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Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Gründung eines Kratomverbands

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    • Kratomverband gründen

      Wieso ist eigentlich bisher niemand auf die Idee gekommen einen deutschen oder noch besser europäischen Kratomverband zu gründen ?
      Es sollte doch in unserem und auch in dem Interesse der Händler sein, die eigenen Interessen zu verteidigen und somit eine Kratomprohibition zu erschweren. Wenn die ganzen Klein- und Großhändler sich in einem Verband zusammenschließen und finanziell sich für Kratom einsetzen, dann ergibt es schon eine gewaltige Mauer. Dazu noch die kleineren Privatmitglieder oder Sponsoren.
      Man sollte sich klarmachen, dass wir noch die Zeit haben im Gegensatz zu Cannabis damals.

      Der europäische Cannabisverband wird ja auch immer mächtiger.
    • Die Pharmaindustrie versucht im Moment die schmerzwirksamen Alkaloide zu isolieren und zu synthetisieren. Wenn die das geschafft haben und ein Schmerzmittel auf den Markt gebracht haben, werden sie mit Sicherheit versuchen, ein Verbot von Kratom durchzusetzen, sonst verdienen sie ja nix. Ob man das mit einem Kratom-Verband verhindern kann, weiß ich nicht. Ich finde die Idee aber gut. Ev. wird so ein Verband vor einem Verbot angehört oder kann beratend tätig werden. das wär doch was :)
      Kratom bestellen ist wie Lotto spielen.
    • O_Dog wrote:

      Die Pharmaindustrie wird wahrscheinlich an Mitragynin und 7-HM forschen, da es keine potentielle Atemdepression auslöst. Wäre doch schon fast das non-plus-ultra Opiat/Opioid, welches keine Atemdepression auslöst.


      Glaub ich nicht recht dran! So viele Biotechs (z.B. Trevena Inc) forschen an neuen, "verbesserten" Opioiden, die dann weniger Atemdepression, Übelkeit oder sonstwas verursachen sollen. Angeblich haben einige Agonisten (TRV-734 z.B.) am mu-Receptor eine spezielle Wirkung, die dann weniger Verstopfung, Übelkeit und Atemdepression auslösen soll, bei gleicher Wirkung gegen Schmerz. Im klinischen Test haben die Patienten dann von dem Zeug mehr gekotzt hat als vom Morphin und von weniger Atemdepression war dann auch keine Rede mehr..

      Ich glaube, dass wirksame Mu Agonisten IMMER Atemdepression auslösen, weil das eben das ist, was der Mu-Rezeptor macht, wenn er denn aktiviert wird. Aber ich könnte natürlich auch völlig falsch liegen und Mytragynin ist der heilige Gral der Opiode,,,,
    • Das hier ist aktuell denke ich wichtig. Vielleicht sollten wir uns da mal gedanken machen. Wioe gründet amn so einen verband? Im Pronzip sind wir als Forum ja schon etwas ähnliches nur halt anonym und nicht öffentlich :D.

      The post was edited 1 time, last by 7ender ().

      • Man braucht sieben Leute.
      • Damit nicht alles durcheinander geht sollte es dabei auch bleiben. Der Rest kann nicht stimmberechtigtes Fördermitglied werden. (Macht z. B. Greenpeace so.)
      • Es gibt Pflichtämter, jährliche Kassenprüfungen und eine Menge unlustige Vereins- und Papiermeierei. Damit müssen die sieben zurecht kommen zeitlich und inhaltlich.
      • Folgendes ist die bittere Wahrheit. Ohne Geld geht nichts. Ihr braucht Geldquellen. Zuviel Geld geht nicht, nur zuwenig. Es wird rausfließen für Öffentlichkeitsarbeit und Aufwandsentschädigungen, in Auftrag gegebene Prüfungen bei Laboren etc. Ohne Geld geht gar nichts.
      • Haltet Shops raus. Jede Verbindung mit jemandem der damit Geld verdient ist toxisch und füttert eure Gegner. Ihr werdet viele haben.
        Falls ihr euch doch drauf einlasst macht euch nicht von deren Geld abhängig. Alles muss ohne sie gehen. Sonst werden aus Fördermitgliedern durch die Hintertür Leute die mitbestimmen ("Vorschläge machen", "zweckgebunden spenden").
      • Gemeinnützigkeit ist von Vorteil, dann darf man Spenden abschreiben die man dem Verein widmet. Auch Zahlungen die jemand vor Gericht leisten muss kann man dann empfangen. Jemand sollte sich da einlesen.
      Viel Erfolg!

      The post was edited 1 time, last by Kermit ().

