Hallo liebe Kratom.ink Mitglieder und Besucher unseres Forums!
Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Kratom und Psychotherapie Sammelthread

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • 6 WochenTherapie kosten im Schnitt 16000€ da bin ich fast vom Hocker gefalle , hab meine Therapie damals ja abgebrochen weil alle Urlaub hatten oder Krank waren und ich da bloß gefüttert worden bin.
      Es gab praktisch keine Therapie Stunden alles fiel aus.
      Hab da dann vor Langeweile wieder angefangen Kratom zu nehmen und zu Kiffen , hatte ich beides vorher aufgehört.Davor war ich auf dem Weg der Besserung , danach wollte ich mich ca. ein Jahr lang am liebsten bringen.
      Ich war danach so verzweifelt weil ich da keine Hilfe bekam , wenn man selbst dort keine Hilfe bekommt dachte ich , ist alles verloren.
      Die waren total inkompetent , haben mir sogar 3 mal ausversehen falsche Medikamente gegeben , als ich sie darauf Aufmerksam machte wirde ich blöde angemacht und als störenfried eingestuft.
      Dann haben sie mich versucht mit einer Urinkontrolle loszuwerden , dabei wussten die das ich erst kurz vorher aufgehört hatte zu kiffen wodurch ich dann positiv getestet worden bin , hans dem Anstaltsleiter aber gezeigt , hab den voll bloß gestellt , der war total baff wie gut ich mich auskannte.
      Hat sich entschuldigt und durfte bleiben.Als ich mich entlassen habe , gaben sie mir noch Notfall Medizin mit , haha , das war auch die falsche , das merkte ich aber erst als ich 2 Monate später zu eben dieser Medzin griff und fast erstickt wäre , es war etwas das sich fast gleich schrieb , ich war aber anscheinend allergisch darauf , das was ich eigentlich bekommen sollte vertrug ich.Ich wollte das damals alles der Krankenkasse melden war aber zu depressiv.
      Mein Zimmernachbar war richtig in Ordnung , dem war das nach Erklärung egal mit dem Kratom und hats verstanden , ihm hatte das Lithium die Schilddrüse verbrannt und sein Venlaxfin hatte nach 4 Jahren die Wirkung verloren , also eher so , er hatte es prophylaktisch bekommen nach seiner Letzen Depression und trotzdem wieder eine bekommen.
      Der war fertig , der Arme , hätte ihn fast auf Kratom umgesattelt aber er war zu brav und wollte erst die neune Medis versuchen die sie ihm gaben.
      Aber abgeneigt war er nicht.
      War einer der angenehmsten Zimmernachbarn die ich je hatte.
      Dem war trotz seiner gehoben Stellung als Doktorand egal das ich früher Kriminell war und meinte immer wenn ich in seiner Familie groß geworden wäre , hätte ich auch ne Doktortitel , Christian der alte Spinner:-)
      Der hat mich am meisten aufgebaut in der Klinik.Ihm gings leider nicht besser.
      Hab mir echt mühe gegeben ihm zu helfen.
      Mit dem Geld was der Aufenthalt meine Krankenkasse gekostet hat ,hätte ich mich selber locker wieder Gesund bekommen.

      The post was edited 1 time, last by Der Pizzabaecker ().

    • Der Pizzabaecker wrote:

      Hab da dann vor Langeweile wieder angefangen Kratom zu nehmen und zu Kiffen , hatte ich beides vorher aufgehört.Davor war ich auf dem Weg der Besserung
      Ich verstehe das so, dass du die Schuld bei der Therapie siehst.
      Da machst du glaube ich einen Denkfehler. Die Therapie hat versagt, keine Frage. Aber nicht die Therapie war daran Schuld, dass du wieder konsumiert hast, dass warst du.

      The post was edited 1 time, last by Senior ().

    • @Senior: Stimme voll und ganz zu. Clean bleiben kann man erst ab dem Zeitpunkt wo man gelernt hat die Schuld (und somit die Verantwortung) bei sich selber zu suchen.

