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Wie übersteht ihr die Nacht bei Dauerkonsum? (nächtlichen Entzugssymptomen vorbeugen)

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    • Wie übersteht ihr die Nacht bei Dauerkonsum? (nächtlichen Entzugssymptomen vorbeugen)

      Ich habe das Problem, dass ich eigentlich nur einmal am Tag nach dem Aufstehen Kratom nehme und nehmen möchte (ca. 8g zZ). Aber schon beim Schlafengehen machen sich erste Entzugssymptome bemerkbar, die dann einige Stunden später in frühem Aufstehen, Durchschwitztheit, leichter innerer Kälte etc münden.

      ---> Wie beugt ihr also diesen ja eiegtnlich unvermeidbaren nächtlichen Entzugssymptomen vor bei Dauerkonsum? Eigentlich geht das ja nur, in dem man etwas Kratom zum oder vor dem Schlafengehen nimmt. Aber wieviel reicht aus für eine problemlose Nacht?

      Am besten wäre, wenn es ohne KRatom möglich wäre, die Nacht symptomfrei zu überstehen. Aber außer starken Medikamenten wie Lyrica fiele mir hier nichts ein...

      The post was edited 1 time, last by kratomianer ().

    • Hast du denn anderweitige gesundheitliche psychisch-emotionale Probleme oder geht es allein um Kratomabhängigkeit? Weil bei letzterer würde ich in deinem Fall es morgens und abends nehmen (vllt. nur 1-2 gr abends), aber die Dosis langsam reduzieren und es erstmal ausschleichen. Denn auf die Dauer ist das doch kein zufriedenstellender Zustand, oder?
    • Ketogenese. Wenn ich weiß, ich mache aus welchen Gründen auch immer eine Pause, esse ich 1-2 Tage vorher keine Kohlenhydrate mehr. Gerade fast ausschließlich Fleisch, Eier und Butter.
      Ich habe die letzten 3 Monate meines Konsums dokumentiert und komme auf durchschnittlich ca. 15g/Tag (mit stark schwankenden Tagesdosen von 0-30g). Ich habe einmal mehr oder weniger unfreiwillig 3 Tage Pause gemacht und ganz normal gegessen (Brot, Gemüse, Obst, Eier, Fisch, etc.) und das erste Mal tatsächlich echte Entzugserscheinungen bekommen. Besonders das heiß/kalt Gefühl hat mir am meisten Unwohlsein bereitet.
      Im Entzugsthread habe ich dann irgendwann von jemandem gelesen, dass Kohlenhydrate essen seinen/ihren Entzug deutlich verschlimmert.
      Weil ich sowieso schon länger Pause machen wollte, um die Toleranz zu senken und Kohlenhydrat freie Ernährungsweisen (Keto/Carnivore) gerade heiß diskutiert werden, wollte ich das miteinander kombinieren und gucken was passiert.
      Und staune nicht schlecht. Quasi keine Entzugssymptome. Mir ist nicht kalt (das Wetter hilft natürlich gearde dabei, war aber bei der letzten Pause auch >20°C), mir tut nichts weh und ich unterliege keinen massiven Stimmungsschwankungen oder Antriebslosigkeit. Muss dazu sagen, dass ich nicht ganz kalt entziehe. Samstag das letzte mal normaler Konsum (insgesamt 12,5g), dann SO 2,5g Stem&Vein; Mo 1,5g S&V; Di 1,5g S&V und heute bisher gar nichts, weil ich nicht mit dem kleinsten Anzeichen von Unwohlsein aufgewacht bin. Nicht mal ne leicht laufende Nase und die habe ich eigentlich immer.

