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Kratom und Depressionen

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    • Hat schon mal wer die Erfahrung gemacht dass Kratom in niedrigerer Dosis stärker wirkt als Antidepressivum und gegen Angst?

      Klingt blöd aber ich dosiere ja runter nach monatelanger Dauereinnahme. Von 6g auf mittlerweile knapp über 4. Dennoch fehlt mir nix ausser der Euphorie. Es wirkt trotzdem super angstlösend und antreibend, heute sogar länger als sonst. Um 8 getrunken und erst so 16 bis 17 Uhr ging es wieder los. Das war sonst immer früher der Fall.

      Das ist eine tolle Entdeckung nachdem ich der Euphorie halber immer hochdosiert habe und ich bin froh drum. Mit 4g täglich lässt es sich super leben.. Vor allem wenn sich da scheinbar gegen die Symptome kaum Toleranz aufbaut.

      Vllt klappt es ja bei noch wem, jedes Gramm was man spart schont Geldbeutel und Gesundheit!
    • Definitiv, deshalb bleib ich bei Mäuseportionen. Bei mir wirds ab ca 3 g "rauschig", das mag ich gar nicht. Sogar wenn mal ein Schlummertrunk angesagt ist, ab dem Moment wo Schwindel oder Verpeiltheit einsetzt find ich es ekelhaft und möchte es sobald wie möglich beenden.
      Und ab dem Ansatz eines "Rausches" war bei mir jedes bißchen Euphorie im Arsch. Einfach nur breit und platt und dumm.....
      ich kann aber generell mit "Wattedrogen" nix anfangen, das heißt um Himmelswillen nicht, daß ich irgendwen verurteile, der diese Art Rausch will und sich gönnt. Ich kann´s einfach nicht genießen, komischerweise richtige Psychedelika wenn´s passt wieder sehr gut.
    • Ich finde das wahnsinn. Ich war immer der Meinung, dass man für einen potenten Effekt immer höher gehen muss, und klar: So eine tierische Euphorie macht schon Laune.. fordert aber auch ihren Tribut in Form von Nebenwirkungen, Toleranz und Kosten. Aber ich finde einfach eine normale positive Stimmung ist schon sehr viel wert und ich persönlich genieße diese fast schon mehr im Moment, als den kurzen Rausch, denn wenn der ausläuft geht auch meine Laune runter - Einfach weil ich fühle, das wars. Und das ist automatisch ein Launensenker.

      Also ganz klare Empfehlung, wer high dosed Kratom nimmt sollte mal prüfen, ob nicht auch niedrigere Dosen ihren Effekt haben. Ich freue mich tierisch über diese Entdeckung und werde mal schauen wie weit ich damit noch runtergehen kann. Nachteile kanns nicht haben, ausser dass man merkt, es funktioniert nicht. :) Dann geht man eben wieder rauf.

      Vielleicht gibts ja irgendwann homöopatisches Kratom.. :D

      Post by Fred Longa ().

      This post was deleted by Kermit ().
    • Moin, will hier auch mal mein Senf dazu geben. Ich leide jetzt schon seit 6 Jahren an "Depression/Angst/Unruhe" und hab schon wirklich vieles probiert (Geistheiler, Pilze, Testosteron, 5htp, cbd und die ganzen anderen teils exotischen Supplements, Ernährung, Darm, Entgiftung von Schwermetallen(wobei ich hier noch dran bin, läuft erst 2 Monate, interessantes Thema für Nervenkranke), so richtig angeschlagen hat nichts, deswegen liebäugel ich mal mit einem Kratomversuch.

      Ich möchte hier jeden abraten Antidepressiva zu probieren, bei mir haben sie die Krankheit eher schlimmer gemacht, habe sie ca 3jahre eingenommen und ettliche AD Sorten probiert. Erst in der Medikamentenzeit sind bestimmte körperliche Symptome dazu gekommen, wie kribbeln im Kopf, Nervenschmerzen am rechten Fuß, kribbeln im Rücken und Zungenbrennen, die heute noch anhalten(bin jetzt 1Jahr ohne Medikamente). Bin mittlerweile auch der Meinung, dass bei chronischen Krankheiten fast egal welcher Art, die Schulmedizin keine Ahnung hat und nur Tabletten verschreibt die Symptome bekämpfen aber nicht die Ursache, die Pharma freuts der Rubel rollt...

