Regeln für den eigenen Konsum

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Liebe Grüße
das Team von Kratom.Ink
  • Liebes Forum,


    nachdem mein bisheriges Muster auf den Konsum am Wochenende beschränkt war (Freitags/Samstags) und ich aber auch unter der Woche ein aktiver Mensch bin, der nicht immer nur verzichten möchte, habe ich für mich eigene Regeln für den Konsum definiert und würde gerne von euch als erfahrene Usern wissen, was ihr davon haltet.

    Im Grunde geht es mir um den Konsum von aktivierenden Dosen. Sedierung ist zwar nett, aber mir ist das aktive doch lieber.


    Voraussetzung ist, dass sich an diese Konsumregeln gehalten wird, also bitte keine Posts ala „Hat sich jeder mal so ähnlich gedacht, funktioniert halt auf Dauer nicht“.

    Mir ist aber auch bewusst, dass euch diese Threads nach den Jahren schon auf die Nerven gehen ^^.


    Weiter ist mir auch klar, dass bereits eine psychische Abhängigkeit besteht, wenn man sich schon solche Regeln selbst auferlegen muss. Das bestreite ich nicht.


    Ziel ist es nur, die Toleranz gering zu halten und gegebenenfalls das Risiko für körperliche Entzugssymptome und anderen Nebenwirkungen zu minimieren.


    Der Grund warum ich die Regeln gerne objektiv bewertet hätte ist, dass man sich bei solchen Dingen unterbewusst gerne Türen offen lässt, die man selbst vielleicht nicht erkennt.


    Nun aber genug Geschwafel. Hier meine Regeln:


    1. Nach jeder Sedierung eine Woche Pause! Aktivierende Mengen ab dem 6. Tag erlaubt.
    2. Nach zusammengefügt ca. 15g eine Woche Pause!
    3. Aktivierend wird nur konsumiert, wenns passt. Nicht für zu Hause aus Langeweile.
    4. Wenn ausserhalb der 15g zwischen Konsumeinheiten eine Woche Pause liegt, beginnt die Zählung der g bei 0.
    5. Konsum nicht jeden Tag! Maximal an 2 aufeinanderfolgenden Tagen! Danach zumindest 48 Stunden, ab letzter Einnahme, Pause.
    6. Bei täglichen Konsum nach ca. 15g 2 Wochen Strafpause.
    7. Längere Pausen, stacken die Menge nicht. Heisst: Auch nach 2 Wochen Pause, bleibt das Gesamtlimit bei ca. 15g

    Wichtig als Info: Die 15g Grenze bezieht sich nicht auf ein Wochenlimit, sondern soll heissen, dass ich nach aufgebrauchten 15g, eventuell auch über 3 Wochen, danach eine Woche Pause mache.


    Über Sorten definiere ich das ganze jetzt nicht, aber ich würde im Prinzip immer wieder abwechseln und um das Ganze noch im Überblick zu haben ein ehrliches Konsumtagebuch führen.


    Ich würde mich freuen, wenn ihr mich eure Meinung dazu wissen lässt.

    Im Grunde steigt dadurch die Wiederholungsfrequenz der Einnahmen im Vergleich zu meinem vorherigen Konsummuster, dessen bin ich mir bewusst.

    Dennoch liest sichs für mich doch recht vernünftig, aber das liegt wohl in der Natur der Sache, wenn man selber Regeln definiert ^^


    Ja, das wärs soweit.


    Lg

  • ich finds eigentlich ganz interessant, mal so die verschiedenen konsummuster strukturiert aufgelistet zu sehen.


    klar kriegt man über die zeit ne menge über die muster der anderen mit und erweitert so seinen horizont und es könnte ggfls sein, dass es schon einen ähnlichen fred gibt, dennoch bin ich auch ein freund von struktur. von daher find ichs wie gesagt recht spannend. auch die konsummuster zu sammeln und einen überblick über verschiedene mögliche funktionierende muster zu bekommen. denn sicher braucht jede persönlichkeitsstruktur ihr eigenes muster. und das eben im kontext der ziemlich allgemeingültigen, durch kratoms rahmenbedingungen gesetzten "variablen".


    ich hab den eindruck, dein muster klingt durchdacht und langfristig möglich.

