Wann setzt bei euch der Entzug ein?

Liebe Forenmitglieder,

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Liebe Grüße
das Team von Kratom.Ink
  • @DarkGrey


    Ich möchte aber noch was von der Wirkung für den Abend haben. Zudem kommen bei mir die ersten Entzugssymptome gegen 18 Uhr. Und höher Dosierung bzw. eine zusätzliche Einheit einbauen kommt nicht in Frage. Ich bin immernoch bei meinen 4g und möchte dieses Mal wirklich stark bleiben, damit der Entzug auch angenehmer wird.


    LG

  • Skö Um besser über die Nacht zu kommen schon probiert?


    Ansonsten kenne ich das 'phänomen'.
    Je später & höher die letzte Dosis, desto 'ärger' das aufwachen.


    Habe es schon ne handvoll mal gemacht das ich 16/17 Uhr die letzte dosis hatte, dann das abendliche verlangen und vermeintliche affige ausgehalten/ zumindest kein K genommen -> am nächsten morgen ohne rls und unruhe sowie sensiblem kopf (oder einfach mal klarer Kopf????) Aufgewacht


    Mir kommt es so vor als ob auch die opioide Wirkung wie einen rebound hat:


    Akute Wirkung - Nachwirkungen - verlangen + später Anzeichen von affe -> übergeht man diesen Zustand kommt erst 15-20h später der richtige richtige Entzug.


    Wie gesagt, hab ich selbst nur ne handvoll mal durchgezogen. Das verlangen abends für ne gute rote dosis ist zu gross.

  • Wenn ich frei habe kam es auch schon vor das ich um vier aufgewacht bin. Kurz auf die Toilette und dann eine ordentliche Dosis Kratom um dann grad wieder ins Bett. Ist herrlich dann unter dem wohligen Gefühl wieder in den Schlaf zu sinken. Auch das Aufwachen um acht oder so ist dann sehr angenehm. Einfach noch ein paar mal umdrehen ohne das mich was aus dem Bett treibt. Aber wenn man das regelmässig macht ist das natürlich ein massives Eigentor. Wäre dann ja vorprogrammiert das man nach kurzer Zeit immer um vier aufwacht. Zum Glück käme das für mich nie in Frage wenn ich arbeiten muss. Das schützt mich davor das es zur Gewohnheit wird. Grundsätzlich muss ich versuchen auch tagsüber die Abstände wieder zu vergrößern. Das soll mein nächstes Ziel sein und wird mir natürlich auch Nachts helfen.

  • Ich würde wenn möglich auch darauf verzichten Kratom zum Schlafen zu nutzen. Wenn man sich das einmal angewöhnt hat ist es schwer davon wieder loszukommen. Ist dann ein Teufelskreis, die Dosen vor dem Schlafen werden dann Pflicht weil man sonst die ganze Nacht wach liegt.


    Wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich lieber morgens entzügig aufwachen als Abends nicht mehr ohne Kratom schlafen zu können.
    Bei mir ist es komischerweise auch immer so das wenn ich geschlafen habe und dann aufwache, das ich GAR KEINEN Entzug habe, ganz egal wie lange die letzte Dosis her ist. Das kommt erst wenn ich schon eine gewisse/längere Zeit wach bin. Spielt dann auch keine Rolle um welche Uhrzeit ich das Kratom am Vortag (vor dem Schlafen) genommen habe. Wenn ich aufwache habe ich in all den ~10 Jahren Kratom noch nie einen Entzug gehabt. Auch nachts bzw. wenn der Schlaf unterbrochen wird durch Klo oder so, da musste ich noch nie etwas nehmen weil ich entzügig war. Wenn dann höchstens weil ich nicht mehr einschlafen konnte (aber das nicht einschlafen kommt nicht weil ich entzügig bin sondern weil ich Schlafstörungen habe), dann hab ich auch selten mal eine "Killer-Dosis" genommen die mich einfach nur sediert.


