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Kratom und Depressionen

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    • @dub
      Ich habe mich weitläufig Erkundigt. Sowohl in offiziellen Quellen als auch aus Erfahrungsberichten:
      • Es ist nicht zulässig jemanden nur nicht zu verbeamten weil sie einmal eine Psychotherapie absolviert hat. (Dann kommt die erwähnte Einzelfallentscheidung)
      • Aus perssönlichen Erfahrungsberichten von Freunden die mittlerweile im Referendariat sind und Erfahrungsberichten aus dem Internet (die sich so anhören als wären sie nicht frei erfunden) weiß ich dass diese Einzelfallentscheidung im Ermessen des Psychologen liegt, was auf gut deutsch heißt: Glückssache. Natürlich liegt die Beweispflicht dass ich nicht geeignet bin dann bei den Behörden, aber ich bin mir nicht sicher ob ich mich dem Aussetzen will.
      • Was nicht vergessen werden sollte: Wir leben in einer Welt in der es immer wahrscheinlicher wird dass Politik Patienten kriminalisiert (z.b. den Vorschlag zum Bayerischen Polizeigesetz). Wer weiß was da alles noch kommt. Vielleicht kommt irgendwann die AfD in die Landesregierung und will alle "geistig entarteten" aus den Behörden haben, man kann es einfach nicht wissen was irgendwelchen Holzköpfen in der Politik so einfällt. Ganz abgesehen davon dass man auch bei Versicherungen etc. diskriminiert wird wenn man gewisse Vorgeschichten hat (und da wird auf die Schweigepflicht gepfiffen).
        Das kann man ignorieren oder sich dem entziehen. Ich finde es wie gesagt frech. Wenn ich Extremsport machen würde oder mich sehr ungesund ernähren würde, dann wäre das U.U. hochgradig selbstschädigendes Verhalten dass die Krankenkasse auch unsummen an Geld kostet.

      The post was edited 1 time, last by Kermit: Vollzitat durch @Nutzer ersetzt ().

    • OK, ich glaube dir, dass du dich umfassend informiert hast. Würde ich ja auch so machen.
      Ich kann deine Befürchtungen und Ängste nachvollziehen. Allerdings malst du auch ein recht düsteres Bild. Ja, das mit Bayrischen Polizeigesetz habe ich auch mitbekommen.
      Der Vergleich mit dem Extremsport ist gut ;)

      Lass uns inständig hoffen und am besten auch selber was aktiv tun dagegen, dass die AfD weiter Fuß fasst. Ist aber ein extra Thema.

      Dennoch würde ich mich an deiner Stelle deswegen nicht vom gewählten Berufsweg abbringen lassen. Und ich würde auch versuchen eine Gesprächstherapie zu bekommen. Wie schon geschrieben würde ich über einen Arzt (Hausarzt) mal ins Gespräch kommen. Heißt noch nicht, dass du dann was machen MUSST.

      edit: Man muss doch als Lehrer/ Lehrerin nicht zwingend Beamter werden oder? Klar ist das Finanziell und wegen der Jobsicherheit bestimmt anzustreben. K.a.

      Wenn dir deine Gesundheit wichtig ist, würde ich auch eine Therapie versuchen. Ich kann aber schwer einschätzen, wie stark deine Symptome sind.
      Wenn du nach Selbsteinschätzung denks, du bekommst das alleine hin, auch möglich. Wenn du dein Leben und Alltag soweit bewältigen kannst und dich nicht täglich Symptome einschränken.
      Vielleicht benötigst du keine ADs, weil noch nicht so schlimm.

      Antidepressiva gibt es nur über einen Arzt verschrieben. Kann auch der Hausarzt machen, oder er überweist zu einem Psychiater/ Neurologen. Wie weiter oben schon angesprochen, können ADs auch gegen Schmerzen oder Schlafstörungen verschrieben werden als offizielle Diagnose. Und in den Genuss einer von der Kassen bezahlten Psychotherapie kommst du auch nur, wenn du dich an einen Therapeuten wendest. Versuch doch einfach mal ne Probesitzung. Erst wenn die Therapie langfristig bewilligt werden muss, braucht er einen Konsiliarbericht vom Hausarzt um dann den Antrag bei der Kasse zu machen.

