Posts by O_Dog

Liebe Forenmitglieder,

solltet ihr keine Bestätigungsmail bei der Registrierung bzw. beim Zurücksetzen des Passworts erhalten, so meldet euch bitte bei uns unter kratom.ink[ÄT]protonmail.com.

Liebe Grüße
das Team von Kratom.Ink

    Das Oxymoron auch nur verschlüsselt wie ein Codon
    Es sehnt sich nach Dechiffrierung und keiner Legierung
    Die Sprache eben noch relativ jung
    Deshalb zieht sie dich aus wie dieser "Herr von Stumm"


    - O_Dog -

    Die letzten drei Beiträge wurden aus dem "Bewertungs-Thread" hier hin verschoben.


    P.S. : Bitte darauf achten im "Bewertungs-Thread" nur Bewertungen ( am besten nach dem Punkteschema ) zu posten.


    Lieben Gruß


    O_Dog

    Hallo liebes Forum.


    Ich wollte nur allen mitteilen, dass ich aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen sehr inaktiv gewesen bin. Ich kann leider noch nicht genau absehen, wann ich wieder zu meiner Gewohnten Aktivität bzgl. des Forums zurückkehren kann.
    Ich hoffe so bald wie möglich.
    Trotzdem wollte ich zumindest allen eine offizielle Erklärung, für meine "plötzliche" Inaktivität darlegen, da ich immerhin Administrator des Forums bin und dieses von der ganzen Community finanziert wird.
    Ich bitte daher aufrichtig um Entschuldigung und hoffe auf euer Verständis.


    Bei Fragen o.ä. könnt ihr mir gerne auch eine PN schicken.


    Liebe Grüße


    O_Dog

    Wo kann man dieses nette Pflaänzchen Konsumbereit kaufen? Falls jemand einen zuverlässigen Shop dafür weiß.


    Mea Culpa, falls ich übersehen habe, wenn das schon gefragt wurde, hatte nicht viel Zeit die vorangegangenen Seiten zu lesen.

    Kratom bzw. 7-HM besitzt einen Agonismus/Antagonismus auch Partialagonismus genannt. Da die Potenz des 7-HM höher als das von Morphin liegt, die Potenz ist noch nicht genau geklärt, machen eure Beobachtungen Sinn. Opioide sind kompetetive-Agonisten ( kommt von competition = Wettbewerb ). Folglich findet ein Wettbewerb um die Bindung an den Rezeptoren statt.


    P.S. : Das ist sehr vereinfacht dargestellt!

    @DuplO


    Es bringt nichts mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Anderen Menschen ihre Gefühle absprechen ( überspitzt ausgedrückt ) bringt niemanden was, wenn überhaupt deinem Ego. Nur geht es hier um die Person welche nach Rat sucht und dieser dann noch eins auf die Nase zu geben, ich weiß nicht. Es gibt wahrscheinlich auch hier Ausnahmen, also, dass diese Variante effektiver als die andere ist, nur dann muss man die Situation und die Person viel viel besser kennen.


    @csp1980


    Ich kann mir sehr gut vorstellen wie du dich fühlen musst. Ich habe selbst schon so ziemlich von allem entzogen was man so entziehen kann.
    Als ganz praktischen Tipp, falls für dich die Möglichkeit besteht, besorge dir Pregabalin und nimm es in der niedrigst möglichen Dosierung. Pregabalin hat sich akut am effektivsten erwiesen. Nimm Pregabalin nicht länger als 4 Wochen, einschließlich dem abdosieren.
    Das ist allerdings eine Substanz, welche man nur im größten Notfall nehmen sollte, doch da ich dies bei dir so einschätze....


    Alles Gute!


    P.S. : Wir können auch gerne mal privat schreiben bei Interesse, vielleicht habe ich noch den ein oder anderen Tipp.

