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Tilidin

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    • hab jetzt einfach ein neues thema hier eröffnet, weil ich trotz ganzer forums suche ( und tilidin wird ganz oft erwähnt) aber keinen richtigen platz für meine frage gefunden habe, vielleicht ist er hier sonst bitte verschieben : die frage geht an alle die erfahrungen mit tilidin haben-- ich hab nämlich bis jetzt keine----: ich hab von nem bekannten eine flasche tilidin al comp 50 mg bekommen aber da ist naloxon mit drin. bevor ich was nehme les ich immer ausfürlich und hab gefunden das naloxon ein opiatantagonist ist und damit die rauscherzeugende wirkung unterdrückt bzw. ausgehebelt oder geschmälert.. wird.

      aber genau deswegen will ich es ja ausprobieren und mit kratom vergleichen oder als mischkonsum nehmen..

      da hier aber soviele erfahrungen mit tilidin haben vermute ich dass es bestimmt hoffentlich "tricks" gibt wie man diese bremse aushebeln kann, also wie kann man die naloxon wirkung aushebeln, gibt es irgendwas was man mit den tropfen zusammennehmen kann um die naloxon wirkung zu minimieren... weil reines tilidin bekommt man in deutschland scheinbar gar nicht oder? oder nehmt ihr das tilidin einfach so wie man es kriegt und gut ist? irgendwas muss tilidin ja haben weil es so viele immerhin wohl länger nehmen........? das hat mich neugierig gemacht...

      sollte ich eigentlich vorsichtiger sein mit tilidin als mit kratom? macht es schneller abhängig?
      der mittlere weg ist nie nur das eine und nie nur das andere
    • Soviel ich weiß, kann man die Wirkung von Naloxon nicht aushebeln. Vielleicht weiß jemand mehr? Aber das Naloxon wirkt erst, wenn du weit über 120 Tropfen nimmst. Reines Tilidin gibt es in Deutschland nicht, stimmt. In der Schweiz ist es zu kriegen. War jedenfalls früher so. Tilidin ist okay, mich macht es sehr euphorisch, ist aber nicht besser oder stärker als Kratom. Für Mischkonsum mit Kratom eignet es sich bei mir nicht. Ich kriege davon nur heftiges Herzklopfen. Habe aber gelesen, dass manche das machen. Bei Mischkonsum wäre ich immer vorsichtig. Vorsichtiger musst du mit dem Tilidin allein aber eigentlich nicht sein, und schneller abhängig macht es auch nicht. Einmal habe ich versucht, aufs Kratom zu verzichten und stattdessen nur Tilidin zu nehmen. Ging aber nicht, hatte trotzdem heftige Entzugserscheinungen. Umgekehrt habe ich aber damals problemlos vom Tilidin (habe vor meinem Kratomkonsum viele Jahre nur Tilidin genommen) aufs Kratom umsteigen können, ohne Entzugserscheinungen. Du kannst es mal versuchen mit Tilidin, aber allzuviel solltest du dir davon nicht versprechen.
    • Das Tilidin wirkt auch obwohl Naloxon enthalten ist. Soweit ich weiß ist das Naloxon drin um Überdosierungen zu verhindern, indem es ab einer bestimmten Dosis die Tilidin Wirkung abschwächt oder aufhebt. Die Dosis bei der Naloxon wirksam wird war glaube ich so ca. 30mg. In den Präparaten die ich kenne kommt immer 8mg Naloxon auf 100mg Tilidin. Also so lange deine Dosis unter 375mg Tilidin bleibt sollte sich das Naloxon nicht bemerkbar machen.

      Zur Abhängigkeit: Tilidin lässt sich meiner Meinung nach ziemlich gut mit Kratom substituieren, also solltest du im schlimmsten Fall Abhängig werden hättest du da noch einen Notfallplan. Das sollte aber kein Freifahrtschein für eine Abhängigkeit sein, da das bei dir vielleicht nicht so gut funktionieren könnte. Also lieber auf der sicheren Seite bleiben und Pausen einlegen.
    • Das Naloxon wirkt oral aufgenommen nicht (oder tatsächlich nur in sehr hohen Dosen). Es ist darin, um zu verhindern, dass Tilidin gespritzt wird, so dass es noch ohne BTM-Rezept verschrieben werden kann und wird. Das ist für viele Ärzte (leider) das Argument, nichts stärkeres zu verschreiben. Gespritzt würde es einen sog. "Turboaffen" auslösen, d.h. alles opioide von den Rezeptoren entfernen und in Folge nicht andocken lassen. Ist so unangenehm wie es klingt. Oral passiert da nichts.
      Mir gibt Tilidin gar nichts mehr, seit ich Kratom kenne. Ich habe es zwar nochmal probiert: Nada. Kratom ist für mich besser.
      Mir geht es wie K_Punkt: Ich konnte Tilidin durch Kratom ersetzen, aber nicht umgekehrt.
      Abhängig macht es genauso wie Kratom, du hast dabei nur die Beschaffungsfrage, wenn du es nicht verschrieben bekommst, die gibts bei Kratom zum Glück nicht.

