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Kratom und Psychotherapie Sammelthread

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    • @alex.katz ich hatte nur eine 3-Wochen stationäre Therapie, wegen Depressionen. Tgl. morgens ging es zum med. Dienst, Blutdruckmessen und Empfinden abgefragt. Alle paar Tage wurde Blut abgenommen,
      zum einen um zu prüfen ob die Medikamente anschlagen, zum anderen zur Kontrolle ob sich noch andere Substanzen im Blut befinden. Wobei die Gäste keine Sucht-Patienten waren . Bei einigen wenigen wurden andere Substanzen nachgewiesen, die wurden sofort entlassen und durften sich bis zu ihrer Abreise nicht mehr frei bewegen. Kratom ist ja so glaube ich nicht nachweisbar, aber eine Therapie unter Kratom ist bestimmt wenig fruchtbar.
      Ich würde eine Suchterkrankung im Nachhinein nicht angeben, ich glaube damit ist die Reise sofort beendet.
    • @mastercrowley ich habe @Elodia so verstanden, dass sie während der Behandlung entziehen möchte.
      Bei meiner Therapie wurden die Zimmer nicht durchsucht, dass darf doch auch nicht anders sein.
      Wir hatten Privatsphäre in zwei-oder drei-Bettzimmern, Einnahmen wären jederzeit möglich gewesen.
      Mit Kindern ist das natürlich anders geregelt. Ich denke mir, dass die Vorgehensweisen von Therapie zu Therapie unterschiedlich sind.
    • Erwähnen würde ich aus eigener Erfahrung nichts. Hatte damals ein halbes Jahr auf einen Therapieplatz gewartet und beim Eingangsgespräch mit dem Arzt erwähnt da ich 2-3Tage die Woche Cannabis konsumiere. Ende vom Lied war das ich nochmal 3Monate warten dürfte um meine Abstinenz nachzuweisen obwohl ich zu dem Zeitpunkt nicht mal mehr abhängig war.
      Ganz ehrlich die 3Monate zu warten waren der Horror vorallem wegen so einem Grund. Die haben Angst, das andere Patienten auf den gleich Zug aufspringen. mal abgesehen davon wirst du auch Medikamentös anders behandelt als ohne weil du ja sucht gefährdet bist....
    • Genau die gleichen Erfahrungen wie psychedmind gemacht.
      Die sind total Vorsichtig , musste auch Bluttest machen um den weniger werdenden Thc Carbonsäure Spiegel nachzuweisen.
      Ich hatte zu lange gekifft als das man nach 2-3 Monaten einen negativen Cannabis Test gehabt hätte.
      So hatten sie einen Wert um zu überprüfen ob ich wirklich nicht ab und zu noch einen dampfe.
      Selbst bei CBD Cannabis waren sie nicht bereit ein Auge zuzudrücken.
    • @Elodia
      Hast du vlt einen Arzt deines Vertrauens dem du fragen kannst? Vlt kann man ja mit der klink kommunizieren dass du bei deinem offenthalt gleich mit entgiftest.
      Weil dass ganze absagen wegen einer sucht finde ich nicht dass beste.
      Evtl könnte ja ein bekannter anonym in der klink anrufen und dass ganze mal abklären.
      Bzw kannst du auch bei der therapeuten Kammer anonym anrufen und da nachfragen was die dir empfehlen.

      Und lass dir hir von allem was steht bitte keine Panik machen.
      Du schafst dass ich drücke dir die Daumen
      Und wenn es dir hilft bete ich auch sehr gerne für dich,
      Vlt hast du ja ein Schutz Engel der dir kraft gibt.
      Lg
    • @Elodia ich habe nochmal über alles nachgedacht..... Ich hoffe du liest den Thread noch und bist ihm nicht überdrüssig geworden, was ich sehr gut verstehen könnte.