    • Klasse Idee! Ist schon lange überfällig :).
      Cool wäre, wenn wir hier Juristen Ärzte, vlt Politiker oder Polizisten, Journalisten oder so hätten, die auch beteiligen würden.
      Allerdings würde ich glaube ich zuerst nicht über die Szene hinaus an die Öffentlichkeit gehen, solange kein Verbot oä in Sicht ist.
      Aber man könnte schon mal etwas vorbereiten. ZB einen öffentlichen Brief, eine Petition, eine pro und contra Sammlung und uns einiges von der Kratom Asiciation angucken usw.
      So dass wir, sobald Kratom auf der Tagesordnung steht sofort reagieren können und solche Dinge vorbereitet haben. Man könnte dann vlt. Auch für einen Anwalt zusammen legen oder einen Artikel in einem Journal und ähnliches. Ich glaube wenn wir jetzt einen Verein gründen und öffentlich propagieren, würden wir bestenfalls das Gegenteil erreichen und schlafendr Hunde wecken. Nur mal ein paar Gedanken die mir so einfallen. Mag die oder aber sehr :)
    • Kermit wrote:


      • Haltet Shops raus. Jede Verbindung mit jemandem der damit Geld verdient ist toxisch und füttert eure Gegner. Ihr werdet viele haben.

      Das kann natürlich in vielen Fällen stimmen, aber nicht immer würde ich sagen :) In der AKA sind so einige Händler vertreten und die machen SO gute Arbeit, das glaubt man kaum....

      Duehn Tshizz wrote:

      Klasse Idee! Ist schon lange überfällig :).
      Ganz genau meine Meinung! :)

      Wenn man sich mal anguckt, was die AKA (American Kratom Association) so alles leistet.... einfach nur WOW! Lobby-Arbeit, Gespräche mit Leuten der Legislative und Judikative, PR-Arbeit und und und. Die haben in mehreren US-Bundesstaaten schon drohende Verbote abgewendet... richtig gut! :)
      :thumbsup:
    • Ja, es ist wirklich an der Zeit, aktiv zu werden. Bzw., es ist noch Zeit, etwas zu tun, sich entsprechend vorzubereiten. @Duehn Tshizz hat ja ein paar Punkte angeführt. Ich sehe das ähnlich, sich still halten, solange alles gut ist, und tätig werden, wenn Gefahr im Verzug ist. Sollte eine Gründung/Eintragung gelingen, wäre ich gern bereit, einige Aufgaben zu übernehmen, z.B einen Artikel schreiben, eine Pro-Contra-Sammlung ausarbeiten, jeder macht, was er am besten kann. Wenn sonst noch jemand ernsthaft beabsichtigt, mitzumachen, kann er sich das ja überlegen und dann hier Bescheid geben.
      Und ja, es wäre gut, jemanden zu haben, der ein gewisses juristisches Hintergrundwissen hat. Vielleicht finden sich ja auch Ärzte, die sich zur Mitarbeit bereit erklären, das wäre schon von großem Nutzen. Außerdem wäre ich auch dafür, Händler nicht grundlegend auszuschließen.
      Ich bin echt gespannt, ob es gelingt, etwas auf die Beine zu stellen. :)
    • Die Frage ist: Macht das Sinn? Man ruft damit etwas auf den Bildschirm, was bislang eher weniger drauf ist. Ich verstehe etwas wie den Hanfverband, der für Legalisierung von Cannabis kämpft, weil dieser nichts zu verlieren hat. Bei uns ist es aktuell so, dass es keinerlei Anlässe gibt, dass Kratom zeitnah verboten wird. Solange das nicht der Fall ist würde ich vielleicht auch gar keine schlafenden Hunde wecken. Sicher wäre sowas interessant, aber man müsste dann eben auch ganz salopp kommunzieren dass Kratom eingenommen wird (Ich glaube nicht dass uns jemand einen Verband euphorischer Maler abimmt :-/ ) und das ist eben etwas was, wenn das die falschen Leute mitbekommen, nach hinten los gehen kann und ahoi Btmg!

      Generell finde ich die Idee cool und wäre für sowas auch zu haben, aber ich würd's mir genau überlegen.
    • @Varanth

      Du hast damit nicht Unrecht, dass so etwas auch mal schnell nach hinten losgehen kann. Andererseits wäre der Verein wahrscheinlich auch so klein, dass er, bis etwas im Gesetz im Bezug zu Kratom geschieht, unter dem Radar fliegen würde.
      Trotzalledem sollte es gut überlegt und durchdacht sein.

