Kratom Hemmer Liste

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Liebe Grüße
das Team von Kratom.Ink
  • Auf Vorschlag von @Aleximilida eröffne ich hier mal einen Thread als Gegenstück zur Kratom Booster Liste.


    Welche Substanzen hemmen bei euch die Wirkung des Kratoms?


    Ich fange mal an:


    Große Mahlzeiten: ein voller Magen sorgt bei mir dafür, dass ich kaum etwas vom Kratom merke. Vielleicht wird die Aufnahme auch nur so lang gezogen dass meine Menge (4g) so subtil wirkt dass es kaum spürbar ist.


    Koffein: wenn ich etwa 1-2 Stunden vor Konsum Kaffe oder ein anderes koffeinhaltige Getränk zu mir nehme fällt die Euphorie beim anfluten wesentlich schwächer aus. Trinke ich es allerdings beim Konsum, boostet es die Wirkung.


    Theanin: wirkt super um Koffein abzurunden, killt aber auch jegliche Euphorie beim Anfluten.


    Nikotin: bricht das Anfluten innerhalb weniger Minuten nachm Dampfen ab, und die Wirkung geht sofort ins Sedierende über. Kann praktisch sein für einige, ich empfinde es jedoch als störend wenn ich zu früh dampfe. Außerdem sorgt zu viel Nikotin bei Kratom sehr schnell zu Unwohlsein und Übelkeit.


    Zu viel Säure: Packe ich viel Zitronensaft in mein Kratom, zerstört es jegliche Euphorie. Ein wenig, z.B. ein Schuss Apfelsaft, wirkt wiederum als Booster.


    Alkohol: hat zumindest bei mir sofort zu Übelkeit und damit dem Verschwinden jeglicher positiver Wirkung geführt.

  • Danke, @Dexterian, ich versuche mal, meine nicht allzu großen Erfahrungen mitzuteilen.
    Essen :
    Bei mir hemmen hauptsächlich Mahlzeiten mit vielen Kohlenhydraten. Habe mich länger low carb ernährt und hatte bei Einnahme kurz nach dem Essen trotzdem meist eine schöne Wirkung.
    Ashwagandha :
    Auch wenn es teils als Booster empfohlen wird, irgendwie nehme ich die Wirkung des K als weniger euphorisch wahr, wenn ich es zusammen einnehme. Zudem neige ich bei der Kombi am Abend zu eher unangenehmen Klartträumen, teils mit falschem Erwachen.
    Vitamin C:
    Zink gibt's ja im Drogeriemarkt oft mit Vitamin C kombiniert und in diesen Zeiten dachte ich, das kann ja nur gut sein. Fürs Immunsystems mag das ja gelten, aber zu K achte ich auf einen zeitlichen Abstand von mindestens 4 Stunden

  • Bei mir sind es auch definitiv größere Mahlzeiten.
    Wenn ich nach dem Essen Kratom nehme ist es als ob ich gar nichts genommen hätte.


    Ich versuche daher eigentlich immer auf leeren Magen zu konsumieren.


    Von anderen Hemmern habe ich bisher noch nie bewusst etwas wahrgenommen.

  • Ich bin auch sehr sensibel mit dem Essen, aber da sind sich wahrscheinlich (fast) alle Kratomuser einig. Ich habe sogar wegen Kratom angefangen 18 Stunden am Tag zu fasten. Interessanterweise wirkt sich das Fasten wahnsinnig gut auf meine Depressionen aus. Falls das Thema wen interessiert, hier ein spannender Beitrag:


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    Ansonsten kann ich bei Ashwagandha und Zink nicht zustimmen. Ich nehme jeden Morgen etwa 2 bis 3,5g grünes Kratom mit 600mg Ashwaghanda und 15mg Zink + 300 mg Vitamin C Kombipräparat zu mir. Damit erziele ich eine überragende Wirkung und bin bis in den späten Nachmittag hinein gut gelaunt und von Ängsten und depressiven Gedanken weitestgehend befreit. Wobei es halt wichtig ist, das sich alle paar Wochen Pause mit dem Kratom mache, da die Wirkung bei diesen geringen Mengen sonst verfliegt. Aber das scheint alles sehr individuell zu sein.


    Eine wirkliche Hemmung der Wirkung habe ich ansonsten nur bei anderen Substanzen wie Alkohol, Cannabis, Amphe oder Ritalin bemerkt. Wahrscheinlich wird die eher subtile Kratomwirkung von diesen subjektiv intensiver wahrgenommenen Substanzen überdeckt.

  • Schön, daß es jetzt so einen Thread gibt- ich hab auch schon mehrmals gedacht, man sollte das mal zusammenfassen.