  • Musste grinsen, als ich das gelesen habe. Weil ich auch so bin: ich stelle mir Regeln auf, die ich mit der Zeit straffer anziehe, bis sie zu heftig werden. Dann erst kann ich aus ihnen ausbrechen.

    Als Jugendliche, also vor 35 Jahren, war ich magersüchtig. Auch eine Sucht. Da wurde das Konsumieren (eben von Essen) dann auch mit Strafpunkten verrechnet.

    Entschuldige, ich möchte dir damit nicht zu nahe treten und schreibe es nur, weil ich das von mir selbst kenne.

    Ich kann dich also verstehen. Ansonsten halte ich es natürlich für gut, an einer Strategie zu basteln, den Konsum unten zu halten. Aber diese Strategie fühlt sich so verkrampft an. Wenn sie dir jedoch hilft...

  • Musste grinsen, als ich das gelesen habe. Weil ich auch so bin: ich stelle mir Regeln auf, die ich mit der Zeit straffer anziehe, bis sie zu heftig werden. Dann erst kann ich aus ihnen ausbrechen.

    Als Jugendliche, also vor 35 Jahren, war ich magersüchtig. Auch eine Sucht. Da wurde das Konsumieren (eben von Essen) dann auch mit Strafpunkten verrechnet.

    Entschuldige, ich möchte dir damit nicht zu nahe treten und schreibe es nur, weil ich das von mir selbst kenne.

    Ich kann dich also verstehen. Ansonsten halte ich es natürlich für gut, an einer Strategie zu basteln, den Konsum unten zu halten. Aber diese Strategie fühlt sich so verkrampft an. Wenn sie dir jedoch hilft...

    Hi,

    du trittst mir damit keines Falls zu nahe. Ich finde es schön, dass du das mit uns teilst.


    Verkrampft joa.. Ich bin ein Suchtmensch. Ich konsumiere, egal was, am liebsten täglich und brauche eben Strukturen für mich selbst - Nur an diese halte ich mich.

    Wenn ich das nicht hätte, würde ich pausenlos immer mehr konsumieren, soweit kenn ich mich und das gilt es für mich zu vermeiden.


    Ich hab extra an solchen Regeln gebastelt, weil ich mir vorher auferlegt habe nur am Wochenende zu konsumieren. Da blieben allerdings Aktivitäten unter der Woche, die ich gerne mal mit einer aktiven Wirkung machen würde, auf der Strecke.


    Klar hätte ich sagen können: Ok, machste halt ne Ausnahme, aber wir wissen ALLE, dass Ausnahmen ein Beginn sind. Einige werden sie vielleicht beibehalten können, andere werden immer wieder neue Ausnahmen machen und finden.

    Nein, das wollte ich nicht.


    Also musste ein System her, was meinen Bedarf und meinen Wunsch so gut es geht unterstützt, aber auch genügend Raum für Pausen lässt. Darum dieser verkopfte Ansatz.

    Und sei mir nicht bös: Bei dir dürfte es damals (natürlich unter anderen Umständen) ja dann auch „funktioniert“ haben, also könnte so ein System hier ja auch Früchte tragen?


    :)


    Lg

  • Hat insofern funktioniert, dass ich mich fast habe verhungern lassen. Kann also ein sehr effektives Mittel sein.

    Ja, ich denke, es gibt halt so Leute (wie uns) die sich ein strenges Gerüst um viele Sachen bauen müssen, um sich festhalten zu können und nicht zuuuuu tief zu fallen.

    Es gibt auf alle Fälle eine positive Seite: wenn wir es schaffen, uns daran zu halten, gibt das dem Selbstbewusstsein einen Boost und das Gefühl, Dinge erreichen zu können. Mit den richtigen Zielen ist das dann schon ein Machtinstrument über unsere eigenen Schwächen. beer

  • Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Strafpunkten, die du Talking dir fürs Essen auferlegt hat und der geplanten Strafpause von dir Kratomianee .

    Letzteres dient zur Eindämmung der Sucht, während ersteres diese gefördert hat. Daher denke ich, dass man das nicht unbedingt vergleichen kann.


    Du hast nach möglichen Schlupflöchern in deinem Plan gefragt, Kratomianee .

