperlichen Entzug deutlich leichter packt wenn man psychisch gut drauf ist, das ist bei anderen Opioden aber auch nicht anders. Nur kann man sich das leider nicht immer aussuchen. Müsst ihr mal beobachten, bei Leuten denen es im Leben ganz gut geht da fällt es meistens leichter. Aber umso schwerer die Last im Leben umso härter der Entzug und ich nehme mal ganz stark an das sich der körperliche Entzug auch nochmal dadurch steigert, zudem sind die Dosen bei solchen Leuten meistens auch höher (muss natürlich nicht immer sein, aber meistens schon, das sind so meine Beobachtungen in den Foren). Ich finde schon das man da ein Muster erkennen kann wenn man mal genau drauf achtet.

      Das hier ist alles nur meine persönliche Meinung und das kann jeder so sehen wie er mag. Ich will hier auch niemanden dazu animieren es so zu machen. Im Gegenteil, so lange es ohne Hilfsmittel geht ist es umso besser. Leute die es aber extrem schwer haben sollten sich aber nicht fertig machen nur weil sie mal ein paar Hilfsmittel für den Entzug nutzen. Menschen sind einfach verschieden. Ich will hier auch niemanden auf den Schlips treten. Ich finde jeder hat das Recht dazu seine Meinung dazu zu schreiben, das ist ja das tolle an einem Forum :)
    • also bzgl. Pregaba und alk.
      Die verstärken sich definitiv in ihrer psychoaktiven als auch in ihrer atemdepressiven Wirkung.
      Aber die Dosis macht natürlich das Gift.
      (Ohne toleranz) 50 - 125mg Pregaba und 1-2 Bier sollten klar gehen. (Halt immer abhängig von der eigenen physiologie)

      An dem einen Abend Pregaba und am anderen Alk ist gar kein Problem.

      Wichtig ist: Pregaba braucht i.d.R. lange eh es die volle Wirkung eingestellt hat. Ggf. Bis zu 2h.
      Also nehmen, nach 1h nichts merken und dann anfangen Alk zu saufen ist eine schlechte Idee.

      Generell ist es eine schlechte Idee viel Alk zu trinken oder viel Pregaba zu nehmen. Beides nur moderat dosieren damit keine zu starke Enthemmung eintritt, welche zu unkontrolliertem Konsum führen kann.

      Wie gesagt, beide verstärken sich doch recht gut in Ihrer Wirkung und wenn man sich selbst und die Substanz noch nicht kennt, kann das zu genau so etwas führe.
    • @Dope
      Natürlich hats du in der Hinsicht recht, es hat nicht jeder so eine intensive Vergangenheit wie du und vor allem nicht eine solche Selbsterkenntnis.
      Ich will damit ja auch nur sagen, dass wenn ein Außenstehender, der beim runterkommen etwas Hilfe benötigt,
      hier auf ziemlich blöde Ideen gebracht werden kann. Zudem wird er sich vom Kopf her noch mehr in die Sachen reinsteigern als nötig.
    • Nachdem ich nun wieder 4 Tage lang einige Sorten getestet hab musste ich feststellen, auch wenn die ersten Male nach den 14 Tagen ohne Kratom zwar ganz gut waren, dass Kratom mir nichts mehr gibt was ich momentan gebrauchen kann.

      Im Gegenteil sogar:
      Ich war in den letzten zwei Tagen sehr viel leichter gereizt und hab dadurch ganz banale Dinge unnötig persönlich genommen.
      Auch wurde ich aufgrund mangelnder positiver Wirkung irgendwann gierig und versuchte mit hohen Dosen doch noch was zu erwirken.
      Wie ihr euch denken könnt, klappte dies natürlich eher weniger..
      Dies geht jetzt soweit, dass ich im Gegensatz zu vor der Pause mich nichtmal mehr auf Kratom freue bzw Vorfreude empfinde.
      Ich habe mich entschieden es bei den paar Tagen zu belassen und werde ab morgen wieder auf 0 gehen.
      Ich denke ne bessere Chance bekomme ich nicht um kratom zu droppen und Meinen Hang zur Sucht hab ich auch erstmal lange genug gefüttert wie ich gerade wieder mal bemerke.