      Ich glaube du bist eine alleinstehende Mutter und du brauchst alle deine Kräfte die Kinder zu versorgen.
      Eine wirklich schwere Aufgabe, bei der man sich immer am Rande der Selbstaufgabe und der Verzweiflung bewegt. Ich traue mir das nicht zu und ich habe alle Hochachtung vor dir.
      In so einer Situation fällt man leicht auf Kratom herein, auch ich habe in verzweifelter Situation dazu gegriffen. Bis es mich vollkommen vereinnahmt und mir alle Energie die es mir zuvor gab wieder geraubt hat.
      Ich hatte die Möglichkeit mich davon zu befreien, mein Leben hat mir den Freiraum dazu gelassen. Diese Möglichkeit hast du nicht, der Karren steckt im Dreck fest und in deiner Situation kannst du dich nicht aus
      eigener Kraft befreien. Ich habe auch in meinem Leben niemanden kennengelernt, dem ich das zutrauen würde.
      Ich muss gestehen anfangs dachte ich, was machst du da, was soll der Quatsch, aber ich muss meine Meinung zurücknehmen. Ich habe deine Situation nicht bedacht und wie viele andere auch, nur von mir auf dich reflektiert,
      dass war verkehrt.

      Dein Plan ist gut, "missbrauche" die Therapie, nutze die Chance die sie dir bietet. Reduziere zuvor, genau wie du es vor hast, sodass die Energie noch für die Vorbereitungen reicht, dass das viele sind, dass weiß ich.
      Dann ab in die Therapie, ohne Kratom mitzunehmen. Dir wird es anfangs nicht gut gehen aber dass ist normal, Menschen gehen in Therapien weil es ihnen nicht gutgeht, du wirst von ihnen dort viele kennenlernen.
      Du hast dort mit Sicherheit mehr Freiraum für dich und kannst auch mal in Erschöpfung versinken, wenn du dich elend fühlst. Du musst nicht ständig nach den Kindern sehen und sie versorgen, auf sie wird geachtet.
      Ihr seit in einem neuen Umfeld und das wird dir und deinen Kindern gut tun.
      Versuch den neuen Anfang und das Ende mit Kratom, diese Chance bietet sich euch niemals mehr wieder. So eine Therapie ist ein angenehmes Umfeld, du wirst überrascht sein.
      Du musst dich um wenig kümmern, selbst das Essen bekommt ihr serviert. Zudem ist der Umgang mit den Menschen dort sehr erfrischend. Er bietet die Möglichkeit ganz andere Blickwinkel auf die Dinge des Lebens zu bekommen.
      Mach`nur den Fehler nicht Kratom mitzunehmen, du wirst es dort nicht brauchen und auch nicht bekommen. Eure Therapie ist lang und wenn ihr zurückkommt, bist du von Kratom befreit und euch allen wird es viel besser gehen.
      Mach dir keine Gedanken entzügig in eine Therapie zu gehen, der Zweck heiligt die Mittel und erzähle dort auf keinen Fall von deiner Abhängigkeit!
      Viel Spaß und viel Erfolg.

      The post was edited 2 times, last by Senior ().

    • Ich kann @Elodia sehr gut verstehen. Wenn man Mutter ist und vor allem die Kinder noch sehr klein, dann ist man verpflichtet 24h für die Kinder da zu sein. Man kann sich nicht einfach mal frei nehmen oder sagen "heute gehts mir mal nicht so gut, macht mal euer Zeug alleine". Das ist als Mutter einfach nicht möglich, denn die Kinder sind immer auf die Betreuung und Hilfe der Mutter angewiesen. Wenn man dann nicht die Möglichkeit hat die Kinder in der Zeit von jemand anderen betreuen zu lassen, dann stelle ich mir einen Entzug sehr schwierig vor. Der Entzug fordert alle Kräfte ein und man hat in dem Moment nur mit sich zu tun.