    Störenfriede bei mir (ausschließlich an der aktivierenden Wirkung kleiner Dosen interessiert- wichtig):


    L-Tyrosin/NALT (Kratom wirkt dann praktisch nicht. Dazu macht mich das Tyrosin grätig- ganz doofe Kombi). Phenylalanin ebenfalls, wobei ich das nocht ekliger finde, scheint irgendwie länger nachzuwirken. Magnesium gehört für mich auch zu den Spaßbremsen, wenn es zu nah am Kratom genommen wird. Auch 5-HTP versaut die Wirkung bei mir, und wirkt bis in den nächsten Tag nach (ich weiß, HWZ ist kürzer, aber die vermatschte Biochemie..)
    Phenibut: Hatte es öfter, daß Pheni nur verdummend und sedierend gewirkt hat- da wirkt dann kein Kratom und kein Kaffee/sonstiges Koffein. Einmal hab ich dabei sogar meine mörderische Tageshöchstdosis weit überschritten-Wirkung null. Irgendwann ging es zusammen mit diversen Koffeinträgern auf den Magen, aber im Kopf kam nichts an.


    Säure: Geht mir da ähnlich wie @Dexterian: Eine kleine Menge Apfelsaft etc geht gut, Zitronensaft, einlegen etc wirkt zwar noch, aber ohne jede Euphorie. Möglicherweise gut für Schmerz-User. Einfrieren scheint auch in die Richtung zu gehen. Witzig: Schoko-Eis mit Kratom mag ich gerne, wirkt auch ganz nett, Kratomtee "so" oder mit Säure eingefroren eben nur platt.


    SKÖ/Curcuma sind für mich auch raus, zumindest SKÖ boostet ja schon, aber eben nur die Sedierung. An Curcuma glaub ich insgesamt nicht so ganz, als Booster für mich garnicht. Kastriert die Wirkung auf platt und langweilig.


    Essen ist wie gesagt eher nicht das Problem, allerdings ess ich tagsüber niemals eine richtige "Mahlzeit", Bewegt sich eher so zwischen Brezel und paar Keksen oder auch mal Obst,


    Dann noch ein paar Verdächtige aus der nootropischen Ecke- Fasoracetam, die -Finils, Phenylpiracetam...


    Ashwagandha trink ich nur abends, das scheint sich mit ab und zu einer Prise "rot" am WE nicht zu beißen, Beides aber in Mini-Mengen. Zink dagegen stört bei mir auch (aber nicht nur) die Kratomwirkung. Werf ich nur direkt vorm Schlafen ein.


    Koffein geht bei mir immer bzw ich hab glaub ich noch nie Kratom genommen, ohne vorher irgendwas Koffeiniges getrunken zu haben.


    Manche Pflanzen/Tees/Extrakte stören auch: Johanniskraut, Rhodiola bei mir, wenns zu schnell hintereinander ist, mind. 6 Std Pause.
    Beim Bergtee hab ich nie drauf geachtet.


    Cannabis scheint bei meinem Mann Kratom nicht zu "stören", er findet die Kombi sehr gut. hat sogar seine Lieblings-Sorten dafür. Allerdings ist er (therapeutischer) 24/7 Kiffer, möglich, daß es bei seltenem Cannabis-Konsum eher übertönt.


    Was mir noch einfallt- "Heilpilze" wirken nach 2-3 Tagen auch eher einer guten K-Wirkung bei mir entgegen. Die ersten paar Einnahmen allerdings intensivieren sie es. Aber halt auch auf die eher nervige tranige Art.


    Auffällig ist ja, daß ganz viele der Brems-Substanzen gleichzeitig von anderen Usern als Booster gefeiert werden.
    Liegt wohl immer an der Intention, Kratom zu nehmen, und wahrscheinlich auch am individuellen Stoffwechsel.

  • Ich kann hier bei vielen Sachen nicht zustimmen, sind wir uns ja schon mal nicht einig. :D


    Das Einzige, was wirklich bei mir zu einer deutlichen Verschlechterung geführt hat, waren stark gestopfte Kapseln. Da ging die Hälfte der Wirkung einfach verloren. Wie wir wissen, wegen der Klumpenbildung. Natron hat da auch nicht richtig geholfen.


    5htp, Antidepr. und Johanniskraut können beim Einschleichen stören, definitiv. Bei täglicher Gabe verschwindet das aber wieder.


    Kaffee, Alk und Nikotin vertragen sich nur manchmal nicht so recht mit Kratom, aber als Hemmer würde ich sie nicht bezeichnen.

  • Grapefruit ist für mich klar ein Kratom-Hemmer. Es scheiden sich die Geister zum Thema, aber Grapefruit hemmt ein Enzym das die Alkaloide umwandelt. Soll also entweder die Wirkung verlängern oder man fühlt sich so, als hätte man kein K genommen. In meinem Fall letzteres.


    Mit Essen ist das so eine Sache. Das erste Mal als ich das ausprobiert habe war es ca. 70 Minuten nach dem K, mit ein paar fettigen Chips und einer kleinen Mahlzeit. Hat super funktioniert und die Wirkung war auf einmal viel stärker. Jeder Versuch danach ist fehlgeschlagen, es hat immer die Wirkung gedämpft.

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