      Ich finde die Idee an sich auch sehr gut!
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      Meine moderativen Aussagen sehen so aus.
    • Ich finde auch, dass wir das angehen sollten. Im Forum haben wir dafür eine gesunde Basis. Hoffentlich ist auch der ein oder andere Fachmann in Sachen Wirtschaft, Jura und Medizin unter uns. Ich persönlich bin leider kein Fachmann und könnte den Verband deshalb wahrscheinlich nur als Fördermitglied unterstützen. Ob man die Händler mit ins Boot holt, ist eine schwierige Frage. Ich denke, gerade die Händler kennen sich mit der Thematik aus und können einen Beitrag zur Lobbybildung leisten.
      The Legend of MaengDa - A Link to The Jag :D
    • Ich denke auch, daß Händler ruhig eine Hauptrolle da spieken könnten, wenn das auch ein bißchen lobbiismus mässig aussehen könnte. Jedoch das hauptinteresse, das Kratom legal bleibt, ist bei allen das gleiche. Händler hätten auch finanzielle Mittel, die die meisten nicht für so eine sache spenden könnten. Ich könnte mir allerdings nicht vorstellen ein Hauptakteur in so einem Verein zu seim. Dafür kenne ich mich vereinstechnisch zu wenig aus. Aber als aktives Mitglied wäre ich dabei. Ich kenne mich gut mit social media marketing, it und Wirtschaftswissenschaften aus.
    • Ich sehe sowas eher skeptisch.
      Das haben schon ganz andere Leute probiert, wie man am besten am Cannabis sieht.
      Die Deutsche Regierung macht sowieso, das was sie will und hört nicht auf das Volk.
      Den Rest erledigen die Medien um die Stimmung zu steuern.
      Es geht nicht mehr um das Wohlbefinden der Menschen, sondern nur noch um die Wirtschaft und die EU.
    • Da gebe ich dir recht. Wir sind streng genommen Lohn und Konsumskkaven.
      Allerdings kann sowas schon was bringen. Mit Petitionen und social media Aktionen wurde viel erreicht.
      Cannabis gibt es mittlerweile in der Apotheke und der Eigenbedarf steht nicht mehr unter Strafe.
      Es wurde allerdings erst Sinn machen öffentlich zu werden, wenn kratom Verbot im Gespräch ist. Vorher wäre es bestenfalls kontra produktiv da man schlafende Hunde weckt. Aber etwas vorbereiten wäre cool. Offener Brief, petition, Aktionen... Die dann nur noch ausgerollt werden müssten.
      Zu müsste man nicht mal zwingend einen Verein gegründet haben. Sondern lediglich eine Gemeinschaft sein wie wir ja jetzt schon sind.

      The post was edited 2 times, last by Duehn Tshizz ().

    • Varanth wrote:

      Die Frage ist: Macht das Sinn? Man ruft damit etwas auf den Bildschirm, was bislang eher weniger drauf ist. (...) Bei uns ist es aktuell so, dass es keinerlei Anlässe gibt, dass Kratom zeitnah verboten wird.
      Es macht immer Sinn eine Interessensvertretung zu haben. Kratom wurde in den USA nur deshalb nicht illegalisiert weil sich eine breite Masse von Menschen für Kratom mobilisieren ließ.
      Mit der positiven Lage in Thailand und den USA haben wir gerade etwas schonfrist, aber ich würde nicht darauf wetten dass das so bleiben muss. Wir sind immerhin das Heimatland vieler großer Pharmakonzerne... Aber erst einmal keine Panik!

      Duehn Tshizz wrote:

      Allerdings kann sowas schon was bringen. Mit Petitionen und social media Aktionen wurde viel erreicht.
      Cannabis gibt es mittlerweile in der Apotheke und der Eigenbedarf steht nicht mehr unter Strafe.
      Ganz genau, und wenn man das vernünftig angeht, dann bringt das deutlich was. Es gibt so viele gute Ansätze in den letzten Jahren (bspw. Frag den Staat usw.) da darf man nicht in lethargie verfallen. Unser System ist ein bisschen korrupt, aber lange nicht so dass man mit genug öffentlichem Druck nichts ändern könnte.
      Cannabis ist übrigens strengstens illegal und einen "Eigenbedarf" gibt es soweit ich weiß nicht, nur die "geringe Menge", welche eine Richtlinie dafür ist bis zu welcher Menge ein Strafverfahren abgelehnt werden kann. Das ist nichtmal eine "de facto"-Entkriminalisierung, das ist völlige Willkür. In Bayern (oder im Görlitzer Park) kannst du auch mal wegen 0,5g Gras eine Strafe bekommen.

      Aber zurück zum Thema:
      Klasse Anregung. Ich unterstütze die Sache mit vollem Herzen!

      PS: Kratom ist den Behörden schon lange bekannt. Es wurde schon in den betreffenden Gremien besprochen, nur wurde noch kein Verbot vereinbart. Ein kleiner Verein wird die Lage ganz sicher nicht verschlechtern, ganz im Gegenteil. Wenn man die Sache seriös angeht und nach außen hin der Gesellschaft zeigen kann: "Hier stehen wir. Wir sind nicht kriminiell und sind normale und sympathische Leute." Dann ist das sehr viel besser als wenn man nichts macht und sich nur in kleinen Communities austauscht.
      Die Presse ist dann auch viel wohlwollender wenn es einen Verein gibt der bereitwillig und seriös über Kratom spricht. Man kann wirklich nicht sagen dass die Medien in der BRD derzeit unliberal wären. Die Cannabisberichterstattung ist in den meisten Fällen wirklich positiv und seriös, das kann bei Kratom auch so kommen.
      (BTW. die öffentlich rechtlichen sind meistens dein Freund. Die privaten sind diejenigen die gekauft werden und Kampagnen fahren (RTL, Bild usw).)
      "Be excellent to each other... and... PARTY ON, DUDES!"

      The post was edited 1 time, last by WillFarnaby ().