    Es ist alles durchdacht und streng... Eine gewisse Gefahr würde ich darin sehen, dass es eher komplizierte Regeln sind und man nach längerer Zeit mehr oder weniger unabsichtlich dagegen verstoßen könnte, wenn man nicht alles penibel notiert.

    Und wenn man zu streng mit sich selber ist, neigt man auch eher dazu, zu scheitern.

    Das ist zumindest bei mir so, aber vielleicht kommst du ja damit klar. Ich drück dir die Daumen :)

  • Ein solch komplexes Regelwerk zeigt doch nur eindringlich, wie viel Angst man vor einer Sucht hat.
    Kenne ich doch von mir. Ich bilde mir auch ein, die Kontrolle zu haben.

    Aber lass dir gesagt sein, wenn du der Typ für (Opioid-)Sucht bist, dann wirst du bei regelmäßigem Konsum auch irgendwann drauf sein, früher oder später, aber du wirst es. Eher früher.
    Bist du es nicht, wirst du mit dem Opi-Rausch sowieso eher weniger anfangen können. Ich mags zB gar nicht total verschallert durch in der Gegend laufen, ich habe andere Gründe weshalb ich allem Kratom konsumiere: Motivation und Stimmungsaufhellung. Bei mir sind es also auch eher die hellen, weißen Sorten.
    Aber ich breche meine eigenen, tollen Regeln ständig, weil ich ständig Gründe dafür finde. ;)

    Wenn du wirklich etwas an Kratom findest, wirst du es irgendwann öfter machen. Und genau das hast du ja schon entschieden: Weg vom Wochenend-Konsum hinein in den Alltag in die Woche. Und ab dann geht``s los.
    Diese Regeln, völlig egal, welches Muster, sollen dir lediglich das Gefühl geben, nicht von etwas abhängig zu sein. Weil für was wolltest du denn sonst Regeln brauchen? Ich brauche ja auch keine Regeln für meinen H-Konsum.

    Ich kann nur von mir sprechen. Ich bin auch so ein "Weißer". Ich nutze Kratom als Wachmacher und Motivator, weniger zum Sedieren (ist stellenweise ganz nett, aber kann ich locker drauf verzichten). Ich bin zwar nach 5 Jahren Konsum, vielleicht auch aufgrund von Regeln, wie Pausen und eher niedrigen Dosen, noch immer nicht körperlich drauf, aber ohne Kratom geht`s halt auch nicht. Nennt sich psychische Abhängigkeit. So ehrlich muss man zu sich selbst sein. ;)

    Viel Erfolg trotzdem.

  • Danke für eure Rückmeldungen und ehrlichen Worte.


    Eine psychische Abhängigkeit hab ich bereits zugegeben, diese stört mich aber im Prinzip erstmal weniger.


    Wie erwähnt bin ich auch eher der Typ, der nach dem aktivierenden Aspekt sucht und wenn ich dann von dir lese, dass du bereits 5 Jahre konsumierst (scheinbar ohne nennenswerte Probleme?), dann ist das für mich ja doch iwo ein Funken Hoffnung, dass es so klappen könnte.

    Hat sich deine Toleranz spürbar verändert? Oder machst du erst Pausen wenn du merkst, dass du mit deiner Dosis den erwünschten Effekt nicht mehr erzielst?


    Bezüglich Konsumänderung möcht ich nur noch erwähnen (auch wenns vielleicht ein „schönreden“ ist), dass ich halt unter der Woche sehr viele Aktivitäten auch ausübe. Banales Beispiel: Ins Kino gehen.


    Da möcht ich nicht gezwungenermassen, nur weil ich mir vorgenommen habe am

    Wochenende zu konsumieren, immer darauf verzichten müssen. Ausnahmen würden aber auch nicht in Frage kommen und genau das ist der Grund, warum ich das jetzt abändern möchte.

    Keines Wegs möchte ich es in stinknormale Alltagsituationen einbauen, sondern eher durchdacht als netter Anlass, wenn was ansteht wo es sich passend anfühlt. Da möcht ich nicht immer aufs Wochenende warten müssen.


    Sollte ich merken, dass es so nicht funktioniert und ich mich nur selbst belüge, werd ich das, Stand jetzt ^^, wieder ändern.


    Aleximilida

    Ich glaub die Regeln sind nur für aussenstehende komplex. Wenn man selbst den Sinn hinter jeder einzelnen Regel für sich selbst versteht, dann klärt sich das iwo auch von selbst.