      @Der Pizzabaecker: Da sprichst du ein Thema an daß mich schon öfters zur Weißglut gebracht hat, nur ich war - wie du - zu depressiv um mich zur Wehr zu setzten: Die falsche Vegabe von Medikamenten. Mal hat ein depressiver 36 Std gepennt, weil er die Medikation eines Psychotikers bekommen hat. Der Gipfel war als - bei falscher Gabe - die Schwester allgemein auf das Problem falsch gesetzter Medis hingewiesen hat: Der Patient möge sich seine Medis vor der Einnahme genau ansehen, so ließe sich das vermeiden. Klasse! Das Personal, manche haben gerade den Hauptschulabschluss geschafft, braucht nur noch im Schwesternzimmer sitzenzubleiben, die Verantwortung bleibt zu 99 % dem Patienten überlassen.
    • Ui, hier ist ja eine super Diskussion in Gang gekommen.
      @psychedmind, genau! Die Erfahrung habe ich vor und bei der Geburt meines Kindes gemacht, wo ich immer noch der Meinung bin, hätte ich bloß nichts gesagt...
      Gibt irgendwo den Thread Kratom und Schwangerschaft, da habe ich bereits berichtet.
      Ich habe Angst. Das war traumatisch, diese unwürdige Behandlung, und ich weine immer noch, wenn ich an die Geburt denken muss. Mein Baby und ich hatten dadurch einen ganz schlechten Start und ganz okay ist es immer noch nicht.
      @mastercrowley
      Ich darf an den Wochenenden nach Hause. Könnte also Mittwochs oder Donnerstags etwas bestellen und mir nach Hause liefern lassen. Ich nehme aber auch genügend mit. Glaube nicht, dass meine Sachen durch gesehen werden, ich lasse es aber vorsichtshalber am ersten Tag im Auto liegen und schaue mal.
      Ich will ja eigentlich auch dort nichts mehr nehmen und hoffe sehr, dass ich das schaffe.
      Ja, ich bin am Runterdosieren, merke auch meine Instabilität, die dadurch verstärkt wird.
      Ich trete an. Wer weiß, wann ich wieder die Chance haben werde, so unkompliziert und kurzfristig mit den Kindern aufgenommen zu werden. Habe alles vorbereitet, die Schule ist informiert und alles Weitere lasse ich auf mich zu kommen.
      Seit langem steht bei mir die Sucht nicht mehr im Vordergrund, sondern die Depressionen und Ängste und meine Traumata. Kratom ist für mich wie wohl für viele eine Selbstmedikation und abgesehen von den Kosten und der Abhängigkeit die wahrscheinlich beste und wirkungsvollste, die ich je hatte.
    • @Der Pizzabaecker
      Leider passiert in der Pflege immer wieder was eigentlich nicht passieren darf: Dass Tabletten vertauscht werden!

      Ich habe das in meinen 15 Jahren Pflege leider ein paar Mal miterleben müssen. Glücklicherweise ist es immer gut grgangen. Allerdings habe nicht ich die Tabletten falsch gestellt oder verteilt, sondern Helferinnen die im Dienst waren und nach den falschen Tabletten gegriffen hatten, obwohl sie die Tabletten eigentlich gar nicht anfassen dürfen, da sie die Qualifikation nicht dazu haben. Den Kopf muss in dem Moment die Fachkraft dafür hinhalten, obwohl diese in den meisten Fällen gar nichts dazu kann.