      Ich habe 2 Psychotherapien hinter mir, die mir aber nichts gebrachts haben, bin heute auch noch der Meinung das meine Depression eher körperliche Ursachen hat, da bringt auch reden nichts (will hier aber nicht sagen das es niemanden hilft, jede Depri ist anders)

      Das Kratom würde ich eher leicht dosiert probieren, ob es die Ursache heilt glaub ich eher weniger, aber ich verspreche mir zumindest ein leichteren Tagesaublauf und auf ein kleines Wunder hoffe ich unterbewusst eh immer, hab eigentlich nicht vo,r mein ganzen Leben lang in dem Zustand zu verbringen, hatte früher mal ein normales Leben das möchte ich zurück. lg
    • Auch wenn dir wahrscheinlich gleich ins Gewissen geredet wird- unter dem Aspekt deiner Vorgeschichte und der Prämisse "niedrig dosiert als Hilfsmittel" würde ich dir zu einem Versuch raten. Mein Tipp- erstens, weil du grad Schwermetalle entgiftest, und zweitens, weil ich bei dem Shop wirklich die stimmungsaufhellende Komponente extrem ausgeprägt finde, quer durchs Sortiment- lies dich mal durch den Shop- und Bewertungsthread von KCandles.

      Auch da gilt natürlich- weniger ist mehr, grad auch, wenn es dir um Antrieb und wiederbekommen deiner "Alltagstauglichkeit" geht.

      The post was edited 2 times, last by nO1 ().

    • Diese Aussage "kann ich von abraten" halte ich für gefährlich. Einerseits ist es deine Erfahrung, die du natürlich als Meinung auch frei äußern kannst und was du sicher gut meinst. Andererseits sind Antidepressiva evidenzbasierte Medikamente die bei vielen Leuten helfen. Es gibt Menschen mit therapieresistenten Depressionen, jedoch sind diese zum Glück eher die Minderheit. Den meisten Leuten die daran erkrankt sind kann ein gutes Antidepressivum helfen, wenngleich diese auch kein heiliger Gral sind - Der eine wird davon quasi mehr oder weniger geheilt, der andere nur gelindert. Dennoch ist Hilfe in dem Fall immer viel Wert, auch wenn es nur wenig ist.

      Das möchte ich nur kurz hinten dran schieben um potentiell verunsicherten Betroffenen ein Statement zu geben was auch die andere Seite der Medaille beleuchtet.

      Wenn du Kratom ausprobieren möchtest, lass mich dir den Tip geben, es nicht einfach nur zu nehmen um des guten Gefühles wegen. Das hält nicht lange an bis du nachwirfst und das geht eben auch nicht ewig, irgendwann musst du Toleranz abbauen weil die Dosen zu hoch werden, es wird teuer, die Nebenwirkungen nehmen zu.. Daher solltest du, wenn du einen positiven Effekt hast, diesen nutzen um Dinge zu tun die du unter der Depression nicht schaffst. Es ist auch mal schön einfach den Tag vor dem PC / Fernseher zu verbringen wie man es sonst auch tut, aber grade wenns geht sollte man dann auch andere Dinge tun, soziale Kontakte, Sport etc. - Das sind die Dinge die eine Depression wirklich langfristig lindern und ggf. auch heilen können. Und dafür bietet einem Kratom einen Türöffner. Ein Mittel um einem zu ermöglichen positive Erfahrungen zu sammeln und damit den Gesamtzustand zu verbessern. Wenn du es ausprobieren willst: Viel Erfolg! Den Tip mit KCandles unterstütze ich, wenn du Sorge vor Schwermetallen hast. Diese sind dort geprüft und in möglichst geringer Menge enthalten.
    • Kann ich so unterschreiben. Das Kratom unbedingt schon zu Anfang dafür nutzen die Dinge anzugehen die Erfolg versprechen und die man evt. vorher immer aufgeschoben hat. Was auch helfen kann ist neue Dinge auszuprobieren die man vorher abgelehnt hat. Im schlimmsten Fall hast du halt einen Tag der dich nicht weitergebracht hat. Und trotzdem hattest du dann einen Tag der dich weitergebracht hat als wenn du Zuhause rumgesessen hättest. Ein selbst erklimmter Nicht-Erfolg ist auch ein Erfolg, weil du eine weitere Erfahrung gemacht hast.

      Mit AD´s und NL´s bin ich auch auf Kriegsfuß. Ich hab mit dem Zeug in der Vergangenheit so schlechte Erfahrungen gemacht das ich es auch niemals weiterempfehlen würde. Und trotzdem gibt es wirklich Leute denen es hilft. Es ist zwar erwiesen das über 50% nur durch Placebo Linderung bekommen (so nach dem Motto, wenn das Zeug Nebenwirkungen hat, dann muss es ja wirken) und etwa 25% sprechen überhaupt nicht drauf an. Der Rest tummelt sich irgendwo dazwischen wo man auch nicht 100% weiß ob das Placebo oder wirklich Hilfe leistet.

