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Sorge um die Synapsen - kognitive Einbußen durch Konsum von Kratom und anderen Substanzen

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    • @William Blake Echt? Ist das wirklich relevant? Ich frage nicht aus Skepsis, sondern aus Besorgnis. Ich fühle mich nicht sonderlich wohl momentan mit meinem "48 h Pause -> Einzeldosis Kratom -> 48 h Pause" Rhythmus. Gefühlt bin ich erst gut angekommen bei meinen 24 h Pausen, was meine Resilienz gegenüber alltäglichem Stress und - einhergehend mit den vielen Pausen - immer häufigeren depressiven Verstimmungen angeht.
      Ich möchte keine Ausflüchte für kürzere Pausen suchen, sondern wüsste einfach gern von dir, aus welchem Grund es eventuell schlecht für meine Synapsen sein könnte, so unsanft auszuschleichen, wie ich es aktuell tue. Oder wäre das sowieso noch im normalen Rahmen eines Ausschleichens? Es ist ja trotz dieser toll klingenden 48 h im Grunde lediglich so, dass ich einen einzigen Tag lang mal kein Kratom konsumiere, sondern erst am jeweils darauffolgenden Abend wieder. Wie schätzt du es ein? Du hast da ja mehr entsprechende Erfahrungen sammeln "dürfen" als ich.
      Ich würde mir wünschen, dass viele durch Kratom hinzugewonnene positive Denkmuster (die ja inzwischen auch fester in meine neuronale Topologie übergegangen sein dürften) mir möglichst unbeschadet erhalten blieben.
      Erfahrener Färbemittel-und-Fußbad-Zusatz-Connaisseur
    • Ich glaube, dass sich hier gerade etwas verselbstständigt.
      Bigmuff äußert seine Angst, sich die Synapsen dauerhaft zu beschädigen. William Blake antwortet, dass es mit runter dosieren nicht passiert und @Ignora Buttonia möchte sich absichern, dass damit nicht gemeint ist, dass es mit seiner abrupteren Reduktion zu Dauerschäden kommen kann.
      Vielleicht sagen @Bigmuff und @William Blake mal, wie sie jeweils drauf gekommen sind und dann löst sich das ganze sicher von selbst.
    • Es ist nur eine Befürchtung, weil es bei verschiedenen anderen Drogen (zb MDma, speed, Alkohol.. ) zu irreversible schaden kommen kann. Es liegt ja nahe, daß sich bei dauerkonsum die feinen Strukturen im zentralen Nervensystem verändern. Aber Erfahrungswerte hab ich da keine. Dieser @Senior schrieb glaube ich, das er noch Monate oder Jahre nach dem aufhören Probleme hat (?)
    • @Bigmuff kannst du das noch irgendwie genauer ausführen wie du das meinst? Also in wie fern soll es da zu irreversiblen Schäden kommen? Und welche Gemeinsamkeit siehst du da bei Kratom und anderen Drogen wie MDMA? Ich habe Kratom in dieser Hinsicht als absolut safe angesehen und bin jetzt leicht geschockt über diese Aussagen =O

      (Könnte man auch einen extra Thread raus machen!?)
    • Es ist einfach nur eine Befürchtung. MDma ist natürlich nicht vergleichbar, aber hier sind Folgen ja bekannt. Dennoch, "Steter Tropfen höhlt den Stein". Ich erinnere mich zb noch als ich mit dem Rauchen aufgehört habe. Ich habe bis zu einem Jahr Veränderungen bemerkt bis alles wieder so war wie es soll(schwer zu umschreiben).
      Anlass zu der Annahme sehe ich aber eher nicht.
      Cool wäre hier ein Erfahrungsbericht eines Langzeit Konsumenten, der aufgehört hat und lange clean ist.
    • Ich meine mal gelesen zu haben, dass z.B. im Falle von MDMA, die neurotoxische Wirkung daher kommt, dass Neuronen, die eigentlich nur Serotonin aufnehmen sollen, durch die MDMA Wirkung, auch Dopamin aufnehmen und die Synapsen dadurch praktisch vergiften und somit schädigen können, so dass sie danach kein Serotonin mehr aufnehmen können. In der Praxis heißt das dann Depris, weil weniger Serotonin aufgenommen werden werden kann. Also ist jetzt nur so ein grobes (Halb-)Wissen. Was ich damit sagen will, ist dass bestimmte Prozesse nötig sind um die Synapsen zu schädigen und nicht einfach nur eine große Stimulation imo.
      Und soweit ich informiert bin, sind Opioide generell nicht schädlich für das Gerhirn, also nicht neurotoxisch. Sie binden sich halt einfach "normal" an die vorgesehen Rezeptoren und sorgen für die Wirkung. Das Gehirn passt sich halt nur mit der Zeit an und reguliert die Rezeptoren, so dass sich die bekannte Toleranz ausbildet.
      Ich lasse mich gerne korrigieren, wenns einer besser weiß.
    • Kratom ist auf keinen Fall neurotoxisch und verursacht auch keine dauerhaften Schäden. Das einzigste was passieren kann (und das ist bei jeder Droge) ist das man sein Leben lang Craving verspürt, mal mehr, mal weniger. Aber der Denkprozess ändert sich bei Drogen einfach ein Lebenlang, weil man immer wieder in Situationen gerät die einen an den Konsum errinern.