      Du könntest auch versuchen, über die Schiene Schlafstörungen (also irgendwas weniger kritisches als Depression) in so eine Therapie zu kommen. Das setzt aber voraus, dass Hausarzt und Therapeut mitspielen. Schon deswegen würde ich mal das Gespräch suchen, vielleicht haben die auch noch Ideen.

      Nur so mein Geblubber dazu.

      The post was edited 1 time, last by dub ().

    • Ich möchte hier nochmal ganz kurz etwas loswerden, weil ich glaube dass es wichtig ist:

      Egal ob Antidepressiva nun bei leicht-und mittlegradigen Depressionen wirken oder nicht, die Ursache für die Depression beseitigen sie nicht. Ganz im Gegenteil, der Same für eine länger andauernde Leidensgeschichte wird durch sie gesäht.

      Und ja, es gibt genetische Einflüsse, die Depression wahrscheinlicher machen, d.h. aber nicht, dass die Depression nun plötzlich nur biologisch begründbar ist und mit Medikamenten therapiert werden muss, auch wenn uns das immer noch von vielen Seiten eingerichtet wird. Menschen mit solch einer Veranlagung benötigen vielleicht weniger starke Auslöser um depressiv zu werde, es gibt aber meiner Meinung nach wirklich immer einen tieferen Grund. Ziel kann es ja nicht sein,
      jahrelang Medikamente zu schlucken und das eigentlich Problem höchstens ganz zaghaft abzuarbeiten, es zu verdrängen, oder gar nicht erst kennenzulernen.

      Und genau das passiert meiner Meinung nach in den meisten Fällen der Medikamenteneinnahme. Das konnte ich an mir und an vielen anderen Personen beobachten bzw. letztere haben es teilweise auch selbst gemerkt und davon berichtet. Die Pharmaindustrie lacht sich schon seit Jahrzehnten ins Fäustchen, den vorallem die ssri und ähnlich wirkende Medikamente sind in ihrer Wirkung perfekt, der Kunde fühlt sich etwas besser aber bleibt schön lange auf sie angewiesen und die Kasse der Pharma klingelt wie verrückt.

      Die Ärzte haben davon meist keine Ahnung weil sie zum einen die Wirkung nicht erleben und sich zum anderen einfach freuen, wenn der Patient sich besser fühlt. Dass die Ärzte alle aus Eigeninteresse verschrieben, würde ich so nicht unterschreiben, ich hab solcher Ärzte noch nicht kennengelernt, die gibt es aber sicher zu genüge. Ich denke die Ärzte sind selbst oft Opfer der Manipulationen der Pharmaindustrie, auch wenn es ihre Aufgabe ist, das zu durchschauen.

      Bei schweren Depressionen ist ein Medikament wohl manchmal einfach nötig um an sich arbeiten zu können, da nehm ich mir auch nicht das Recht heraus, dazu eine Meinung abzugeben. Alles andere hab ich selbst erlebt.
      Wer schwere Depressionen hat, kann laut Studien mit 5htp sehr gute Ergebnisse erzielen und auch alternative Methoden wie die Ketamin Therapie würde ich sofort ausprobieren.

      NACHTRAG: Meine Meinung zu Antidepressiva hat sich ein wenig geändert. Antidepressiva sind wohl teilweise besser als ihr Ruf, auch die Geschichte mit der fehlenden Wirksamkeit bei leicht und mittelgradigen Depressionen stimmt meinem heutigen Stand nach nicht. Naja, das ich wollte ich hier nur kurz loswerden, wer weiß wie viele Leute hier lesen und welche Auswirkungen hier geschriebenes hat. Ich persönlich würde trotzdem Kratom niedrig dosiert einsetzen ;)

      The post was edited 1 time, last by Rezeptor ().

    • Word!

      Ich sehe es in der eigenen Familie. Medikamente können (!) wunderbar die tieferen Konflikte überdecken, ja. Es gibt auch Menschen, die sich dessen sehr wohl bewusst sind und sich gar nicht mit sich selber in der Tiefe beschäftigen wollen. Dann denke ich auch zwischen Medikamenteschlucken zum "Wegdrücken" und absolut notwendiger Einnahme um überhaupt Licht am Ende des Tunnels zu sehen gibt es auch noch viele Abstufungen. Das ist so unterschiedlich wie die Menschen. Manisch-depressive z.B. müssen oft ganz einfach prophylaktisch Medikamente nehmen, um nicht wieder manisch zu werden (dann aber meist keine ADs sondern andere).

