Kratom Entzug - Liste aller Hilfsmittel, Tipps und Strategien (Haupt-Thread)

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das Team von Kratom.Ink
  • Ich hab gelesen, dass sich die Inhaltsstoffe im Körper anreichern und dass Du dann weniger brauchst, um eine schöne Wirkung zu bekommen. Ich merke schon mit 3g was, 5g sind ideal. Von mehr wird mir schlecht. Ich vermute auch, dass 20g tatsächlich zu viel sind.

  • CBD Hanftee hilft mir super beim Schlafen, auch. Mulungu und Helmkraut. Für diesen Zweck braucht's bei mir kein Kratom. Bei Kava Kava habe ich nur von meiner Ärztin gehört, das es Mal Fälle von Leberschäden gegeben hätte. Aber richtige evidenzbasierte Studien habe ich dazu nicht gefunden. Es ist sowieso sinnvoll seine Blutwerte ab und zu mal checken zu lassen.

  • In den USA ist Kava Kava sehr populär. Da gibt es viele Leute, die das jahrzehntelang täglich nehmen ohne dass sich die Leberwerte verschlechtert haben. Mehr dazu bei kavaforums.com.
    Anscheinend gab es Fälle von Leberschädigung nur in Deutschland. Alle Betroffenen hatten Kava kava einer bestimmten Firma eingenommen. Noble-Kava zum selber zubereiten scheint sicher zu sein.
    Man sollte keinen Alkohol trinken, wenn man Kava konsumiert.

  • Loperamid. Nachteil: es verlängert den Entzug. Aber wenn Du es nur nimmst, wenn es UNBEDINGT nötig ist, macht das nicht viel aus. Ich habe 2 Stück abends zum Schlafen genommen. Wenn Du das nur 2 Tage lang machst, verlängert es den Entzug kaum.
    Stem and veins. Nachteil s.o.
    Kava Kava oder kleine Mengen Alkohol
    Schwarzkümmelöl
    CBD-Tee/Buds (gibt`s bei Amazon. Ich hab`s noch nicht probiert).
    Baldrian-Tropfen


    Nur die ersten 2 bringen die Symptome zum Verschwinden.

  • Bei Loperamid ist es bei mir richtig komisch.. Hab das erst einmal gemacht (vorm halben Jahr oder so) also auch nur eine Kapsel genommen. Dannach hab ich mich total komisch gefühlt. So eine Art Taubheitsgefühl und psychische Macke das ich der Meinung war das ich meine Organe spüre wie schädlich das ist. Ist nartürlich totaler Blödsinn, aber das Zeug hat bei mir psychisch ganz komisch gewirkt. Warscheinlich habe ich mir das nur eingebildet, oder hat dafür jemand eine Erklärung?
    Denn gegen RLS hat das echt super geholfen, wäre da nicht das psychische gewesen.


    Außerdem konnte ich trotz Entzuges damals ungfähr 2-3 Tage kein großes Geschäft erledigen. Von einer Kapsel so ein "Drama" seitdem hab ich es gelassen weil ich Angst wegen einem Darmverschluss hatte.


    Wenn ich so lese wieviele Kapseln manch anderer nimmt und ich von einer Kapsel schon 3 Tage nicht mehr aufs Klo kann (und das obwohl ich in der Zeit kein Kratom genommen habe) reagiere ich vlt hypersensibel darauf? ISt sowas überhaupt möglich? Da die HWZ ja auch viel kürzer ist finde ich das schon äußerst bedenklich.


    ON:
    Ich finde echtes Cannabis eignet sich auch hervorragend für einen Entzug (eigentlich bei jeder Art von Entzug), wenn es dann zu doll auf die Birne geht kann man sich ja paraell noch einen CBD Hanftee dazu geben, das sollte den Körper und Geist dann stark entspannen. Ich würde aber empfehlen Cannabis nur am Abend zu konsumieren.


    Von Alkohol im Entzug halte ich nicht viel. Bei mir hat es das RLS immer verstärkt und mir oft auch grundlos schlechte Laune eingebracht. Muss nartürlich nicht auf jeden zutreffen.
    SKÖ ist sowieso von den harmlosesten Sachen mit das Beste finde ich. Das kann man bedenkenlos auch etwas höher dosieren ohne negative Wirkungen davon zu bekommen.

  • Das ist halt sehr unterschiedlich. Ich vertrage Cannabis beim Entzug gar nicht. Das verstärkt bei mir dieses Gefühl von Gestresst-sein nur und die Entzugssymptome machen mir noch mehr zu schaffen als ohne. Ich denke, das muss man einfach ausprobieren.


    Loperamid ist ein Opioid und so wirkt es bei mir auch. Verstopfung hatte ich davon nicht, weil ich sowieso Durchfall hatte. Wenn man das nicht hat, muss man aufpassen und sollte es nicht länger als 2 Tage nehmen.


    Ich experimentiere grad mit Brahmi, was ich mir über Amazon bestellt habe. Es wird in Indien für den Opiatentzug eingesetzt und wirkt angstlösend und schlaffördernd. Außerdem kann man es als Booster und Toleranzsenker benutzen. Hab vorhin gerade einen gehäuften Teelöffel genommen und bin voll eingepennt. Ich berichte dann, ob es sich bewährt.


    Das mit dem Alk und RLS stimmt leider. Ich habe beim letzten Entzug ab und zu ein Bier getrunken und fand es hilfreich. Abends und in größeren Mengen kann es RLS auslösen oder verstärken, stimmt. Ich bin gespannt wie sich Kava auf RLS auswirkt.
    Weiß das jemand??

