Kratom rauchen. Es geht doch (Rezept)

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  • Hallo liebe Leute,


    ich habe durch Zufall etwas entdeckt, von dem ich positiv überrascht bin. Auch ich war der Meinung, dass rauchen als Kratom Konsumform ausfällt. Die letzten Tage habe ich ein paar Experimente gemacht, mit dem Ziel, mehr Wirkung aus der gleichen Menge herauszuholen. Wie und was da chemisch passiert, kann ich leider nicht genau erklären. Evtl. kann da jemand mehr dazu sagen. Ich schreibe nun einfach was ich gemacht habe und sage vorweg: Das schmeckt nicht so ekelig wie unbehandeltes Kratom zu rauchen und es wirkt wirklich gut. Außerdem kommt dabei ziemlich viel Material zum rauchen heraus.


    Versucht es mit einer kleinen Menge. Ein gehäufter Esslöffel ergibt mehr als genug, um ausgiebig zu testen und sich ein Urteil zu bilden. Es ist wirklich ganz einfach und macht kaum Arbeit (auch wenn da so viel Text unten steht, haahaa).
    Ich habe das bisher nur 3 mal gemacht und die Methode kann vermutlich noch optimiert werden. Ich beschreibe den Vorgang so, wie es bei mir gut geklappt hat.


    1 Esslöffel Kratom in ein Glas oder Tongefäß,kleine Schüssel oder Ähnliches.
    Dazu gießt man soviel Essig-Essenz 25% (Surig), bis eine cremige Konsistenz entsteht. Besser dünnflüssig als zu fest.
    Das Gefäß habe ich mit einem Tuch abgedeckt für einen Tag auf den Balkon gestellt. Darüber stellte ich noch einen umgedrehten Pflanzentopf (der unten Löcher hat). Mein Gedanke war, etwas Luft jedoch kein Licht an den Brei kommen zu lassen). Da wir Winter haben, war der Brei sehr kühl (knapp über Gefrierpunkt) gelagert. Wie wichtig all das ist, könnte ich erst nach weiteren Versuchen sagen.
    Hin und wieder den Brei durchrühren ist sicher eine gute Idee.
    Nach 1 Tag (auch hier denke ich, dass längere Stehzeit sich eher positiv als negativ auswirkt) wird der Brei im Wasserbad erhitzt (Nicht den Brei ins Wasser kippen!). Also das Gefäß in fast kochendes Wasser stellen und so lange warten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Dabei ab und zu umrühren. Ich habe es in einer Tonschüssel gemacht und wenn der Brei fest genug ist, dann kann man diesen im Gefäß seitlich hochziehen um eine größere Fläche zu haben. Hauptsache ist, das Zeug wird richtig trocken und riecht nur noch minimal nach Essig.
    Danach wird kochendes Wasser auf den trockenen Satz gegossen. Bei 10g Ausgangsmaterial in etwa 250 ml Wasser.
    Lasst euch ein wenig heißes Wasser übrig, denn damit macht man sich nun eine basische Lösung mit Natron / Natriumhydrogencarbonat / Bullrichsalz (ist alles das gleiche). Ich habe davon einen guten Teelöffel in 30-50 ml Wasser gelöst.
    Jetzt bitte VORSICHTIG die Natronlösung zum Kratom-Wasser gießen (ein Chemiker würde das unbedingt anders herum machen, aber die Säure ist echt ganz schwach. Da geht das auch so herum)... Das wird ein wenig aufschäumen. Mit purem Pulver direkt in das Kratom-Wasser Gemisch reagiert es schon ziemlich stark. Deshalb besser vorab das Natron in etwas Wasser lösen.
    Ich habe kein PH Messpapier gehabt. Deshalb habe ich einfach soviel Natron in die Mischung gegeben, bis es nicht mehr reagiert (schäumt) und dann noch ein bisschen mehr. Ich möchte also ein leicht basisches Kratom-Wasser Gemisch erreichen. Wenn ihr keine Reaktion mehr sieht, wenn man die Natron-Lösung hinzugibt, nehmt das pure Pulver und streut ein wenig in die Mischung. Möglich dass es so noch ein wenig aufschäumt. Erst wenn nichts mehr schäumt ist genug Natron drin.
    Das Gemisch sieht nun tief-rot braun aus und es sind ziemlich viele Klümpchen drin. Ihr braucht das nicht tot-rühren um die Klümpchen zu lösen. Um genau diese Klümpchen geht es! Die wollen wir rauchen :)