      Ich habe einen kalten Tramalentzug hinter mir. Dieser äußert sich bei mir in etwa genauso wie der Kratomentzug. Ich war damals eine ganze Woche lang nicht in der Lage meine Tochter und meinen Haushalt zu versorgen. Das Ganze war mir nur möglich durch die Unterstützung meiner ganzen Familie, die sich durch ihre Arbeitszeiten abgewechselt haben und immer jemand da war, der sich um meine Tochter gekümmert hat. Ich muss ehrlich zugeben, alleine hätte ich das nicht geschafft.

      @Senior Ich stelle es mir schwierig vor die Abhängigkeit bzw den Entzug während einer stationären Therapie geheim zu halten. Ein depressiver Mensch hat andere Symptome als ein entzügiger Mensch. Das Personal dort ist geschult und ich denke die werden da recht schnell wissen was los ist.

      Ich habe leider auch die Erfahrung gemacht dass man sehr schnell abgestempelt wird wenn man seinen Konsum zugibt. Es ist einfach ungerecht wie man behandelt wird. Wenn man schon an dem Punkt ist, dass man sich Hilfe sucht, dann sollte man diese Hilfe auch bekommen und nicht in eine Schublade gesteckt werden weil man eine Abhängigkeit hat!

      @Elodia ich wünsche dir alles Gute und hoffe dass du die Hilfe bekommst, die du dir wünscht und dass es dir bald besser geht!
    • Das kann ganz blöde Situationen erzeugen dort auf Entzug hinzugehen.
      Meine Frau musste mal wegen dem Magen ins Krankenhaus.
      Deswegen konnte sie kein Kratom nehmen und war total entzügig.
      Die wollten ihr aufdrängen das sie einen Norovirus hat.Dabei hat sie ein Magengeschwür.
      Mein Energisches drängen das es um den Magen geht wurde völlig ignoriert obwohl wir das gleiche Problem schon öfter in den letzen Jahren hatten.
      Das sind ausgebildete Mediziner und die konnten das nicht erkennen was mit ihr ist.Bis ich von der Opiatabhängigkeit Erzählt hatte.
      Danach gabs zwar die richtige Behandlung aber wir wurden wie Aussetzige behandelt , so als wären wir H Junkies die das ganze Krankenhaus klauen.
      Die hören auf Grund ihrer Ausbildung nicht auf normale Menschen und werde sie warscheinlich ins Krankenhaus bringen ,je nach dem wie schlimm der Entzug ist.
      Die wollen ja keine Epidemie in der Klinik und leider sieht ein Kratomentzug aus als hätte man ein fiesen Infekt , bei Durchfall sind die in der Klinik dann total empfindlich.

      Ich will hier auch nicht alles schwarz malen aber leider funktioniert das.nicht gut , auf Entzug oder auf Kratom die Therapie zu machen.
      Aus meiner Sicht müsste man die Therapie verschieben und bis zur nächsten Möglichkeit das Kratom loswerden.
      Als Mutter bestimmt unglaublich schwer , das macht die alternativen.mit Entzug und auf Kratom zur Therapie aber nicht besser.
      Aber das hängt auch alles davon ab wie stark du überhaupt einen Entzug bekommst.
      Es gibt Menschen die bekommen gar nicht so ein starken Entzug von Kratom.
      Aber wenn man so wird wie meine Frau dann unmöglich.
      Und ich würde mir das auch nicht zutrauen.

      Ich wünsche dir auch viel Glück und das du ne Lösung findest.
      Tut mir leid das ich das so negativ sehe.
      Ich würde erstmal von Kratom auf Hirsuta und Combretum wechseln zusammen Schwarzkümmel Öl.
      So bekommst den Alltag wenigsten noch einigermaßen geregelt.
      Sobald das ohne Probleme funktioniert das ganze langsam Ausschleichen.
      Und dann zur nächst möglichen Zeit Punkt zur nächsten Therapie.

      The post was edited 2 times, last by Der Pizzabaecker ().