  • Ist scheinbar gar nicht so untypisch, habe auf dem quittingkratom Reddit von mehreren Leuten gelesen, dass Kava Kava ihre Entzuggsymptome verschlimmert haben (Ängste verstärkt, nervös, RLS verschlimmert)
    Ist wohl von Typ zu Typ unterschiedlich, vielleicht springen manche einfach nicht gut darauf an

  • Ich bin davon auch schon nervös geworden. Gestern erst. Aber nur dann, wenn ich davor länger als eine Woche täglich und in großer Menge Kratom genommen habe. Große Menge bedeutet bei mir immer 4-6 mal nachlegen am Abend. Morgens nehme ich es nie. Danach ist aber nie Nervosität da.

  • Dass es RLS verstärkt, halte ich für wahrscheinlich. Das ist ja auch bei anderen gabaerg wirkenden Substanzen der Fall (z.B. Alkohol).
    Ich fand es gegen das Frieren hilfreich und auch sehr entspannend. Ich habe immer ca. 5g micronized genommen.

  • man wird nervös wenn man es in zu großen Portionen nimmt.
    Traditionell wird ja auch alle 20 Minuten eine Schale getrunken.
    Das sind nur 120-150ml Kava Kava.
    Das micronized hat 180mg kavalatone pro Gramm.
    500mg ist ne große Dosis , normalerweise nimmt man halt alle 20 Minuten 120-500mg kavalaktone bis man mit der Wirkung zufrieden ist.
    20g ist voll irre.
    Wenn ich die Abstände zwischen den Portionen zu kurz wähle dann wirds auch wieder nervös.
    Das aber auch bei jeder sorte verschieden.
    Bei dem KK von gomoa mit extrakt , nehm ich meistens nur 1,5-2g alle 30-60 Minuten.

  • Zum Thema Strategien beim abdosieren ist mir noch etwas aufgefallen. Ich finde es praktisch, am Anfang des Entzuges schwächere Sorten wie White Strains oder unpotente Batches zu nehmen, und dann gen Ende auf mittelpotente und schließlich hochpotente Sorten oder Red-Strains zu wechseln. Der Grund liegt in der Motivation. Braucht man z.B. von einem schlechten Batch Sumatra White 8g um den Entzug zu dämpfen, genügen dagegen schon 4g einer potenten Charge Borneo Red. Da man beim Entzug die Potenz des Materials nie miteinbezieht und immer nur nach Menge geht, braucht man logischerweise deutlich mehr und damit auch länger von schlechten Chargen auf Null zu kommen, was einen ganz schön demoralisieren kann. Springt man während des abdosierens von einem schrottigem White auf ein gutes Green, braucht man sofort weniger für den gleichen Effekt, was das Durchhaltevermögen stärkt weil man einen direkten Erfolg zu verzeichnen hat.


    Angenommen man dosiert mit ein und derselben Sorte ab, ist von derselben Menge ja immer einigermaßen der gleiche Effekt zu erwarten. Das machen aber die wenigsten, daher hat man mal 2g die gut wirken und 2g die nichts bringen. Ich kann also auf schlechtem Material mit 20g am Tag schon entzügig sein, oder mit guten Stoff bei der gleichen Menge noddend in der Ecke liegen und sabbern.



    Beispiel des abdosierens mit nur einer Sorte, Menge pro Tag:
    20g / 19g / 18g / 17g / 16g / 15g / 14g / 13g / 12g / 11g / 10g / 9g / 8g / 7g / 6g / 5g / 4g / 3g / 2g / 1g ...



    Beispiel des abdosierens mit verschiedenen Sorten verschiedener Potenz, Menge pro Tag:
    -Bali Red / Potenz: 9/10
    -Green Malay / Potenz: 5/10
    -White Thai / Potenz: 1/10


    20 / 19 / 18 / 17 / 16 / 22 / 21 / 20 / 17 / 16 / 20 / 10 / 10 / 9 / 16 / 19 / 18 / 8 / 8 / 7 ...
    Man sieht, das das abdosieren nicht wirklich funktioniert. Zwar wird die Tagesdosis insgesamt weniger, aber es sind starke Schwankungen durch den Wechsel von unterschiedlich potenten Strains vorhanden. Wenn man gerade dachte, man hätte es schon runter auf 9g am Tag geschafft, demoralisiert einen der nächste Tag, bei dem man erst mit 16g zurecht kommt, alleine dadurch das man die unterschiedlichen Potenzen vernachlässigt hat. Den Effekt können wir aber auch umkehren und uns zunutze machen.



    Beispiel des abdosierens mit verschiedenen Sorten verschiedener Potenz, intelligent eingesetzt, Menge pro Tag:
    -Bali Red / Potenz: 9/10
    -Green Malay / Potenz: 5/10
    -White Thai / Potenz: 1/10


    20 / 19 / 18 / 17 / 17 / 13 / 12 / 12 / 11 / 10 / 9 / 8 / 7 / 3 / 3 / 2 / 2 / 1 / 1
    Hier helfen uns die Sprünge sehr, da wir direkt weniger brauchen wenn wir auf stärkere Sorten umsatteln. Das motiviert.

  • Also was bei mir auch super hilft ist Sonnenbaden. Hab meine erste Toleranzpause (8 Tage) auf Teneriffa gemacht und den ganzen Tag faul am Strand rumliegen ist etwas, was den Kratomentzug sehr viel erträglicher macht. Zudem friert man auf gar keinen Fall. Aktuell bin ich dank Corona zum Homeoffice verdammt worden und nutze die Zeit um mal wieder eine Pause zu machen. Glücklicherweise hab ich einen Balkon mit südlicher Ausrichtung und das Wetter in Hamburg ist im Moment besser als sein Ruf :thumbsup: . Nach ca. 3-4 Stunden Sonnenbaden habe ich auch wieder etwas Energie um ein wenig zu arbeiten gamer

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