      Noch ein paar Anmerkungen:
      1. Das ist meine Erfahrung und muss nicht bei jedem so laufen. Ich war einfach sehr überrascht was für einen starken Effekt das hat.
      2. Um in Ketose zu bleiben ist es wichtig wirklich keine oder fast keine Kohlenhydrate zu essen. Die letzten Tage habe ich quasi nur von Hackfleisch, gebratenem Fisch, Putenschenkel und -brust, Eiern, Butter, Salz&Pfeffer gelebt.
      ->informiert euch vorher ein bisschen über Carnivore/Keto. Der Hauptmechanismus basiert darauf, dass durch sogenannte Ketokörper Fett zu Glucose umgewandelt wird und man quasi Fett als Treibstoff verwendet anstelle von normalen Kohlenhydraten, die der Körper zu Glucose metabolisiert.
      3. Auf Dauer ist das sicher nicht gesund und deshalb auch keine Ernährungsweise, die ich irgendjemandem über längere Zeit ans Herz legen würde. Aber für jeden, der große Schwierigkeiten und Angst vor einer Pause/Entzug hat
      mMn einen Versuch Wert.
      4. Keine Ahnung wie und warum das funktioniert. Leute mit verschiedensten Beschwerden berichten aber positive Ergebnisse. Darunter: Fettleibigkeit/Essstörung, Darmerkrankungen/Verdauungsprobleme (was ich auch komisch finde, weil ich immer davon ausgegangen bin, dass man für eine gute Verdauung Ballaststoffe braucht - die es in dieser Ernährung nicht gibt), Depression, ADHS (kann ich auch bestätigen - ich bin klarer im Kopf und kann mich länger konzentrieren).
      5. Ich empfehle In Ketose zu gehen bevor man mit dem Entzug anfängt. Je nach Stoffwechsel und Körper kann das bis zu 3 Tagen dauern und der Zuckerentzug ist anfänglich auch nicht ganz angenhem, gerade wenn Kohlenhydrate die Hauptenergiequelle ist. Ob man sich in Ketose befindet merkt man körperlich irgendwann und der Urin riecht etwas eigenartig. Das liegt am veränderten pH-Wert, der durch die Ketogenese ausgelöst wird. Manche testen ihren Urin-pH-Wert auch mit einem Indikatorpapier. Ich finde, das merkt man auch so. Durch Sport und Fasten kann man das ganze natürlich beschleunigen, damit der Glykogenspeicher schneller leer gemacht wird.
    • Naja, diese körperliche abhäjngigkeit bringt ja nun mal der tägliche konsum mit sich. Pause ist erst einmal nicht geplant.

      DIe Morgendosis ist mir das wichtigste, die sollte am besten wirken - dann kann ich nämlich richtig produktiv schaffenskräftig wandeln. Und je höher die abenddosis, desto weniger gut die morgenwirkung.

      Ich suche daher nach einer optimalen Abenddosis, gerade gut genug, um keine symptome zu haben des nachts. Daher hier die frage, ob man da pauschal pi mal daumen in % angeben könnte, wie viel der morgendosis dafür notwendig wäre.
    • @kratomianer Es liegt an deinen Konsumgewohnheiten. Konsumiere später am Tag bzw. teile deine Tagesmenge auf morgens & nachmittags/abends auf. Stattdessen irgend einen Mischkonsum zu beginnen womöglich noch mit abhängig machendem Kram ist nicht der beste Plan.
    • Ich nehme vor dem Schlafen gehen immer eine komplette Dosis. Sonst wache ich um 4 auf und muss mir was rein tun. Egal was du machst es wird der Punkt kommen an dem eh wieder mehr nehmen musst um durchzuschlafen.Sucht wird immer stärker, nie schwächer. Man kann auch später schlagen gehen und einen mittags schlaf machen zB am Wochenende

      Das mit dem Zucker Klimgt interessant. Weiss jmd warum das so ist, daß es die Symptome reduziert?
    • Duehn Tshizz wrote:

      Egal was du machst es wird der Punkt kommen an dem eh wieder mehr nehmen musst um durchzuschlafen.Sucht wird immer stärker, nie schwächer.
      Diese Verallgemeinerung lässt sich wie alle Verallgemeinerungen durch ein einziges Gegenbeispiel falsifizieren und ich habe die Ehre:
      Mein Konsum ist über Jahre ungefähr stabil und ich nehme aktuell weniger als die meiste Zeit meines Konsums. Natürlich wirkt es nicht jedesmal gleich, doch Entzugserscheinungen im Schlaf treten nicht auf. "Warum konsumiere ich?" ist (wie so oft) die Schlüsselfrage, es geht um einen respektvollen Umgang mit den Substanzen und vor allem sich selber.
    • Ja natürlich das stimmt das man es nicht verallgemeinern kann. Ich wollte damit eher meine Erfahrung darstellen. Was ich gerade ausgeblendet hatte :Bei mir fing es wol damit an dass ich angefangen habe abends eine Dosis mehr ans üblich zu nehmen weil es eine anstrengende Zeit war und ich nicht gut entspannen konnte abends. Dann hebe ich nach ein paar Wochen wieder die zusätzliche Dosis weggelesasen. Mein Konsum isg auch gleich an Sonsten nur eben mit dem nachts aufwachen ist so eine Sache, das fing dann plötzlich an auch wenn ich vor dem Schlafen gehen die letzte genommen hab. Erst fing es an das ich eine Stunde früher aufwachte dann immer früher dann fing ich an abends mehr zu nehmen, 0,3 ca dann wzrdr es immer früher dennoch. Dann hab ich 1,5 g genommen nachts, dann ging es. Bis es dann wieder los ging eine Stunde früher aufzuwachen und es auf 2,5 hoch ging.. Ich konnte natürlich einfach abends noch eine Dosis mehr nehmen, dann würde es gehen aber ich will auf keinen Fall dauerhaft höher gehen. Daher die Warnung sucht bildet sich ggf schnell ist aber oft nur schwer wieder in den Griff zu bekommen. Wenn man erhöht bleibt es ggf. oft dabei auch wenn es nicht geplant ist.
    • Wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du dein Konsumschema nicht ändern, weil du so die für dich beste Wirkung hast? Ich finde den Gedanken von Adrian da sehr gut: Probiere Katzenkralle zur Nacht vlt in Kombi mit Schwarzkümmelöl und wenn das nicht hilft ggf. S&V oder Hirsuta. letzteres ist vlt soagr noch besser, weil man davon auch gut schlafen kann.

      e: Bei S&V hast du natürlich auch wieder Kratom dabei wie bei Hirsuta eine Kratom-Varietät, das muss man dann natürlich überlegen oder ausprobieren. Unter Umständen aber besser als entzügig aufzuwachen.

      The post was edited 1 time, last by Durga ().

    • Ausdauersport am Abend/späten Nachmittag wäre vielleicht einen Versuch wert. Geht zwar meist nicht jeden Tag, aber mit etwas Gewöhnung sollte mindestens 4× pro Woche drin sein.

      Ist ja schon lange bekannt das abgesehen von starken Medikamenten eigentlich nur ausgiebige Körperliche Betätigung den Entzug von Opioiden wesentlich mindern kann. Deshalb gehört Sport auch zum Pflichtprogramm jedes stationären Enzuges von dem ich je gehört habe.
      Was Jimknopf empfohlen hat bzgl. ketogener Diät könnte einen ähnlichen Effekt haben, bzw. beides auf ähnlichen Vorgängen beruhen. Kann mir gut vorstellen das es durchaus einen spürbaren Effekt hat. Werde ich demnächst mal ausprobieren, stundenlang laufen o.ä., bis mir abends fast die Beine abfallen, verhindert bei mir jedenfalls zuverlässig strampeln und treten bei leichtem Entzug.

      Aber im Endeffekt kannst du nicht viel tun außer mehr zu nehmen. Und dann wieder mehr. Und wieder mehr...
      Oder dich damit anfreunden eine Substanz hauptsächlich zum Vermeiden der Entzugssymptome zu nehmen. Was natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.
      Sobald ein Wirkstoff 24/7 im Körper ist gibt es immer und fast zwingend Toleranz.
      Und bei körperlicher Gewöhnung verschwindet die nunmal nicht ohne unangenehme Symptome.
      Ich würde mir dringend überlegen ob der Nutzen das, was aller Erfahrung nach noch auf dich zukommen wird, wert ist. Und vielleicht mal 5-7 Tage pausieren um zu sehen wie weit du überhaupt schon drin steckst, da geht auch gleich die Toleranz wieder merkbar runter.
      (Ja ja, es gibt Ausnahmen. Aber das sie sehr selten und nicht die Regel sind braucht man glaube ich nicht diskutieren.)
    • Bei mir geht es nur wenn ich die letzten Stunden vor dem Schlafengehen einige große Dosen zu mir nehme. In diesem Zustand möchte ich dann Niemanden sehen und bin verpeilt weil ich natürlich versuche meinen Kratomspeicher so hoch wie möglich aufzufüllen. Momentan kann ich so zum Glück gut durchschlafen, muss aber meistens direkt am Morgen nachlegen. In Zeiten von schlechten Chargen war nach etwa 6 Stunden Schluss mit Schlafen und ich musste direkt in der Nacht noch mehr nehmen.
    • Ich habe trotz ca. 8 Jahren Dauerkonsum von Kratom noch nie nachts oder morgens Entzugserscheinungen gehabt. Im Gegenteil, wenn ich aufstehe ist das immer die Zeit wo ich am längsten auf Kratom verzichten kann. Spielt auch keine Rolle wann ich am Abend die letzte Dosis genommen habe, nachdem ich Aufstehe geht es mir immer super. Ich habe mir eine zeitlang auch direkt nachm Aufstehen mal Kratom gegeben weil ich Bock drauf hatte aber das war nur aus Lust und nicht weil ich es brauchte.