    • Ich find es einfach traurig das man sich heutzutage überhaupt Gedanken machen muss was man zu einem Arzt sagt.. Jedesmal der gleiche Mist (ich hab damit leider auch schon Erfahrungen gesammelt und habe meinen Stempel weg): Man braucht dringend Hilfe also geht man zu einem Arzt dem man (eigentlich) vertrauen sollte und der einem bei allem hilft. Solange du keine Suchterkrankung hast ist auch alles schön und gut (zumindest bis zu dem Punkt wo sie dir Benzos verschrieben und dich süchtig machen und dich paar Jahre später einfach wie eine Kartoffel wieder fallen lassen weil du ja süchtig bist) aber ist da irgendwas anderes bei kriegst du direkt einen Stempel weg. Dir wird bei Schmerzen nichts richtiges mehr verschrieben, du bekommst bei Ängsten keine fähigen Medikamente und jegliche gute Therapien werden dir verweigert ehe du nachweisen kannst das du so und solange schon clean bist. Ich wurde damals sogar schon als Alkoholkrank eingestuft als ich mal gesagt habe das ich alle 2-3 Tage am Abend mal ein Bier trinke. Mit den Medis ist das auch so ne Sache. Hast du nix (oder sagst nix) kriegst du die Hämmer verschrieben (Opis, Benzos) und sollst diese erstmal einnehmen. Sobald die Ärzte der Meinung sind "So das reicht jetzt" setzen sie dich einfach kalt ab und die einzige Wahl die du hast ist stationäre Entgiften (oder Zuhause, aber das schaffen die meisten sowieso nicht). Warum nichtmal vorher warnen?

      Anstatt das man dort die Hilfe bekommt die man dringend nötig hat wird man schlecht behandelt, rausgeschmissen oder anders irgendwie ausgegrenzt. Das ist leider die Realität und es hat leider nur Nachteile wenn man seinen Konsum zugibt (ich würde heute nichtmal mehr sagen das ich 1alle paar Monate ein Bier trinke, wenn mich ein Arzt fragt dann sage ich einfach ich mache gar nix).

      Absolut traurig... Ich habe damals einen bitteren Preis bezahlt. Ich bin wegen meiner Sozialphobie hin (die so schlimm war das ich fix und fertig war und keine hohe Lebenserwartung mehr hatte) und da wurde alles auf die Drogen geschoben. Das ich die Drogen erst angefangen habe zu nehmen WEIL die Ängste so schlimm wurden hat keinen intressiert. Schuld waren nur die Drogen ohne Logik und Vernunft. Das Ende vom Lied war das mir überhaupt nicht geholfen wurde, es hieß immer ich soll erst die Benzos entziehen und dann in Therapie gehen. Das ich ohne Benzos aber gar nicht in der Lage war ne Therapie zu machen haben die einfach nicht gecheckt. Ja Medis verfälschen eine Therapie sehr stark aber es gibt eben Ausnahmen und zwar die Leute die ohne Medis gar nicht dazu in der Lage sind sowas zu machen und dann gar nicht hingehen wenn sie nix haben. Man könnte doch vor Ort einfach ausschleichen und sich an die Situation gewöhnen. Das hätte 1000x mehr Erfolg als zu verheimlichen oder es abzusetzen und dann doch zu kneifen.

      Ich wünschte ich könnte dir einen anderen Ratschlag geben aber das kann ich leider nicht. Halt bloß den Mund und erzähl dort nichts von Kratom (und falls du irgendwas anderes noch nimmst dann erzähl davon auch nix) wenn dir wichtig ist das dir dabei geholfen wird was du jetzt angehen willst. Das Problem weswegen du da bist ist das einzige Problem, alles andere geht die nix an.