      Ich fokussiere mich jetzt erstmal auf meine Ziele beim Sport und in der Schule die im August beginnen wird.
      Dann brauche ich auch all meine Kraft um mein Abitur doch nochmal nachzumachen.

      Als nächstes kommen dann in einer absehbarer Zeit auch mal endlich Zigaretten an den haken.

      Denke nicht das ich einen körperlichen Entzug haben werde von den 5 Tagen a 15 bis 20g, aber falls doch was kommt wird es sich sicher im Ramen halten.
    • @Dingo86
      Also ehrlich dein Beitrag stösst mir schon bisschen auf. Was du da so schreibst finde ich sehr angriffig. Sagst den Leute die Angst habe vor dem Entzug das ihr Problem woanders liege als beim Kratom. Selbst aber bis vor kurzem 40 gr. Kratom geschluckt. Willst du mir jetzt weis machen das war einfach zum Spass.
      Vor allem der abwertende Ton deines Beitrags ist für mich schwer erträglich. Völlig ausblendend das Menschen Individuen sind und somit auch die Dinge individuell erleben.
      Und oft genug habe ich Beiträge von Leuten gelesen, die ein paar Tage ohne Kratom sind und sich prompt für was besseres halten.
      Ja ich fühle mich auch angesprochen. Mein erster unvorbereiteter Entzug von dreissig Gramm täglich hat mir völlig die Beine weg gezogen. Von wegen milde Entzugserscheinungen. Aber darum gehts nicht.
      Tolle Ratschläge hast du da von Punkt
      1- keine Ahnung. Und bei deinen Konsummengen vermute ich das du mit jedem einzelnen Punkt von dir selbst redest oder dash dash
    • Ich kann @Dingo86s Post in so fern verstehen, als daß man hier zeitweise beim drüberlesen (und nicht alle Leser sind angemeldet und fragen nach) tatsächlich den Eindruck bekommt, ein Kratomentzug wäre gar nicht ohne Betty-Ford-Klinik oder zumindest potente verschreibungspflichtige Medis zu wuppen. Ist er aber bei einem großen Teil der User schon.

      Klar, daß je nach Vorgeschichte, sonstiger Belastung und Konstitution in Einzelfällen sogar "stationär" angesagt ist, in letzter Zeit kamen aber immer wieder dahingehende Anfragen von Usern (Substitution etc), die es noch nicht einmal ernsthaft mit "Bordmitteln" versucht haben.
      Und das halt ich auch für die Kanonen auf Spatzen, zumal es sicher nicht schöner ist, auf Subu zu hängen...

      ich mein, geht einfach mal ein Jahr zurück im Thread, da ist die Rede von SKÖ, Hirsuta, Lope, evtl Cannabis, Phenibut und Alk, und auch da haben Leute entzogen, die lang drauf waren.
      Die Rückfall-Gefahr würd ich als gleichhoch einschätzen, egal ob SKÖ oder Lyrica (wobei das in Einzelfällen, besonders wenn Angstsymptomatik mit rein spielt, sicher Sinn macht..), solang keine begleitende Therapie im Spiel ist.
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      The post was edited 2 times, last by nO1 ().

    • Ja da gibt es sicher diese Botschaft drin die absolut Sinn macht. Mich störte einfach dieses Lehrmeisterliche und diese zehn Punkte die schon sehr naseweis daherkommen. Aber stimmt wohl auch das ich auf gewisse Arten von Beiträgen hier empfindlich reagiere und da liegt der Grund klar bei mir selbst und meinem eigenen Umgang mit Kratom begraben.
      Wichtig ist mir dennoch das der Entzug für viele halt kein Spaziergang ist und auch ist man kein übermässiges Weichei wenn man Angst vor dem Entzug hat. Es wird wohl auch Gründe haben das es doch recht wenige erfolgreiche Geschichten gibt hier, von Leuten die wirklich erfolgreich dauerhaft entzogen haben.
    • @openmind
      Ich stimme dir absolut zu - auf dieses Überhebliche reagier ich auch total allergisch. Selbst wenn darunter etwas sinnvolles vergraben liegt.