    Ich muss kurz etwas abschweifen: Mein Ziel war ja eigentlich mehr aus wenig Kratom heraus zu holen. Da habe ich dann diese rote Suppe getrunken (den Bodensatz aber im Gefäß zurückgelassen). Naja man kann das schon trinken und es wirkt auch ein wenig. Ich war aber nicht gerade begeistert. Schüttet es weg...oder trinkt es. Giftig ist das sicher nicht. Mit Natron erreicht man keinen schädlichen PH Wert.
    Was uns interessiert ist der Bodensatz.
    Ich habe einen Versuch gemacht, bei dem ich die Flüssigkeit nicht abgetrennt hatte. Das wird dann viel schlechter zu rauchen und wirkt nicht besser.
    Also das braun-rote Wasser durch ein feines Sieb filtern (oder einfach vorsichtig umschütten, dass halt kaum noch Flüssigkeit übrig ist).
    Den Bodensatz, die Krümel, Klümpchen lässt man nun trocknen. Habe ich langsam auf dem Heizkörper gemacht. Ob höhere Temp schaden würden, weiß ich (noch) nicht.
    Zum Schluss hat man so etwas, dass an schwarzen Tee erinnert. Trocken, leicht zu zerkleinern und es wird auch gut verglühen.
    Ich habe das noch nicht als Zigarette versucht. Eine Wasserpfeife oder ähnliches funktioniert aber super. Tabak zumischen ist möglich aber nicht notwendig.
    Es schmeckt gar nicht schlecht und ob es wirkt, werdet ihr nach 30 Sekunden selbst feststellen können.


    Das ganze in Extra Kurz:


    Kratom mit Essig Essenz mischen.
    Stehen lassen.
    Essig abdampfen.
    Mit kochendem Wasser aufgießen.
    Mit Natron zu einer Base machen.
    Flüssigkeit abgießen.
    Bodensatz trocknen.
    Fertig!


    Bin gespannt wer das mal versucht und ob dieser jemand auch positiv überrascht sein wird.


    Vielleicht kann uns ein Chemiker sagen was da genau passiert und was man besser machen könnte. Ich löse ja eigentlich eine Salzform, die sich da u. U. bildet wieder auf und gieße es weg. Dann müsste diese Flüssigkeit eigentlich besser wirken. Hmm.. keine Ahnung :huh:


    Frohes Neues!

  • @Munich_Addict


    Auf jeden Fall interresant.
    Wie wirkt das Kratom denn geraucht bei dir? Kannst du das mal genau beschreiben? Ein Vergleich zum oralen Konsum. Bekommt man Euphorie, wirkt es stärker/ intensiver oder gar schwächer etc. ? Wäre nett, wenn du die Wirkung und den Wirkungsverlauf mal relativ genau beschreiben könntest.

  • @O_Dog
    Ganz genau beschreiben kann ich das nicht, aber ich versuche mein Bestes:


    Es wirkt im allgemeinen hauptsächlich sedierend und wärmend. Euphorie habe ich wegen meiner hohen Konsum-Menge eigentlich nie. Ich muss noch dazu sagen, dass ich noch keine Gelegenheit hatte, das Rezept mit unterschiedlichen Sorten zu testen. Bisher habe ich das nur mit der Sorte Super Green Sibau von KaC (Adrian) testen können.
    Es wirkt nach bereits ein paar Sekunden (spätestens 1 Minute) sehr plättend. Deine Augen werden schwer und es überkommt einem ein warmes entspannendes Gefühl. Perfekt um schnell einschlafen zu können. Je nach Toleranz ist es also gemütlich beruhigend bis einschläfernd. Die Wirkdauer scheint etwas kürzer zu sein. Ich sollte vielleicht eine Warnung aussprechen, dass durch diese Konsumform die Gewöhnung und Toleranz schneller steigen kann, als bei oralem Konsum. Wissenschaftlich nicht bestätigt *grins*


    Und es wirkt verglichen zur gleichen Menge oral, viel viel stärker. Ein Esslöffel reicht für einige Konsumeinheiten (Töpfe). Bei mir ist sonst so ein Löffel eine orale Dosis.

  • Coole Idee! Aber ich befürchte auch, dass du durch die kurze Wirkdauer und die Nutzung von Extrakt relativ schnell ne Fetzen-Toleranz bekommst.
    Ich hab vor Jahren mal mit Kratomblättern im Vaporizer experimentiert, hab die Versuchs mangels erfolg aber schnell wieder eingestellt.

  • @Durga
    Ja ich weiß. Ist schon etwas crazy was ich da mache. Also der eigentliche Grund der Experimente ist mehr Wirkung von der gleichen Menge Kratom zu bekommen.
    Mein Chemie-Wissen beschränkt sich auf das, was ich mir angelesen habe. Mit Essig möchte ich die Zellenstruktur aufbrechen. Allerdings scheint eine Säure auch die Alkaloide in eine Salzform zu bringen. Dieses Salz wollte ich mit einer Base wieder lösen und halt allgemein neutralisieren. Deshalb habe ich den Sud dann auch getrunken. Das war aber dann etwas enttäuschend. Der Bodensatz trocknete über Nacht und ich hab dann überlegt, wie ich diesen evtl. weiter verwerten könnte. Da ja der Sud nicht stark war, müsste in dem Bodensatz noch viel drin stecken. Dann erinnerte ich mich an das Wort "free base" und da macht man auch aus einer hcl Form durch Zugabe einer Base, eben diese Free Base Form, die man bekanntlich gerne raucht. Jedenfalls bin ich so darauf gekommen diese Krümel zu rauchen. Und siehe da... WOW!
    Ist möglicherweise nicht ganz korrekt was ich da schreibe. Vielleicht auch völliger Quatsch. Aber so bin ich darauf gekommen crazy


    Edit: Ich hab mal ein Avatar-Blild hochgeladen. Ein weiterer Grund wie man auf sowas kommt: Weil ich ein Alien bin!

