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Grundlegende Informationen über Kratom findet ihr in unserem offiziellem Kratom-Konsumleitfaden !

Mediale Berichterstattungen über Kratom

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    • William Blake wrote:

      Also abgesehen davon, dass er erst 14 ist, ist das doch ein eher harmloser Zychonaut, oder?
      Finde ich auch. Der ist sooooooo jung, soooo laaangweilig und fühlt sich soooo schlau. Ist halt in nem Alter, wo man gerne mal psychoaktive Dinge ausprobiert. Haben doch hier die meisten sicher auch gemacht, oder? Und die Wirkung, die er beschreibt, ist doch recht unspektakulär. Im Gegensatz zu Highdose Alk oder dementsprechend Cannabis.
      Ich denke, da sind andere Videos schädlicher......
    • US-Foren - Verwendung von Kratom

      Mods: Ich habe kein passendes Unteforum gefunden, also eventuell verschieben, falls notwendig :-)

      Ich bin ja in den USA in einem Facebook-Forum zum Thema Alzheimer auf Kratom aufmerksam geworden. Damals suchte ich Hilfe für meine Mutter, ich bin dann selbst aufgrund von chronischen Gelenkschmerzen und Angstzuständen an Kratom hängengeblieben.

      6 Wochen lang hatte ich ausschließlich über 2 Facebook-Foren Informationen zu Kratom. Dort wurde Kratom als ein natürlicher Tee beschrieben, ohne viele Nebenwirkungen, mit allerlei Heilkräften, es wurde gesagt, dass Rauschzustände damit nicht möglich seien und es keine Abhängigkeit gäbe. Das Wunderkraut schlechthin. Natürlich habe ich Kratom auch gegoogelt, aber was ich da fand FDA-Infos, in denen Kratom mit Heroin verglichen wurde (oder so ähnlich). Mir war klar, dass die Antwort irgendwo dazwischen lag.

      Hier ein Auszug aus den Regeln zu einem der Foren:
      "Absolutely no using words like buzzed, euphoria, high and NO referring to kratom as k. This could hurt in our fight to keep kratom legal.. also please refrain from suggesting phenibut, it can be dangerous."

      Heute stehe ich kurz davor, aus diesen Foren geworfen zu werden. Ich finde es verantwortungslos, dass die negativen Auswirkungen (Toleranzbildung, Abhängigkeit, Nebenwirkungen) derart unter den Tisch gekehrt werden. Die Leute dort sind - nach eigenen Aussagen (?) - alles ehemalige Drogenabhängige, die mithilfe von Kratom den Absprung geschafft haben, keine oder wenig Entzugserscheinungen spüren und Kratom für weniger gefährlich als Ibuprofen halten - z.B. also auch bei Sonnenbrand empfehlen. Ich wurde ausgeschimpft, weil ich Kratom als "drug" bezeichnet habe (das ist das englische Wort für Medikament und muss nicht unbedingt dem deutschen Wort "Droge" entsprechen).

      Hier in diesem Forum finde ich die Ehrlichkeit erfrischend. Ich sehe hier, was ich selbst erlebe: Kratom hilft bei Schmerzen, bei Angstzuständen, es senkt sogar meinen Blutzuckerspiegel (bin Diabetiker), aber es macht auch Rauschgefühle. Eventuell nicht wie Heroin oder ähnliche Drogen (da habe ich keine Erfahrungen, will ich auch keine machen), aber ich kann mich mit Kratom schon in einen wohligen Nebel des Rumgammelns schießen. Ich habe auch viele Nebenwirkungen (mir ist oft übel, mir wird ein bisschen schummrig, und ich bin öfter müde, als es mir lieb ist).

      Wie seht Ihr das. Was ist Kratom für Euch?
    • (Ich hab den Thread mal eine Kategorie höher eingeordnet, zu den allgemeinen Diskussionen.)

      Ich kann dir in allen Punkten zustimmen AnnKick. Es darf nicht sein, das eine Masse aus Konsumenten aus Angst vor Repression und Sanktion Informationen zurückhält. Ich würde von einer solchen Forenpolitik sofort Abstand nehmen, denn egal wie viele positive oder negative Aspekte ein Verhalten, eine Substanz, oder ein Gegenstand auch immer hat, in einer Welt mit dem angeblichen Recht einer freien Meinungsäußerung müssen sie alle diskutiert werden dürfen.