    @IbizaHeinz


    Du bist dir bewusst, dass es meist nicht am fehlenden Willen liegt, wenn man es nicht forcieren kann abstinent zu bleiben. Vielmehr ist es der bestimmte Wirkmechanismus von Substanzen. Die Substanzen, welche auf den DAT ( Dopamin-Associated-Transporter ) , genauer TAAR1 ( Trace-Amino-Asscociated-Receptor) wirken erzeugen fast immer ein zwanghaftes Verhalten. Man spricht auch von einer zwanghaften/persistierender Motivation. Kokain-HCL und alpha-methyl-Amphetamin ist hier wohl das beste Beispiel, aber auch Opioide haben einen starken Einfluss auf diese. Menschen mit zwanghaften/obessesiven Persönlickeitsstörungen, oder Tendenzen sind somit noch anfälliger. Es gibt Studien in denen sich Sucht/Abhängigkeit ganz klar dem Willen entzieht, dies impliziert, dass jemand von außen respektive, dass Hilfe exogener Natur obligat ist.
    Sicherlich ist dies kein Freifahrtsschein zum Konsum, da dies, selbstredend, eine nur selektive Ansicht darstellt, da Sucht und Abhängigkeit ein Multidimensionales Problem darstellt. Nur, um sich selbst zu schützen, vor allem, wenn dir bewusst ist bzw. dir schon solch Persönlichkeitsmerkmale auffallen, dann sollte man äußerst vorsichtig und mit bedacht konsumieren und sich vorher, für den schlimmsten Fall,ein Fangnetz bauen.
    Erst bei schwersten Abhängigkeiten, viel mehr Süchten entzieht es sich erst wirklich vollständig dem Willen. Nur bedenke, dass es auch schon vorher geschehen kann, da man nicht immer 100% an Kraft hat und die Schranke, dann immer weiter nach unten absinkt.


    Conclusion:


    1.Abhängigkeit/Sucht stellt meist eine irreversible Veränderung des ZNS dar. ( Vor allem Koakin-HCL und Opioide fallen hier drunter )


    2. Genetische Variabilität in Korrelation zum Umfeld ist ein essentieller Faktor für das entstehen von Abhängigkeit/Sucht.


    3. Die gegenwärtige Situation des Individuums. ( Lebenslage, Erkrankungen, Schmerzen etc. )


    Achja :D . Empfehlen kann ich immer eine Verhaltenstherapie, auch als Schutz. Sogar "gesunde" Menschen profitieren stark davon und schützen sich davor zu erkranken.

    Earl und ich versuchen uns in die Software einzuarbeiten. Wir haben beide noch nie mit solcher Software gearbeitet, deswegen bitte ich um Verständnis, dass es noch jetzt, zu Anfang, etwas holpriger sein wird.
    Das Verständnis scheint aber ja vollstens vorhanden zu sein, von daher... :)


    @dscoN777


    Du kannst ruhig jetzt auch schon spenden, wie du magst.

    Ich danke dir auch nochmal hier Earl - ganz offiziell. :)phatgrin


    Ich freue mich für alle, dass uns das Forum erhalten bleibt. Auf eine weitere glorreiche Zeit hier!

    Euer Moderator und Admin


    O_Dog

    Hey alle zusammen.
    Ich bitte darum, dass das nächste Mal umgehend der Meldebutton zu betätigen ist, wenn jemandem einen Thread über BTM-Anfragen o.ä. entdecken sollte, da dies hier unerwünscht wie auch verboten ist.


    nette Grüße


    O_Dog

    Sucht ist, wie @William Blake schon gesagt hat, durch einen Kontrollverlust gekennzeichnet.
    Ein Psychologe, der sich mit Sucht beschäftigt hat, hat gesagt, dass Sucht eine übertriebene Art der Motivation sei. Finde das ist ganz gut beschrieben.


    Sucht ist letztlich durch einen schleichenden, meist unbemerkten, Kontrollverlust gekennzeichnet. Des Weiteren durch eine immer stärkere Dosiserhöhung um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Als weiterer Indikator ist die Wirkungsumkehr zu nennen, d.h. dass die positiven Wirkungen immer mehr, und dies geschieht sehr schleichend, abnehmen und die negativen Wirkungen zunehmen. Sucht ist auch oftmals von fixen Ideen begleitet.


    Eine Abhängigkeit ist etwas anderes als Sucht, auch wenn dies oftmals Synonym verwendet wird.
    Bei einer Abhängigkeit, ist keine Dosissteigerung zu finden respektive keine Toleranzbildung. Es ist auch meist kein Kontrollverlust zu finden.
    Wir sind zum Beispiel alle abhängig von Geld, aber wir sind nicht alle süchtig nach Geld. Ausnahmen gibt es natürlich z.B. Menschen die vollständig autonom leben, diese Menschen sind dann selbstredend nicht vom Geld abhängig, aber trotzdem weisen auch diese Menschen Abhängigkeiten auf z.b. nach Nahrung oder Wasser.