      The post was edited 2 times, last by Tarah ().

    • @fossi das ist falsch.
      Das Naloxon ist in erster Linie deshalb enthalten, damit man es sich nicht spritzen kann. Damit wirkt man dem I.v.-Missbrauch entgegen. Denn dann wird das Naloxon sofort aktiv.
      Oral wird das Naloxon erst ab einer sehr hohen Dosis aktiv. Ich kenne ein paar Leute, die abhängig sind von Tilidin und sich eine Initialdosis von 600mg Tilidin geben, was 48mg Naloxon entsprechen. 600mg sind kein Saveruse mehr. Im Kontext ist es zwar nicht als Initialdosis für Anfänger zu verstehen, aber auf Grund einer Meldung eines Gastes, weisen wir nochmal gesondert darauf hin. LG Earl
      Höher sollte man dann aber mit der Initialdosis nicht gehen.
      Das gleiche gilt auch bei den Tabletten. Zerkleinert wirken sie genau so, wie sie (für Missbrauchszwecke) wirken sollen und sind nicht mehr retardiert. Sprich der Wirkstoff wird nicht mehr kontrolliert und langsam abgegeben.
      Nasal sollte man die Tabletten auch nicht konsumieren. Zum Einen wegen des Talkums und zum Anderen, weil auch so das Naloxon aktiv werden würde.
      Oral kann man das alles also umgehen. ;)

      Außerdem sollte man noch anmerken, dass Naloxon eine viel kürzere Hwz als Tilidin hat und im Falle eines Falles würde das Tilidin wieder wirken, wenn das Naloxon die Rezeptoren nicht mehr blockiert.


      Deshalb muss man bei einer Überdosis auch mehrmals Naloxon verabreichen, weil nach Ende der Wirkdauer des Naloxon die Wirkung des Opiats wieder vorherrschend ist.

      @mittedesweges ob man schneller von Tilidin abhängig wird, ist von Person zu Person unterschiedlich.
      Der Entzug wird aber mit ziemlicher Sicherheit härter sein als der vom Kratom. So gesehen ist Tilidin aber ein tolles Opioid und kann eine große Menge Euphorie mit sich bringen.

      The post was edited 2 times, last by Early Earl Earlson ().

    • Reicht es eigentlich um die Retradierung aufzulösen die Tabletten zu zerbeißen und schlucken, oder sollte man die richtig zermörsern?
      Hab die bisher immer nur gekaut und dann geschluckt und konnte mit der Wirkung nicht wirklich was anfangen.
      Da fand ich Tramal und auch Kratom um Welten besser...

      Aber vielleicht lag es auch an der Retardierung der Tabletten???
    • @Schlossi Ich versteh nicht das man von Tilidin N oder Valeron N überhaupt eine Wirkung verspüren kann. Ausser vllt ein bisschen Schmerzmilderung. Vor ca. 5 Jahren war ich noch extrem Heroinabhänig. 3-5g am Tag. Ich hab mal einmal einen Blister Tilidin N gegessen und hatte 1 Std später den schlimmsten Affen meines Lebens. Von dem Tilidin ohne Naloxon bekomme ich allerdings noch heute einen feuchten Mund. :)
    • @fossi Dann bist du einer der wenigen Menschen, bei denen Naloxon oral aktiv wird.
      Das Tilidin was heutzutage verschrieben und missbraucht wird, hat immer Naloxon mit drin und wird auch bei fast jedem Konsumenten berauschend wirken.. Wieso sonst wäre die Missbrauchsrate von Tilidin sonst so hoch..
      Aber wie gesagt, es mag sicher Ausnahmen geben.

      @greenfly eigentlich reicht es, wenn du die Tablette halbierst weil du somit die Retardierung zerstört hast.
      Viele (ich gehöre auch dazu) zermörsern die Tabletten zu feinem Pulver und nehmen es dann zu sich.
      Für mein Empfinden flutet es schneller an und wirkt auch intensiver.
      Aber vielleicht war deine Dosis auch zu gering?
    • Ich hab mittlerweile einiges an Opioid-Erfahrung hinter mir, hab aber anfangs lediglich Tilidin genommen, weil ich nur ab und zu drauf Zugriff und gehörigen Respekt vor Opis hatte. Mittlerweile hab ich alles durch was man sich so denken kann (oder NICHT denken kann) und dennoch: OHNE Toleranz ist Tilidin mit eine der schönsten Substanzen aus dieser Substanzklasse (das soll KEINE Verherrlichung sein, ich hab mir dadurch nämlich ebenso meine ersten - für so ein "niederpotentes" Opoid - Entzüge eingefangen, die bisweilen echt heftig waren). Wenn du, @fossi, natürlich total auf H warst und einen ganzen Blister....fuck. Jetzt les ich grad deinen letzten Satz und könnte das eigentlich alles löschen. :D Nunja, jemand hats oben gut beschrieben, bei einer nüchternen, abstinenten Person greift das Naloxon oral ca ab 400mg Tilidin.