    Recht hast du natürlich auch mit den Notizen - Darum möchte ich übers Handy das Tagebuch führen.

  • Wie erwähnt bin ich auch eher der Typ, der nach dem aktivierenden Aspekt sucht und wenn ich dann von dir lese, dass du bereits 5 Jahre konsumierst (scheinbar ohne nennenswerte Probleme?), dann ist das für mich ja doch iwo ein Funken Hoffnung, dass es so klappen könnte.

    Hat sich deine Toleranz spürbar verändert? Oder machst du erst Pausen wenn du merkst, dass du mit deiner Dosis den erwünschten Effekt nicht mehr erzielst?

    Mittlerweile sehe ich davon ab, das hier zu besprechen. Es gab hier schon die Kritik, ich würde Kratom verherrlichen. Hier tummeln sich auch viele Suchtkranke, da sollte man also schon etwas feinfühlig mit zu positiven Einschätzungen sein. Es gibt einen Teil Menschen, die kommen auf opioide Substanzen ganz schlecht klar und werden sehr schnell abhängig und haben erhebliche Probleme davon los zu kommen. Ich kenne auch keine belastbaren Kosumentenstudien, die belegen würden, dass "kontrollierter" Dauerkonsum für den Großteil risikoarm sei. Das Thema "Sucht" ist natürlich komplex, aber Kratom ist nun mal eine Substanz die es uns sehr einfach macht, "süchtig" zu sein, weil sehr angenehm und leicht zugänglich und gut verträglich mit dem Alltagsleben.

    Die AKA empfiehlt für einigermaßen sicheren Konsum nicht mehr als 5g pro Tag. Das ist aber auch nur eine ganz grobe Einteilung udn die 5g auch eher das obere Ende. Diese Einschätzung kann ich aber ungefähr teilen. Deutliche Nebenwirkungen fangen bei mir bei 35-40g pro Woche an: Libidoverlust, Vergesslichkeit, Schlafstörungen, um nur ein paar zu nennen.
    Und: Alle Leute die ich kenne, die Kratom konsumieren, sind körperlich drauf. Das ist jetzt natürlich anekdotisch und nicht belastbar, aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass d was dran ist.


    EDIT: Toleranz ist mein Hauptindikator. Und ja, ich habe so etwas wie Toleranz, die aber immer sehr schnell reversibel ist, wenn ich pausiere. Reicht oft schon 2-3 Tage und ich bin wieder bei 0. Liegt wohl aber ua anderen an dem Dosisbereich und an meiner teils extremen Sortenrotation. Ich nehme eine Sorte vielleicht höchstens 3x pro Woche und da auch nur, wenn sie mit besonders gut gefällt. Dazu Toleranzsenker, besonders an Offtagen. Täglich Magnesium und an Offtagen dazu noch reichlich Schwarzkümmelöl und Chin Katzenkralle. Kann auch sein, dass mein Sport dem zugute kommt, denn ich trainiere mehrmals pro Woche mit hoher Intensität.

  • Macht es nicht auch einen Unterschied ob man generell auf Opis ist und Kratom konsumiert oder Kratom quasi die einzige Opiähnliche Substanz ist die je im Körper war?


    Und ja, ich finde es eigentlich ganz gut, dass hier viele realistisch und dadurch halt teils abschreckend über ihre Probleme damit schreiben.

    Genau das gibt einem ja erst den Input mit dieser Substanz aufzupassen.


    Du meinst also, dass Sortenrotationen, zumindest für dich subjektiv, sich doch eher positiv auf die Toleranzentwicklung auswirkt? Hab hier nämlich auch schon gegenteiliges gelesen, aber hätte im Prinzip auch eher vor zu rotieren.

  • Kratomianee
    Ich kann da immer nur von mir sprechen und ich bin auch schon recht speziell bei allem. So richtig befreundet bin ich mit mit Opis nicht. Vor allem nicht, wenn es zu stark und betäubend wird. Für andere ist es sehr hilfreich um von starken Schmerzmitteln runter zu kommen, andere nutzen es zum Heroin-Entzug.