      Wenn du einmal den Weg der Offenheit gefahren bist (punkto Drogen, bei anderen Sachen musste natürlich ehrlich sein wenn dir geholfen werden soll) dann kommst du nicht mehr zurück. Der Eintrag bleibt und jeder weiß bescheid in der Klinik. Im schlimmsten Fall fliegst du raus weil du therapie-ungeeignet bist aufgrund von Konsum von süchtig machenden Substanzen.

      Ich wünche dir und deinen Kindern ganz viel Erfolg und Kraft :)

      Edit: was mir grad noch einfällt. Ich hab nicht so den Plan mit Kindern und Sucht, aber ist es nicht sogar so das die Ärzte das melden müssen wenn eine Mutter von irgendwas abhängig ist? Wird dann nicht sogar noch im schlimmsten Fall das Jugendamt eingeschaltet weil die Mutter ja "süchtig" ist ?
    • Jupp war der größte Fehler den ich im Medizinischen Bereich machen konnte.
      Seit dem bekomme ich keine vernüftige Hilfe mehr.
      Kannste knicken , hatte meinem Psychater auch mal gesagt was das für einen Kranke Methode ist.
      Du bekommst keine Medikamente weil du Drogen konsumierst , wenn du aufhörst bekommst trotzdem keine aber sollst auf jeden Fall mit den Drogen aufhören.
      Da sollst du dann erstmal leben wie ein Asket , für locker mal ein Jahr und musst halt so klarkomme.
      Die sind so bescheuert
    • Mal eine ganz blöde Frage, weil ich in diesem Bereich wirklich keine Ahnung habe.
      Macht es für euch keinen Sinn, den Arzt zu wechseln und dem neuen dann nichts vom aktuellen/vergangenem Drogenkonsum zu erzählen?
      Oder haben Ärzte eine Art „gemeinsamen“ Zugriff auf deine Akte/Krankheitsgeschichte? Falls nicht, würde es ja für viele inkl. mir selbst Sinn machen, den Arzt zu wechseln, oder nicht?
    • Soweit ich weiß wandern die Infos nicht ohne Arztbrief und dem musst du zustimmen. Aber es gibt Bestrebungen zu digitalen Krankenakten, natürlich nur "zu unserem Besten". Trocknet diese Kacke im Beginn aus! Also immer gegen wehren und keiner Speicherung von irgendwas auf der Karte zustimmen, nicht mal der Blutgruppe oder dem Hausarzt.
      Ihr könnt übrigens durchaus ohne Probleme sogar mit fremden Namen in Therapie gehen, wenn ihr selbst zahlt. (Ohne Probleme ist das natürlich nur, wenn zu den Symptomen Gold scheißen gehört.)
    • @Becks hi, wie geht es dir, alles noch gut?
      Meines Wissens unterliegen Ärzte der Schweigepflicht, ein noch ehernes Gesetz.
      Als Patient muss du beim Arztwechsel eine Entbindungserklärung beim alten Arzt abgeben, wenn der neue Arzt deine Akten erhalten soll.

      @Elodia bei jedem fällt der Entzug anders aus. Beim Entzug nach langem, heftigen Konsum ging es mir wirklich nicht gut.
      Aber einigen der depressiv-Kranken die ich in der Klinik kennengelernt habe, ging es wirklich auch nicht gut. Ich glaube nicht, dass ich mich im Entzug merklich von ihnen unterschieden hätte.
      Jeder ist anders, ich glaube nach den vielen unterschiedlichen Ratschlägen bist du mehr verunsichert als zuvor.
      Es heißt doch so schön "viele Köche verderben den Brei", nirgendwo kann man die Substanz dieses Spruchs deutlicher vor Augen geführt bekommen als im Internet.
    • @dub: das erste war eine stationäre Psychotherapie für Depris/Angst, und ähnliches. Bei einer positiven Urinprobe (Benzos) hieß es: Ende. Entweder Entgiftung oder raus. Heutzutage wird das nicht anders sein, schlimmer: Es wird sich die Frage stellen, ob in der Entgiftung etwas frei ist.