    Schon merkwürdig wie verschieden das ist. Gibt ja echt viele Leute die entzügig aufwachen, aber genauso gibt es auch viele bei denen der körperliche Entzug erst voll spät losgeht. Womit kann das zusammenhängen? Das kann doch nicht nur am Stoffwechsel liegen, sonst würde z.B @IbizaHeinz auch nicht erst nach 24h einen Entzug bekommen. Was mich mal interessieren würde, ist das nur bei Kratom so oder hast du das bei allen Opis so?


    Also wenn ich nur only Kratom nehme (auch ohne anderen Beikonsum, keine anderen Downer, kein Alk, keine Schlaftabletten usw.) dann dauert es bei mir idR auch mindestens 16 Stunden bis ich erste körperliche Unruhe merke (psychisch natürlich schon vorher), aber ich kann dann wenn ich beschäftigt/unterwegs bin trotzdem noch problemlos weitere 4 Stunden aushalten. Nach 20-22 Stunden fängt es dann aber langsam an ungemütlich zu werden und nach 24-26 Stunden gehts dann erst so richtig los (also steigert sich immer weiter) und erreicht dann zwischen Tag 2 und Tag 3 den "Peak" welcher dann meist bis Tag 5 (je nachdem welche Dosis und wie lange am Stück konsumiert kann das auch noch bis Tag 6 maximal ab Tag 7 ist der Peak dann aber auch überstanden) aufrecht bleibt und dann deutlich spürbar wieder schwächer wird. Deswegen bin ich immer bisschen neidisch auf die Leute welche die ersten 3 Tage einen Entzug haben und denen es ab Tag 4 schon wieder besser geht.. Der Peak vom körperlichen Entzug dauert zwar bei mir auch ungefähr gleich lange, aber Tag 1 und 2 erstmal rumkriegen, wo schon der Schlaf fehlt und dann Tag 3-5 (schlimmstenfalls noch den 6. Tag) den Peak noch ertragen zu müssen ist immer etwas was mich am meisten Überwindung kostet den Entzug auch umzusetzen. Das end langsame Ausschleichen damals war natürlich ganz anders, da hatte ich diese Tag 3-5 Peak Phase gar nicht erst. Das einzig positive an der Sache ist das ich den ersten Tag ohne Kratom noch was machen kann, aber das "Wissen" das ab schon ab der ersten Nacht ohne anfängt beschissen zu werden macht den ersten Tag nicht unbedingt leichter^^

  • oja das versteh ich echt gut...ich halte jetzt 5 Tage durch und dosieren immer weiter runter...allerdings ja nicht allein vom kratom...ich bin ja von 1200 tili sofort auf kratom und das setzt mir momentan auch grad arg zu...hab mit 15g vor 5 tagen gestartet und bin jetzt bei 10...aber durchhalten...es lohnt sich wenn man weiss dass man ein leben ohne allen Kram will

  • Bei mir fängt es nach 10 Stunden an mit ziepen in den Beinen und der Unruhe.
    Hab leider aber auch wieder total übertrieben die letzten Tagen/Wochen mit täglich bestimmt 20-30g


    Davor hatte ich Kalt Entzogen und nur Mini Mengen konsumiert...leider hat dass nicht lange geklappt vll 2 Wochen.


    Mir ging es auch um einiges besser.


    Heute hab ich wieder angefangen kalt zu entziehen...Ich hoffe in paar Tagen ist es wieder durch =O