    Sortenrotation kann, wenn man richtig drauf ist, und absetzen will, ein großer Nachteil sein. Für Leute, die generell sehr viel konsumieren, würde ich das auch nicht empfehlen.
    Für mich scheint es von Vorteil, denn ich spüre tatsächlich bei jeder Sorte einen Unterschied, jede Sorte, sogar jeder Batch ist einzigartig. I´ch ich nehme heute noch Sorten von ca. 18/19, die ich mir quasi als "All Time Classic" aufgehoben habe, weil sie so extrem gut waren, dass ich sie nur alle paar Wochen oder Monate zu Gelegenheiten nehme. Und wenn die noch wirken wie eh und je, dann merke ich auch, dass sich an meiner Toleranz nicht sonderlich viel geändert hat. Das macht mir einfach Spaß, mich jedes Mal entscheiden zu können und jedes Mal ein leicht abgewandeltes Gefühl zu bekommen. Kratom kann unheimlich vielseitig sein, vor allem im Low und Mid-Dose-Bereich und die echten Klassiker, kommen nur relativ selten mal vor.

    Ich fange schon wieder an "zu verherrlichen" ;):D

  • Naja, finde das jetzt nicht zwingend verherrlichend.


    Kratom darf ja auch Spass machen und nicht rein als Substi dienen. Spass mit Mass und Ziel sozusagen :)


    Danke für die Antworten.

  • Oja weiße Sorten sind schon was gutes ich verstehe das gar nicht warum da nur so wenige drauf abfahren aber ich bin ohne iwas auch mega der downer.


    Also max15g pro Woche find ich Respektabel auf jeden


    Ich hatte jetzt im dunklen Zeitalter von lockdown schon ziemlich derbe Eskapaden die würde ich jetzt nur auf Nachfrage erläutern aber ich denk mit 'und dann wird noch, und dann wird noch, und dann wird noch...' ists ganz gut zusammengefasst assaultrifle  phatgrin


    Hab dann im Juli n monat pause gemacht und bin jetzt seit 2 Monaten auf 15g|Tag mit 2-3 'Urlaubstagen' in der Woche [und Ohman wenn einem der boost am Morgen so heilig ist tut das echt weh] weshalb sich nach der ersten Woche direkt rauskristallisiert hat 1 Tag mit 1 Tag ohne im Wechsel deutlich verträglicher ist als 4 Tage drauf und 3 tage abkotzen [hab die 3 Tage aber wie durch ein Wunder durchgehalten, sonst hätte ichs wohl auf nächste Woche verschoben um das anzugehen und wir wissen alle was dann gegangen wäre]


    Ich meine auf jeden Fall bis jetzt dem Trott des 10fache dosis und halb so drauf wie noch vor 3 Jahren entkommen zu sein, jetzt bin ich vielleicht bei doppelte dosis und eventuell 1|3 so gut dabei aber ich hab bin jetzt auch mit 2wochen pause nochmal fertig und bin aktuell auch nicht so fucking aufgekrazt beim aufs Paket warten als ichs dann anfang August war [wirklich richtig erbärmlichaber ich hab auch direkt ne kalte vollbremsung gemacht gemacht]

    Ich Pack mir 100g für die woche ab [15g|a 7Tage] und stell es an nen Ort an dem ich immer mal vorbei laufe und freu mich am ende der woche wenn noch pipapo 40g drin sind und das klappt für mich echt gut


    Ich hab n recht impulsives Konsummuster, heißt wenn 1x am Tag was durch den Schnabel geglitten ist, wird es das auch noch n 3. Mal der Fall sein, und in corona Zeiten dann eben ungehemmt und geboostet was geht. aber inzwischen war 1 Tag nix nehmen kein thema. Ich bin auch fest entschlossen weiter daran zu arbeiten vielleicht tun 2 Tage hintereinander mal nix nehmen anstatt reinböllern ja auch mal gut crazy


    Bin mal gespannt wie mein endresultat sein wird, aber kratom hatte mich so aus dem sumpf gezogen dass diese 'Ratte im Käfig mit nix ausser dem heiligen Dopaminknopf' Nummer die ich daraus gemacht habe dem nicht gerecht war und ich würde nur zu gern wieder das volle Potential ausschöpfen können und das geht eben nur mit Disziplin.