      Das 3/4 Jahr waren eine Tagesklinik und eine der gleichen Klinik zugehörige Station, wo die Tage mit Therapie vollgestopft sind. Aber selbst sog. "Ruhestationen" verlangen einige Wochen oder Monate Abstinenz.

      Der Clou an der Sache ist doch letztendlich der, daß man bei einer Entgiftung fast gar keine Therapiestunden hat. Weil ein akut Entzügiger mit seiner Sucht schon überfordert ist. (Sonst ginge der bestimmt nicht in eine Klinik). Bei uns gibt es gar keinen kalten Entzug mehr. Und es wurde erzählt, daß es in unserem Umkreis gar keine kalten Entzüge mehr gibt. Weil man letztendlich daran sterben kann. Ich würde schätzen, daß man Kratom wohl mit Tramal oder Valoron abdosieren würde.

      @senior: Ich möchte dir gerne widersprechen. Wenn die gute elodia 30 g am Tag wegputzt und wenn Sie, wie sie ja sagt, bei einer Abdosierung schon Weinkrämpfe bekommt, wie soll sie denn dem Kratom wirksam entgegentreten? Und ich nehme an daß es sich bei der Therapie um eine Psychotherapie handelt, mit richtig Programm, + die kids dabei. Bei uns würde man mit anderen Opioiden erstmal abdosieren in der Entgiftung. Und glaubst du, die Zimmergenossen würden nichts sagen, wenn sie sich ein stinkendes Pulver abwiegt, runterzwängt und danach für 3-4 Stunden glücklich ist? Eine Sucht von 30g/Tag, oder ein Entzug ab dem 1. Therapietag, Sorry, aber sowohl Pflegepersonal und vor allem Therapeuten sehen das auf 100 m Entfernung, und die Mitpatienten hätten wohl auch keine Lust sich um Suchtprobleme zu kümmern.

      Ich würde dir raten alles was mit Kratom zu tuen hat sofort wegzuwerfen. Vielleicht schaffst du ja in der verbleibenden Woche den kalten Entzug und bist beim Termin der Therapie zumindest anreisefähig.

      Zum Abdosieren ist es bestimmt zu spät, bei deinem Streß hast du das Suchtmittel bestimmt nicht so gut im Griff.

      Ich wünsche dir selbstverständlich alles erdenklich Gute.
    • Ich habe es genauso gemacht wie Becks vorgeschlagen hat: Nach einer entwürdigenden Behandlung (auch entwürdigende zwischenmenschliche Behandlung) durch den Arzt habe ich sofort selbigen gewechselt und mir einen neuen gesucht. Begründet habe ich das (beim neuen) wegen Umzug und die Frage nach den alten Akten kam überhaupt nicht.
      Und plötzlich wird wieder auf Augenhöhe mit einem geredet, traurig sowas.
    • Ich weiß nur nicht inwiefern die Krankenkassen da dann eingreifen können. Im Falle von @Elodia müsste die Krankenkasse ja die Therapie bezahlen und aus eigener Erfahrung muss man auch ne Menge offenlegen wenn man eine Therapie beantragt. Wenn die Krankenkasse (welche ja auch teilweise die Diagnosen bekommt) dann eins und eins zusammenzählt könnte es ja sein dass sie dann sagen :Abgelehnt: .
      Ist aber nur ein Gedankengang von mir, also keine erwiesenen Fakten.
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      Moderative Aussagen sehen so aus lookat
    • Was mir sehr gut geholfen hat aus meinem Sumpf zu kommen (hört sich vlt komisch an) aber es war einer der besten Zeiten meines Lebens.
      Unzwar bin ich in ein anderes Land für 6 Monate in eine christliche Hippie Gemeinschaft gezogen.
      Ich kann euch gerne mehr erzählen falls es euch interessiert

      @Senior Danke für deine Ansicht (sorry habe erst nicht gecheckt dass du auf meinen Post geantwortet hast)