      Ich bin immer der Meinung wenn man mit den Tabletten von anderen Menschen umgeht, dann sollte man dies verantwortungsvoll tun. Und dazu gehört auch dass man besser 3 mal schaut, bevor man Tabletten ausgibt. Leider gibt es immer wieder Personal, das sehr schlampig damit umgeht. Da werden die Becher für 2 Patienten aus dem Tablett genommen und bis man bei den Patienten ist, weiss man nicht mehr welche Tabletten zu welchem Patienten gehören. Ich weiss nicht wie es in anderen Einrichtungen ist, aber bei uns hat sich in den letzten Jahren glücklicherweise sehr viel getan! Mittlerweile dürfen die Medikamente wirklich nur noch vom Fachpersonal angefasst werden und diese gehen glücklicherweise sehr verantwortungsvoll damit um. Es muss immer klar sein, dass man im schlimmsten Fall das Leben des Patienten gefährdet!
    • @Senior, ich habe vor, dort zu entziehen, aber ich denke nicht, dass ich den Ärzten etwas sagen werde. Es wird darauf hinaus laufen, dass ich den Entzug bzw das Abdosieren alleine für mich dort machen werde. Ich habe geschwankt, ob ich mit offenen Karten spielen sollte, hatte aber Angst davor, nicht aufgenommen zu werden. Dass es weiteren Ärger mit Krankenkasse usw geben könnte, hatte ich eingangs gar nicht bedacht. Das hat mich allerdings die Entscheidung treffen lassen, nichts zu erwähnen. Auch spielt Angst vor dem Jugendamt bei mir eine Rolle, weil das oben jemand schrieb.
      Das hatte ich ebenfalls nicht bedacht.
    • @Elodia
      Ich verstehe deine Problematik vollkommen. Aber in der Therapie zu entziehen halte ich für eine schwierige Angelegenheit. Ich glaube kaum, dass du im Entzug in der Lage bist, therapeutisch mit dir arbeiten zu lassen. Deine Gedanken werden um den Entzug kreisen. Die Probleme, wegen welchen du ursprünglich dort bist, werden in den Hintergrund rücken.
    • Ich glaube Senior du hast mich falsch verstanden oder ich mich schlecht ausgedrückt.
      Ich hatte vor der Therapie da die Antidepressiva nicht gewirkt haben ,mich selber mit Kratom und Cannabis behandelt.
      Das habe ich beides vorher entzogen , weil ich der Meinung war das es so besser für die Therapie wäre.
      Wenn ich dann aber in der Klinik keine Hilfe bekomme und als Depressiver Adhsler , ständig langeweile habe weil nix passiert ausser 3 mal am Tag Essen.
      Ist es nicht meine Schuld wenn ich weil ich wieder sehr Depressiv werde , wieder damit beginne mich selbst zu Medikamentieren .
      Zu dem Zeitpunkt wollte ich doch gar nicht clean sein , wie du es sagst.
      Jetzt wo ich sozusagen Gesund bin , klar da will ich clean sein.
      Aber damals war die Kratomabhängigkeit gar kein Thema , da war es meine Medizin , da hab ich höchstens mal aufgehört damit es wieder richtig wirkt.
      Ich war auch nie Psychisch Abhängig von Kratom , immer nur Körperlich.
      Erst seit ich nicht mehr Depressiv bin , spielt das Psychische eine kleine Rolle , da ich das Kratom anfing als Belohnung für eine schlechte Zeit weiter zu nehmen , so wie , ey jetzt hast du es verdient mal ein paar Tagen Sorgenfrei zu sein.
      Hab nie Craving bei und nach einem Entzug das echt komisch.
      Wie schon mal erwähnt trieben mich immer äussere Pflichten dazu wieder etwas zu nehmen weil , meine Motivation zu lange brauchte um wieder anzuspringen.
      Jetzt hält mich eigentlich nur der Umstand vom Entzug ab das ich dann nicht funktioniere.
      Deswegen wollte ich es diesmal ja anders machen.
      Aber mein Paket mit den Hilfsmitteln hängt anscheinend im Zoll fest.
      Sollte es jetzt bald nicht kommen muss ich dann halt ohne dadurch.
    • @Pizzabaecker gut dass du nicht mehr depressiv bist.

      @Elodia nein, ich verstehe dich immer noch nicht.
      Wir sind beide Menschen, beide haben wir die Verantwortung für eine Familie, aber wir sind uns von der Denkweise so fremd, als würden wir von anderen Planeten aus den weiten des Universums kommen.
      Verstehe das nicht als Wertung, aber unsere Kommunikation macht für uns beide keinen Sinn, sie wäre von Missverständnissen und Unverständnissen geprägt.

      The post was edited 1 time, last by Senior ().

    • @Elodia Es ist möglich, dass du eine gute Behandlungschance nicht nutzen kannst. Bitte überleg dir noch einmal wie du es anstellen könntest vorher zu entziehen. Akzeptable Gründe für eine Verschiebung der Therapie lassen sich sicher finden, besonders mit Kindern. Wenn dir Konsum und Entzug mindern, was du aus der Therapie mitnehmen könntest würdest du es nachträglich sicher bedauern. Denn wie du schon sagtest, es ist eine eher seltene Chance mit Kindern stationär zu gehen. Wer weiß, ob und wann die Krankenkasse dir die nächste geben würde.
    • Entziehen würde ich jetzt auch nicht unbedingt, eher zu einer Dosis raten in welcher man sich gerade noch nicht entzügig fühlt. So wie ich es verstanden habe, ist @Elodia ja trotz Kratom depressiv. Solange es was gibt was bearbeitet werden kann, sehe ich keinen Grund die Therapie nich anzugehen. Wenn es natürlich Probleme sind, die durch den Konsum entstehen oder verschwinden, sollte man vorsichtig sein. Es ist allerdings auch immer schwer sowas aus einem Forum raus zu beurteilen und von daher will ich mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
      Forenregeln/Nutzungsbedingungen

