Umfrage - Warum konsumierst Du Kratom?

Liebe Forenmitglieder,

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Liebe Grüße
das Team von Kratom.Ink
  • - Sozialverhalten (Soziale Ängste)
    - Stress/Ängste auf der Arbeit
    - Motivation/Antrieb
    - Depressionen
    - Sport


    Ich nehme im Alltag idR 2x 3-4 g. Wenn ich dann (alleine) zu Hause bin, was meistens der Fall ist, brauch ich nicht unbedingt noch eine Dosis. Ich unternehme meistens nur am Wochenende etwas, wo ich dann je nachdem entsprechend mehr nehme. Ich bin ziemlich psychisch abhängig geworden, aufhören geht praktisch nicht (mehr).


    Beim Sport ist es in der Tat super, deshalb hab ich es oben noch bei geschrieben! Ich denke das liegt an der erhöhten Motivation, der leicht aufputschenden Wirkung (geringe Dosis) und der Unterdrückung von Schmerzen/Emotionen.

  • In letzter Zeit nehme ich Kratom vor allem zum Joggen. Da läuft man gleich zwei Kilometer mehr und es macht auch noch Spaß :)

    Das kann ich unterstreichen! Ich halte auch viel länger durch. Vorallem komm ich nach einer halben Stunde immer in so einen Modus, in dem ich mich (so nach einer weiteren halben Stunde) quasi zwingen muss aufzuhören, weil ich weiß das meine Grenze erreicht ist. Aber es macht unfassbar Spaß.

  • Findest du? Ich hatte immer einen beschissenen Schlaf. Schlief um 22 Uhr ein wachte um 3 wieder auf und dann die Decke angestarrt bis 7. Mit Kratom schlafe ich wie ein Baby durch und fühle mich richtig ausgeruht morgens. Das einzige was nervt ist das man irgendwann gezwungen ist aufstehen weil man langsam Entzug bekommt, aber das ist mir lieber als gar nicht geschlafen zu haben.

  • Die Tiefschlafphase wird definitiv gestört, habe jetzt leider keine Quelle, aber glaube dem schon.
    Bekifft lässt es sich ja auch schön einschlafen, aber erholsamer ist der Schlaf trotzdem nicht..
    Es hilft mir aber auch beim Einschlafen.. Bin vorher lange Zeit immer bekifft eingeschlafen, also geht das nüchtern sehr schwer..

  • Kratom ist Bestandteil meines experimentierens mit Nootropika geworden. Ich nehme in der"ON"-Week von Montag bis Donnerstag jeden Tag was anderes und am Freitag Abend und am Samstag Kratom, meist schütte ich mit dann noch 3 Liter Bier drauf und dampfe CBD mit dem egoistischen Ziel einfach ordentlich breit zu sein. Sonntag ist Phenibuttag und dann kommt die "Off"-Week, da nehme ich Mo-Do nichts und Freitag Abend geht's wieder mit Kratom los.

  • Ich habe es zu Beginn gegen Depressionen und den Folgen einer langjährigen Schlafstörung genommen ( meine Rechnung war, wenn ich trotz schlafloser Nacht am nächsten Tag körperlich und geistig mich auspowern kann, kann ich besser schlafen ). Ist ganz okay aufgegangen - ich konnte wieder deutlich mehr Leistung erbringen und gut arbeiten gehen. Habe versucht so gut es geht Entzug zu vermeiden, weil ich die positiven "Feedback-Situationen" auf Kratom in mein Unterbewusstsein bringen wollte, ohne dabei toxische Gedanken zu entwickeln wie " du schaffst es nur mit Hilfsmitteln/Brücke". Interessanterweise war ich zu diesem Zeitpunkt noch in Therapie und hab da Unterstützung erfahren mit Kratom als "Selbstmedikation". gegen die Schlafstörung hat es leider nicht geholfen, aber allein die Tatsache dass man wiegesagt wieder persönliche Erfolgserlebnisse macht + gut mit sich selbst umgeht, reicht zumindest um Zwangsgedanken und Schleifen stark abzumildern (:

  • Ich verstehe nicht, dass euch das Zeug beim Schlafen hilft. Ich kann nach dem Konsum unmöglich einschlafen. Oft nehme ich Kratom spät Abends (23 Uhr oder später). Dann lieg ich allerdings gefühlt bis 3 Uhr wach. Geht einfach nicht. Ist so ein komischer Dämmerzustand, aber definitiv kein Schlaf.


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    Warum konsumierst Du Kratom?
    Einfach nur zum Spaß! Gute Laune etc :)

  • Ich nehme es um den Symptomen von Adhs, Depressionen, Burnout und Sozialphobie entgegen zu wirken. Weiteres hilft es mir über den Tag zu kommen. KRATOM ist fast mein einziges Laster das ich noch habe, nach jahrelangem Drogenkonsum.
    Es hilft mir momentan sehr und ich möchte es keinesfalls missen.
    Ich hoffe auf eine lange Freundschaft xD. Peace Jungs und Mädels

  • ich weis nicht ob es das thema in der form schon gibt hab nur ein thema mit einer umfrage gefunden. mich würde interessieren warum ihr kratom konsumiert. bei mir hat das ganze mit einer schlimmen trennung angefangen, ist jetzt mittlerweile ein paar jährchen her. mittlerweile ist das bei mir aber ein genuss denke ich

  • Hallo an Alle


    Dieser thread erschien mir als der logischste Einstieg für meinen ersten Beitrag, es ist überhaupt das erste Mal für mich an irgendeinem Forum teilzunehmen.
    Ich verfolge dieses Forum jetzt schon seit Oktober 2017 und bin sehr dankbar für all die Informationen und Anregungen, die ich im Lauf der Zeit hier mitnehmen konnte, nun ist es Zeit im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten vielleicht auch das Eine oder Andere hier beitragen zu können, das vielleicht irgend jemandem Anderen von Nutzen sein kann.