      Andererseits verstehe ich natürlich die Angst der Konsumenten, das sie nach und nach alles verboten bekommen was ihnen bei medizinischen Problemen hilft, was sie entspannt, oder was ihren vollkommen natürlichen und menschlichen Drang nach Rausch befriedigt. Selbst hier ist diese Angst schon angekommen und hat sich in den Threads "Wird Kratom verboten" und "Asien-Import - Ja oder Nein" niedergeschlagen.

      Es ist wirklich verantwortungslos Infos zu möglicher Abhängigkeit und Nebenwirkungen bei Kratom zu übergehen bzw. sogar zu verbieten. Nicht nur das sie sich damit politisch gesehen meiner Meinung nach auf lange Sicht gesehen selbst ein Bein stellen, sie schaden auch massenhaft neuen Usern, die völlig ohne die, jedem Stoff gebührende, Vorsicht konsumieren.

      Zum Glück gibt es ja das Internet, und wenn man nicht gerade in China oder gar Nordkorea sitzt, kann man auch an alle Infos kommen wenn man will. Wäre interessant zu erfahren was dieses Forum von den Leuten hält, die mittlerweile Paraden abhalten, durch Amerika touren und sogar schon vor dem weissen Haus für die Legalität von Kratom demonstriert haben.

      Was die "Wunderwirkungen" angeht, es gibt keine Pflanze, keine Pille und kein Pulver auf dem Planeten das nur positive Effekte hat. Wie oft liest man von vermeintlichen "Superfoods", dem Wunderpulver XY, oder dem "besten" von irgendwas. Kratom ist kein Wundermittel. In allererster Linie enthält es Opioide, die mehr Probleme betäuben, als sie lösen. Alle weiteren Effekte auf die Gesundheit lassen sich diskutieren oder durch Wissenschaft herausfinden, aber man sollte sich keine Illusionen machen. Zudem ist jeder Mensch anders, warum sollte eine Pflanze zuverlässiger wirken als z.B. Antidepressiva, die im Schnitt kaum bessere Ergebnisse erzielen als Placebos, dem Einzelnen aber erheblich helfen können.

      Für mich ist Kratom ein Schmerzmittel, ein Anxiolytikum, und eine Entspannungshilfe. Daneben ist es für mich aber auch mit Obstipation, Lethargie und bei Dauerkonsum starker Abhängigkeit verbunden. Ohne Kratom müsste ich Medikamente gegen RLS nehmen, die deutlich mehr Nebenwirkungen haben.
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      Die Gedanken sind Brei..
    • Ich sehe auch öfters die Leichtsinnigkeit in anderen Foren ( vor allem aus der USA) bezüglich Kratom. Oftmals wird es einfach nur mit Kaffee verglichen und auch immer gesagt, dass Kratom dem Kaffee auch botanisch gesehen sehr nahe steht und deswegen nicht gefährlicher sein kann als Kaffee. Entweder Substanzen werden total verteufelt, oder sie werden direkt zur Religion erhoben, sich selbst richtig zu informieren Fehlanzeige. Vor allem auch zu sich selbst ehrlich sein. Kratom ist und bleibt ein Opioid und besitzt damit auch das selbe Abhängigkeitspotential. Einzig und alleine die Konsumform, sowie dass Kratom ZUM TEIL ein Partialagonist ist, limitieren Kratom ein wenig. Außerdem natürlich das geringere Nebenwirkungsprofil, vor allem die gefährliche Hypoventilaton. Diese tritt nur im gefährlichem Maße ein, wenn Mischkonsum mit anderen ZNS depressiven Substanzen betrieben wird.
      Ich finde einfach beides nicht gut, einmal die Verherrlichung und die Verteuflung. Ein bisschen Realität hat noch nie jemandem geschadet.
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      Meine moderativen Aussagen sehen so aus.
    • @AnnKickSo ganz ehrlich und unmanipuliert ist es hier im Forum leider auch nicht. Kommentare mit Standpunkten zu Verschieden Themen, z.B. Gefahren von Asia Import, werden immer direkt gelöscht und in einen anderen Thread verschoben.

      Das ist aber was anderes. Ich denke viele USA Foren werden von Händlern betrieben, die ihren Umsatz damit machen die Droge zu verharmlosen. Umso mehr neugierige wird es geben, die ggf schnell in die Opioid Sucht Falle tappen.

      The post was edited 2 times, last by Bigmuff ().