      Moderative Aussagen sehen so aus lookat
    • @Early Earl Earlson,
      Ja,es gibt eine Menge, was ich bearbeiten kann. Vor allem auch für meine Kinder,die ihr Päckchen zu tragen haben und dringend in Behandlung gehören.
      Es wäre fast egoistisch von mir, zu sagen, dass ich nicht hin gehe.
      Ich bin mittlerweile auf 15 Gramm von anfangs 30g und bin optimistisch, dass ich es schaffe, auszuschleichen. Vor der Therapie wird es nicht klappen, aber ich weiß, dass ich es dort schaffen werde.
      Ich hätte große Angst, dass ein Entzug dort auffallen würde und wir raus fliegen. Natürlich kann alles auch so auffliegen, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich für viel geringer.
      Meine Probleme haben sich durch den Konsum nicht verändert. Vielleicht bin ich etwas weniger ängstlich, aber meine Ängste und Depressionen habe ich schon seit vielen Jahren. Durch die Geburt meines Babys vor wenigen Monaten und die damit verbundenen gestiegenen Anforderungen an mich als Mutter habe ich das Gefühl, dass ich das alles nicht mehr schaffe und spätestens in wenigen Wochen notgedrungen in der Psychiatrie landen würde. Ohne meine Kinder, die selbst behandlungsbedürftig sind. Sie müssten in eine Pflegestelle, und damit ist weder ihnen noch unserer Familie geholfen.
      Ich möchte die Chance nicht wegwerfen, Kratom hin oder her.
      Ich habe wochenlang eine Klinik gesucht, die auch Kinder behandelt. Dass es nun so schnell geht, konnte ich kaum noch beeinflussen. Trete Ich jetzt nicht an, wären es mehrere Monate Wartezeit und ein hohes Risiko, dass ich ganz woanders hin muss.

      @Kermit, ich weiß Deinen Ratschlag wirklich zu schätzen, und ginge es nur um mich, würde ich es genau so machen.
      Aber grad mein Sohn steht durch eine Traumatisierung unter einem erheblichen Leidensdruck.
      @Senior, das kann ich so akzeptieren und schätze es sehr, dass Du ganz doll versucht hast, mir zu helfen. Es kann sein, dass ich in ein paar Wochen denke, man, hättest Du mal auf ihn gehört!

      @'Harmony,
      Ich habe das Gefühl, dass wir viele ähnliche Erfahrungen gemacht haben und bin immer dankbar, von Dir zu lesen hier. Du hast als Frau und Mutter in vielen Dingen einen ähnlichen Blickwinkel und ich danke Dir dafür, dass Du mir Deine Erfahrungen mitteilst, damit mir vielleicht gewisse Dinge erspart bleiben können.

      @Becks, ja, das ist unter anderem der Grund, warum ich mich für das Abdosieren entschieden habe. Ein 'kalter' Entzug würde zur Folge haben, dass ich komplett neben der Spur bin.

      The post was edited 1 time, last by Elodia ().

    • Hallo Elodia,
      ich bin wohl hier eine der wenigen, die schon - auch - davon überzeugt ist, dass eine Therapie unter bestimmten Voraussetzungen mit Konsum oder moderatem Abdosieren möglich sein kann. Gerade auch, wenn ich mir deine speziellen Umstände ansehe.
      Versuche es doch mal mit Katzenkralle und Hirsuta plus Schwarzkümmelöl. Damit könntest du schon einige Entzugserscheinungen vermeiden. Von Hirsuta gibt es auch einen Entzug, der soll aber nicht so mächtig sein wie der von Kratom.
      Mit Hirsuta kannst du einen Gutteil der Kratomdosis substituieren und kannst vor allen Dingen schlafen.
      Unter den verständlichen gegebenen Umständen halte ich es bei dir für besser, auf moderatem Konsum unterwegs zu sein, also in einem Zustand, in dem du noch gut reflektieren kannst und handlungsfähig bist.
      Im akuten Entzugszustand ist mMn eine Therapie sehr schwer bis unmöglich.