    Das ist zu eindimensional gedacht, also sich nur auf den NMDA-Rezeptor zu konzentrieren. Es spielen noch weitaus mehrere Faktoren eine Rolle.
    Es gibt beim Antagonismus die Kompetetive-Inhibition und die Nicht-Kompetitive-Inhibition, sowie noch Ausnahmefälle.
    Bei der Nicht-Kompetetiven-Inhibition, wird über einen allosterischen Effekt, der Antagonismus ausgelöst. Allosterische Modulatoren können nicht am aktiven Zentrum des Zielproteins, in dem Fall ein Rezeptor, andocken. Doch es gibt allosterische Bindungsstellen an Rezeptoren und dadurch wird das Zielprotein in seiner räumlichen Struktur verändert ( Konformationsänderung ) , dadurch kann das Substrat, in diesem Fall bestimmte Neurotransmitter, nicht mehr am Zielprotein andocken.
    Dann gibt es noch die Kompetetive-Inhibition, hier wird ein Substrat ( Agonist ) von einem ( Antagonisten ) vom Rezeptor verdrängt, wenn der Antagonist eine höhere Affinität und intrinsische Aktivität aufweist als der Agonist.
    Es findet also bei kompetetiven Agonisten und Antagonisten ein Konkurrenzkampf um den Rezeptor statt.


    Die Rezeptoren werden immer weniger empfänglich, das ist die Down-Regulation und Translokation. Es können immer weniger Neurotransmitter andocken, daher muss man auch die Dosis erhöhen ( Toleranz ) . Um so weniger Rezeptoren da sind umso geringer ist die Weiterleitung des Signals, also auch die wahrgenommene Wirkung. Es ist möglich, das weiß ich allerdings nicht genau, dass der Antagonist, welcher die Toleranz senkt, dazu führt, dass die Rezeptoren, welche in der Stand-By-Funktion verweilen, schneller aus dieser Funktion wieder herauskommen respektive die Translokation schneller Rückganig machen.


    BTW: Dies ist noch recht oberflächlich dargestellt.

    Ich kann für den Opioidentzug Pregabalin empfehlen. Pregabalin wirkt äußerst effektiv gegen den Entzug, da es die Calcium-Kanäle inhibiert. Calcium-Kanäle sind für die Ausschüttung von exzitatorischen ( erregenden ) Neurotransmitter zuständig und bildet diesbezüglich einer der wichtigsten Kanäle für erregende Neurotransmitter. Beim Entzug sind die primär exzitatorischen Ionen Kanäle in einem dauerhaften Erregungszustand, daher kommt es zu einer intensiven Ausschüttung von exzitatorischen Neurotransmitter ( vor allem Glutamat, Noradrenalin und Acetylcholin ) .


    Bitte aber acht geben bei dem Einsatz von Pregabalin, da es selbst abhängig machen kann. Allerdings, wenn das Pregablin mit Vernunft und bedacht eingesetzt wird, ist die Gefahr, welche von Pregablin ausgeht, überschaulich.
    Was noch zu beachten ist, ist dass man acht geben muss, dass man nicht in einen Opioid-Pregabalin-Kreislauf gerät, da man mit Pregablin den Entzug wirklich kaum spürt. Selbstverständlich ist es auch sehr individuell, wie effektiv Pregablin wirkt.

    @KratomKarsten


    Genau, dies wird sehr wahrscheinlich auch über NMDA-Rezeptoren vermittelt, doch an den NMDA-Rezeptoren geschieht genau das, was ich oben beschrieben habe.
    Allerdings, findet selbstredend, auch eine Translokation an den Opioid-Rezeptoren statt. NMDA-Rezeptoren spielen, wie auch ein deinem Link beschrieben, eine fundamentale Rolle, dies impliziert, dass noch andere Parameter an der Toleranzbildung beteiligt sind, was nur logisch ist, da im Gehirn respektive im Organismus, selten etwas eindimensional abläuft.