      Man darf aber nie außer Acht lassen das sie extrem schädlich sein können und auch nicht gerade gesund sind. Das einzige AD was ich wirklich okay fand war Doxepin. Und das auch nur während meines Opiod und Benzo Entzugs damit ich schlafen konnte. Einen AD Effekt habe ich bisher noch von keinem AD gespürt. Weder von den antriebssteigernden noch von den sedierenden. Das einzige AD was wohl wirklich kaum Nebenwirkungen haben soll ist dieses Tinapetin (schreibt man das so?). Ich hab es selbst noch nie genommen, aber viel gutes darüber gelesen. Natürlich gibts auch hier wieder Leute die darauf nicht ansprechen, aber wenigstens hällt sich da das Nutzen/Schädigen Verhältnis noch im Rahmen.

      Mal ganz doof gefragt: Weißt du denn woher deine Depressionen kommen? Es muss ja immer eine oder mehrere Ursachen haben. Meistens ist das ja ein schleichender Prozess.

      Bei mir ist es z.B so: Ich bin (glaube ich) kein richtig depressiver Mensch, aber ich habe immer meine Phasen wo ich es dann doch bin. Bei mir kommen diese depressiven Phasen aber immer von meinen Ängsten. Durch meine Ängste bin ich oft nicht in der Lage etwas zu tun was ich machen will oder muss. Das zerrt dann richtig an den Nerven und sorgt gleichzeitg auch noch dafür das ich Abends nicht gut schlafen kann weil ich zuviel nachdenke. Oft spiegeln sich meine Ängste und Depris dann auch in meinen Träumen wieder was die Nacht zum Horror macht.

      Ich weiß nicht genau wie man eine Depression beschreiben soll und ich habe auch keine Ahnung ob ich sowas vlt nicht doch habe. Ich denke immer eine Depression bezeichnet eine traurige und betrübte Stimmung. Diese Stimmung habe ich auch sehr oft aber meistens ist es bei mir eher so das ich gar nichts mehr spüre. Ich bin also komplett emotionslos. Dieser Zustand kann sich dann aber über die Tage so weit steigern das ich wütend werde und nach der Wut kommt dann Verzweiflung und dann dieses betrübte und traurige Stimmung. Ganz früher (also schon mindestens 5 Jahre her) habe ich auch oft im Selbstmitleid gebadet, was mich natürlich nicht weitergebracht hat. Das Problem war das ich zu der Zeit auch wirklich fest davon überzeugt war das ich es auch verdient habe das es mir so schlecht im Leben geht. Für all das was ich in meinem Leben getan habe ist das sozusagen die Bestrafung. Das habe ich mir so weit eingeredet das ich das Gefühl von Selbstmitleid auch wirklich brauchte. Zusammen mit meiner Phobie damals war das ein "nettes" Gesamtpaket Krankheit. Inklusive Selbsthass.

      Die Zeiten sind zum Glück schon lange vorbei, aber dieses emotionstote habe ich auch heute noch ganz stark. Mal mehr, mal weniger, aber ich kann auch einfach nicht mehr richtig lachen. Weinen kann ich schon seit richtig vielen Jahren überhaupt nicht mehr. Selbst wenn ich es wollte, es kam nie etwas. Höchstens mal ein paar Tränen (da musste ich das aber schon richtig erzwingen) aber mehr auch nicht.

      Ist das eigentlich eine Depression? Oder was ist dieses emotionstote? Ich kann selber nicht einschätzen aber ich glaube auch das mich der Konsum in der Vergangenheit "kalt" werden lassen hat. Ich kann nur einer einzigen Person meine Gefühle zeigen und das ist meine Freundin. Aber selbst da gibt es immer wieder Phasen wo ich keine 100% geben kann. Ich will es tief in mir drinne aber irgendwas schaltet dann ab und ich kann mich dann nur sehr schwer öffnen. Bei anderen Personen geht das überhaupt nicht (nur anonym in einem Forum weil ich da 1. keinen gegenüber sitzen habe und 2. weil mich sowieso niemand kennt). Vor fremden geht es mir sowieso immer "gut". Zumindest denken das immer alle. Ich kann gute Laune gut vorspielen und ich lass mir auch so schnell nichts anmerken. Nach außen hin muss einfach alles gut sein, das wird sich auch niemals ändern. Aber ich möchte ja schon wenigstens wieder richtige Emotionen kriegen und dann auch zulassen. Ich kann dies aber nichtmal vor mir selbst. Selbst wenn ich ganz alleine bin und etwas richtig trauriges passiert (wie z.B der Todesfall den ich bis heute nicht verarbeitet habe weil ich nie trauern konnte) kann ich nicht wirklich weinen. Ich stehe dann einfach nur in einer Art Leere wo ich zwar realisiere was grad passiert ist aber trotzdem keine richtigen Emotionen spüren kann.

      Zum größten Teil kommt das natürlich von den Ängsten denen ich schon seit so vielen Jahren täglich ausgesetzt bin. Sowas macht einen einfach kaputt. Zu einem großen Teil wird das meine Vergangenheit sein, was ich da alles erlebt habe (ich habe auch mehrere Traumas) und ich denke der Dauerkonsum wird auch eine Rolle spielen. Nur weiß ich nicht wie groß.