  • @nicole1982
    Also wenn du von 1200mg Tili kalt auf Kratom umgestellt hast (da sind 15g noch nichtmal viel im Vergleich) und jetzt nach 5 Tagen schon auf 10g Kratom bist würde ich mir (falls es zu doll ist) erstmal ein paar Tage Zeit lassen bevor du wieder runter gehst. Musst du natürlich gucken, wenn du sagst das hällst du gut aus dann kannst du auch weiter runter gehen. Aber wenn ich eins in meiner Vergangenheit gelernt habe wenn ich von anderen Opioden auf Kratom gewechselt bin, bevor ich anfing das Kratom zu reduzieren habe ich mich erstmal versucht zu festigen.
    Ich will dir da nichts einreden oder so, Tilidin ist ja zum Glück jetzt kein potentes Opiod und ich finde Kratom (was den Entzug angeht wenn man es lange nicht) sogar weitaus schlimmer, aber trotzdem fand ich das gefährlichste beim Umstieg/Ausschleichen immer die Gefahr das wenn ich reduziert habe und es mir einen Tag mal richtig dreckig ging - ich dann mit der Dosis wieder hoch bin. Selbst wenn ich das nur für 1-2 Tage so machen wollte, da ging der Schuss jedesmal nach hinten los, weil einmal wieder hoch (bei mir zumindest) und ich spüre dann wie es mir besser geht und die Überwindung wieder runter zu gehen ist gleich doppelt so schwer. Ich finde dieses ständige hoch und runter dosieren (eigentlich bei allem was körperlich abhängig macht) weitaus schlimmer/schwieriger wieder in den Griff zu kriegen als erstmal stehen zu bleiben um kurz durchzuatmen. Da finde ich sogar kalt entziehen "einfacher" wie dieses ständige hin und her dosieren. Wenn ich einmal auf eine bestimmte Dosis runter bin (wenn ich ausschleiche) dann darf ich nicht mal 1g hoch gehen weil ich dann sofort einknicke^^


    Das muss ja bei dir nicht auch so sein, aber ich wollte das hier nur mal für den Fall erwähnen falls du ein ähnliches Problem hast. Das blendet man manchmal beim Entzug auch gerne ein bisschen aus weil man sich in den Kopf gesetzt hat so schnell wie möglich runter zu gehen.


    Wenn ich wirklich schnell runter will dann entziehe ich lieber kalt oder mache die 3 Tage Regel (Jeden Tag um 50% reduzieren und immer nur abends zum schlafen was nehmen um dann ab 4. Tag komplett auf Null zu gehen. So hat der Körper dann zwar auch einen fast kalten Entzug aber man kann die ersten Tage wenigstens noch schlafen. Länger als 3 Tage aber auf keinen Fall weil man sonst wieder schwach werden könnte, man braucht schon für diese 3 Tage echt viel Disziplin, weil es so verführerisch ist etwas zu nehmen um den Entzug zu stoppen, so hat man dann nur abends eine kurze "Pause" und kann durchschlafen), ansonsten wenn ich ausschleiche habe ich mir zwischendurch lieber 1-2 manchmal auch 3-4 Tage Zeit gegeben wenn es wirklich hart wurde und ich "verschnaufen" musste.

  • Ja da hast du schon recht...manchmal is ein knackiger tag dabei aber dann geht's wieder...gestern hab ich zb meinenmittags und Abendsonne nicht verringert weil ich schon vormittags gemerkt habe: hoppla das geht nicht gut und ich versuche schlechte Nächte so gut es geht zu vermeiden denn bei mir ist der Schlafmangel das, was sich am meisten aufs befinden auswirkt und mich einknicken lässt.. was mich nervt ist so diese penetrant bleierne lustlosigkeit und das mein Körper so schwer ist...so ca 1,5 Std vor der nächsten dosis fängt die nieserei an...und mir is flau im Magen...liegt aber wohl daran dass ich jetzt in 5 Tagen einfach viel zu wenig gegessen habe...gestern waren es 2 kleine Kartoffeln und davor mal 1 joghurt...mir knurrt der Magen vor Hunger aber ich krieg einfach nichts runter..das werd ich heut mal in Angriff nehmen...mal sehen ob es sich dann bessert...ich denke dass dieses bleierne noch mindestens 5 bis 7 Tage bleibt nachdem ich auf 0 bin...wenn nicht noch länger...aber jetzt bin ich an tag 6 und hab keine lust wieder einzuknicken;-) dafür hab ich schon zu viel geschafft ...und das macht mich auch echt stolz weil soweit bin ich die letzten jahre nie gekommen