    PS. Ich benutze so oft den Begriff heilig weil es mir teilweise echt so vorgekommen ist, als könnte ich ne Pflanze nicht von nem Gott unterscheiden

  • Danke für deine Meldung.

    Dein Beitrag hat mich irgendwie amüsiert, auch wenns sicher oftmals nicht so lustig und leicht war (und vermutlich immer noch nicht ist). Bitte nicht als Respektlosigkeit auffassen.


    Heilige Pflanzen gibts ja immer wieder. Siehe Iboga oder Salvia :)

  • mit der rotation ist das wohl genauso eine streitfrage wie mit vielem anderen. manche schwören auf rotation, andere schwören darauf, eine sorte längerfristig zu nehmen und sagen, dann entfaltet sich die wirkung erst richtig. ich könnte mir vorstellen, dass langzeit-hochdosis-user irgendwann die verlässlichkeit schätzen, um den konsum im blick zu halten und low und mid-dosis-user sich da eher aufteilen in: ich mach erst die 2 tüten leer, die ich grad in arbeit hab, oder: ich rotiere nach einem mir schlüssigen system.


    ich hab anfangs rotiert, jeden tag eine sorte im wechsel rot gr´ün weiß s+v, das lief im mid-dose bereich bis max 10 am tag leidlich gut, da war ich irgendwie sofort, weil es erst ab 4,5 richtig cool wurde und das 2x/tag, in einer der stressigsten phasen meines lebens, wo ich den opi-puffer brauchte, das sag ich auch jetzt noch, obwohl ich jetzt schlauer geworden bin. dann wurde ich undisziplinierter, hab mehrere sorten am tag genommen, und häufiger, da fing es an, da wurde alles irgendwann ein brei von der wirkung her. jetzt im reduktionsprozess hab ich die sortenbegrenzung zu schätzen gelernt. ich rotiere inzwischen wieder ein wenig, aber sehr begrenzt, und eher zum testen, ob sich eine sorte davon für den längerfristigen gebrauch eignet und wenn ich eine sorte gefunden habe, die richtig gut funzt, wird die ne weile beibehalten. dennoch bin ich bei morgens weiß, mittags grün, abends rot. das macht eine gute berechenbarkeit der wirkung und der grammzahl auf der waage. damit werden dann aber sortenwechsel etwas anstrengender, vor allem, wenn ich zu lange bei einer sorte bleibe. wenn ich da alle etwa 5 tage die sorte wechsle, läuft der umstieg besser, ist aber auch immer ein kleines lotteriespiel, ob die potenz leidlich an die vorgängersorte andocken kann, weil ich um jede o,25 ringe und nach zeitplan arbeite und der steht wie ne 1. denn die zeit zwischen den dosierungen zu strecken, scheint mir fast der wichtigste schritt bei der entwöhnung. und wenn ich es mal 20 minuten länger geschafft habe als zuvor, wird das die neue benchmark, die ich immer wieder anstrebe und langfristig dann auch erreiche. manchmal sitz ich da und bewache die uhr, bis der zeiger umschlägt, das ist schon spaßig (selbstironisch) und aufreibend, im sinne des großen und ganzen jedoch hilfreich, wird aber hoffentlich irgendwann wieder etwas weniger kriegsentscheidend.


    es scheint, als hättest du Kratobi ein ganz gutes muster für dich gefunden. das werd ich mir sicher nochmal durchlesen, wenn es für mich in den bereich des möglichen gekommen ist. hab grad mal gerechnet, dann lieg ich grad bei ca 47/Woche, was eine absolute erfolgsbilanz ist, an der ich jetzt aber auch schon ein jahr rumlaboriere, ich hab immerhin mehr als gedrittelt.


    ich schätze mal, kratomianee, dass es ziemlich egal ist, ob man vorher schon andere opis drinhatte. ich war ein wenig opi-erfahren, kannte das feeling, mochte es sehr, war aber vorher noch nie abhängig gewesen, hatte ne hohe affinität aber einen heidenrespekt, der mich lange geschützt hat. kratom hingegen hat mich durch die hintertür erwischt.


    sehr wichtig finde ich die doku. immer dann, wenn ich etwas die kontrolle verloren habe, gibt es lücken in der doku. und wenn ich mich wieder fangen wollte, war das der erste schritt. immer mit waage und mitrechnen. so kann ich auch leidlich den weg zurückverfolgen.


