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Kratom und Psychotherapie Sammelthread

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    • In die Therapie und auf Kratom kannste Knicken , du merkst erst wenn du nüchtern und entzogen hast wie sehr dich das Kratom dämpft.
      Ausserdem , ich hab selber mal ne Therapie wegen Depressionen gemacht , kommt man den Leuten auf Kratom nicht traurig genug rüber , kein Witz.
      Die anderen Patienten kommen da nicht drauf klar.
      Die fragen sich dann was du da sollst.
    • Ich weiß. Ich habe nur noch eine gute Woche Zeit, um zu entziehen oder auszuschleichen. Da ich noch unglaublich viel vorbereiten muss, kann ich höchstens etwas runter dosieren und dann dort vor Ort zeitig auf Null. Ich weiß, dass ich beim letzten Runterdosieren nur geweint habe, das wird dann ja passen. Die Ärztin hat mich noch am Telefon gefragt, ob Drogen bei mir auch eine Rolle spielen. Ich habe dummerweise nein gesagt,aus Angst, den Platz nicht zu bekommen, da es eine der wenigen Kliniken ist, wo Kinder mit aufgenommen werden. Bin nun am Überlegen, was ich mache. Antreten werde ich, aber ob ich mit offenen Karten spiele, oder das allein probiere, weiß ich grad nicht. Will mir die Chance nicht verspielen.
    • @Elodia In eine Therapie zu gehen und heimlich unter Opioiden zu stehen halte ich für eine schlechte Idee, welche deinen Therapieerfolg gefährdet.
      Dass du dich schämst ist völlig verständlich und es ist sicher nicht leicht für dich, das jetzt zuzugeben oder zu entziehen. Es ist als Depressiver absolut nachvollziehbar, dass Drogen konsumiert werden und absolut nicht verwerflich, sein Leiden lindern zu wollen. Aber um dir helfen zu lassen, solltest du jetzt erstmal nach deren Regeln spielen und keine eigenmächtige Medikation veranlassen, die auch noch verheimlicht wird.
      Zum Entziehen ist es vielleicht etwas kurzfristig, je nach dem wie tief du drin hängst. Vielleicht einfach um zwei Wochen verschieben und ab morgen anfangen zu entziehen? Gehe auf jeden Fall clean in diese Therapie, egal wie.


    • Ja, ich habe diese Woche noch ein Vorgespräch. Sie haben uns extra vorgezogen, weil es uns momentan sehr schlecht geht. Mit uns meine ich auch die Kinder. Es ist eine Art Familientherapie. Ich könnte es am Telefon sagen, aber auch die Kids sollen dort therapiert werden. Sie jetzt warten und leiden lassen, weil ich das grad nicht so schnell schaffe?
      Ich weiß wirklich nicht, wie ich das so regeln kann, dass es am Besten für alle ist, da es ja nicht nur um mich geht. Ich weiß aber, dass meine Depressionen mit dem Kratom zusammen hängen. Erst hat es so gut geholfen und jetzt fühle ich mich gar nicht mehr richtig da.
    • @Elodia bist du in einer Tagesklinik oder dann stationär untergebracht?
      Kratom behindert dich zwar in dem erkennen der Gründe und Ursachen weswegen du Depressiv bist aber ich glaube nicht das die Therapie deswegen komplett nutzlos ist. Das soll nicht heißen das du weiter konsumieren solltest!!!
      Ich konnte auch während ich noch auf 24/7 auf Kratom war Dinge aufarbeiten und sogar von meinem Trauma erzählen was ich die letzten 4Jahre ganz tief vergraben hatte und jetzt besser damit umgehen.
      Wenn du es nicht schaffen solltest pünktlich runter zu kommen Versuch am besten nicht vor den Therapiesitzungrn zu konsumieren, dass empfand ich immer als sehr nutzlos und verschwendete Zeit mit dem Therapeuten.
    • Wir sind dort dann stationär untergebracht für ca. 8 Wochen. Danke für den Tipp, nicht direkt vorher zu konsumieren. Ich glaube, dass ich es schaffe, zu reduzieren. Entzug halte ich innerhalb von einer Woche für mich nicht machbar. Ich habe noch unglaublich viel zu erledigen, das Ganze ging unfassbar schnell. Freitag habe ich mich beworben und seit gestern weiß ich, dass wir hin können. Es ist ein Segen, kurz vor den Sommerferien dorthin zu können, so verpassen meine Kinder nicht viel von der Schule, was mir sehr wichtig ist.
      Ich gehe es an. Bestelle mir S&V und gehe heute von 30g auf 15-20, je nachdem, wie ich es schaffe. Ich muss noch in der Lage sein, mich um alles zu kümmern, was mit Kindern, Baby usw alleine nicht unbedingt leicht wird. Einweisungen, Auto reparieren, Gespräche mit den Lehrern und und und.
    • Hab erst vor ein paar Tagen die gleiche Situation gehabt , wurde plötzlich angerufen und es wurde ein kleines Vorgespräch gemacht.
      Wäre wirklich ne super Therapie gewesen , 14 Wochen gegen Angst und alles was dazugehört , Tiefenpsychologisch.
      Auf einmal fragt er ob ich schon morgen auf Station könnte , sollte da 1 Woche zur Beobachtung bleiben um die Therapie zu planen.
      Also wirklich ne geile chance die such erstmal nicht wiederkommt.
      Tja und da ich aber noch Abhängig bin musste ich das ablehnen.
      Das wäre total in die Hose gegangen , ich hätte dort Kratom konsumieren müssen.
      Und die hätten mich nicht richtig eingeschätzen können.
      Also schweren Herzens ne Ausrede einfallen lassen.
    • @Elodia du tust mir leid, ich kann mich gut in deine Situation versetzen.
      Ich weiß auch wie sehr man sich nach Hilfe sehnt, wenn man sie überhaupt bekommt.
      Als mein Sohn tödlich verunglückte bekam ich keine Hilfe, nach 15 monatigem Kampf hatte ich einen Therapieplatz für drei Wochen.
      Ich habe die Zeit auch genutzt und es hat mir sehr geholfen. Trotz alledem bin ich anschließend in die Kratom-Abhängigkeit geraten, aber das ist Schnee von gestern.
      Bei heftigem, langem Konsum wurde bei mir die Wirkung von Kratom paradox.
      Nutze die Chance, dir und deinen Kindern zuliebe. Die nächste Möglichkeit wird es, wenn überhaupt, so schnell nicht mehr geben.
      Es gibt bestimmt was schöneres, als entzügig durch die Therapie zu stolpern. Aber du willst es ja so.
    • Durga wrote:

      Die Aussage, Senior, ist mir eine Nummer zu krass!
      Durga warum empfindest du das so? Elodias hat doch die Entscheidung getroffen zu entziehen und die Therapie anzutreten und nicht zu verschieben.
      Da ist doch die Bemerkung "du willst es ja so" zutreffend.
      Mir fällt nichts anderes dazu ein, aber du kannst mir gerne einen weniger "krassen" Vorschlag machen, ich kann es ja noch korregieren.

      The post was edited 3 times, last by Senior ().

    • @openmind ich danke dir für deine Anteilnahme.
      Ich habe es verarbeitet, wenn man es verarbeiten nennen kann.
      Ich hätte so gerne getauscht, man denkt man überlebt es nicht, aber man überlebt es. Wir sind zähe Wesen.
      Jetzt die Nebensache: Kratom hat mir nicht geholfen, es war ein Fehler.
      Openmind, die jetzige Welt ist eine egozentrischen Welt, ich kann dir nicht sagen wie sehr mich das anwidert.
    • mit meiner jetzigen Erfahrung und zum wohl der Kinder würde ich wahrscheinlich die Therapie wahrnehmen und die Zähne zusammen beißen.
      Ob ich vom Konsum erzählen würde, weiß ich garnicht aber es wäre dass beste für eine erfolgreiche Therapie.
      Leider weiß ich nicht so ganz ob es Konsequenzen gibt bei einer suchtdiagnose. soviel ich weiß soll es anscheinend kein geben solange die sucht behandelt ist und man Abstinenz nach weißt.
      Vlt weiß von euch jemand mehr darüber
    • Also, ohne Übertreibung: Liebe Elodia, wenn du auf ca. 30 g täglich bist, dann merkt das ein Therapeut sofort. Man meint immer, man könnte gut verbergen, doch das sind Fachleute, die haben das ganz schnell raus. Wenn es gut läuft, überweisen sie dich in eine Entgiftung. Aber sehr wahrscheinlich ist daß du direkt die rote Karte kriegst. Ich habe es selber mitgemacht, bin sofort von einer psychotherapeutischen in die Entgiftung gekommen. Alternative: Nach Hause gehen. Heutzutage ist das ganze noch viel strenger: Die Therapien gibt es meistens nur nach einem 3/4 Jahr oder so, vollkommenen cleanseins.

      Meiner Meinung nach hast du nur eine Chance: Du must vorher entgiften, und mußt fragen ob man es verschieben kann. Wenn du weiter konsumierst und dann deine ups and downs hast, merken das sogar die Pfleger.

      Tut mir leid, daß ich dir nichts besseres berichten kann. Das gesagte fußt auf konkreten Erfahrungen und sind keine Mutmaßungen.
    • Ich glaube eher das du deine Sachen packst wenn du denen erzählst das du aktuell ein Opioid konsumierst.
      Dann darfst du dir anhören das eine Therapie so keinen Sinn macht.
      Und generell hat die Diagnose Sucht immer konsequenzen. Ich geh sogar soweit zu sagen das dir Mediziner immer ne Eigenschuld einräumen an dem worunter du gerade leidest. Das fängt beim Rauchen an.
      Hab da echt meine Erfahrungen gemacht. Vor 5 Jahren hatte ich nen Entzündeten Darm der mir schlussendlich durchgebrochen ist. Hab meine Nahtoderfahrung damals gemacht. X Operationen, künstliches Koma und nachhet für ein halbes Jahr nen künstlichen Darmausgang.
      Und was soll ich sagen. Ich war über 3 Monate am Stück im Krankenhaus. Und 3 Monate durfte ich mir anhören das ich ne Mitschuld trage weil ich geraucht habe.
      Und so ist das immer. Diagnose Sucht halte ich verdeckt weil sie dir immer nen Strick draus drehen