  • @nicole1982


    Hey Nicole, das ist jetzt bisschen OT, daher evtl besser im Entzugsthread.
    Ich habe im Entzug auch immer Probleme mit dem Hunger. Ich würde dir vlt mal ne leckere Grießklöschensuppe o.Ä empfehlen, das ging bei mir immer sehr gut runter. Außerdem braucht dein Körper die Energie, du solltest auf jeden Fall mehr essen:) Im Moment ist egal, worauf du Lust hast, gönn es dir:)


    Viel Erfolg weiterhin:)

  • Wenn ihr überlegt, wie lange es dauert, bis ihr entzügig werdet, habt ihr dabei auch darauf geachtet, ob sich eure Tagesdosis über die letzten Tage steigert, konstant bleibt oder sinkt? Das erklärt für mich nämlich gut die Unterschiede zwischen "24h Pause kein Problem" und "nach 4 Stunden geht es los". Während ich mich "aufdosiere", ist es nicht schlimm, länger eine Pause zu machen, wenn ich sanft abdosiere, merke ich es morgens. Wen ich mich zum Abdosieren mit kleinen Dosen gerade so über dem Entzug halte, werde ich es auch nach ein paar Stunden schon merken.


    Die Ausnahme:

    Quote from Trackz

    Manchmal kommt es mir vor, als würde ich besonders unruhigaufwachen, wenn ich eine GROSSE Dosis vorm schlafen genommen habe, wie ein Rebound

    Das fällt mir auch auf. "Extreme" Dosis am Abend spüre ich am nächsten Morgen.

  • Hab vor kurzen auch mal wieder beschlossen, dass es viel zu viel ist.
    Habe erst im Oktober ne stationäre Entgiftung durchlebt, wegen Unmengen an RC Benzos (Flualprazolam, Clonazolam..)
    Hatte u.a Krampfälle und weiß quasi nichts von den letzen 6 Monaten... klingt für mich genauso gestört wie vermutlich für die meisten anderen, bin auch erst 23 und eigentlich sehr sportlich.
    Jedenfalls hab ich dort zwangsweise auch vom Kratom, welches ca. 2,5 Jahre täglich konsumiert hab entzogen.(ca. 30g/t)
    War dann halt so schlau ganz schnell wieder anzufangen, auch damit ich auf keinen Fall wieder Benzos nehme.
    War dann bis vor paar Tagen bei 40-50 g täglich ohne wirklich große Wirkung.
    Jetzt habe ich vor ein paar Tagen angefangen abzudosieren, habe 24std ohne Dosis geschafft, da war der Enzug aber schon stark.
    Dachte aber klappt ja dennoch super, lag aber wohl eher an der großen Wirkstoffmenge die noch vorhanden war.
    Jetzt hangel ich mich von 5g zu 5g Dosen, alle paar Std, da es sonst echt zu brutal wird um noch halbwegs zu funktionieren und ich so noch ewig brauche und bestimmt wieder in alte Muster verfalle.
    Nur so halb zum Thema, aber wollte ich mal loswerden^^

  • wow 50g is schon ne echte Hausnummer...aber weisst theoretisch is es vollkommen egal wie lange der entzug dauert...die Motivation und der Wille ist das wichtigste...wenn der Wille da ist , sind die ersten 4 bis 5 Tage schwer...da hatte ich jetzt von meiner Umstellung von 1200 tilidin auf 15g kratom echt Probleme...aber meine grenze war 15....und nach den ersten tagen gehts schon einfacher weil ich mir denke , jetz hab ich auch net umsonst gelitten...also weiter gehts:-) ich hab jetz in 8 tagen schon von 15 auf 8 abdosiert...wenn man will schafft mn alles

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