      Ich gebe dir Recht, die Tendenz dazu scheint da zu sein, den Fokus darauf zu legen, dass ein Depressiver so schnell wie möglich wieder funktioniert (Job, Familie etc.). Eine richtige, psychologisch begleitete Therapie dauert ja auch viel länger, in mittleren bis schweren Fällen ist man dann auch eine Weile krank geschrieben (bis mehrere Monate oder länger) wenn man dann eine Tagesklinik besucht oder gar stationär ist in einer Klinik. Aber auch ohne feste Therapie, wenn man die Sache selber in die Hand nimmt, kostet es einfach Zeit. Volle Leistung im Job bringen (Erwartungshaltung) und gleichzeitig sich selbst heilen funktioniert in den wenigsten Fällen.

      Es kostet Mut und oft auch Rückhalt durch Freunde/ Familie (falls vorhanden), solche Unsicherheiten wie längere Arbeitsunfähigkeit in Kauf zu nehmen und sein Ziel durchzusetzen erst mal wirklich gesund zu werden. Und das in einer Phase wo man sich eh schon ausgegrenzt und fühlt und sich hinterfragt.
      Auf lange Sicht meine Meinung nach eh besser, möglichst gleich richtig an die Ursachen zu gehen. Eine Gefahr die bei der von dir beschriebenen Praxis auch gegeben ist - es kann passieren, dass die Probleme verschleppt werden und bei der nächsten schwereren Lebenskrise oder in einer Partnerschaft dann wieder zum tragen kommen.

      Was du über die Ärzte sagst ist richtig. Gibt aber zum Glück auch löbliche Ausnahmen, die auch mal zugeben, dass sie einfach nur probieren können, ob ein Medikament dem Patienten hilft. Es fängt ja auch schon dort an, dass 5-HTP (das btw. schon mal als Medikament in DE verfügbar war) immer noch als Nahrungsergänzungsmittel geführt wird, was nicht verschrieben werden darf. Es gibt angeblich auch keine Studien. Warum? Klar, weil die Pharmaindustrie daran gar kein Interesse hat. Selbiges mit CBD wo zum Glück langsam die DInge anlaufen.

      Rein finanziell geht das 5-HTP schon ins Geld. Bei dem was ich nehme kostet eine 120er Packung 100mg je nach Preisschwankung um die 30 EUR. Wenn ich 300 mg am Tag nehme komme ich mit einer Packung 40 Tage hin (bei täglicher Einnahme), also etwas über einen Monat. Das sind dann auch je nach Dosierung und Preis im Jahr 300 - 400 EUR im Jahr. Wenn dann noch andere Sachen dazu kommen wie CBD, Kratom, Nahrungsergänzung, die nicht von der Kasse bezahlt werden, kann sich das nicht jeder leisten. Klar, ich will nicht an der Gesundheit sparen. Dennoch kommt da ordentlich was zusammen.
      Will das nicht als Argument pro Pharma-ADs bringen! Eher nur als Gedanke.

      The post was edited 2 times, last by dub ().

    • Mir hilft es gegen Depressionen bei einer konstanten Einnahme. Ich fange damit mittags an ca 2,8 Gramm dann später Nachmittag ca 3,2 Gramm dann Abend ca 3,8 Gramm und vor dem Schlafen gehen ca 4 Gramm.
      Man kann es nicht vergleichen mit Ad.
      Es wirkt bei mir anderst. Besser! Es gibt aber Tage wo ich ein nicht so potenter Kratom nehme und die schöne beruhigende euphorische Wirkung aus bleibt. Das ist dann sehr ärgerlich! ich hab dann ausnahmsweise am Abend eine andere Sorte von der ich weiß das sie mir hilft, genommen. Ich mache gerade eine nicht gewollte Trennung mit und will jetzt auf keinen Fall auf Kratom verzichten.