    wenn also deine regeln für dich sinn machen, dann schätze ich, passen die so für dich. bei einer regelmodifikation müsste nur sichergestellt sein, dass die ebenfalls langfristig ausgerichtet ist. es kann ja sein, dass du irgendwann ein neues system erdenken möchtest oder dir irgendwo abgucken willst. für mich ist grad der zeitplan ganz wichtig, aber ich hab auch ein ganz anderes ziel als du und ich bastle quasi nonstop an dem system rum, um zu schauen, was geht grad, wann ist ein guter moment für die nächste dosisreduktion, wann brauch ich ne pause, welche hilfsmittel sind wann dran und wann nicht, wie komm ich zb. wieder auf nur 2x/tag, wie könnte ein off-tag möglich werden, etc. der nächste schritt ist mir noch nicht ganz klar, nur dass das nächste große ziel die 5/tag sind, das ist klar wie kloßbrühe. aktuell ist pause mit plateau-halten dran, es scheint aber, als sei ich sehr knapp davor, an einer ecke wieder was abzuschneiden. wahrscheinlich erstmal tagsüber, weil ich mich noch an der abenddosis festhalte, aber die ist dann beim übernächsten mal dran.


    HonkaDonka 1tag mit 1tag ohne hört sich ziemlich gut an. das nehme ich auch in meine überlegungen mit rein, in die richtung hatte ich schon überlegt gehabt. sogar vielleicht erstmal 6 mit 1 ohne, wenn das funzt, 5 mit, 2 ohne, immer hübsch im täglichen wechsel, also die 2 ohne hübsch voneinander getrennt, damits nicht so weh tut. und tatsächlich ist es echt schwer, auf den morgenboost zu verzichten. aber, "na warte du sau, dich krieg ich!" heißt: das wär doch gelacht! ich bin doch kein mädchen, sondern in diesem kontext ne kampfsau!!


    puh. das war jetzt viel. ich hoffe, es war leidlich interessant.

  • Es war sogar sehr interessant. Danke für den Beitrag.


    Darf ich dir eine naive Anfängerfrage stellen?

    Du sagst, dass dein nächsten Ziel die 2x am Tag sind - Warum nicht einfach morgen machen? Was konkret hindert einen daran?

    Entschuldige bitte, falls das iwie frech rüberkommt, aber es ist nur tatsächliches Interesse.


    Lg

  • Wenn wir schon bei 'mit Humor nehmen' sind


    Kannst du dir vorstellen wie dumm ich geschaut habe als ich rausgefunden hab das Grapefruitsaft n booster ist?


    Ich mochte das schon als Kind voll und habs auch immer relativ regelmäßig getrunken als ich dann angefangen habe kratom zu nehmen. Als ich dann mal n Genossen an der Uni auf die unmöglichste Weise kennengelernt hatte [er wollte ne leere Flasche für Leitungswasser zum kapseln schlucken haben und ich gab ihm meine in der meine Tagesration grade leer war und ich meinte noch 'aber spühl die mal lieber aus, der Tee ist ziemlich penetrant das mögen viele nicht' und als wir dann ne halbe stunde in der Vorlesung voll am rumschnulzen waren kam er damit ob ich vielleicht kratom kenne und ich konnte erst gar nicht antworten weil ich mir so das Lachen verklemmen musste und er meinte auch erst jetzt wär er unten durch] lol

    Definitiv sehr prägender Moment


    Auf jeden Fall als er mich dann mal einige Zeit später mal besuchen kam sah er mein Karton mit einigen tetrapacks grapefruitsaft und nach ner 1A Unterhaltung bin ich dann auch passiver forennutzer geworden weil ich mich auch schon schwer gewundert habe wie mit vergleichbarer Toleranz der nach der Hälfte meiner Zeit schon wieder eingeschenkt hat. Wir dachten erst er sei 'fast-metabolizer'


    Um am Abschluss noch auf die darausfolgende Regel zu kommen dass es nicht nur off topic ist


    TRINKE GRAPEFRUITSAFT NICHT OHNE GEHIRN


    und bevor du fragst

    Ja, es war voraussehen dass ich den aktuell auch vermissen würde, sogar aus zweierlei Aspekten

    Ich mochte das Zeug echt brutal gernninja

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