      Was ich richtig gut beispielhaft fand war folgendes:
      Ein Konsument der Drogen genommen hat und aufgehört hat war schon 10 Jahre clean. Er hat sein ganzes Leben verändert, hat Frau und Kinder und ist mit seinem Leben super glücklich. Er hat auch absolut kein Craving mehr, hat nur berichtet das er in den ersten 1-2 Jahren schon hin und wieder mal daran gedacht hat, trotzdem war sein Wille so stark das er mit dem Thema Drogen für immer abgeschlossen hat. Kurz gesagt diesem Typ ging es pudelwohl, er hätte überhaupt keinen Grund mehr Drogen zu konsumieren weil er in seinem Leben so fest steht das seine Kinder und Co. seine neue "Droge" sind.
      Diese Person hat dann einen Test gemacht wo er solche Teile am Kopf bekommen hat die seine Hirnströme oder Aktivitäten und bla bla bla gemessen werden (ich kenn die Fachbegriffe da nicht ausm Kopf). Dann haben sie ihm Bilder gezeigt, einige von seiner ehemaligen Droge (und auch Menschen die grad konsumiert hatte) und dann auch noch andere Bilder.
      Es hat sich gezeigt das sich seine Gehirnaktivität sofort verändert hat als er nur die Bilder gesehen hat.
      Er wurde auch befragt ob er sowas wie Gier oder Sehnsucht verspürt hat, oder einfach nur die Lust auf den Rausch. Er hatte absolut kein Verlangen und hat auch an nichts dergleichen gedacht als er die Bilder gesehen hat, trotzem wird er diese Aktitäten im Gehirn sein Lebenlang behalten auch wenn er das selber überhaupt nicht spürt.

      Diesen Test haben sie dann mit mehreren Leuten gemacht, einige davon sind sogar Leute die Substanzen nur gegen Schmerzen konsumiert haben, andere sind typische "Anti Drogis" gewesen und andere sind die typischen "Nie wieder zurückblicken" Leute. Bei keinem von ihnen hat sich Craving o.Ä ausgelöst, alle waren schon mindestens 10 Jahre clean und hätten da im Traum nicht dran gedacht solche Test´s zu machen weil sie mit dem Thema schon lange abgeschlossen haben und gar nicht mehr dran gedacht haben. Diese wurden per Zufallsprinzip aus den Computern gesucht und angeschrieben ob sie das freiwillig ein paar Test´s machen würden.


      Und dann gab es nartürlich auch noch Test´s mit Leuten die selbst nach vielen Jahren (auch nach 10 Jahren und mehr) hin und wieder mal an einen Rausch gedacht haben. Diese Test´s waren identisch mit denen die gar keinen Gedanken mehr daran verschwendet haben.

      Man sagt ja nicht umsonst das Sucht eine Krankheit ist die nicht mehr heilbar ist, nur geht jeder damit anders um. Die einen spüren es nach vielen Jahren noch psychisch, bei den anderen ist es nur irgendwo im Unterbewusstsein vergraben. Aber dauerhaft haben tut das jeder der mal von etwas "abhängig" war.

      Außerdem wurden die Test´s auch mit Leuten gemacht die spielsüchtig waren, Süßigkeiten-Süchtig, Online Spiele süchtig und sogar mit Sportlern.

      Was ich damit sagen will ist das man sich damit keine dauerhaften Schäden zufügt, aber das Gehirn nie mehr etwas vergisst auch wenn es nur im Unterbewuststein schlummert.

      Zum Kratom und deren Rezeptoren selbst, kann ich nochmal was intressantes raussuchen. Das Ausschleichen stellt eine Art Gewöhnungsprozess dar, weil sich der Körper nach und nach daran gewöhnt wieder selbstständig etwas zu produzieren. Bei dem einem geht das schneller, bei dem anderen dauert es länger. Vollständig geheilt (körperlich) ohne dauerhaften Schäden wird aber jeder !!
    • @Ignora Buttonia
      Ich hatte das so gemeint: wenn Du Depressionen und andere Entzugserscheinungen vermeiden willst, musst Du ausschleichen.

      Der Körper vermindert die Anzahl der Rezeptoren auf den Nervenzellen, wenn zu viel Serotonin (ev. auch Endorphin?) gebildet wird, damit wieder ein Gleichgewicht der Neurotransmitter hergestellt wird. Deshalb merkt man von der gleichen Menge dann nichts mehr und muss die Dosis erhöhen, um die gleiche Wirkung zu haben.
      Wenn man die Droge weglässt, ist plötzlich viel weniger Serotonin verfügbar. Jetzt reagiert der Körper wieder und zwar mit Vermehrung der Rezeptoren. Das dauert aber eine Weile, deshalb ist, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, zu viel Noradrenalin im System, was die Entzugserscheinungen hervorruft.
      Wenn man ausschleicht, kann sich der Körper langsam anpassen und es ist weniger unangenehm.