      LG Carlos
    • Hallo zusammen, ich bin 33 Jahre alt und leide seit meiner Kindheit an chronischen Depressionen. Habe sehr viele Medikamente (Citalopram, EsPram, Venlafaxin etc.) bekommen. Nehme jetzt seit knapp 3 Jahren Kratom und ich möchte es nicht mehr missen. Wurde damals auch mall auf Tavor eingestellt und nahm es über 2 Jahre.Um von dem Sauzeug wegzukommen machte ich eine Entgiftung und ich muss sagen, das Kratom hat stark dazu beigetragen, dass ich diese hatte Zeit gut überstanden habe. In meinem Fall war es zur Substitution das richtige Mittel.Und meine Depressionen halte ich damit auch besser denn je im Zaum. Auch wenn meine Toleranz recht hoch ist mittlerweile und ich nicht mehr wirklich berauscht werde, hilft es mir weiterhin zuverlässig gegen die Depression. Ich kann natürlich nur für mich sprechen und will hier Niemanden anstiften, es gleich zu tun. Doch aus Erfahrung half und hilft es mir besser, als alle Medikamente bisher.
    • Hallo zusammen.
      Ich habe seit 2 jahren schwere Depressionen, inklusive Suizidgedanken.
      Habe so ziemlich alles an AD‘s durch, was der markt hergibt, stationären klinikaufenthalt, gesprächstherapie, ketamininfusion.
      Nichts hat geholfen, war kurz vor dem suizid, arbeitsunfähig.
      Bis ich auf kratom gestoßen bin.
      Nehme seit 3 monaten täglich 2x2g
      und wechsle die sorten.
      Ich kann wieder arbeiten und das haus verlassen, hatte schon keine Hoffnung mehr.zum Thema Abhängigkeiten:
      Drauf geschissen.Selbst wenn es süchtig machen sollte, bin ich lieber süchtig, als tot.
      Danke Kratom
    • Es ist sogar Ketamin-Nasenspray zur Depressionsbehandlung in der Pipeline oder mittlerweile vielleicht sogar schon auf dem Markt. Es gibt ebenso Hinweise auf einen ähnlichen AD-Effekt bei Lachgas, aber das lässt sich halt weniger gut als Medikament verpacken :D Interessant: DXM zum Beispiel besitzt keine antidepressive Wirkung. Einfach nur NMDA-Antagonismus scheint also nicht auszureichen.
    • Kratom hilft mir sehr gut bei meiner schon mit 11 Jahren diagnostiziert Psychose... Ich fühl mich auch nicht abgestumpft dadurch, es ist eher so dass ich mich traue emotional aus mir herauszugeben und mir mehr zutraue. Selbst stark sedieren den Sorten wirken ei mir Aktivieren da ich meine anspannungen loslassen und sie in nutzbare Energie umwandeln kann.
      BTW ich habe mir nun einige Sorten bestellt und gemerkt das grün IdR nicht besonders für mich geeignet ist. Hab jetzt aber noch zwei Sorten greens a 100g unangetastet hierrumliegen. Würde sie für einen 10er per beutel gerne verkaufen oder eventuell tauschen gegen eine rote Sorte oder yellow.
      LG jinsam
    • Ich kenne auch jemanden aus dem Bekanntenkreis, dessen Depressionen durch Kratom verschwunden sind. Die Person war zu seinen schlimmsten Zeiten total apathisch, kaum noch ansprechbar, mir wurde in seiner Gegenwart immer der Kragen eng, jedes Wort war wie gegen eine Wand gesprochen. Bis ich ihm einmal Kratom vorgeschlagen habe. Er nimmt es jetzt seit etwas mehr als einem Jahr einmal täglich und ist tatsächlich wie ausgewechselt. Schön finde ich das. Auch bei mir sind die früher gelegentlich und in unregelmäßigen Zeitabständen auftretenden depressiven Schübe gänzlich verschwunden, seit ich Kratom nehme. Emotional fühle ich mich viel stabiler als früher. Was auch immer im Kratom also drinnen ist, es scheint auch ein guter Sorgen- und Blockadenfresser dabei zu sein. :)
    • hallo,

      habe mal eine Frage hab schon seit längerem mit Depressionen zu kämpfen, ich nehme auch sehr viel Kratom, ~30g am Tag. Habt ihr das Gefühl dass Kratom in hoher Dosierung die Depression auf dauer verschlimmert? Oder habt ihr allgemein das Gefühl dass es depressiv macht? Wenn das Thema mehr Leute interessiert könnte man mal einen Thread aufmachen, also zum Thema Depressionen.
      Würde mich echt über Antworten freuen.