  • Schon Lustig , wir waren Zeuge einer Sache , die in der Geschichte schon zug mal passiert ist.
    Durch Zufall etwas erfinden veivdem am Ende alle denken , wie kam es bloß dazu.


    Ich werde das mal probieren , hört sich wirklich interessant an , grade Abends wenn man schlafen will und die Wirlung aufhört.
    Nimmt man dann oral Kratom dann wird man ja oft aktiv.
    Das könnte man so umgehen.

  • Vollzitat entfernt, Kermit
    Da ich hier neu bin und mir das Forum sehr gut gefällt, möchte ich meine Erfahrungen mal einbringen.
    Wie mein vorredner habe ich demöftern neben den Oralkonsum Kratomblätter im Vaporizer verwendet. Bei mir funktioniert dies sehr gut, besonders wenn man sich bereits Kratom eingeworfen hat und die Wirkung somit verstärken will.
    Villeicht liegt es aber auch am Vaporizer. Ich verwende den Mighty und Volcano da klappt es sehr gut.

  • @Misterk


    Ja habe ich.
    Meiner Meinung nach wirkt das nie wie oral konsum ist ja auch klar allerdings lässt sich eine subtile und müde machende Wirkung wahrnehmen. in höheren Mengen kann die ganze Sache schonmal plättend wirken. Daür müsst man aber ca 1-3gramm im Vaporizer packen damit man was davon hat.

  • Ich denke im Entzug Kratom zu rauchen (sofern es wirklich so wirkt wie beschrieben) wäre eher nicht so gut. Da die Wirkung viel intensiver und kürzer sein soll wird es den Entzug nur sehr kurz lindern und dann eher Craving auslösen. Das ist ja auch einer der Gründe warum kurz aber schnell wirkende Substanzen schneller abhängig machen. Man rennt quasi diesem "Kick" hinterher. Ob das bei Kratom auch so ist weiß ich nicht. Ich kann mir das ganze sowieso nicht so richtig vorstellen. Wie wirkt Kratom denn schnell und intensiv? Ist es dann das Gefühl von starken Anfluten wie wenn man eine sehr hohe Dosis oral genommen hat? Man muss es wohl selber mal ausprobieren aber für einen Entzug stelle ich mir das nun echt nicht so gut vor.


    Mich intressiert das Thema aber auch (nicht für den Entzug sondern so wie die Wirkung dann ist) aber irgendwie stell ich mir das dann so ähnlich wie dieses Kratom-Liquid vor (für die E-Zigarette) oder wie ein Kratom Extrakt was dann zwar irgendwie wirkt aber es einfach vom Wirkspektrum nicht an die normale Einnahme rankommt.


    Trotzdem, vlt probiere ich das auch irgendwann mal. Hat es denn inzwischen schonmal noch jemand versucht und kann berichten? Bisher waren alle nur intressiert aber ausprobiert hat es trotzdem noch niemand :D

  • 24 Stunden würden reichen. Warum denn nicht.. ich merke schon nach einigen Stunden Entzug, bin nur ehrlich gesagt gerade zu faul das rauchbar zu machen... :love:
    wir brauchen ein erröten Smiley @Kermit :)
    als Dank hast du nebenbei noch deine Toleranz gesenkt und das Glücksgefühl wenn es klappt ;)

    Ich denke im Entzug Kratom zu rauchen (sofern es wirklich so wirkt wie beschrieben) wäre eher nicht so gut. Da die Wirkung viel intensiver und kürzer sein soll wird es den Entzug nur sehr kurz lindern und dann eher Craving auslösen.


    um das geht es doch garnicht.. es ist doch egal er kann doch dannach auch eine Ladung oral nehmen.. es geht nur um die Erkenntnis ob man durchs Rauchen überhaupt eine Wirkung bekommt. Also wenn ich jetzt Kratom rauchen würde dann würde zumindest ich nicht sicher sagen können ob es Placebo ist..
    vielleicht sind andere da sensibler, dachte man kann es am besten feststellen wenn man im Entzug ist.

  • Vielleicht sollte derjenige, der die Sache versucht nachzumachen, die Brühe NICHT wegschütten, so wie im Rezept beschrieben. Irgendwie klingt das nicht logisch, dass man das wegschmeißt. Normalerweise müsste da einiges an Wirkstoff gelöst sein. Das abdampfen zu lassen und dann die trockenen Reste zum rauchbaren Material hinzufügen klingt irgendwie besser.


    @Hollywood was konntest du produzieren? Nichts rauchbares? Was ist denn aus dem Pulver geworden? Wurde das nicht zu so dunkle, Schwarztee ähnliche Krümel? Das hat bei mir 3x hintereinander so funktioniert. Ich bin übers Wochenende öfter hier im Forum und kann Fragen beantworten und helfen.

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