      Du hast es bishier geschafft, deine Dosierung zu halbieren, das ist doch schon mal eine Leistung. Halte dich so, dass du handlungsfähig bleibst, du hast recht: Du tust es auch für deine Kinder und es scheint ja zu brennen.
    • hallo. ich kenne das psychotherapeutische system auch ein wenig und glaube, elodia hat eine stimmige entscheidung für sich getroffen.

      es gibt zwar die dgsvo, datenschutzgrundverordnung, nach der man die weitergabe medizinischer daten verhindern kann, aber es kommt auch ein digitales system, die telematik, in der in den nächsten jahrzehnten ein gläserner patient entstehen könnte, so dass jeder behandler die kompletten diagnosen sehen können wird. das dauert zwar noch, aber holzauge sei wachsam. die telematik ist bereits in der fläche. also obacht, was man benennt. big brother.... außerdem werden auch weiterhin alle versicherungen wie berufsunfähigkeit etc das sofort als nogo-kriterium sehen und zwar sicherlich für immer... (die haben ja so interne, eigentlich nicht erlaubte datenbanken, wo sie sowas speichern)

      wenn einem nicht alles egal ist und man die diagnose braucht, um sich was verschreiben zu lassen, würde ich hier immer den mund halten.

      sehr sehr ab und zu wird es einen ambulanten therapeuten geben, der, wenn es in einem gewissen rahmen bleibt, bei gelegentlichem kiffen oder so ein auge zudrückt, aber die sind selten gesät. das sollte man erstmal zb über die meinungsabfrage zu cbd vorsichtig abchecken. wie gesagt laut richtlinien muss man nach spätestens 10 ambulanten stunden suchtmittelfrei sein, sonst muss der therapeut einen aus der amb. therapie ausschließen. stationär gilt grundsätzlich die null-grenze.

      im entzugsthread wird zur zeit sehr viel über loperamid geschrieben. das scheint ein verdammt guter unterstützer zu sein im entzug und könnte helfen, um suchtmittelfrei in eine klinik gehen zu können.

      ich kann mir gut vorstellen, dass elodia dennoch profitieren kann. vor allem wenn sie es schafft zu reduzieren. und vielleicht ist es danach dann einfacher, sich der völligen kratomfreiheit anzunähern.

      elodia, denk dran, dir hinterher unterstützung zu suchen! selbsthilfegruppen sind kostenfrei und sofort zugänglich. und es gibt richtig gute. bei NA kannst du dann auch unter sicherung der schweigepflicht auch über kratom sprechen. das ist ein forum, wo das sicher möglich ist. oder natürlich n amb. therapeuten.

      sie würde sich ihren leumund kaputt machen. selbst aufgeklärte ärzte oder therapeuten haben ihre schubladen. und wenn man in der drogenschublade ist, hört der spaß auf.
    • Ich hatte ja auch einige Probleme Ende letzten Jahres, inklusive einem ganz kurzen Aufenthalt in der Notaufnahme (scheiss RC Benzos!!) . Ich habe den ganzen Mist selbst gezahlt, damit nichts an meine PKV und an andere Stellen geht. Ich halte es für wichtig, den Ärzten nichts von Kratom zu erzählen, man ist danach nur noch der Junkie.

      Bezüglich Entzug und Therapie: Wenn man sich ein paar Blister Immodium mit in die Klink nehmen kann, sollte man eigentlich ohne jedes Problem entziehen können. Immodium sollte ja sogar bei Entdeckung klein grosses Problem sein. Man muss ja nur die ersten 10 Tage überstehen, danach ist man halt ein bisschen platt, das dürfte aber auf viele in einer Therapie wegen Depressionen zutreffen. Könnte mir allerdings vorstellen, das Kratomentzug bei einem Depressiven Menschen eine ganz andere Hausnummer wird.

      Bezüglich Elodia: Ich denke, dass eine alleinerziehende Mutter mit Angststörungen und kranken Kindern einen Entzug nicht zu Hause hinbekommt. Das ist einfach viel zu viel. Ich musste mich letztes Jahr im Entzug alleine um zwei Kinder, Arbeit und Haushalt kümmern und es war eine Tortur. Und ich bin nicht depressiv und meine Kinder sind pflegeleicht. Ich hätte trotzdem am Abend heulen können, so im Eimer war ich. Sie sollte vermutlich stationär entziehen, wie soll es anders gehen? Aber vermutlich ist das ja alles schon gelaufen....
    • man könnte das ganze auch mal so rum denken: mit immodium/loperamid kriegt man die körperlichen symptome wahrscheinlich ziemlich in den griff. dann tauchen mit dem konsumverzicht natürlich sofort die ganzen alten psychothemen auf und die kann man dann sofort in der klinik angehen. ist zwar bestimmt eine heftige erfahrung, könnte aber sehr hilfreich sein.