      Und das mit den wenig Leuten die dauerhaft entzogen haben liegt sicher zu nicht unerheblichem Teil daran, dass viele nach dem Entzug keinen Wunsch mehr verspüren hier rum zu hängen oder es vermeiden um sich nicht zu triggern, kann ich auch beides absolut nachvollziehen.
    • Nu denn, ich denke ich hatte bereits einen kleinen sehr unangenehm Entzug hinter mir. Ich konsumiere kratom nun seit ca 3 Wochen. Habe immer 1-2 Tage Pause zwischen dem Konsum und nur einmal 2 Tage hintereinander konsumiert. Da ich eine über 30 jährige Drogen Karriere vorzuweisen habe und davon 6 an der nadel hing, weiß ich schon etwas wovon ich rede. Dennoch ist hier die Sucht deutlich subtiler war zu nehmen und zu einem gewissen Teil in seiner Komplexität auch etwas heftiger, als shore zu empfinden. Natürlich ist Heroin bei weitem schlimmer, jedoch ist die kratom Sucht in einem gewissen wahrnehmbaren Bereich heftiger. Kann das kaum beschreiben. Am Samstag habe ich 3 Stunden heftig im Garten geackert. Dazu muss man wissen, dass ich über 1 Jahr gar keine körperliche Arbeit machen konnte, da ich wegen eines Unfalls flach gelegen haben und 6 Monate davon 100% nur im Bett gelegen. Ich war total kaputt und habe kratom genommen. Sonst immer 7-10 gramm am Tag, jeh nach Sorte. An diesem Tag habe ich ca 15 gramm genommen und war super gut drauf. Sonntag bin ich mit mega Kopfschmerzen Ganzkörper Schmerzen, vor allem in den Muskeln aufgewacht. Tränende Augen und. Laufende Nase. Ich hatte kalt warm Schweiß und mir ging es psychisch total beschissen. Das fühlte sich sehr ähnlich einem shore Entzug an, aber lange nicht so heftig. Am Nächsten Tag dann das gleiche, rls habe ich soweisso, wird bei mir aber gut durch quetiapin in Zaum gehalten. Vor allem hing es mir psychisch echt mies. Erst am Dienstag ging es so langsam etwas besser und heute ist alles wieder weg. Habe die ganzen Tage nix konsumiert. Natürlich wird die Gartenarbeiten ihren Anteil haben. Aber ich denke, da ich opioid entzügigkeit kenne, war da schon der Entzug mit drinn.ich nehme das Zeug vor allem gegen die Schmerzen. Es hilft sogar deutlich besser, als ooxis, also die Schmerzen sind für mindestens 6-10 Stunden komplett weg. Weshalb ich damit auch nicht aufhören werde. Denn oxis haben für mich ne Menge mehr Nebenwirkungen, die ich mit kratom bisher gar nicht habe. Ich liebe das Zeug, da es mir die Schmerzen nimmt, günstig ist, ich aktiv sein kann, trotz Konsum..aber mir ist klar, dass es schlimmer werden wird, denn so ist es mit allen Drogen nunmal. Jedoch werde ich alle 2 Wochen 4-5 Tage auf 0 gehen, um eventuell denn negativen Verlauf etwas in die Länge zu ziehen.unter 7 gramm bringt es mir leider gar nix und manchmal muss es 10 gramm sein. 15 waren sicher zu viel! Ich weiß dass ich jetzt Ärger von euch bekomme. Vielen Dank an dieses super forum, hier wird nicht so viel Mist geschrieben, wie in anderen Foren. Auch wenn ich mich über diese alles wissenden belehrenden Hobby - Ärzte - Psychologen, (die es auch hier in winziger dosis gibt) gerade vor kurzem in diesen thread - ihr wisst wen ich meine- aufregen musste. Super gut organisiert und mit tollen erfahrenen Leuten bestücktes forum!!!
      Bin sehr an euren Meinungen interessiert!!
      hier wird gebaut......

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