      Dieses Anpassen des Körpers an die Serotoninmenge ("Downregulation" der Rezeptoren) passiert nur, wenn man eine Zeitlang ununterbrochen konsumiert. Wenn man 1x konsumiert und dann wieder eine Pause macht, reagiert der Körper nicht und man hat zwischen den Einnahmen keine Entzugserscheinungen.
      Wie lange man konsumieren kann, bevor der Körper mit Herabregulierung der Rezeptoren reagiert, ist individuell. Wahrscheinlich reagiert er schneller, wenn man vorher im Leben schon einmal dauerhaft Opioide konsumiert hat. Bei mir reichen schon 3 Tage (hintereinander) Konsum.
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.

      The post was edited 2 times, last by William Blake ().

    • Dope wrote:

      Zum Kratom und deren Rezeptoren selbst, kann ich nochmal was intressantes raussuchen. Das Ausschleichen stellt eine Art Gewöhnungsprozess dar, weil sich der Körper nach und nach daran gewöhnt wieder selbstständig etwas zu produzieren. Bei dem einem geht das schneller, bei dem anderen dauert es länger. Vollständig geheilt (körperlich) ohne dauerhaften Schäden wird aber jeder !!
      Kannst du gerne raussuchen :)
    • Verbloedung durch Drogenkonsum

      Habe gerade den Thread ueber dieses RC-Benzo gelesen in dem jemand erwaehnt das (chronischer) Benzokonsum bloed macht.
      Kann man das aber nicht ueber die meisten Drogen sagen?

      Ich wahre einige Jahre schwerstabhaengig und - obendrauf - bin ich auch ziemlich total verbloedet gewesen.
      Habt ihr das bpsw. bei Kratom nicht erlebt?
      Ich rede natuerlich von starkem Dauerkonsum, nicht davon, dass wenn man 2 x die Woche einen Tee trinkt bloed wird.

      Naja, ich kann euch sagen, als mir bewusst wurde WIE bloed ich geworden bin, war das echt nicht enifach zu ertragen.
      Es hat naemlich ZIEMLICH lange gedauert bis sich dass wieder deutlich gebessert hat.
      Und fast egal wie gut ein Gefuehl auch sein mag: Wenn man deswegen zu nem IQ von 20(mal so geschaetzt :D ) gelangt ist
      das schon ein hoher Preis.
    • Hey! Das wäre in der Tat ein hoher Preis.
      Da gibt es wohl auch alle Schattierungen.
      Ich bin durch Kratom sowohl schlauer als auch schöner geworden :D . Nee, aber mir verhilft Kratom wirklich zu wesentlich mehr Drive, Kreativität und damit auch Produktivität. Mein Leben ohne Kratom sähe einfach anders aus und würde auch weniger Spaß machen.
    • das liegt denke ich bei vielen drogen immer daran, wie man den zustand nach dem konsum nutzt.
      wenn du nur in der ecke rumliegst und noddest, gibts du deinem hirn halt keinen input und dann baut das langsam ab.

      dann gibts noch die drogen, die akute hirnschäden verursachen können. keine ahnung wie das mit dem benzo ist, ich denke hier vor allem an dauerhaften amphekonsum. ob man dabei aber tatsächlich "blöder" und nicht eher "psychotischer" wird, wage ich nicht zu beurteilen.

      kratom zähle ich eher zu zuerst genanntem.

      übrigens: rauchen (egal was) kann wegen akuter sauerstoffunterversorgung im gehirn dafür sorgen, dass hirnzellen absterben. daher kommt auch der mythos cannabis mache dumm.
    • Alles was neurotoxisch ist, lässt einen auf Dauer "verblöden". Es kommt allerdings auch drauf an, wie intelligent man vorher war usw. . Alkohol, sowie das erwähnte rauchen, vorallem von Tabak ( da meistens in hoher Frequenz) , sind meines Erachtens nach die Substanzen mit einem sehr hohem neurotoxischen Potential.
      Amphetamine sind erst ab einer hohen Dosis neurotoxisch.

      Opioide/Opiate und Benzodiazepine besitzen kaum bis gar kein neurotoxisches Potential und meist auch kein hepatoxisches oder nephrotoxisches Potential.

      Später, wenn ich Zeit habe, kann ich noch mehr dazu schreiben, falls es interessiert. Denn auch wenn Stoffe nicht toxisch sind, können sie selbstredend Veränderungen im Gehirn und Körper verursachen.

      Achja was ich noch sagen wollte: Definiert einer mal das Wort verblöden?! Was heißt das überhaupt genau ?
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