    • Es ist komplett unverantwortlich, Kratom mit Kaffee gleichzusetzen. Ich bin inzwischen richtig schwer abhängig von Kratom, das lässt sich nicht anders darstellen. Ich trinke auch jeden Tag 2 Tassen Kaffee aber den Kaffee abzusetzen würde mich nur ein müdes Lächeln kosten, gar kein Problem. Mach ich manchmal im Urlaub und merke es nichtmal. Wenn ich im Urlaub Kratom absetze, dann wird es eher kein Urlaub...

      Aber ihr müsst auch die Amis dort verstehen: Die FDA und die DEA haben Kratom auf dem Kicker.
    • Bigmuff wrote:

      So ganz ehrlich und unmanipuliert ist es hier im Forum leider auch nicht. Kommentare mit Standpunkten zu Verschieden Themen, z.B. Gefahren von Asia Import, werden immer direkt gelöscht und in einen anderen Thread verschoben.
      Bitte bleib sachlich, was du schreibst entspricht nicht der Wahrheit. "Immer direkt gelöscht" ist ja wohl quatsch, Beiträge werden so gut es geht in die richtigen Themen verschoben und nur dann gelöscht, wenn es sich um inhaltsloses Offtopic oder Beleidigungen etc. handelt. Siehe dazu die Forenregeln. Ich hab noch niemandem seine Meinung verboten. Gerade deswegen haben wir doch extra den Thread "Asien Import - Ja oder Nein" eröffnet.
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    • O_Dog wrote:

      Ich sehe auch öfters die Leichtsinnigkeit in anderen Foren ( vor allem aus der USA) bezüglich Kratom. Oftmals wird es einfach nur mit Kaffee verglichen [...]
      Kratom ist und bleibt ein Opioid [...]
      Ja den Vergleich mit Kaffee habe ich heute noch gelesen. Wenn man sich ein bisschen damit befasst, wie Kratom wirkt, weiß man sofort, dass das ziemlcih Bullshit ist.
      Auch die Tatsache, dass Kratom ein Opioid ist, wird negiert. Ich habe das tatsächlich geglaubt, weil es so vehement immer wieder betont wird. Erst als ich mich ein wenig mit dem Wirkmechanismus vertraut gemacht habe habe ich verstanden, was da abgeht.
      Krass war es letztens, als jemand gegen Kratom-Entzugserscheinungen (die es ja offiziell nicht gibt in diesen Foren) Immodium empfahl. Da entstand zum ersten Mal eine teilweise sinnvolle Diskussion.
      Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig die Amerikaner über Medikamente oder Drogen wissen, die sie zu sich nehmen. Keine Ahnung, ob das hier anders ist, ich habe zu viel Zeit in den USA verbracht. Vor 2 Jahren war ich dort mal wegen eines Abszesses beim Arzt. Klar war das schmerzhaft, war auch eine Mini-OP nötig. Der Arzt sah mich einmal kurz an, fragte, ob ich Schmerzen habe und verschrieb mir.... tada, ein Opiat. Ich habe noch nie eine Tablette geschluckt, von der ich nicht wenigsten den Wirkstoffnamen kannte... Letztendlich hat dann Ibuprofen besser gewirkt als das Zeugs - das ich dann später wegen einem Problem mit dem Ischiasnerv auf dem Rückflug nach Deutschland dankbar genommen habe.

      The post was edited 1 time, last by Kermit: Zitat repariert und Vollzitat gekürzt, mehrere Leerzeilen entfernt ().

    • AnnKick wrote:

      Der Arzt sah mich einmal kurz an, fragte, ob ich Schmerzen habe und verschrieb mir.... tada, ein Opiat.
      Möglicherweise ist genau das jetzt anders, die sog. "Opioidkrise" war oder ist ja dauerpräsent (gewesen). Selbst Mr. President meinte höchstpersönlich einschreiten zu müssen.
      Ich will das damit aber gar nicht kleinreden. Es war wohl ein riesiges "Interesse" seitens der entsprechenden Pharmafirmen da, die Opioide aggressiv beworben haben und auch eine mögliche Abhängigkeit negiert haben. Mit den eben bekannten Folgen der Opioidschwemme. Es gibt eine ältere Doku über ein Dorf oder eine ganze Region, wo ein hoher Prozentsatz derbe abhängig ist - "Oxyana". Sehr viele Menschen sollen durch Erstverschreibung von Opioiden auf H gekommen sein. Und jetzt der "Backlash" - alles genau andersrum...... Verteufelung von allem, das ein "Opi..." vorne hat und in diese Hexenjagd könnte auch Kratom geraten.