    Der Hauptgrund es mit Kratom zu probieren (seit Ende 2017), war für mich irgendetwas zu finden, was mir gegen das Schwächegefühl und die brennenden Schmerzen der Neuropathie, die Gelenksschmerzen und das RLS + RLA hilft, die mir als Andenken an eine Borelliose Anfang 2017 geblieben sind. Die ersten 2 Monate habe ich aus Angst (schon wieder mal) von was abhängig zu werden, nur sporadisch Kratom genommen, wenn Schmerz, Depression und Angst nicht mehr auszuhalten waren. Dann kam irgendwann die Einsicht, dass die Alternative sehr wahrscheinlich die tägliche Einnahme einer Kombination mehrerer Psychopharmaka (Lyrica, L-Dopa, trizyklische ADs, ...) mit den entsprechenden Nebenwirkungen sein würde und ich stieg auf tägliche Einnahme von Kratom um.
    Ich startete mit einer täglichen Menge von 2 x 2,5 bis 3,5 g mit einem Abstand von mindestens 6 Stunden, das hat den Leidensdruck jedoch nicht ganz beseitigt, heute bin ich auf 4 täglichen Dosen mit einer gesamten Tagesmenge zwischen 9 und 12 g. Wirklich hohe Dosen habe ich noch nie genommen (die höchste war mal 5 g von einem wirklich schwachen Gaiana-Zeugs - hat dann aber auch kurz gewirkt), irgendwie möchte ich gar nicht wissen, wie hohe Dosen wirken, das könnte mir viel zu gut gefallen. :D
    So nebenbei hab ich auch gleich bemerkt, wie unfassbar gut Kratom mir hilft bei meiner generalisierten Angststörung und der chronischen Depression (war 7 Jahre lang in meiner privaten Hölle). Plötzlich war wieder Lebensfreude, Genussfähigkeit, Antrieb und der Wunsch (und die Fähigkeit) nach Sozialkontakten da und ist mir - leider in nicht mehr ganz so euphorischer Stärke wie am Anfang - geblieben.
    Besonders gut gefällt mir an Kratom, dass es mir oft einen sehr liebevollen Ausblick auf die Welt und alle Geschöpfe (sogar viele Menschen) gibt, vorher war ich lange von Ärger, Mißgunst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und brennendem Hass zerfressen. Durch Kratom verbringe ich jetzt die meiste Zeit in einem "positive headspace" mit entsprechendem Lerneffekt für die unterbewussten Schichten anstatt mich, wie früher, in negativen Gedankenschleifen und Phantasien aufzuzehren. Ich bekomme auch immer wieder mal positives Feedback aus meinem (zwar noch immer kleinen, aber langsam wachsenden) Umfeld, sogar mein Gesprächstherapeut ist begeistert von meinen Fortschritten, wir konnten die Terminintervalle von wöchentlich auf ca. alle 6 Wochen aufweiten.
    Ein weiterer positiver Effekt von Kratom ist die Abschwächung von Suchtdruck aller Arten. Zwangsgedanken sind fast vollkommen verschwunden, jahrzehntelanger exzessiver täglicher Alkoholmißbrauch hat sich in eine Abneigung verwandelt (hie und da mal ein Glas Bier, Wein oder ein Gin-Tonic in Gesellschaft ist ganz fein, danach gibts nur mehr Wasser oder Saft), jahrelange Cannabisabhängigkeit (eigentlich nur mehr aufrecht erhalten aus Angst vor den verheerenden Entzugserscheinungen) scheint auch der Vergangenheit anzugehören, das Einzige, was ich noch nicht geschafft habe, ist mit dem Tabak aufzuhören, obwohl es mir nicht mehr schmeckt und ich oft das Gefühl habe, es nicht mehr so stark zu brauchen.


    So, ich denke, dieser kleine Seelenstriptease genügt fürs Erste mal, ich werde jetzt das Forum nach anderen threads durchsuchen, ob ich noch irgendwo meinen Senf dazu geben kann.

    People are strange: They are constantly angered by trivial things, but on a major matter like totally wasting their lives, they hardly seem to notice (Charles Bukowski)


  • Weil es mir Spaß macht!


    Und um diese nette Alltagsmagie zu erhalten, lowdose. Und mit sporadischen Pausen, die ich weniger einlege, weil ich so toll diszipliniert bin (ist nämlich garnicht so), sondern weil ich mir im Gegenteil dadurch gestatten kann, den Alltagsgebrauch nicht strikt geregelt anzugehen, also keine festen Zeiten, keine feste Höchstdosis etc.
    Solang ich nach ein paar ausgeuferten Tagen ebensolang auf Null gehen kann, seh ich da kein Problem.


    Davon abgesehen, die Rauschwirkung mag ich nicht. Ich habe sogar das heißbegehrte Nodding als "dieses blöde bleierne Wegdösen, ohne einzuschlafen" abgehakt.
    Wenn´s allerdings so wie letztens mal unabsichtlich passiert (ist bei Dosen bis 1,5 gr ja eher nicht einkalkuliert), kann ich´s genießen. Besonders, wenn´s in Testsituation ist, da hab ich sowieso davor alles wichtige erledigt.

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