      Heute stehe ich ganz normal auf und nehme meine erste Dosis meistens 6-7 Stunden dannach. Manchmal auch schon nach 3-4 Stunden (aber dann auch nur weil ich Lust habe). Es spielt dann auch keine Rolle wann ich aufstehe. Ich kann um 6 Uhr Morgens aufstehen und meine erste Dosis auch erst um 14-15Uhr nehmen ohne das ich entzügig werde. Ich kann aber auch einfach mal 10 Stunden im Bett liegen und dann noch weitere 1-2 Stunden bisschen aufm Tablet daddeln wenn ich nix vor habe. Nachdem ich dann aufstehe vergehen meistens nochmal ein paar Stunden bis ich etwas nehme. Umso länger ich im Bett liegen bleibe umso länger halte ich den Zustand aufrecht und umso länger kann ich es dann rauszögern bis ich etwas nehmen muss. Es gab auch schon oft Tage wo ich meine erste Dosis erst um 18-19 Uhr genommen habe (trotz Dauerkonsum). Aber später als 19 Uhr wird dann doch langsam ungemütlich.

      Ungefähr 10-14 Stunden nachdem ich aufgestanden und aktiv bin fängt dann der Entzug doch langsam an und äußert sich mit Unruhe. Körperlich kommt aber selbst dann nie wirklich was, es sei denn ich bewege mich überhaupt nicht, dann kann es mal sein das leichtes RLS am ganzen Körper anfängt (am meisten in den Beinen). Sobald ich mich aber dann bewege ist das wieder weg.

      Deswegen bin ich auch immer der festen Überzeugung das Kratom eine viel längere HWZ hat als man immer dachte.
    • Ich kann zum Glück auch Problemlos durchschlafen und sogar nachdem aufwachen die erste Dosis ziemlich lange schieben, bis der Entzug kommt.

      Was mir aber schon aufgefallen ist, wenn ich nur rote Strains verspeise, setzt der Entzug merklich früher ein. Da brauch ich dann auch schon direkt nach dem aufstehen die erste Portion.

      Wenn ich die Strains durchwechsel, ist alles okay. Keine Ahnung warum das bei mir so ist. ?(
    • Ich nehme meine letzte Tagesdosis so ca abends gegen 17:30 Uhr. Das kann auch mal eine Stunde später werden. Die Dosis reicht dann für einen meist angenehmen Abend und ich kann dann die Nacht über recht gut schlafen. Seit ich relativ feste Konsumzeiten habe und meine Dosen geringfügig reduziert und festgelegt habe, kann ich sogar besser schlafen als früher. Da habe ich die Dosen mitunter immer höher und höher werden lassen, nach dem Motto "da geht noch mehr". Jetzt mit festen Zeiten und festgelegten Höchstdosen, habe ich nur selten einsetzende Entzugserscheinungen.

      Die Nacht dauert dann bis ca 6-7 Uhr, dann merke ich schon leichte Entzugserscheinungen, denen ich mich aber nicht lange aussetze. Denn die erste kleinere Dosis des Tages (von insgesamt 3) gibt es noch vor dem ersten Kaffee ;) ...
      So war es und so wird es bleiben thinking