      Aber dennoch: Ich hatte längere Zeit immer mal wieder Tabletten (mit Naloxon) und ohne großartige Toleranz waren das sehr angenehme Erfahrungen; ich kenne kaum ein anderes Opoid, dass so eine eigene, wunderbare Euphorie hat (ich meine mich zu erinnern, dass es eine Studie gab, in welcher die These aufgestellt wurde, dass Tili nachgeschaltet auch dopaminerg wirken würde). Gleichzeitig ist es wiederum total fies, dass es "nur" eine Potenz so um die 0,15-0,2 hat; da wird man respektive da war ich viel zu unvorsichtig: Ich habe es teilweise über einige Wochen (2, manchmal 4, manchmal noch ein wenig mehr) genommen (ca ab 20 Uhr bis 6 Uhr morgens, bis tief in die Nacht alle 2-4 Stunden ca 75 - 150mg) und hatte schon nach zwei Wochen einen ziemlich krassen Entzug (mein erster überhaupt...ich hab ein wenig gebraucht um das zu überhaupt zu kapieren). Seitdem habe ich noch weitere sieben mal von Tilidin entzogen. Der Entzug an sich ist ähnlich fies wie der von anderen Vollagonisten, wobei das schon auf die Länge der Einnahme und die Dosis ankommt - und klar, mit nem Shore-Affen nach 5 Jahren 3-5g/pro Tag Heroin wars dann doch nicht zu vergleichen sicherlich. Aber dennoch: Es war subjektiv gesehen jedesmal mindestens die Vorhölle (der Tili-Entzug dauert bei vielen übrigens deutlich länger als bei der eventuell heftigere, aber kürzere Entzug von anderen Opioiden). Ich schreib das übrigens auch, weil man auch mit Tilidin sehr vorsichtig sein muss: Menschen reagieren unterschiedlich und nunja, ich war wirklich nach zwei Wochen Dauereinnahme schon körperlich drauf. Die Faustregel ist: 2 Tage Tildin - 3 Tage Pause. Noch mehr Pause ist natürlich noch besser ;) Dann kann man auch richtig viel Spaß damit haben (wobei ich interessanterweise finde, dass es als Schmerzmittel total ungeeignet ist, da wirkt Ibuprofen besser :D)

      Ah jetzt seh ich erst das, was @Schlossi schreibt - sehr richtig. Auch dass es eigentlich reicht, die Tabletten ein zweimal zu zerschneiden (ich hab anfangs gemörsert, irgendwann einfach im Mund zwei drei mal durchgebissen).
    • Ich zitiere mal :
      "Durch die geringe Bioverfügbarkeit der peroralen Gabe bleibt eine systemische Wirkung weitgehend aus. Naloxon wirkt lokal durch kompetitive Bindung an die Opioidrezeptoren der Darmwand und vermindert die durch Opioide typischerweise ausgelösten Verstopfungserscheinungen."

      Soviel zum Naloxon als fixer Bestandteil bei Opioiden. Außerdem unterliegt Naloxon einem sehr hohen First-Pass-Effekt, daher kann es peroral seine antagonistische Wirkung sowieso kaum bis gar nicht entfalten.
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      Meine moderativen Aussagen sehen so aus.
    • @O_Dog Hm? Worauf willst du hinaus? Naloxon ist wohl das bekannteste Antidot, wenn es um Opioid-Überdosen geht - nur, dass man eben permanent Nachspritzen muss z.B., weil das nach 30-45 Minuten schon wieder zu wirken aufhört und die Atemdepression z.B. erneut losgeht. Dass das Naloxon Nebenwirkungen von Opiaten wie Verstopfung mildern soll steht in nahezu jedem Beipackzettel - dass es das wirklich tut, dafür hab ich noch keine Belege gefunden.
    • Hier ging es doch auch um die Frage, ob Naloxon als fixer Bestandteil von Opioiden peroral aktiv ist und die Rauschwirkung hemmt oder gar vollständig antagonisiert. Aus dem was ich gesagt habe, kristallisiert sich heraus, dass Naloxon oral nur eine periphere kompetitive Hemmung von Opioidrezeptoren erzeugt, aber keine zentrale. Also, wie schon von mir in meinem vorherigen Post gesagt, hat Naloxon kaum bis keinen Einfluss auf die Rauschwirkung von Tilidin wenn es peroral eingenommen wird.
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      Meine moderativen Aussagen sehen so aus.
    • @fossi das sehe ich auch so.

      Und was den Entzug vom Tilidin betrifft, das war bei mir im Vergleich zu Kratom wirklich immer ein Kinderspiel. Und ich habe Tilidin viele Jahre lang genommen. Wundert mich immer wieder, wie unterschiedlich das sein kann von Konsument zu Konsument. Ich wundere mich auch, wie jemand, der Kratom regelmäßig in höheren Dosen nimmt, etwas vom Tilidin spüren will. Hat wohl viel mit Einbildung zu tun. Aber jedem das seine. Tilidin werde ich höchstens dann wieder nehmen, wenn Kratom einmal verboten wird. Und auch nur dann, wenn ich nichts anderes verschrieben bekomme.